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DE716071C - Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen - Google Patents

Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen

Info

Publication number
DE716071C
DE716071C DEA59069D DEA0059069D DE716071C DE 716071 C DE716071 C DE 716071C DE A59069 D DEA59069 D DE A59069D DE A0059069 D DEA0059069 D DE A0059069D DE 716071 C DE716071 C DE 716071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
display
mean value
rotation
differential gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA59069D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Waldemar Brueckel
Dr-Ing Wilhelm Staeblein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA59069D priority Critical patent/DE716071C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE716071C publication Critical patent/DE716071C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B19/00Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • B65H23/032Controlling transverse register of web
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen Es ist bekannt, zur Summierung des Verbrauchs von mehreren Abnehmern eines elektrischenVerteilungsnetzes Differentialgetriebe zu verwenden, durch welche ,die Umdrehungen mehrerer Zähler summiert und einem Maximumschreibwerk zugeführt werden. Diese Einrichtungen vermögen dann nicht mehr richtig anzuzeigen, wenn sich die Energierichtung an den Meßstellen ändert, d. h. wenn gelegentlich Energie von -den Verbrauchern ins Netz zurückgeliefert wird. In diesem Falle würde nämlich die bekannte Einrichtung die zurückgelieferte Energie als gewöhnlichen Verbrauch anzeigen, d. h. das Maximumschreibwerk gibt nicht den tatsächlichen, sondern einen zu großen Energiebezug an, nämlich die Summe der absoluten Beträgeder Einzelwerte.
  • Um die Energierichtung unterscheiden zu können, hat man auch einen Zähler vorgesehen, ;der in üblicher Weise eine Impulsfrequenz erzeugt und zu einem Empfangsrelais sendet, außerdem aber einen Rücklaufkontakt besitzt, der dazu dient, die Polarität ,der impulserzeugenden Strornquelle zu vertauschen, wenn sich die Drehrichtung des Sendezählers ändert. An der Empfangsstelle befindet sich ein Anzeigegerät, dessen Nullpunkt in der Mitte .der Skala angeordnet ist und dessen Ausschlagsrichtung von einem auf die Polarität der Impulse ansprechenden Relais bestimmt wird. Auch hat man bereits einen Leistungsfluß wechselnder Richtung durch zwei voneinander unabhängige Sendezähler erfaßt, deren jeder eine Rücklaufhemmung besitzt, sich also nur in einer Richtung drehen kann und dabei eine Impulsfrequenz erzeugt, für deren Aufnahme getrennte Empfangseinrichtungen vorgesehen sind. Diese Einrichtungen gestatten aber nur bestimmte Einzelwerte zu übertragen und dabei das Vorzeichen zu berücksichtigen. Es wäre denkbar, daß zwei oder mehr untereinander gleichartige Einrichtungen, beispielsweise der letztgenannten Art, miteinander so vereinigt werden, daß schließlich auf einem Anzeigegerät die Summe aller Leistungsbezüge, auf einem zweiten Anzeigegerät die Summe aller Leistungslieferungen angezeigt wird. Dann ist aber immer noch eine Rechnung durchzuführen, um das Ergebnis, das für die Verrechnung maßgeblich ist, nämlich den Überschuß der Leistungslieferung oder des Leistungsbezugs zu erhalten.
  • Für eine selbsttätige Buchhaltungsmaschine ist eiize Einrichtung bekannt, bei der zwei Schrittschalt.werke auf je ein -Sonnenrad eines Planetengetriebes einwirken und jedes dieser Schrittschaltwerke durch ein Relais zum Ansprechen und Weiterschalten angeregt wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, .daß das eine dieser Schrittschaltwerke unter dem E.influß des zugehörigen Relais nur in der einen' Richtung, das andere Schrittschaltwerk unter dein Einfluß des anderen Relais dagegen nur in der anderen Richtung arbeitet. Dies bedeutet, daß bei dieser Buchungsmaschine von vornherein zwischen Additions- und Subtraktionsimpulsen unterschieden wird in der "weise, daß Ad@:J:itions.iinpulse nur dem einen, Subtraktionsimpulse dagegen nur dem anderen Relais zugeführt werden. jedes Relais und jedes Schrittschaltwerk arbeitet daher in einer immer gleichbleibenden Weise. Das gleiche gilt für eine ebenfalls bekannte Registrieranlage zur selbsttätigen Berechnung und Buchung von Arbeitslöhnen und sonstigen Kosten in Betriebsverfahren von Industriewerken.
