DE630216C - Aus mehreren Elementen bestehender Trockenplattengleichrichter - Google Patents
Aus mehreren Elementen bestehender TrockenplattengleichrichterInfo
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- DE630216C DE630216C DES89628D DES0089628D DE630216C DE 630216 C DE630216 C DE 630216C DE S89628 D DES89628 D DE S89628D DE S0089628 D DES0089628 D DE S0089628D DE 630216 C DE630216 C DE 630216C
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Description
Bei · Metalloxydgleichrichtern, die auf der Ventilwirkung einer auf der Oberfläche von
Metallplatten erzeugten Schicht eines Metalloxydes (z. B. Kupferdxydul) beruhen, wird
die Stromzuführung zum Grundmetall der Gleichrichterplatten in der Regel durch einen
die Platten — gegebenenfalls unter Zwischenlage von Bleifolie — zusammenpressenden
Schraubenbolzen, oder im Falle von freistehend angeordneten und beispielsweise bei-·
derseits oxydierten Gleichrichterplatten, bei denen auf der Oxydschicht ein z. B. aus Blei
bestehender, durch Aufspritzen hergestellter Metallüberzug angebracht ist, durch Leitungen
vermittelt, die mit dem Grundmetall verlötet oder durch Klemmen verbunden sind. Bei den plattenförmigen Metalloxydgleichrichtern
der zweiten Art hat es sich jedoch gezeigt, daß weder die Lötverbindungen noch
die Anordnung von Klemmen den Anforderungen des Betriebes auf die Dauer genügen.
Insbesondere kann es bei solchen Gleichrichtern, die dauernden Erschütterungen ausgesetzt
sind, vorkommen, daß sich Stromzufülirungsvorrichtungen
der angegebenen Art an den Löt- oder Klemmstellen lockern. Lötverbindungen
haben noch den weiteren Nachteil, daß sie die Herstellung unnötig verteuern.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus mehreren Einheiten bestehender Trockenplattengleichrichter, dessen freistehend, d. h. ohne gegenseitige Berührung auf einem isoliert hindurchgeführten Schraubenbolzen angeordnete Gleichrichterplatten, mit einem auf der wirksamen Schicht aufgebrachten Metall-Überzug versehen sind, und bei dem ein die Stromzuführung zum Grundmetall der einzelnen Gleichrichtereinheiten bewirkender Leiter an einer von der wirksamen Schicht und dem Metallüberzug freien Stelle der Gleichrichterplatten anliegt, der die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist und sich daher auch unter schwierigen Verhältnissen im Dauerbetrieb gut bewährt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Stromzuführung von einer Gleichrichtereinheit zur benachbarten Gleichrichtereinheit durch ein ringförmiges metallisches Zwischenstück vermittelt wird, das mittels des Schraubenbolzens einerseits an den Metall-Überzug der einen Gleichrichtereinheit, anderseits an das — gegebenenfalls durch Entfernen der wirksamen Schicht und des Metallüberzuges teilweise bloßgelegte' — Grundmetall der anderen Gleichrichtereinheit angepreßt wird, wobei der Durchmesser des ringförmigen Zwischenstückes wesentlich kleiner als der der Gleichrichtereinheiten gehalten ist, und seine axiale Länge mit Rücksicht auf die Aufrechterhaltung eines eine gute Wärmeabführung gewährleistenden Abstandes benachbarter Gleichrichtereinheiten bemessen ist. Eine von der Oxydschicht und dem Metallüberzug freie Stelle der Gleichrichterplatte, die zur Anlage des ringförmigen Metallstückes geeignet ist, läßt sich bei beiderseitiger Bedeckung der Platten mit der wirksamen Schicht und dem Metallüber-
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus mehreren Einheiten bestehender Trockenplattengleichrichter, dessen freistehend, d. h. ohne gegenseitige Berührung auf einem isoliert hindurchgeführten Schraubenbolzen angeordnete Gleichrichterplatten, mit einem auf der wirksamen Schicht aufgebrachten Metall-Überzug versehen sind, und bei dem ein die Stromzuführung zum Grundmetall der einzelnen Gleichrichtereinheiten bewirkender Leiter an einer von der wirksamen Schicht und dem Metallüberzug freien Stelle der Gleichrichterplatten anliegt, der die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist und sich daher auch unter schwierigen Verhältnissen im Dauerbetrieb gut bewährt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Stromzuführung von einer Gleichrichtereinheit zur benachbarten Gleichrichtereinheit durch ein ringförmiges metallisches Zwischenstück vermittelt wird, das mittels des Schraubenbolzens einerseits an den Metall-Überzug der einen Gleichrichtereinheit, anderseits an das — gegebenenfalls durch Entfernen der wirksamen Schicht und des Metallüberzuges teilweise bloßgelegte' — Grundmetall der anderen Gleichrichtereinheit angepreßt wird, wobei der Durchmesser des ringförmigen Zwischenstückes wesentlich kleiner als der der Gleichrichtereinheiten gehalten ist, und seine axiale Länge mit Rücksicht auf die Aufrechterhaltung eines eine gute Wärmeabführung gewährleistenden Abstandes benachbarter Gleichrichtereinheiten bemessen ist. Eine von der Oxydschicht und dem Metallüberzug freie Stelle der Gleichrichterplatte, die zur Anlage des ringförmigen Metallstückes geeignet ist, läßt sich bei beiderseitiger Bedeckung der Platten mit der wirksamen Schicht und dem Metallüber-
zug ζ. B. in der Weise ausbilden, daß man aus der Platte durch Stanzen eine Anzahl
Lappen ausspart und diese über einen Isolier-, ring umbiegt. .£$.
