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DE679164C - Einrichtung zur Fernmessung von Scheinleistungen - Google Patents

Einrichtung zur Fernmessung von Scheinleistungen

Info

Publication number
DE679164C
DE679164C DEA57246D DEA0057246D DE679164C DE 679164 C DE679164 C DE 679164C DE A57246 D DEA57246 D DE A57246D DE A0057246 D DEA0057246 D DE A0057246D DE 679164 C DE679164 C DE 679164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
active
axes
rest position
input axes
apparent power
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA57246D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Staeblein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA57246D priority Critical patent/DE679164C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE679164C publication Critical patent/DE679164C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernmessung von Scheinleistungen Es sind bereits Einrichtungen zur Nahmessung des Scheinverbrauchs bekanntgeworden, bei welchen zwei Zähler gleichzeitig auf ein mechanisches Getriebe arbeiten, das seinerseits ein Zählwerk so antreibt, da.ß die Geschwindigkeit der Zählwerkswelle der Scheinleistung proportional ist. Bei dieser bekannten Einrichtung wird also das Getriebe gleichzeitig und unmittelbar von den zwei Geberzählern .angetrieben. Andererseits- sind nun noch Fernmeßeinrichtungen bekanntgeworden, bei welchen zwei Zähler vorgesehen sind, von denen der eine in Abhängigkeit von der Wirkleistung, der andere in Abhängigkeit von der Blindleistung angetrieben wird. Mit den Achsen beider Zähler sind kleine Gleichstromgeneratoren gekuppelt, deren Spannung der Wirk- bzw. der Blindleistung proportional ist. Die Spannungen der beiden Generatoren werden bei der bekannten Einrichtung über je eine von der anderen unabhängige galvanische Leitung übertragen und dort in einem Kreuzspuleninstrument oder Quotientenmesser .aufeinander zur Einwirkung gebracht, derart, daß das bewegliche Anz@eig@eorgan den Leistungsfaktor anzeigt. Schließlich ist es auch bereits bekannt, daß es das Impulszeitverfahren ermöglicht, einen .einzigen Übertragungsweg mehrfach auszunutzen, wenn einzelne Meßgrößen nacheinander auf derselben Leitung wechselweise übertragen werden.
  • Beim Gegenstand der Erfindung handelt es sich indessen weder um eine Fernmessung des Leistungsfaktors über zwei getrennte übertragungskanäle noch um irgendeine absatzweise Übertragung nach dem Impulszeitverfahren, bei welchem das Empfangsmeßgerät nacheinander verschiedene Meßwerte zur Anzeige bringen soll. Die Erfindung betrifft vielmehr eine Anordnung zur Fernmessung der Scheinleistung. Für die Fernanzeige der Scheinleistung gab es bisher, trotzdem die Vorteile des Impulszeitverfahrens bekannt waren, nur eine Möglichkeit, nämlich die beiden Einzelmeßgrößen auf getrennten Übertragungskanälen gleichzeitig zu übertragen, da keine Einrichtung es gestattete, bei einer absatzweisen Übertragung eine Scheinleistungsmessung herzustellen. Auch die ersterwähnte bekannte Einrichtung ermöglicht nicht eine absatzweise Übertragung, da dort die Eingangsachsen des mechanischen Getriebes gleichzeitig angetrieben werden und starr mit den Geberzählern verbunden sind. Aus diesem Grunde ist es auch bei dieser bekannten Einrichtung nicht möglich, eine Anzeige der Scheinleistung zu erlangen, sondern lediglich eine Anzeige des Scheinverbrauchs. Nach der Erfindung wird daher in vollkommen neuartiger Weise eine besonders vorteilhafte Einrichtung zur Fernmessung der Scheinleistung bzw. gleichzeitig auch der Wirk- und Blindleistung dadurch geschaffen, daß die an .einer Geberstelle gemessenen Augenblickswerte der Wirk- und Blindleistung absatzweise und nacheinander über den gleichen Übertragungskanal nach einem Impulsverfahren nach einer Empfangsstelle übertragen werden und daß in der Empfangsstelle mittels Getriebe zur geometrischen Summierung der Wirk- und Blindleistung durch nacheinanderfolgende Einstellung der Eingangsachsen die Scheinleistung gebildet wird, derart, daß an der Empfangsstelle die Augenblickswerte der Wirk- und Blindleistung angezeigt werden können.