  • Im Gegensatz dazu handelt es sich aber im vorliegenden Fall. um eine Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen, die an verschiedenen Meßstellen mittels Zählern, die ,entsprechend der Richtung des Leistungsflusses eine verschiedene Drehrichtung annehmen, gemessen und durch -der Leistung proportionale Impulse nach dem Anzeigeort übermittelt werden. Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so ausgebildet, daß jedem Zähler am Anzeigeort ein zu einem d e Suminierung bewirkenden Differentialgetriebe gehörendes Sonnenrad zugeordnet ist, das je nach der Richtung des Leistungsflusses in der einen oder anderen Drehrichtung gesteuert wird, un.d daß zur Kenntlich inachung des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes ein Anzeigegerät vorgesehen ist, das von der durch das Planetenrad des Summierungsgetriebes angetriebenen Endachse eingestellt wird. Die eingangs erwähnte bekannte Einrichtung ist für diesen besonderen Zweck ohne weitgehende Abänderungen nicht brauchbar. Sie gestattet nämlich nur, Adidition.s- b zw. Subtraktionsimpulse je einem getrennten Schrittschaltwerk zuzuführen, ohne daß aber eine vorzeichenrichtige Summierung mit anderen, ebenfalls durch Additions- oder Subtraktionsimpulse nachgebildeten Größen möglich wäre.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Zählersummiereinr.ichtung mit einem Maximumschreibwerk besonderer Art, Abb. z eine gleichartige Einrichtung, jedoch mit einer besonderen Ausführung der Antriebsvorrichtung, mittels der die Zähler auf die Differentialgetriebe einwirken. In Abb. 3 ist eine weitere besondere Ausführung der Antriebsvorrichtung dargestellt.
  • In Abb. z bezeichnet i einen der an jeder Meßstelle vorhandenen Zähler, der im Verlauf jeder Umdrehung ein- oder mehrmals :den Kontakt a schließt. Durch den Kontaktschluß wird jedesmal ein Impuls zu einem der Relais 8 oder g gegeben, wobei die Auswahl des betreffenden Relais von der Drehrichtung des Zählers abhängig ist. Auf der Achse des Zählers ist eine Vorrichtung, beispielsweise eine Schnecke 3, befestigt, die je nach der Drehrichtung einen Wechselkontakt .4 nach oben oder unten umlegt, was zur Folge hat, daß die Impulse entweder nur dem Relais 8 oder nur dem Relais 9 zugeführt `werden. Die Relais 8 und g, von denen somit je nach der Drehrichtung eines bei jeder Zä hleruindrehung einen Impuls erhält, betätigen Klinkenräder ; und io, die das Sonnenrad eines Differentialgetriebes 5 in v ersch.iedenein Sinne antreiben. Beien Schließen des Kontaktes 2 wird somit das Sonnenrad entsprechend -der Drehrichtung des Zählers um einen bestimmten Betrag vor-oder zurückgestellt. In dieser Weise trägt jeder einzelne Zähler seinen positiven oder negativen Leistungsbetrag zur Leistungssumme bei, und die Endachse des Differentialgetriebes wird demgemäß mit einer Schrittzahl pro Zeiteinheit, d. h. finit einer mittleren Geschwindigkeit bewegt, die cler Leistungssumme nach Größe und Richtung proportional ist. Wenn, wie z. B. in Abb. i angedeutet, nicht nur die Angaben zweier Zähler summiert werden sollen, so wird man zweckmäßig die Umlaufgeschwindigkeit wies Planetenrades des Differentialgetriebes 5 auf ein Sonnenrad eines weiteren Differentialgetriebes 6 übertragen, dessen zweites Sonnenrad in Abhängigkeit von Drehzahl und Drehrichtung eines -weiteren Zählers i entweder über das Klinkenrad 7 oder das Klinkenrad io angetrieben wird. Eine Anzeige der vorzeichenrichtigen Leistungsumnie könnte nun in der Weise erfolgen, daß die Drehzahl des letzten Planetenrades direkt auf die Achse eines Maximumschreibwerks übertragen wird, dessen Nullpunkt in der ,%litte der Skala liegen würde.
