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DE672059C - Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel - Google Patents

Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel

Info

Publication number
DE672059C
DE672059C DEH149304D DEH0149304D DE672059C DE 672059 C DE672059 C DE 672059C DE H149304 D DEH149304 D DE H149304D DE H0149304 D DEH0149304 D DE H0149304D DE 672059 C DE672059 C DE 672059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
splice
wooden
shoe
cutting edges
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH149304D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL HESSMANN
Original Assignee
KARL HESSMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL HESSMANN filed Critical KARL HESSMANN
Priority to DEH149304D priority Critical patent/DE672059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE672059C publication Critical patent/DE672059C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/16Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure
    • E21D15/18Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure with one part resting on a supporting medium, e.g. rubber, sand, bitumen, lead, located in the other part, with or without expulsion or displacement of the medium upon excessive pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Eiserner Spleißschuh für hölzerne Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf eiserne, mit Schneiden und Führungskopfstück versehene Spleißschuhe für hölzerne Grubenstempel mit die Holzteile nach außen quetschenden kurvenförmig gebogenen Führungsflächen. Bekannte Spleißschuhe dieser Art haben zu diesem Zweck schwere, volle Spaltkeile mit einer oder mehreren bis zur Schaftmitte reichenden Querschneiden, von welchen der aufsitzende Holzschaft ganz aufgespalten wird. Die abgespaltenen Teile werden durch an die Schneiden sich anschließende schräge oder gewölbte Führungsflächen nach außen geführt. Der aufsitzende Stempel wird durch ein ringförmiges Führungsstück in der Mittellage gehalten, das aus einem Stück mit dem Spaltkeil oder als abnehmbarer Ring oder als Schelle ausgebildet ist.
  • Diese bekannten Spleißschuhe besitzen vor allem den Nachteil, daß sie infolge der Anordnung eines vollen mittleren Spaltkeiles als schwere Guß- oder Schmiedestücke ausgeführt sein müssen. Sie sind daher in der Herstellung teuer und können aus diesem Grunde z. B. auch nicht dort verwendet werden, wo ihr Verlust beim Rauben 2.u befürchten ist. Ihr großes Gewicht erhöht wesentlich die Kosten für die Beförderung und die Handhabung.
  • Zur Vermeidung der obengenannten Nachteile wird der Spleißschuh gemäß der Erfindung aus einem aus gewalztem Werkstoff bestehenden Rohrstück hergestellt und seine Schneiden und Führungsflächen durch Einbuchten der Rohrwandungsteile unterhalb von quer zur Rohrachse liegenden Einschnitten gebildet, während die oberhalb der Einschnitte liegenden Rohrwandungsteile das Führungskopfstück bilden.
  • Diese Anordnung gestattet nicht nur eine wesentlich billigere Herstellung, und zwar in Form eines Massenartikels, sondern infolge des wesentlich geringeren Gewichtes trotz gleicher Festigkeit werden die Kosten für die Beförderung und die Handhabung wesentlich herabgesetzt. Dadurch, daß die Schneiden und Schrägflächen in beliebiger Anzahl angebracht werden können, kann der Quetschwiderstand beliebig erhöht bzw. den Erfordernissen genau angepaßt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des Spleißschuhes und des unteren Teiles des Stempels, Fig. 2 eine dazugehörige Oberansicht.
  • Der neue Spleißschuh besteht aus einem Rohrstück i aus gewalztem Werkstoff. In einer gewissen Entfernung von dem oberen Ende des Rohrstückes sind am Umfang Querschlitze 2 eingesägt oder gestanzt. Die nach unten sich anschließenden Rohrteile 3 werden in der aus der Zeichnung ersichtlichen Art eingebuchtet, so daß sie mehr oder weniger gewölbte, unten nach außen laufende Führungsflächen q. bilden. Der" obere Rand der eingebuchteten Rohrteile b»rt@ , die Schneiden 5, auf welche sich der Stempel 6 aufsetzt. Der obere unverletzte des Rohrstückes umgibt den Holzstempel. Zweckmäßig wird das untere Ende des Rohrstückes umgebördelt, so daß eine - ringförmige Standfläche 9 gebildet wird, die ein Eindringen des Rohrstückes in das Liegende erschwert. Der Holzstempel 6 setzt sich mit seiner unteren Fläche auf die Schneiden 5 auf, und -wenn der Gebirgsdruck wächst, wandert der Holzstempel nach unten, wobei die Schneiden 5 entsprechende Teile des Holzstempels abspalten, welche dann durch die Schrägflächen q. nach außen gequetscht werden. Der Quetschwiderstand kann dadurch erhöht werden, daß die Schrägflächen mit Querrippen 8 versehen werden. Auch durch Veränderung der Schrägung der Flächen q. und eine tiefere Ausbuchtung kann der Quetschdruck geregelt werden.