  • Durch die Erfindung wird es demnach ermöglicht, über einen einzigen Übertragungskanal zwei Meßgrößen zu übertragen und am Empfangsort die Anzeige einer dritten Größe vorzunehmen.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das an sich bekannte Getriebe, Abb.2 eine Gebervorrichtung, Abb.3 eine Rückführungsanordnung.
  • In der Abb. i ist das Getriebe dargestellt, -wie es mit Vorteil bei der Erfindung zur Anwendung kommt. Die Antriebs-, Zwischen-und Endachsen sind mit a, b, c, d, e be- zeichnet. Die Antriebsachse a trägt drei Stirnzahnräder i, 2 und 3. Rad i arbeitet auf die Endachse e, 2 auf das eine, 3 auf das andere Differentialgetriebe. Ebenso trägt die Achse b drei Räder 4., 5 und 6. Diese Räder sind auf den Achsen fest aufgebracht, was in der Abbildung durch Schraubenlöcher auf den Naben angedeutet ist. Die auf ihren Achsen lose sitzenden, im folgenden zu nennenden Räder sind ohne Schraubenlöcher gezeichnet. Auf der Achse c befindet sich ein Differentialgetriebe, bestehend aus drei Kegelrädern 7, 8 und g. Die beiden -ersteren, lose auf der Achse sitzend, werden durch die mit ihnen fest verbundenen Zahnräder io und ii von den Rädern 2 und 6 der Antriebsachsen bewegt. Die Achse 12 des Kegelrades 9 ist auf der Achse c fest angeordnet, ebenso das Rad 13, das die Summengeschwindigkeit auf die Endachse e überträgt. Die Zwischenachse d trägt genau gleiche Kegelräder 14, 15, 16 sowie Zahnräder 17, 18 und i 9. Auf der Endachse sitzen fest die Klinkenräder 20, 2 i, 22 und 23 und lose die Klinken tragenden Zahnräder 2q., 25, 26 und 27. Die beiden Räder 25 und 26 werden von den Zwischenachsen aus angetrieben, die Räder 24 und 27 von den Antriebsachsen. Es sind noch zwei Achsen/ und g vorhanden, die nur zur Drehrichtungsumkehr dienen; eine Übersetzung findet auf ihnen nicht statt. Die Übersetzungen der Zahnräder sind in Abb. i eingetragen, und zwar die Verhältnisse der Winkelgeschwindigkeiten jeweils in der Pfeilrichtung zu verstehen.
  • Wird bei einem derartigen Getriebe die Eingangsachs^ a proportional der Wirkleistung, die Eingangsachse b proportional der Blindleistung angetrieben, so wird an der Achse e eine Drehzahl erhalten, die der Scheinleistung proportional ist. Es zeigt sich hierbei, daß die Anzeige der Scheinleistung auch dann richtig angegeben wird, wenn die Achse a nicht gleichzeitig mit der Achse b von den jeweiligen Meßw ertgebern angetrieben wird. Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist daher das Getriebe so ausgebildet, daß die Eingangsachsen nacheinander angetrieb.n werden, und weiterhin die Anordnung so getroffen, daß das Getriebe zur Anzeige der Scheinleistung bzw. auch der Wirk- und Blindleistung in der Fernmeßempfangsstation angeordnet ist, während die Wirk- und Blindleistungsmeßgeräte in der Fernmeßgeberstelle sich befinden. Die Eingangsachsen werden daher nicht von den Meßwertgebern selbst, sondern von zwischengeschalteten Fernmeßempfangsinstrumenten angetrieben. Eine derartige Einrichtung ist schematisch in der Abb. 2 dargestellt. 28 ist ein Geberzähler, 29, eine Kontaktvorrichtung, die bei jeder Umdrehung über die Bürste 30 das Relaisi 3 i einmal erregt, so daß die Antriebsachse 34. um einen Schritt des Klinkenrades 32 weitergedreht wird. Die Anordnung wird hierbei so getroffen, daß die Meßwerte von Wirk- und Blindleistung absatzweise dem Scheinleistungswerk zugeführt werden. Dies ist so zu verstehen, daß sämtliche Achsen eine Nullage besitzen, die durch Anschläge hergestellt wird, und daß die Antriebsachsen aus dieser Nulllage je besonders heraus um einen Winkel verdreht werden, die zusammengehörigen Werten von Wirk- und Scheinleistung proportional sind. Die Endachse dreht sich dann um einen der zugehörigen Scheinleistung proportionalen Winkel. Vor der nächsten Übertragung werden die Achsen z. B. durch Spiralfedern in die Nullage zurückbewegt, worauf eine neue Zuführung von Wirk- und Blindleistung und eine neue Scheinleistungsbildung erfolgt. Die Anschläge und Spiralfedern werden dabei auf den beiden Antriebsachsen angebracht; Abb. 3 zeigt die entsprechende Anordnung. 