  • In der Abb. i ist jedoch eine andere Anordnung zur Aufzeichnung dargestellt, und zwar wird mittels eines Umkehrgetriebes i i erreicht, @daß der Nullpunkt des Ablesegeräts an den Rand der Schreibfläche verlegt ist, so fdaß also positive und negative Summenwerte gleicher Größe auf demselben Skalenpunkt erscheinen. Man kann dadurch die vorhandene Breite des Registrierstreifens besser ausnutzen und den Maßstab für die Aufzeichnung doppelt so groß wählen wie vorher, so daß also eine ,größere Genauigkeit erreicht wird.
  • Allerdings geht hierdurch die Möglichkeit, positive und negative Werte zu unterscheiden, zunächst wieder verloren-. Um eine solche Unterscheidung zu treffen, wird an dem Umkehrgetriebe ein .in Abhängigkeit von dem Vorzeichen der Leistungsumme betätigter Kontakt 28 angebracht, der in der Abb. i nur schematisch angedeutet ist. Dieser Kontakt bann so ausgebildet sein, daß ein bewegliches Kontaktstück auf einer Nabe angeordnet ist, die durch Reibung von der Welle mitgenommen wird und dadurch je nach dem Drehsinn das Kontaktstück in Verbindung mit einem oder zwei Gegenkontakten bringt. Je nach dem Ausschlag wird daher einer von zwei Stromkreisen geschlossen und kann dazu benutzt werden, um auf dem Registrierstreifen einen Schreibstift anzudrücken, der bei .der Fortbewegung des Registrierstreifens einen Strich zieht, solange dieser Kontakt geschlossen bzw. dieser Drehsinn der Summenwelle bestehen bleibt. Der Kontakt kann u. U. auch dazu -benutzt werden, ein optisches bzw. akustisches Signal zu betätigen, das vorübergehend auf den eingetretenen Wechsel des Vorzeichens, der Summe aufmerksam macht. Die Anzeige sowohl positiver als auch negativer Summen erfolgt daher auf einem Registrierstreifen gleicher Breite, d. h. mit doppelt so großer Genauigkeit und mit Angabe des Vorzeichens. Das Umkehrgetriebe ii enthält die beiden Achsen T7 und 21, die miteinander durch Kegelräder 18, 19, 2o verbunden sind und sich daher stets im gegenläufigen Sinne bewegen. Von jeder Achse 17 bzw. 21 wird eine Mitnehmerscheibe 23 bzw. 2q. angetrieben, die sich Beingemäß ebenfalls stets gegenläufig bewegen, so daß die Achse 22 bei positiven Summen von der einen Mitnehmereinrichtung 23, 25, bei negativen Summen von :der anderen Mitnehmereinrichtung 2q., 26 bewegt wird.
