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DE678111C - Zufuehrungsleitung fuer einen elektrostatischen Kondensator - Google Patents

Zufuehrungsleitung fuer einen elektrostatischen Kondensator

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Publication number
DE678111C
DE678111C DED71332D DED0071332D DE678111C DE 678111 C DE678111 C DE 678111C DE D71332 D DED71332 D DE D71332D DE D0071332 D DED0071332 D DE D0071332D DE 678111 C DE678111 C DE 678111C
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DE
Germany
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capacitor
metal
units
feed line
stacks
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Expired
Application number
DED71332D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Radio Patents Corp
Original Assignee
Radio Patents Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Radio Patents Corp filed Critical Radio Patents Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE678111C publication Critical patent/DE678111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals
    • H01G4/236Terminals leading through the housing, i.e. lead-through

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Zuführungsleitung für einen elektrostatischen Kondensator Die Erfindung bezieht sich auf Zuführungsleitungen von elektrostatischen Kondensatoren, insbesondere Hochfrequenzkondensatoren.
  • Bei elektrischen Geräten mit großen Hochfrequenzströmen, wie sie .bei drahtlosen Sendern, Hochfrequenzerhitzungsgeräten und anderen Hochfrequenzanlagen auftreten, ist es aus mechanischen Gründen oft notwendig, daß die Klemmen für die Schaltelemente oder, wenn eine Seite des Gerätes geerdet ist, die Hochfrequenzklemmen verhältnismäßig groß sind, damit sie einen Isolator tragen können, dessen Dicke und Oberflächenabmessungen der Spannung entsprechend angemessen ist oder der in manchen Fällen ganz oder teilweise als Träger oder Montagevorrichtung für das Hochfrequenzgerät dient.
  • Es sind beispielsweise Zuführungsleitungen bzw. -klemmen für Kondensatoren bekannt, welche aus einer verhältnismäßig dicken Metallstange, -platte oder -röhre hergestellt sind. Bei diesen bekannten Ausführungen sind eine oder mehrere Gruppen von Kondensatorstapeln, etwa wie Speichen eines Rades, radial um eine gemeinsame Achse angeordnet. Die Platten der Kondensatoreinheiten liegen etwa senkrecht zu dem Radius, der in ,der Längsrichtung jeder Kondensatoreinheit verläuft. In der Mitte jedes Kondensatorabschnittes liegt eine volle oder hohle Metallsäule, die sowohl als Anschlag als auch als gemeinsame Klemme, gewöhnlich als Hochspannungsklemme, ausgebildet ist. Zu diesem Zwecke besitzt die Klemme eine Anzahl seitlicher Abflachungen, gegen welche die Kondensatoreinheiten angedrückt werden. Bei den bekannten Ausführungen sind die Gruppen der radial angeordneten Kondensatoreinheiten von einem Metallring umgeben, in welchem Bolzen angeordnet sind, die die Kondensatoren fest gegen die Abflachungen der Mittelsäule andrücken und gleichzeitig auf die einzelnen Kondensatorstapel einen genügenden Druck ausüben. Die Mittelsäule, welche gleichzeitig als Anschlußklemme ausgebildet ist, steht in unmittelbarer Berührung mit dem einen Pol der innerhalb jeden Kondensatorstapels hintereinander geschalteten Kondensatoreinheiten, während der die äußeren Enden der Kondensatoreinheiten umgebende Ring, welcher mit dem anderen Pol der Kondensatoreinheiten jeden Kondensatorstapels in leitender Verbin- Jung steht, als zweite Klemme dienen kann, so daß die verschiedenen Kondensatorstapel parallel geschaltet sind.
