DE67391C - Dampfmaschinen-Ventilsteuerung mit veränderlichem Steuerkurbelmittelpunkt - Google Patents
Dampfmaschinen-Ventilsteuerung mit veränderlichem SteuerkurbelmittelpunktInfo
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- DE67391C DE67391C DENDAT67391D DE67391DA DE67391C DE 67391 C DE67391 C DE 67391C DE NDAT67391 D DENDAT67391 D DE NDAT67391D DE 67391D A DE67391D A DE 67391DA DE 67391 C DE67391 C DE 67391C
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- control
- shaft
- eccentric
- crank center
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/14—Valve adjustment by links or guide rods, e.g. in valve-gears with eccentric drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1891 ab.
Die bei Schiebersteuerungen dem Princip nach bekannten Steuerungsorgane, die ermöglichen,
dafs durch Verschiebung der Lage des Excentermittelpunktes längs einer geraden (oder
schwach gekrümmten) Bahn bei nahezu gleichbleibender Voreinströmung alle erforderlichen
Cylinderfüllungen hervorgerufen werden, bilden die Grundlage der vorliegenden Ventilsteuerung.
Dieselbe ist dadurch gekennzeichnet, dafs nur ein verschiebbares Excenter oder eine Steuerkurbel
die Steuerung für beide Einströmventile eines Dampfcylinders vermittelt, und zwar wird
die Steuerungsbewegung mittelst Daumen auf die beiden Einlafsventile abwechselnd übertragen.
. Die Steuerung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die Kurbelscheibe B trägt in Fig. 1 am Ende der Steuerwelle W einen Lenker, der um den
in der Scheibe B sitzenden Zapfen χ drehbar ist und den Steuerzapfen K führt. Um den
Punkt χ als Mittelpunkt beschreibt der Zapfen K eine Curve K K", wobei der Steuerzapfen K
bei annähernd gleicher Voreinströmung alle Lagen einnimmt, welche für beide Cylinderenden
der Null- bis Maximalstellung entsprechen. Die Verstellung des Lenkers XK wird mittelst
Expansionszwischenwelle n> durch Verdrehen des in einem Schlitze des Lenkers XK liegenden
Zapfens Z, Fig. 1, dadurch hervorgerufen, dafs die mit dem Zapfen Z d
pansionszwischenwelle w
welle W mittelst der steilen Schraube J^", der Schraubenhülse und des Stellringes t, sowie einer entsprechenden Hebelanordnung gedreht wird. Statt des im Schlitze des Lenkers XK arbeitenden Zapfens Z kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, auch ein kurzer Kurbelarm wρ
welle W mittelst der steilen Schraube J^", der Schraubenhülse und des Stellringes t, sowie einer entsprechenden Hebelanordnung gedreht wird. Statt des im Schlitze des Lenkers XK arbeitenden Zapfens Z kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, auch ein kurzer Kurbelarm wρ
fest verbundene Exgegen die Steueram Ende der Expansionszwischenwelle n>
angeordnet werden, welcher durch Glied ρ q die Lage des Steuerkurbelarmes und seines-Steuerzapfens
K beeinflufst.
Wird Expansionsänderung aufsen vom Steuerwellenende her gewünscht, so kann nach Fig. 3
das Steuerexcenter E mittelst Zapfens X" mit der am Ende der Steuerwelle befestigten Kurbelscheibe
B verbunden werden. Die Verdrehung des Excenters E um den Zapfen X" hat wieder
die Verschiebung des Excentermittels längs der Curve e e" zur Folge, und mittelst Excenterstange
E" wird die Ventilbewegung für alle Füllungsgrade und für beide Cylinderenden
abgegeben. Die Verstellung des Steuerexcenters E wird mittelst der Expansionszwischenwelle
b" und eines in einem Schlitz des Excenters E liegenden Excenters Z" bewirkt. Die
Verdrehung der Welle b" gegen die Steuerwelle
W kann, wie beschrieben, im hohlen Ende der Steuerwelle W vorgenommen werden.
