DE2350629A1 - Automatische waffe mit einem durch gasentnahme betaetigten verschlussmechanismus - Google Patents
Automatische waffe mit einem durch gasentnahme betaetigten verschlussmechanismusInfo
- Publication number
- DE2350629A1 DE2350629A1 DE19732350629 DE2350629A DE2350629A1 DE 2350629 A1 DE2350629 A1 DE 2350629A1 DE 19732350629 DE19732350629 DE 19732350629 DE 2350629 A DE2350629 A DE 2350629A DE 2350629 A1 DE2350629 A1 DE 2350629A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weapon
- movable
- block
- actuating part
- actuating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/38—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes
- F41A3/40—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes mounted on the bolt
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A5/00—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
- F41A5/18—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
- F41A5/22—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated having two or more gas pistons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
Dipl.lng.F.Weickmann,-Dipl. Ing. H. Weickmann, Dipl. Phys. Dr.K. FincVe
OipK Ing. F. A. Waickmann, Dipl. Chem. B. Huber
8 München 27, Möhlstr. 22
I1ROFCAIS
Represents par le Ministre d'Etat charge de la Defense
Nationale Delegation Ministerielle pour l'Ärmement
Direction Technique des Armements Ter-restres Etablissement d'Etudes et de Fabrications d'Armement
de Bourges
4, Avenue öe la Porte d'Issy, 75 Paris 15» Frankreich
4, Avenue öe la Porte d'Issy, 75 Paris 15» Frankreich
Automatische Waffe mit einem' durch Gasentnahme betätigten
Verschlussmechanismus.
Die Erfindung betrifft die automatischen
Waffen(insbesondere die kleinen und mittleren Kalibers, d.h. mit einem zwischen 10 und' 50' mm liegenden Kaliber), deren Verschlussmechanismus
durch Gase gesteuert wird, welche in dem !»auf
der Waffe bei jedem Abschuss entnommen und bis zu wenigstens einem Aufnahmeapparat mit einer beweglichen Anordnung geleitet
•werden, welche mit dem-Verschlussmechanismus zusammenwirken'
kann.
Es sind bereits, insbesondere durch die
französische Patentschrift Nr* 1.602.862, derartige automatische
Waffen bekannt, deren Verschlussmechanismus u.a. folgende
Teile enthält j '
- einen Verschlussbloelc mit einer .hin und .
hergehenden Längsbewegung, welcher provisorisch in der Schliessungsstellung
durch zwei seitliche/zurückziehbare Riegel festgehalten wirds welche sieh an schrägen Schultern des -Verschluss-
409817/0818- -/% .
? BAD ORiSlNAL
kaetens der Waffe abstützen J 2350629
- einen Teil zur Betätigung dieses Verschlussblocks,
welcher ebenfalls eine hin und hergehende Längsbev/egung ausführt, den Verschlussblock teilweise umhüllt und
relative Längsbewegungen gegenüber dem Verschlussblock ausfüh-"
ren kann, wobei dieser Betätigungsteil am Ende des Vorwärtshubes die provisorische Blockierung der seitlichen Riegel in der Arbeitsstellung
bewirkt j
- und zwei seitliche Empfangsapparate mit
einer in der Längsrichtung gleitenden beweglichen Anordnung, welche mit Gasentnahme in dem Lauf der Waffe arbeiten, wobei
die beweglichen Anordnungen dieser Apparate bei ihrem Ruckgang in einem ersten Arbeitsschritt den Rückgang des Betätigungsteils
gegenüber dem Verschlussblock und die Freigabe der seitlichen Siegel für ihr Zurücktreten durch die an ihrer schrägen Anlageschulter
erzeugte Reaktion und hierauf in einem zweiten Schritt und bevor der Betätigungsteil seinen gesamten möglichen Ruckgang
über dem Verschlussblock ausgeführt hat, den Rückgang des Verschlussblocks bewirken, welcher dann erat später von dem
Betätigungsteil eingeholt und angestossen wird, und zwar mit einem Aufprall, welcher dadurch gemildert wird-, dass die- beiden
betroffenen Seile (Verschlussblock und Betätigungsteil) im Augenblick des Auftretens dieses Aufpralls beide eine Rückwärtsbewegung
ausführen«
Obwohl ein derartiger Verschlussmechanismus
im Ganzen befriedigend arbeitet, weist er doch gewisse Hachtei-V
Ie auf, welche besser vermieden oder zumindest gemildert, wurden.