  • DieAnzahl der Schneiden 5und anschließenden Schrägflächen kann beliebig gewählt werden. Unter Umständen genügt eine einzige Schneide. Auch können zwei zueinander parallel liegende Schneiden angeordnet sein, die einen mittleren Teil des Stempels stehenlassen. Zur Erhöhung des Quetschdruckes und um auch den inneren Kern des Holzstempels 6 mehr erfassen zu können, können in einer oder mehr Ebenen zusätzliche Schneiden 5 vorgesehen werden, die zweckmäßig versetzt zu den darüberliegenden Schneiden angeordnet sind (vgl. die strichpunktierte Linie in der Fig. a).
  • Während bei der bekannten Anordnung der Stempel völlig aufgespalten wird, bleibt bei der beschriebenen Ausführungsform ein Holzkern stehen. Dieser Kern gelangt bei zunehmendem Druck allmählich auf das Liegende. Das verhältnismäßig dünne Stempelende wird durch den weiter zunehmenden Druck am Liegenden zerquetscht. Das Rohrstück mit den Schneiden sorgt also fortlaufend für eine Art von Anschärfung des Stempelendes und stellt sonach gleichsam einen Ersatz für das im Bergbau bekannte Anschärfen des Holzstempels mit dem Handbeil dar, das dazu dient, dem Holzstempel den Umgang bei zunehmendem Druck zu ermöglichen.
  • Der beschriebene Spleißschuh kann statt am unteren in an sich bekannter Weise auch am oberen Ende des Holzstempels angebracht sein. Auch-steht nichts im Wege, ihn in an sich bekannter Weise in der Mitte des Stempels als Verbindungsmittel so anzubringen, daß. der Holzstempel in zwei Teile P geteilt 'ist "lspd von oben und unten in die Muffe eintritt.
  • "cliesem Falle wären zwei Gruppen von Schnei-''d'en 5 vorzusehen, die in entgegengesetzter RichtuV,g wirken.
  • Der beschriebene Spleißschuh kann auch in Verbindung mit eisernen Stempeln Verwendung finden und diese nachgiebig gestalten, indem der entsprechend kürzer gehaltene Eisenstempel auf ein Holzstück aufgesetzt wird, das sich in einem Rohrstück nach der Erfindung befindet. Dieses Rohrstück ist nach oben so weit verlängert, daß es den unteren Teil des Eisenstempels umfaßt und diesen gegen ein seitliches Abrutschen sichert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserner, mit Schneiden und Führungskopfstück versehener Spleißschuh für hölzerne Grubenstempel mit die Holzteile nach außen quetschenden, kurvenförmig gebogenen Führungsflächen, gekennzeichnet durch ein aus gewalztem Werkstoff bestehendes Rohrstück (i), dessen Schneiden (5) und Führungsflächen (q.) durch Einbuchten der Rohrwandungsteile (3) unterhalb von quer zur Rohrachse liegenden Einschnitten gebildet sind, während die oberhalb der Einschnitte liegenden Rohrwandungsteile das Führungskopfstück bilden.
  2. 2. Spleißschuh flach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß um den Umfang des Rohrstückes herum in gleichmäßiger Verteilung zwei oder mehr Schneiden (5) vorhanden sind, die einen Kern des Holzstempels frei lassen.
  3. 3. Spleißschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Kern des Holzstempels frei lassenden Schneiden (5) in mehr als einer Ebene liegen, wobei die Schneiden einer Ebene gegenüber denen der vorangehenden Ebene versetzt zueinander angeordnet sind und in von den vorangehenden Schneiden stehengelassene Teile des Kernes eingreifen. g.
  4. Spleißschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (4) mit Querrippen (8) versehen sind.
  5. 5. Spleißschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Rohrstückes durch Umbördelung der Rohrwand eine Standfläche (9) gebildet ist.
DEH149304D 1936-10-28 1936-10-28 Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel Expired DE672059C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH149304D DE672059C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel

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DEH149304D DE672059C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE672059C true DE672059C (de) 1939-02-20

Family

ID=7180662

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH149304D Expired DE672059C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Eiserner Spleissschuh fuer hoelzerne Grubenstempel

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