Plattenförmige Trockengleichrichterel'eV·.1
mente, bei denen zwischen der mit der wiri£-^
samen Schicht bedeckten Gleichrichterelek-" trode einerseits und zwei zur Stromzuführung
dienende Gegenelektroden anderseits ringförmige metallische Zwischenstücke angeordnet
sind, sind an sich bekannt. Bei der vorbekannten Einrichtung handelt es sich jedoch
■ nicht um eine Gleichrichterelektrode, deren wirksame Schicht mit einem beispielsweise
aufgespritzten Metallüberzug versehen ist. Auch handelt es sich nicht, wie beim Gegenstand
der Erfindung, um einen Trockenplattengleichrichter, der aus einer Anzahl freistehender Einheiten zusammengesetzt ist
und bei dem das ringförmige metallische Zwischenstück die Aufgabe hat, nicht nur
die Stromzuführung zwischen benachbarten Gleichrichtereinheiten zu vermitteln, sondern
auch den zur guten Wärmeabführung erforderlichen Abstand der benachbarten Gleichrichtereinheiten
zu gewährleisten. Vielmehr sind die ringförmigen metallischen Zwischenstücke bei der vorbekannten Einrichtung
lediglich dazu bestimmt, einen guten elekirischen'Kontakt
zwischen der Gleichrichterelektrode und den zur Stromzuführung dienenden Gegenelektroden zu vermitteln. Diesem
Zweck entsprechend bestehen sie aus mehreren aufeinandergeschichteten Lagen
dünner Metallfolie, die sich unter der Wirkung des durch einen Schraubenbolzen ausgeübten
Anpressungsdruckes an benachbarte Elektrodenflächen gut anschmiegen.
In den Abbildungen ist ein Ausführüngsbeispiel der Erfindung an einem aus vier
plattenförmigen Elementen zusammengesetzten Gleichrichter veranschaulicht, und zwar
zeigt Abb. 1 ein Gleichrichterelement gegen seine Stirnfläche gesehen, Abb- 2 eine teilweise
im Schnitt gehaltene Seitenansicht des ganzen Gleichrichters.
Die aus Kupfer bestehenden rechteckigen Gleichrichterplatten 1, deren jede beiderseits
mit einer Kupferoxydulschicht und einem auf dieser angebrachten, z. B. durch Aufspritzen
erzeugten Metallüberzug versehen ist, sind auf einem Schraubenbolzen 2 aufgereiht und
von diesem mittels einer Isolierhülse 3 und isolierender Unterlagsscheiben 4 isoliert. Jede
der Platten 1 ist in der Mitte mit einer zur Aufnahme des Schraubenbolzens 2 und der
Isolierhülle 3 dienenden Bohrung versehen. Diese ist in der Weise hergestellt, daß Teile
der noch nicht oxydierten Platten bis auf drei unter einem Winkel von 1200 gegeneinander
versetzte Lappen durch Stanzen entfernt sind. Die Lappen 5 sind dann, nachdem die Platten beiderseits oxydiert und mit
^e%m Metallüberzug versehen sind, über einen
^lfimen Isolierring 6 umgebogen. Von der
der Lappen ist der Oxyd- und itzmetallüberzug entfernt. Gegen die Lap-S
liegt die eine Stirnfläche eines aus Messingblech gepreßten ringförmigen Metallstückes
7 an, dessen andere Stirnfläche mit dem Metallüberzug der nächsten Gleichrichterplatte
ι in leitender Berührung steht. Dabei ist die axiale Ausdehnung des Metallstückes
7 so bestimmt, - daß ein aus Gründen der Sicherheit und der Wärmeabführung erforderlicher
Mindestabstand zwischen den benachbarten Gleichrichterplatten gewährleistet ist. In der beschriebenen Weise erfolgt
auch bei den folgenden Gleichrichterelementen die Stromzuführung von der Wechselstromquelle
her bzw. die Ableitung des gleichgerichteten Stromes. An den Enden des Schraubenbolzens 2 ist je eine Stromschiene 8
bzw. 9 vorgesehen, die von dem Schraubenkopf 10 bzw. der Schraubenmutter 11 durch
die bereits erwähnten isolierenden Unterlagscheiben 4 getrennt sind. Zwecks Herstellung
einer stromleitenden Verbindung zwischen den Metallüberzügen der beiden Plattenseiten
ist auf jeder Platte ein den P^attenrand umfassendes Stück dünnen Kupferbleches 12 angeordnet,
das durch eine Wickelfeder 13 angepreßt
wird, und dessen stromleitende Berührung mit dem Grundmetall der Gleichrichterplatte
durch eine Einlage 14 aus Isolierleinen verhindert wird.