  • Bei diesen bekannten Kondensatorausführungen haben sich dadurch Nachteile ergeben: daß die elektrisch leitende Mittelsäule, welche voll oder hohl ist, mit Rücksicht auf die starken mechanischen Druckkräfte sehr kräftig ausgeführt sein muß. Zur Stromleitung sind so starke Metallbeile, insbesondere bei Hochfrequenz, nichterforderlich, da Hochfrequenzströme, vorzugsweise nur auf der Oberfläche des Leiters fließen. In starken Leitern treten Wirbelströme auf, welche durch das magnetische Feld hervorgerufen werden. Diese Wirbelströme, welche hohe Verluste, insbesondere bei Hochfrequenzkondensatoren, bedeuten, können beträchtliche Werte annehmen, so daß die Metallklemmen sich stark erwärmen. Infolge der großen Erwärmung ändern sich,die Abmessungen der Metallteile. Es ändern sich dadurch auch der Preßdruck auf die Kondensatoreinheiten und damit die Kapazitätswerte der Kondensatoreinheiten.
  • Diese Nachteile werden bei derZuführungsleitung für einen elektrostatischen Kondensator, welcher aus einer oder mehreren übereinanderliegenden Gruppen von Stapeln von radial angeordneten, sich mit ihren inneren Enden gegen eine Mittelsäule anlegenden Kondensatoreinheiten besteht, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Mittelsäule aus einem Isolierstoff besteht, dessen Oberfläche ganz oder teilweise mit Metall belegt ist.
  • Der Kern der Mittelsäule kann aus Holz, Porzellan, Kunstharz oder einem sonstigen formbaren oder isolierenden Stoff von genügender Festigkeit bestehen, damit er hinreichend gegenüber den erforderlichen mechanischen Beanspruchungen, denen er ausgesetzt ist, widerstandsfähig ist. Die leitenden Auflagen bestehen, beispielsweise aus Metallfolie, dünnem Metallblech von etwa o,8 mm Dicke und weniger, oder einem dünnen Metallgehäuse, in das der Kern eingesetzt ist, oder es kann diese Schicht durch Aufspritzen, Plattieren o. dgl. auf den Kern aufgebracht werden.
  • Diese Art der Ausführung der Mittelsäule hat den Vorzug, daß wegen der kleinen, praktisch zu vernachlässigenden Wirbelströme und der dadurch bedingten geringen Verluste in den Zuführungen auch die Erwärmung `in diesen nicht so hoch ist, wie bei den bekannten Ausführungen. Weil nur kleine Wärmemengen abzuführen sind, können die Gehäuse gegenüber den bekannten Ausführungen wesentlich kleiner ausgeführt werden, da die wärmeabstrahlende Oberfläche infolge der geringeren Wärmemenge, welche abzuführen ist, verkleinert werden kann. Für die Gesamtausbildung des Kondensators bedeutet dies aber eine erhebliche Verkleinerung seines Gewichtes. Außerdem zeichnen sich derartige Kondensatoren durch große Konstanz der Kapazitätswerte aus.
  • Der Kondensator wird vorteilhaft dergestalt aufgebaut, daß die Einheiten eines jeden Stapels in Reihe geschaltet sind. Das äußere Ende jeder aus mehreren Stapeln bestehenden Gruppe ist mit dem Gehäuse verbunden, das die eine Klemme (gewöhnlich die Erdklemme) des Kondensators Bildet.
  • Die zweite, innere Klemme wird beispielsweise in der Weise hergestellt, daß ein Kern aus Isolierwerkstoff, der etwa denselben Querschnitt hat wie die Kondensatoreinheiten, mit Metallfolie bekleidet wird. Diese Klemme wird zwischen den inneren Enden der Einheiten angeordnet, wobei die Folie durch Löten o. dgl. mit den Einheiten elektrisch verbunden wird. Die Folie auf dem Kern ist weiterhin mit einer massiven oder hohlen Klemme bzw. ' Klemmbolzen verbunden, welcher durch einen Isolator hindurchgeht, der in einer Wand oder einem Deckel des Gehäuses angeordnet ist. Diese Stange kann massiv oder rohrförmig sein, besteht aber zweckmäßig aus einem Isolatorkern, etwa Porzellan, mit einer Auflage von Metallfolie.
  • Abb. i zeigt einen Kondensator gemäß der Erfindung in Aufsicht; Abb.2 zeigt einen Schnitt von 2-2 von Abb. i ; Abb. 3 ist eine teilweise Ansicht eines Isolatorkerns, wie er in Abb. i und 2 verwendet wird.