Ein erster Nachteil rührt davon her, dass
der Verschlussbloek unmittelbar von den beweglichen Anordnungen der seitlichen Empfangsapparate betätigt wird, was, da diese
Anordnungen verhältnismässig weit von. der Iiangssymmetrieebene
der Waffe entfernt sind, dasu führt, den Verschlussblock in
der Querrichtung überzudimensionieren^ damit er eine Anlagefläche
aufweist, welche tatsächlich auf dem Rückgangsweg der beweglichen Anordnungen liegt 9 wobei eine derartige Überdimexi·=
sionierüng des Verschlussblocks einen gesteigerten Platzbedarf
und eine Vergrosseruag seiner Kasse und somit der Trägheitskraft
te zur folge- 'hat?welche "bsi A&r Längsbeschleunigungen und -Vsr=
ai 7/08
zögerungen des Verochlussblocks auftreten.
■ ·- ■ Ein zweiter Nachteil rührt davon her, dass das Zurücktreten der seitlichen Riegel durch die Reaktion ihrer
schrägen Anlageschulterη erzeugt wird, welche sich dann wie
nicht selbstsperrende Rampen verhalten, wobei der Reibungskoeffizient
der'Riegel an ihren schrägen Anlageschultern eine Rolle
spielt, welcher wesentlich von dem Schmierzustand der Berührungsflächen zwischen den Riegeln und den Anlageschultern abhängt,
wobei sich dieser Schmierzustand mi,t den äusseren Bedingungen,
der Dauer des Schiessens, der Häufigkeit und der Qualität der Wartung usw. in weiten Grenzen ändert <>
Gegenstand der Erfondung ist eine gewisse
Zahl von Maßnahmen, welche gestatten, den obigen Nachteilen gewisser
automatischer Waffen mit verriegeltem Verschluss und durch Gasentnähme gesteuertem Betätigungsteil in weitem Maße,
oder sogar vollständig, abzuhelfen. , .
Gemäss einer ersten Maßnahme, welche dem
ersten obengenannten Nachteil abhelfen solls enthält eine automatische Waffe mit einem durch Gasentnahme gesteuerten Verschlussmechanismus
u.a* einen Verschlussblock mit einer hin und hergehenden Längsbewegung, welcher durch wenigstens eine.Speicherfeder
in seine Verschlußstellung gebracht wird, wenigstens einen zurückziehbaren Riegel, welcher den Versehluesblock provisorisch
in der Schliessungsstellung festhält, einen Betätigungsteil mit einer hin und hergehenden Längsbewegungs welcher
den Verschlussblock teilweise umgibt und gegenüber diesem eine freie Gleitbewegung in der Längsrichtung ausführen kann, welche
ihm gestattet, den zurückäiehbaren Riegel in der Arbeitsstellung zu blockieren-(wenn er sich in der vorderen Grenzstellung '
befindet), und wenigstens einen Empfangsapparat, welcher durch
Gasentnahme in dem Lauf der ¥affe arbeitet und eine bewegliehe
Betätigungsanordnung enthält, welche in der Längsrichtung gleitet
und bei ihrem Rückwärtsgang in einem ersten Arbeitsschritt''
den Rückgang des Betätigungsteile gegenüber dem Verschlussblock und die Preigabe des zurückziehbaren Riegels und hierauf in
einem-^weiten Arbeitsschritt, welcher nach dem Zurücktreten des
Riegels und bevor der Betätigungsteil die Gesamtheit seines möglichen Rückgangs gegenüber dem Verschlussblock ausgeführt
409817/0818
hat, stattfindet, den Rückgang des Versciilussblocks bewirkt, wobei