  • Der Antrieb -des Umkehrgetriebes erfolgt von der Endachse der die Leistungen der einzelnen Zähler summierenden Differentialgetriebe über eine Stirnradübersetzung 16, die eine schwenkbare Welle 12 antreibt. Die Welle 12 kann von einem Relais 13 ausgeschwenkt werden und damit außer Eingriff mit der Welle 17 gebracht werden. Die Zurückstellung des Maximumwerks geschieht dadurch, ,daß gleichzeitig das Kupplungsrelais 13 und das Bremsrelais 15 erregt werden. Das Gewicht 27 zieht dann das Umkehrgetriebe in @die Nullage. zurück, so daß eine' neue Summenbildung erfolgen kann. Bei der in Abb. i dargestellten Bauart können gewisse Schwierigkeiten in den Differentialgetrieben 5 und 6 auftreten, die ihren Grund in folgendem haben: Wenn nämlich das eine Sonnenrad von einem der zugehörigen Klinkenräder um einen Schritt in bestimmter Richtung verdreht wird, so ist es möglich, daß -diese Drehung zwar auf das Planetenrad übertragen wird, d,aß aber von diesem nicht seine Achse, sondern das gegenüberliegende Sonnenrad angetrieben wird. Dies würde bedeuten, daß der Betrag der Verdrehung des erwähnten Sonnenrades in der Drehzahl der Endwelle und damit in der Leistungssumme nicht zum Ausdruck kommt. In besonders vorteilhafter Weise kann dieser Mangel dadurch vermieden werden, @daß die Übersetzung 16 nicht wie in Abb. i, sondern wie in Abb.2 dargestellt angeordnet wird. Bei dieser Abbildung sind die von dem Relais 8 bzw. 9 angetriebenen Klinkenräder 7 bzw. io nicht direkt mit den Sonnenrädern ,des Differentialgetriebes verbunden, sondern es ist an dieser Stelle die Übersetzung 16 eingefügt. Da sich eine solche Übersetzung ins Langsame bekanntlich von der Seite :der niedrigeren Drehzahl viel schwerer antreiben läßt als von der Seite höherer Drehzahl; somit wie ein selbstsperrendes Getriebe wirkt, ist die Zurückdrehung eines Sonnenrades beim Weiterschalten ,des gegenüberliegenden so gut wie ausgeschlossen. Im übrigen arbeitet -die Anordnung nach Abb. 2 genau so wie die nach Abb. i.
  • Die eben beschriebene Umänderung ,des Antriebsmechanismus macht noch weitere Vorrichtungen notwendig, da durch die in Abb. 2 gezeichnete Anordnung zwar bei jedem Getriebe 5 bzw. 6 die Zurückdrehung des einen Sonnenrades durch das gegenüberliegende verhindert wird. Andererseits wird aber auch der Bewegung beim Antrieb durch --die Relais 8 bzw. 9 ein größerer Widerstand entgebgengesetzt. Wenn nämlich beispielsweise der eine positive Summe bildende Antrieb io,. 16 eines Sonnenrades arbeitet, so müßte der selbstsperrende negative Antrieb 7, 16 desselben Sonnenrades zurückgedreht werden, was das zugehörige Antriebsrelais 8 zu sehr belasten würde. Der gesamte Antrieb muß daher unter Beibehaltung der Gesichtspunkte, die zur Anordnung nach Abb.2 geführt haben, in entsprechender Weise geändert werden. Eine solche Ausführung zeigt die Abb. 3.
  • Die Bezugszeichen der Abb. 3 entsprechen denjenigen der Abb. i und 2. Der selbstsperrende Antrieb 1.6 .ist jedoch als Schnecke und Schneckenrad bezeichnet. Die Anordnung ist so getröffen, daß die Antriebsrelais 8 und 9 nicht mehr über einen von der Energierichtung abhängigen Kontakt 4 erregt werden, sondern sie werden gleichzeitig durch die Kontaktvorrichtung 2 an Spannung gelegt. Demnach sprechen beide Relais gleichzeitig bei jeder Umdrehung des Zählers i an und schalten das entsprechende Klinkenrad 7 bzw. io um einen Schritt weiter. Um zu verhindern,.daß diese gleich große und gegenläufige Bewegung -. in dem S:ummiergetriebe aufgehoben wird, ist wieder ein von der Energierichtung abhängiger Kontakt q. vorgesehen, der durch eine Schnecke 3 auf der Zählerachse nach oben oder unten umgelegt wird und je nachdem eines der beiden Relais 34 32 so lange einschaltet, als der Zähler i :die vorhandene Drehrichtung beibehält. Das Relais, das daraufhin angesprochen hat, beispielsweise 32, entkuppelt nun, wie schematisch angedeutet, den zugehörigen Antrieb 16, so daß nur .die Fortschaltung ,des der augenblicklich vorhandenen Drehrichtung entsprechenden Klinkenrades auf das Getriebe übertragen wird. Da das andere Getriebe überhaupt entkuppelt ist, werden die obenerwähnten Antriebsschwierigkeiten vermieden.