  • Auf dem Koridensatorgehäuse i, beispielsweise aus Gußeisen, ist ein Deckel 2 mittels Schrauben 4 befestigt. Der ganze Kondensator besteht aus einer Mehrzahl von Kondensatoreinheiten, etwa einzelnen Kondensatorstapeln, die sich gegen die ebenen Seitenflächen oder Mittelsäule g von quadratischem i Querschnitt legen. Die Säule besteht zweckmäßig ausIsolierwerkstoff genügenderFestigkeit, um den Druckkräften standzuhalten, wie Porzellan oder einem ähnlichen keramischen Stoff oder Kunstharz.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält jede Gruppe vier Kondensatorstapel. Die Stapel der obersten Gruppe sind mit 5, 6, 7, 8 bezeichnet. Die isolierenden und leitenden Platten der einzelnen Kondensatoreinheiben sind rechtwinklig zu den von der Mitte der Säule ausgehenden Radien aufgestapelt. Die äußeren Enden der eine Kondensatorgruppe bildenden Kondensatorstempel 5 bis 8 sind von einen Metallring umgeben, durch welchen Schrauben 15 bis 18 hindurchgehen, die sich gegen Druckplatten i i bis 1q. legen. Die Druckplatten ii bis 14 liegen auf den Außenflächen der Kondensatorstapel 5 his 8 an. Durch Drehen der Schrauben 15 bis 18 kann man demnach die einzelnen Kondensatoreinheiten genügend fest gegen die Mittelsäule 9 anpressen. Unterhalb der Gruppe 5 bis 8 können weitere ähnliche Gruppen angeordnet werden, so daß die durch das Zusammendrücken der Einheiten entstandenen Kräfte ausgeglichen werden. In dem vorliegenden @ _ Ausführungsbeispier sind zwei weitere Gruppen dargestellt. Jade besteht aus den Gruppen 21, 23 . . mit Ring 33 und Schrauben 28 . . . sowie 25, 27 . . . mit Ring 31 und Schrauben 29 . . . Sollen alle Kondensatorstapel der verschiedenen Gruppen parallel geschaltet werden, so -,werden die Ringe 1o, 33 und 31 leitend miteinander verbunden, wie dies durch die Schraube.ig mit der Mutter 2o ,angedeutet ist. In diesem Falle bildet das Gehäuse i die eine Klemme, gewöhnlich die Erdklemme. Die andere, vorzugsweise als Hochspannungsklemme ausgeführte Klemme, wird von den Metallstreifen 32 gebildet, die sich gegen die ebenen Flächen der Mittelsäule 9 anlegen. Diese Streifen sind mit einem Ansatz 38 einer Klemmschraube 36 durch Schrauben oder Nieten 34 verbunden. Der Bolzen 36 liegt in einer zentralen Öffnung eines Isolators 35 und ist mit einer Mutter 37 am Isolator befestigt.
  • Wie erwähnt, kann der Isolatork-ern ganz mit Metallfolie 32 o. dgl. belegt sein. Es wird jedoch zweckmäßig nur derjenige Teil des Kernes belegt, gegen welchen die inneren Erden der Kondensatorstapel gepreßt werden.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform wurden Streifen aus verzinntem Kupfer von einer Dicke von 0,5 bis o,8 mm und einer Breite etwa gleich der Breite der Außenflächen des Kerns zwischen dem inneren Ende jedes Kondensatorstapels und der entsprechenden Fläche des Kernes angeordnet. Die dazugehörigen Elektroden der Einheiten am inneren Ende werden über das Ende gebogen, so daß sie gegen die Oberfläche ,des Kupferstreifens angedrückt werden, mit dem sie durch Löten o. d@gl. verbunden werden.
