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DE685003C - Holzschleifer - Google Patents

Holzschleifer

Info

Publication number
DE685003C
DE685003C DEST58217D DEST058217D DE685003C DE 685003 C DE685003 C DE 685003C DE ST58217 D DEST58217 D DE ST58217D DE ST058217 D DEST058217 D DE ST058217D DE 685003 C DE685003 C DE 685003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
press
grinder
feed
stone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST58217D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Stehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST58217D priority Critical patent/DE685003C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685003C publication Critical patent/DE685003C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Holzschleifer Es sind Holzschleifer zur Herstellung von Holzschliff bekannt, die mit einem oder mehreren zur Aufnahme des Schleifholzes bestimmten Preßkästen versehen sind, welche nacheinander gefüllt werden. Das Holz wird bei diesen Schleifern von über den Preßkästen angeordneten Druckzylindern gegen den Schleiferstein gepreßt. Bei diesen mit -drei bis sechs Preßkästen versehenen Schleifern ist meist einer zur Füllung außer Betrieb, mitunter aber auch mehrere, so daß die Belastung des Schleifers stark schwankt. Außerdem treten bei der Inbetriebnahme der gefüllten Preßkästen und Zurückziehen der leeren starke Stöße auf, welche die Antriebsmaschine aufnehmen muß. Durch Verwendung der hydraulischen Anpressung und Entwicklung einer entsprechenden Regulierung hat man versucht, diesen Nachteil zu beseitigen, was jedoch noch nicht zufriedenstellend gelungen ist.
  • Aus diesem Grunde ist man zum Bau von stetig arbeitenden Holzschleifern übergegangen, bei denen also das Holz an den Stirnseiten oder am Umfange erfaßt und ununterbrochen dem Schleiferstein zugeführt wird. Der Antrieb der Vorschubglieder, wie umlaufende Bänder, Ketten, Rollen, Spindeln usw., erfolgt bei den bekannten Ausführungen durch elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigte Vorschubrgotore über Zahnrad- bzw. Schneckengetriebe. Dieser Antrieb ist jedoch starr und gestattet kein weiches Anpressen des Holzes wie bei den hydraulisch betätigten Pressenschleifern. Bei etwaigen Holzverklemmungen treten daher ungewöhnlich hohe Drucke auf, da eiia Ausweichen des Holzstapels wie bei den Pressenschleifern bei den stetig arbeitenden Holzschleifern der bekannten Ausführungen nicht möglich ist. Aber auch bei plötzlichen Entlastungen verursacht die Regulierung der stetig arbeitenden Holzschleifer Schwierigkeiten, da der Antriebsmotor und die Vorschubglieder erst in einer gewissen Zeit beschleunigt Werden können und infolgedessen erhebliche Schwankungen auftreten, die ebenso wiebeidemPressenwechsel der Pressenschleifer Produktionsausfall und minder gute Stoffbeschaffenheit zur Folge. haben.
  • Man hat nun versucht, die bei den Pressenschleifern bestbewährte hydraulische Anpzeg.V sung auch bei stetig arbeitenden Holzschleifern anzuwenden und beiderseits des Holzstapels hydraulisch auf und ab bewegte und in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Steuereinrichtung gegeneinander versetzt arbeitende Vorschubglieder angeordnet. Diese Ausführungen haben sich aber nicht bewährt, da sich das Holz an den Seitenwänden des Holzschachtes klemmt.
  • Man hat weiter versucht, bei hydraulisch betätigten Pressenschleifern durch Anordnung von ohne Trennwände nebeneinanderliegenden Pressen eine gewisse stetige Arbeitsweise zu erzielen. Die Holzzuführung ist aber nicht einfach, und die auch hierbei unvermeidliche Umsteuerung der Pressen ergibt Belastungsschwankungen mit den bekannten unerwünschten Begleiterscheinungen.