34 ist eine Antriebsachse, 35 eine Spiralfeder, 36 ein Klinkenrad mit Klinke 37, 38 ein Anschlag. Die Antriebsachsen werden aus der gezeichneten Lage herausgedreht, die Klinken 37 halten gegen die Kräfte der Spiralfedern 35 die Winkellagen aufrecht, bis sie nach Bildung der Scheinleistung abgehoben werden, so daß die Achsen in die Nullage zurückfallen.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht den absatzweisen Antrieb, und zwar gleichgültig, mit welcher Geschwindigkeit dieser stattfindet. Ferner ist es gleichgültig, ob die absatzweise zusammengeführten Grö-Pen Augenblickswerte darstellen,. also von Zeigerinstrumenten gewonnen sind, oder Mittelwerte über mehrere Minuten. Im ersteren Falle ist der Ausschlag der Endachse proportional der augenblicklichen Scheinleistung, im zweiten Falle der mittleren, die als. die rechtwinklige Summe der Mittelwerte von Wirk- und Blindleistung definiert ist. Eine besonders zweckmäßige Anlage erhält man dadurch, daß die Steuerung durch Kontaktvorrichtungen an Verrechnungszählern erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernmessung von Scheinleistungen, dadurch gekennzeichnet, daß die an einer Geberstelle gemessenen Augenblickswerte der Wirk- und Blindleistung absatzweise und nacheinander übzr den gleichen Übertragungskanal nach einem Impulsverfahren nach einer Empfangsstelle übertragen werden, und daß in der Empfangsstelle mittels Getriebe zur geometrischen Summierung der Wirk- und Blindleistung durch nacheinanderfolgende Einstellung der Eingangsachsen die Scheinleistung gebildet wird, derart, daß an der Empfangsstelle die Augenblickswerte der Wirk-, Blind- und Scheinleistung angezeigt werden können. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Eingangsachsen bei jeder Übertragung von ihrer Ruhelage aus in die den beiden fernübertragenen Größen entsprechenden Stellungen gebracht werden und nach der Bildung der geometrischen Summe in die Ruhelage zurückbewegt werden, so daß die Endachse ebenfalls nach jeder Summenbildung in ihre Ruhelage zurückkehrt. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Endachse über Mitnehmer angetrieben wird und eine Spiralfeder vorgesehen ist, gegen deren Kraft der jeweils am weitesten aus seiner Ruhelage entfernte Mitnehmer die Endachsen verdreht. q. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Eingangsachsen Vorrichtungen, z. B. Klinkenmechanismen mit Spiralfedern und Anschlägen, angebracht sind, zum Zwecke, die Eingangsachsen in den fernübertragenen Größen entsprechenden Stellungen festzuhalten und erst nach Abheben der Klinken bzw. Betätigung der entsprechenden Vorrichtungen in ihre Nullage zurückkehren zu lassen. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Eingangsachsen des Getriebes über elektromagnetisch be-)vegte Klinkenräder angetrieben werden. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der elektromagnetischen Antriebe durch Kontaktvorrichtungen an Zählern erfolgt. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung durch Kontaktvorrichtungen an Verrechnungszählern erfolgt.
DEA57246D 1929-03-24 1929-03-24 Einrichtung zur Fernmessung von Scheinleistungen Expired DE679164C (de)

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DE679164C true DE679164C (de) 1939-07-29

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