  • Die Streifen 32 ragen über das Ende des Kernes hinaus und werden durch Löten o.-dgl. mit Ansätzen an dem Klemmbolzen 36 verbunden, der an dem in einer Wand oder dem Deckel des Gehäuses sitzenden Isolator 35 befestigt ist. Anstatt die Ansätze unmittelbar an dem Klemmbolzen zu befestigen, können die Ansätze auch an einem besonderen Teil angebracht sein oder damit aus einem Stück bestehen, der an dem Ende eines Klemmbolzens. oder -rohres befestigt ist. Dieser Teil kann sowohl als Träger für den Kern als. auch als Mittel dienen, um die Folienauflage oder die Metallbänder mit dem Klemmbolzen zu verbinden. Wenn dieser Klemmbolzen hohl ist, kann er mit einem Pfropfen abgeschlossen werden, so daß das Innere des Kondensators gegenüber der Außenluft abgeschlossen ist. Der Klemmbolzen kann erforderlichenfalls aus einer Stange oder einem Rohr aus Isolationswerkstoff bestehen, das mit Metallfolie o. dgl. bekleidet ist.
  • Bei dem .dargestellten Ausführungsbeispiel liegt der Isolator 35 im Deckel 2 und wird gegen diesen durch eine Scheibe 44 vermittels Bolzen 39 unter Zwischenlegung von Isolierscheiben 4o und 41 angepreßt, wodurch eine flüssigkeitsdichte Verbindung hergestellt wird, falls das Gehäuse mit 01 o. dgl. gefüllt wird. Auf diese Weise bildet das Gehäuse den einen Anschluß des Kondensators, dessen Stapel untereinander parallel .geschaltet sind. Der andere Anschluß wird durch den Bolzen 36 mit der Mutter 42 gebildet.
  • Wenn der Kondensator aus mehreren Gruppen von radial angeordneten Stapeln von Kondens@atoreinheiten besteht, idie übereinanderliegend mit ihren inneren Enden sich gegen denselben Kern legen, erstreckt sich jeder Metallstreifen zweckmäßig über die ganze Länge des Kernes, so daß sich die einzelnen Streifen der einander entsprechenden Elektroden der inneren Einheiten der Stapel in den verschiedenen Gruppen berühren.
  • Die Mittelsäule 9 kann auch auf andere Weise ausgeführt werden. Hierzu kann man beispielsweise ein Metallrohr 42' (Abb. 3) benutzen, welches mit Zement o. dgl. ausgefüllt ist, um die erforderliche mechanische Wi@derstandsfähigkoit und Festigkeit zu erhalten.
  • Des weiteren kann jede Gruppe anstatt aus vier Kondensatorstapeln aus sechs oder acht bestehen. In diesem Fall erhält dann die Mittelsäule entsprechend sechseckigen oder achteckigen Querschnitt, ebenso können in jeder Gruppe nur zwei Konderisatorstapel vorgesehen sein. Die Mittelsäule ist dann vorteilhaft als Platte auszubilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zuführungsleitung für einen elektrostatischen Kondensator, insbesondere Hochfrequenzkondensator, der aus einer oder mehreren übereinanderliegenden Gruppen von Stapeln von radial angeordneten, sich mit ihren inneren Enden gegen eine Mittelsäule anlegenden Kondensatoreinheiten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelsäule aus einem Isolierstoff, wie Porzellan, Kunstharz o. dgl., besteht, 'dessen Oberfläche ganz oder teilweise mit Metall belegt ist.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, das den gesamten Kondensator umgibt, als die eine Zuführungsleitung ausgebildet ist, während die andere Zuführungsleitung von der Mittelsäule herausgeführt und gegen den Deckel isoliert ist.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem im Deckel des Gehäuses angeordneten Isolator ein Klemmbolzen vorgesehen ist, an welchen die Metallbelegungen der Mittelsäule angeschlossen sind.
DED71332D 1934-10-25 1935-10-23 Zufuehrungsleitung fuer einen elektrostatischen Kondensator Expired DE678111C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB678111X 1934-10-25

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DE678111C true DE678111C (de) 1939-07-10

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED71332D Expired DE678111C (de) 1934-10-25 1935-10-23 Zufuehrungsleitung fuer einen elektrostatischen Kondensator

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