  • Es sind weiter Holzschleifer mit einem seitlich oberhalb des Schleifersteines angeordneten ortsfesten Behälter bekannt, bei welchen eine in den Vorratsbehälter hineinragende Speisetrommel und eine Speisekette auf einem Hebelarm gelagert sind, der an einem Ende um einen festen Punkt schwingbar ist, während das andere Ende unter dem Einfiuß einer Kraft steht, die mittels eines--hydraulischen Hilfsmotors mit regelbarer Kraftwirkung hervorgebracht -wird. Bei dieser Anordnung werden, sobald die regelbare Kraft das Holz gegen den Stein preßt und den Hebel nach dem Stein zu bewegt, verschiedene Schleifdrucke auftreten, weil der Weg, den der Hebel auf der Speisetrommelseite zurücklegt, viel kleiner ist als derjenige auf der Speisekettenseite. Der Anpreßdruck des Holzes gegen den Stein auf der Speisekettenseite wird, nachdem in einer gewissen Zeiteinheit der Holzvorschub auf dieser Seite viel größer ist als auf der anderen, entsprechend höher sein, und eine ungleichmäßige Stoffbeschaffenheit ist die Folge.
  • Die Erfindung betrifft nun einen stetig arbeitenden Holzschleifer der zuletzt erwähnten Art, bei dem also der Holzstapel durch umlaufende Fördereinrichtungen an den Längs-oder Stirnseiten erfaßt und ununterbrochen dem Schleiferstein zugeführt wird und bei dem außer den Fördereinrichtungen und deren Antriebsmitteln ein Preßwerk vorgesehen ist, das die Fördereinrichtungen samt dem Holzstapel gegen den Schleiferstein preßt. Die Erfindung, die alle Nachteile der bekannten Schleifer vermeiden soll, besteht darin, daß das Preßwerk derart ausgebildet ist, daß auf jede der beiden Fördereinrichtungen der gleiche Preßdruck ausgeübt wird.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung nn ferner das Preßwerk mit einer Vorrich-'ig zur Regelung der Drehzahlen des Ant@iebsmotors für die Fördereinrichtungen verbunden sein.
  • In den Abb. i und 2 der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Über dem Schleiferstein i befindet sich der Holzschacht 2 mit den Holzvorschubgliedern, die nach dem Beispiel gemäß Abb. i aus umlaufenden endlosen Ketten 3 bestehen. Der Holzschacht 2 mit den Holzvorschubgliedern 3 kann in dem Gestell q. durch an diesem angebrachte Preßzylinder 5 auf und ab bewegt werden. Zur Verminderung der Reibung dienen Rollen 6 o. dgl. Unterhalb des Holzschachtes 2 sind Nachstellplatten 7 angeordnet, die in bekannter Weise unabhängig vom Holzschacht 2 an den Schleiferstein gestellt werden können. , .
  • Um bei abgeschliffenem Stein auch ein Nachstellen des Holzschachtes zu ermöglichen, sind die Kolbenstangen 8 der Preßkolben g als Spindeln ausgebildet. Man kann auch die Preßzylinder 5 mit an dem Gestell q. befestigten Verstellvorrichtungen versehen. Der Antrieb der Vorschubglieder 3 erfolgt durch den Vorschubmotor =o über ein Schneckengetriebe =i. Die Drehzahl des Vorschubmotors =o wird durch eine von den Kolbenstangen 8 gesteuerte Regelvorrichtung 12 beeinflußt. Zur Steuerung des Anpreßdruckes in den Preßzylindern 5 dient eine besondere, von der Antriebsmaschine des Schleifers bzw. deren Belastung oder der Belastung des Schleifers beeinflußte Reguliereinrichtung 13. Die Arbeitsweise ist nun folgende Durch die von der Antriebsmaschine des Schleifers oder sonstwie beeinflußte Regeleinrichtung 13 wird entsprechend der gewünschten Schleiferbelastung der Anpreßdruck in den Preßzylindern 5 gesteuert und der Holzschacht 2 mit den Förderketten 3 sowie dem Schleifholz mehr oder weniger.gegen den Schleiferstein 1 gepreßt. Die Preßkolben g mit den Kolbenstangen 8 bewegen sich hierbei abwärts und betätigen die Regelvorrichtung i2 des Vorschubmotors =o, die die Drehzahl desselben erhöht. Falls nun das Schleifholz stärker als mit dem in den Anpreßzylindern 5 eingestellten Anpreßdruck gegen den Stein gedrückt werden sollte, werden die mit dem Holzschacht 2 verbundenen Kolbenstangen 8 nach oben bewegt.