  • Die in Abb. i oder a dargestellte Summiereinrichtung kann auch verwendet werden, wenn an Stelle der Zähler Zeigermeßgeräte vorhanden sind. Zweckmäßig würde man in diesem Fall Relaisinstrumente mit Nullpunkt in der Mitte der Skala zum Antrieb der Sonnenräder verwenden können, -da Relaisinstrumente ohne weiteres die erforderlichen Verstellkräfte aufbringen können. Die Summenanzeigevorrichtung oder das Schreibwerk kann unmittelbar an die Achse des letzten Planetenrades angeschlossen werden und erhält in diesem Fall eine Skala, deren Nullpunkt in der Mitte angeordnet ist. Sie kann auch über ein Umkehrgetriebe .der erwähnten Art betätigt werden, was wiederum den Vorteil größerer Genauigkeit hat.
  • In den obigen Ausführungsbeispielen sind die MaßstabSfragen nicht berührt. Natürlich können Impulse, die ungleiche Kilowattstundenbeträge bedeuten, nicht ohne weiteres addiert werden. Das gleiche gilt für Zeigerinstrumente, und es ist außerdem .darauf Rücksicht zu nehmen, daß in jedem Differentialgetriebe eine übersetzung i :0,5 stattfindet. Allgemein werden also die Sonnenräder über Stirnradübersetzungen angetrieben, wobei das erforderliche Übersetzungsverhältnis in die selbstsperrenden Getriebe 16 eingebaut werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen, die an verschiedenen Meßstellen mittels Zählern, die entsprechend der Richtung des Leistungsflusses eine verschiedene Drehrichtung annehmen, gemessen und durch der Leistung proportionale Impulse nach dem Anzeigeort übermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, d@aß jedem Zähler am Anzeigeort ein zu einem die Suinmierung bewirkenden Differentialgetriebe gehörendes Sonnenrad zugeordnet ist, das je nach der Richtung des Leistungsflusses in der einen oder der anderen Drehrichtung gesteuert wird, und daß zur Kenntlichmachung des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes ein Anzeigegerät vorgesehen ist, das von der durch ,das Planetenrad des Sumniierungsgetriebes angetriebenen Endachse eingestellt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endaelise der Differentialgetriebe eine Anzeige- oder Registriervorrichtung steuert, deren Nullpunkt sich in der Mitte :der Skala befindet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endachse der Differentialgetriebe mittels drehrichtungsumkehrender Getriebeelemente und Mitnehmern eineAnzeige- oderRegistriervorrichtung steuert, -die positive und negative Summenbeträge gleicher Größe auf demselben Skalenpunkt anzeigt oder registriert, wobei die Vorzeichenanzeige mit einem von der genannten Vorrichtung mechanisch in Abhängigkeit von der Energierichtung gesteuerten Kontakt erfolgt. q.. Einrichtung nach Anspruch i his 3. dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung umlaufender Meßwerke eine 1laximumvorrichtung zur Anzeige oler Registrierung dient. j. Einrichtung nach Anspruch i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnen-, räder .mittels selbstsperrender LThersetz_ungen angetrieben werden. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis >. dadurch gekennzeichnet, daß die selbstsperrenden Übersetzungen ein dem Nennwert der betreffenden Meßvorrichtung angepaßtes Übersetzungsverhältnis haben.
DEA59069D 1929-09-18 1929-09-18 Einrichtung zur Anzeige des vorzeichenrichtigen Summenmittelwertes von elektrischen Leistungen Expired DE716071C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957282C (de) * 1953-10-15 1957-01-31 Licentia Gmbh Anordnung zur Drehzahlfernmessung
DE960426C (de) * 1953-09-08 1957-03-21 Licentia Gmbh Drehrichtungsabhaengige UEbertragungsanordnung
DE1166055B (de) * 1962-09-28 1964-03-19 Licentia Gmbh Summenfernzaehlempfaenger fuer positive und negative Fernzaehlwerte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE960426C (de) * 1953-09-08 1957-03-21 Licentia Gmbh Drehrichtungsabhaengige UEbertragungsanordnung
DE957282C (de) * 1953-10-15 1957-01-31 Licentia Gmbh Anordnung zur Drehzahlfernmessung
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