Es ist nicht unbedingt notwendig, die Stromzuführung zum Grundmetall der Gleichrichterplatten
durch Vermittlung eines metallischen Zwischenstückes (z. B. des Messingringes 7) zu bewirken. Man kann statt
dessen auch die Gleichrichterplatte, mit deren Grundmetall der Kontakt hergestellt werden
soll, mit einem oder mehreren aus der Plattenebene hervorragenden Vorsprüngen versehen,
die z. B. durch Pressen in Form von Buckeln hergestellt sein können und zwecks stromleitender Verbindung des Grundmetalles
mit dem Metallüberzug der benachbarten Gleichrichterplatte von Oxydschicht und Metallüberzug
befreit sind. Zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Abstandes benachbarter Platten dienen in diesem Falle die erwähnten
Vorsprünge selbst; doch können, um die Sicherheit gegen Berührung der Metallüberzüge
untereinander zu vergrößern, außerdem auch noch isolierende Zwischenstücke vorgesehen werden.
Metalloxydgleichrichter, bei denen die Stromzuführung zum Grundmetall der Gleichrichterplatten
in der angegebenen Weise hergestellt ist, sind für jede betriebsmäßig vor-
kommende Verwendung geeignet. Insbesondere erweist sich die beschriebene Stromzuführungsvorrichtung
auch dauernden Erschütterungen gegenüber als durchaus beständig und zuverlässig.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Aus mehreren Einheiten bestehenderto Trockenplattengleichrichter/ dessen freistehend, d. h. ohne gegenseitige Berührung auf einem isoliert hindurchgeführten Schraubenbolzen angeordnete Gleichrichterplatten mit einem auf der wirksamen Schicht aufgebrachten Metallüberzug versehen sind, und bei dem ein die Stromzuführung zum Grundmetall der einzelnen Gleichrichtereinheiten bewirkender Leiter an einer von der wirksamen Schicht und dem Metallüberzug freien Stelle der Gleichrichterplatten unter Druck anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung von einer Gleichrichtereinheit (1) zur benachbarten Gleichrichtereinheit(1) durch ein ringförmiges metallisches Zwischenstück (7) derart vermittelt wird, daß das Zwischenstück mittels des Schraubenbolzens (2) einerseits an den Metallüberzug (15) der einen Gleichrichtereinheit, anderseits an das — gegebenenfalls durch Entfernen der wirksamen Schicht und des Metallüberzuges bloßgelegte — Grundmetall (5) der anderen Gleichrichtereinheit angepreßt wird und der Durchmesser des ringförmigen Zwischenstückes wesentlich kleiner als der der Gleichrichtereinheiten gehalten und seine axiale Länge mit Rücksicht auf die Aufrechterhaltung eines eine gute Wärmeabführung gewährleistenden Abstandes benachbarter Gleichrichtereinheiten bemessen ist.
- 2. Trockenplattengleichrichter nach Anspruch ι mit Gleichrichterplatten, die auf beiden Seiten mit einer wirksamen Schicht und einem auf dieser aufgebrachten Metallüberzug versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von der wirksamen Schicht und dem Metallüberzug freie Stelle jeder Gleichrichterplatte durch eine Anzahl durch Stanzen ausgesparter und über einen Isolierring (6) umgebogener Lappen (5) gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89628D DE630216C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Aus mehreren Elementen bestehender Trockenplattengleichrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89628D DE630216C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Aus mehreren Elementen bestehender Trockenplattengleichrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE630216C true DE630216C (de) | 1936-05-23 |
Family
ID=7515242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89628D Expired DE630216C (de) | 1929-01-25 | 1929-01-25 | Aus mehreren Elementen bestehender Trockenplattengleichrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE630216C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976574C (de) * | 1939-10-17 | 1963-11-21 | Standard Elek K Lorenz Ag | Verfahren zur Herstellung von Trockengleichrichterplatten |
-
1929
- 1929-01-25 DE DES89628D patent/DE630216C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976574C (de) * | 1939-10-17 | 1963-11-21 | Standard Elek K Lorenz Ag | Verfahren zur Herstellung von Trockengleichrichterplatten |
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