Nur für den Fall, dafs das Steuerexcenter an einem freien Ende der Welle nicht angeordnet
werden kann, die Welle vielmehr durchgehen mufs, ist die in Fig.- 4 dargestellte
Construction gewählt worden. Mittelst eines auf der Steuerwelle festen Excenters X'" wird
die Verdrehung des Mittels e des Steuerexcenters E ermöglicht. Durch Verdrehung
der hier als Hülse hergestellten Expansionszwischenwelle R gegen die Steuerwelle W wird
durch Hebel Rp' und Lenkerp' q' das Steuerexcenter E um das Excenter X"' so verdreht,
dafs das Mittel e des Excenters E von e nach e' einstellbar ist und so die Steuerungsbewegungen für alle Füllungsgrade hervorgerufen
werden können.
Der vorliegenden Steuerung für Ventilmaschinen eigenthümlich ist, dafs von dem
einen Steuerungsexcenter oder Steuerzapfen aus eine Daumenwelle N, Fig. 5 und 6, bewegt
wird, welche durch die Steuerung am Ende der Steuerwelle W mittelst Steuerstange KL
eine die Ventilbewegung für beide Einlafsventile hervorrufende Bewegung erhält. Auf dieser
Welle JV sitzen zwei in entgegengesetzter Richtung aufgekeilte Daumen DD1, Fig. 5 bis 8,
welche ihre Steuerungsbewegung entweder· durch feste Gegenplatten R\ Fig. 7, welche
gerade oder gekrümmt sein können, oder eine Rolle Ä", Fig. 8, mittelst der Winkelhebel R P Q,
Fig. 6, 7 und 8, auf die entsprechende Ventilspindel übertragen. Es können (z. B. für
Verticalmaschinen) auch zwei gekuppelte, parallel laufende Daumenwellen Anwendung finden.
Hierdurch wird für alle Füllungsgrade das Ventil sanft angehoben, sehr rasch auf seine
Volleröfftiüngslage gehoben, in welcher es
nahezu während der ganzen Füllungsperiode verbleibt, worauf ein plötzliches Schliefsen
und sanftes Aufsetzen des -Ventils auf einen Sitz erfolgt. Der Regulator wirkt auf die Steuerung
und die oben beschriebene Expansionsverstellung mittelst der Expansionszwischenwelle durch entsprechendes
Stellzeug.
In ähnlicher Weise wird die Steuerung der beiden Auslafsventile, beispielsweise von einem
Excenter E'", Fig. 5, mittelst Daumenwelle M, Fig. 5 und 6, durch zwei entgegengesetzt aufgekeilte
Daumen D und D' und durch den geraden Rollenhebel -R" P Q vermittelt. Diese
Daumen können gerade oder gekrümmt sein und gegen eine gerade oder gekrümmte Gegenplatte,
Fig. 7, oder gegen eine Rolle, Fig. 8, arbeiten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Steuerung mit veränderlichem Steuerkurbelmittelpunkt, gekennzeichnet durch die Anordnung der in der Steuerwelle gelagerten Expansionszwischenwelle (n>), Fig. 1 und 2, oder (b") bezw. (RJ, Fig.' 3 und 4, mit verstellbarem Zapfen (%) oder Lenker (p q) zur indirecten Verstellung des Steuerkurbelarmes (X K) oder des Steuerexcenters (E).
- 2. Eine Steuerung der durch 1. bezeichneten Art, bei welcher beide Einlafsventile, wie in Fig. 5 und 6, durch die schwingende Daumenwelle (N) und die entgegengesetzt gerichteten Daumen (D und D^) mit dem veränderlichen Steuerkurbelmittelpunkt verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67391C true DE67391C (de) |
Family
ID=341019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67391D Expired - Lifetime DE67391C (de) | Dampfmaschinen-Ventilsteuerung mit veränderlichem Steuerkurbelmittelpunkt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67391C (de) |
-
0
- DE DENDAT67391D patent/DE67391C/de not_active Expired - Lifetime
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