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DE40138C - Steuerung für veränderliche Expansion und Umsteuerung an Maschinen mit schwingendem Cylinder - Google Patents

Steuerung für veränderliche Expansion und Umsteuerung an Maschinen mit schwingendem Cylinder

Info

Publication number
DE40138C
DE40138C DENDAT40138D DE40138DA DE40138C DE 40138 C DE40138 C DE 40138C DE NDAT40138 D DENDAT40138 D DE NDAT40138D DE 40138D A DE40138D A DE 40138DA DE 40138 C DE40138 C DE 40138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
machines
control
cylinder
reversal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40138D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. W. HARTLEY in Stoke on Trent, Staffordshire, England
Publication of DE40138C publication Critical patent/DE40138C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0464Oscillating cylinders for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Cylinder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. December 1886 ab.
Bei vorliegender Steuerung sind die gewöhnlich benutzten Excenter nicht angewendet.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Verticalschnitt durch den Cylinder; Fig. 2 und 3 sind gleichfalls Verticalschnitte, welche zwei von der durch Fig. 1 veranschaulichten Construction etwas abweichende Constructionen darstellen; Fig. 4 ist ein Schnitt rechtwinklig zu ■ Fig. 3 und Fig. 5 ist ein Schnitt rechtwinklig zu Fig. i.
In Fig. ι und 5 stellt A den Cylinder einer gewöhnlichen oscillirenden Maschine dar, welcher um Zapfen B schwingt. Auf dem unteren Cylinderdeckel D ist ein Arm E befestigt. Derselbe dient einem Hebel F als Stütz- und Drehpunkt. An F ist ein Zapfen G angebracht, um den sich ein zweiarmiger Hebel H dreht. Das eine Ende H2 dieses Hebels ist mit der den Schieber J bewegenden Stange / verbunden, und an dem anderen Ende von H sitzt ein Schuh K, der auf einem gebogenen und verstellbaren Coulissenstück L bei dem Schwingen des Cylinders gleitet. Statt des Schuhes K und des Coulissenstückes kann man auch wie gewöhnlich einen Stein mit Coulisse anwenden.
Das Coulissenstück L ist drehbar um einen Zapfen M, der in zweckmäfsiger Weise mit dem feststehenden Theil der Maschine starr verbunden ist. In diesem Falle sitzt M in der Mittellinie zwischen dem Drehzapfen B und der Kurbelwelle N. Wenn L sich in der mittleren Stellung befindet, so liegt der Krümmungsmittelpunkt desselben in der Drehungsachse von B und infolge dessen wird bei den Schwingungen des Cylinders auf den Schuh K und den Schieber J keine Bewegung übertragen. Dreht man dagegen das Coulissenstück L um seinen Mittelpunkt M, der beabsichtigten Bewegungsrichtung der Maschine entsprechend, so wird durch den Hebel H bei den Schwingungen des Cylinders der Schieber J in Bewegung versetzt, was wiederum eine Drehung der Maschine in dem beabsichtigten Sinne bewirkt. Soll die Maschine in entgegengesetzter Richtung laufen, so mufs man L in die entgegengesetzte Lage bringen.
Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, dafs die Bewegung der Maschine allein durch das CoulissenstUck L und den Hebel H erreicht werden kann, wenn der letztere sich um einen fest mit dem Cylinder verbundenen Punkt drehen kann. Bei dieser einfachen Construction wird jedoch auf den Schuh K und von demselben auf den Schieber / keine Bewegung übertragen, wenn die Kurbelwelle durch die todten Punkte geht; es kann deshalb auch keine Ueberlappung und keine Voreilung verwendet werden und die so construirten Maschinen können mithin nicht mit Expansion arbeiten.
Um Ueberlappung anzuwenden und den Schieber mit Voreilung arbeiten zu lassen, ist das ä'ufsere Ende des Hebels F mit einer Stange O verbunden, deren anderes Ende durch einen Zapfen Q. mit einem zweiarmigen Hebel P in Verbindung steht. Dieser dreht sich um einen fest mit dem Schieberkasten oder dem
Cylinder verbundenen und mit diesem schwingenden Zapfen R. Das andere Ende des Hebels P ist zweckentsprechend, etwa durch ein kurzes Glied U, an der Kolbenstange oder dem Kreuzkopf befestigt.
Der Hebel P schwingt, der Bewegung des Kreuzkopfes entgegengesetzt, hin und her und wirkt dabei durch die Verbindungsstange O und den Hebel F auf den Hebel H. Dieser wird sich hierbei um den Schuh K drehen, so dafs der Punkt H2 sich bewegt und diese Bewegung auf den Schieber überträgt. Die Verhältnisse dieser Hebel sind so gewählt, dafs P den Schieber bei jedem Hub um ein bestimmtes Stück bewegt, welches gleich ist der Summe der Ueberlappung und der Voreilung. Dieser Betrag ist constant und unabhäng von der Stellung des Coulissenstückes L.
Durch Drehung von L kann man den Expansionsgrad der Maschine regeln, indem durch diese Drehung der Schieber J den Dampf früher oder später abschliefst.
In dem mit der Stange O verbundenen Ende des Hebels P ist ein länglicher Schlitz angebracht, in welchem der Zapfen Q. festgeschraubt ist. Entfernt man denselben mehr von dem Zapfen R, so vergröfsert man dadurch die Wirkung des Hebels P. Der Zweck des Schlitzes ist, die Wirkung des etwa durch Abschleifsung eintretenden todten Ganges durch Verstellung des Zapfens Q aufzuheben.
Fig. 2 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung; der Hebel P liegt hier auf der anderen Seite des Cylinders.
Bei der in den Fig. 3 und 4 veranschaulichten Construction ist statt des Hebels P eine Gegenkurbel V angewendet.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sp ruch:
    Eine Steuerung für Maschinen mit schwingendem Cylinder, bestehend aus einer mit der Umsteuerungskurbel in Verbindung stehenden, sich um einen festen Punkt drehenden Coulisse L, deren Gleitstück K mit der Schieberstange durch einen zweiarmigen Hebel H verbunden ist, welcher sich um einen an einem Hebel F befestigten Zapfen dreht, wobei F sich um einen in fester Verbindung mit dem Cylinder stehenden Punkt dreht und durch Hebelübersetzung von der Kurbelwelle oder dem Kreuzkopf aus bei dem Hin- und Hergehen des Kolbens eine beschränkte Bewegung erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40138D Steuerung für veränderliche Expansion und Umsteuerung an Maschinen mit schwingendem Cylinder Expired - Lifetime DE40138C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE40138C true DE40138C (de)

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DENDAT40138D Expired - Lifetime DE40138C (de) Steuerung für veränderliche Expansion und Umsteuerung an Maschinen mit schwingendem Cylinder

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DE (1) DE40138C (de)

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