  • Die Kolbenstange 8 betätigt hierbei wieder die Regelvorrichtung 12, jedoch entgegengesetzt wie oben= und die Drehzahl des Vorschubmotors wird entsprechend herabgesetzt, bis der gewünschte Holzvorschub erreicht ist. Treten also Überlastungen auf, so wird die Reguliereinrichtung 13 sofort ansprechen und den Anpreßdruck in den Preßzylindern 5 senken. Sind diese Überlastungen stark, so werden die Preßkolben g also nach oben bewegt und den Holzschacht 2 mit dem Holzstapel gegebenenfalls sogar vom Stein abheben. Auch bei diesem Vorgang, der vollkommen unabhängig vom jeweiligen Holzvorschub erfolgt, wird die Drehzahl des Vorschubmotors durch die von der Kolbenstange 8 gesteuerte Drehzahlregelvorrichtung i2 so lange verstellt, bis dieselbe dem eingestellten Anpreßdruck angepaßt ist.
  • Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, hier erfolgt die Vorschubbewegung des Schleifholzes gegen den Stein mittels sich drehender Förderspindeln. Über dem Schleiferstein ist der Holzscliacht 14 angeordnet, der durch eine Vorrichtung 15 mit dem Schleifergehäuse 16 verstellbar verbunden ist. Als Vorschubglieder sind, wie erwähnt, in Richtung des Holzschachtes verschiebbare, umlaufende Förderspindeln =7 angeordnet, die von einem Motor 18 über Schneckengetriebe 1g in Drehung versetzt werden. Oberhalb des Holzschachtes ist ein mit diesem starr verbundener Preßzylinder 2o angeordnet, dessen Kolbenstange 21 über eine entsprechende Hebeleinrichtung 22 mit den Vorschubgliedern 17 verbunden ist, so daß mit dem Kolben 24 die Kolbenstange 21 und die Förderspindeln 17 auf und ab bewegt werden, wobei die auftretenden Drucke durch Drucklager 23 oberhalb der Spindeln 17 aufgenommen werden.
  • Die Arbeitsweise ist ähnlich wie bei dem vorherbeschriebenenAusführungsbeispiel. Auch sind die Regeleinrichtungen 12 und 13 bei diesem Ausführungsbeispiel die gleichen wie bereits' beschrieben.
  • Im übrigen können auch mehrere Holzschächte über dem Schleiferstein angeordnet werden, von denen jeder mit einem eigenen # @3p.reßwerk ausgerüstet sein kann.
  • Die einzelnen Holzschächte können dicht nebeneinander angeordnet sein und über dem Stein einen gemeinsamen Querträger besitzen, in dem die Vorschubglieder gelagert sind.
  • An Stelle der Preßzylinder können als Preßwerke auch Drehmomentkupplungen oder andere hierfür geeignete Einrichtungen verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Holzschleifer, bei dem der Holzstapel durch umlaufende Fördereinrichtungen an den Längs- oder Stirnseiten erfaßt und ununterbrochen dem-' Schleiferstein zugeführt wird und bei dem außer den Fördereinrichtungen und deren Antriebsmitteln ein Preßwerk vorgesehen ist, das die Fördereinrichtungen samt dem Holzstapel gegen den Schleiferstein preßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßwerk (5 bzw.2o) derart ausgebildet ist, daß auf jede der beiden Fördereinrichtungen (3 bzw. 17) der gleiche Preßdruck ausgeübt wird.
  2. 2. Holzschleifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßwerk (5 bzw. 2o) mit einer Vorrichtung (12) zur Regelung der Drehzahlen des Antriebsmotors (1o bzw. 18) für die Fördereinrichtungen (3 bzw. 17) verbunden ist.
DEST58217D 1938-12-28 1938-12-28 Holzschleifer Expired DE685003C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST58217D DE685003C (de) 1938-12-28 1938-12-28 Holzschleifer

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DEST58217D DE685003C (de) 1938-12-28 1938-12-28 Holzschleifer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE685003C true DE685003C (de) 1940-09-27

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ID=7467890

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DEST58217D Expired DE685003C (de) 1938-12-28 1938-12-28 Holzschleifer

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