diese automatische Waffe dadurch gekennzeichnet ist, dass der Teil zur Betätigung ihres Verschlussmechanismus wenigstens
eine Längsausnehmung aufweist, welche nach vorne und seitlich
nach dem Innern und dem A'ussern der Waffe offen ist, wobei diese
Ausnehmung ein Betätigungsgleitstück aufnimmt, \irelche sich
gegenüber dem Betätigungsteil frei nach vorne verschieben kann aber hinten durch Anlage einer hinteren Anlagefläehe an dem Boden
dieser Ausnehmung anschlägt, wobei dieses Betätigungsgleitstück vorne eine Anschlagfläche, welche nach vorne an dem Umfang
des Betätigungsteils vorspringt und auf dem Rückgangsweg der entsprechenden beweglichen Betätigungsanordnung üegt» und auf
seiner dem Innern der Waffe zugewandten Seite einen Vorsprung aufweist, welcher in Richtung auf den Verschlussblock durch
die seitliche innere Öffnung der Ausnehmung des betreffenden Gleitstücks hindurch vorspringt, wobei dieser Vorsprung eine
hintere Verklinkungsrast besitzt, welche mit einer hinteren Schulter in Berührung kommen kann, welche fest mit dem Verschlussblock
verbunden ist und (wenn das Gleitstück seine vordere Grenzstellung einnimmt) hinter dieser Verklinkungsrast in
einer Entfernung von dieser liegt, welche wenigstens gleich dem Rückgang ist, welchen der Betätigungsteil des Verschlussmechanismus
durchlaufen muss, um den Riegel des Verschlussblocks freizugeben.
Eine derartige Ausbildung besitzt gegenüber der früheren Losung, bei welcher der Betätigungsteil und der
Verschlussblock unmittelbar 'und nacheinander von der entsprechenden beweglichen Betatigungsanordnung betätigt wurden, den
Vorteil, eine Überdimensionierung des Verschlussblocks in.der
Querrichtung zu vermeiden.
Bei der früheren Lösung muss nämlich der
Verschlussblock einen seitlichen Vorsprung aufweisen, welcher
auf, dem Rückgangsweg der entsprechenden beweglichen Betätigungsenordnung
liegt, so dass für den Verschlussblock eine grösste ' Querabmessung gewählt werden musste, welche praktisch der des
diesen Verschlussblock teilweise umfassenden -Betätigungsteils
entspricht, wahrend bei der oben, definie-rten- erfindungsgeinässen
Ausbildung der Rückgang des Verschlussblocks dadurch erzeugt
409817/0818
■wird, dass zwei.-Seile (Mntere Verklinkungsrast des Gleitstücks
und Schulter des Verschluasblocks) miteinander in Berührung
kommen, welche der Achse des Verschlussblocks erheblich näher liegen, als die Unifangsaone, in welcher.sich die bewegliche Betätigungsanordnung
bewegt·
Geiaäss einer bevorzugten Ausführungsform
dieses ersten Srfindungsmerkmals werden der Yerschlussblock und
der Betätigungsteil durch zwei Empfangsapparate betätigt, welche
mit Gasentnahme arbeiten, und deren jeder seine eigene bewegliche Betätigungsanordnung besitzt, wobei diese beiden Empfangsapparate symmetrisch beiderseits der längssymmetrieebene der
Waffe angeordnet sind, was dann dazu führt, dass von dem Betätigungsteil
zwei ebenfalls symmetrisch in Bezug auf diese Symmetrieebene angeordnete Betatigungsgleitstucke getragen werden.
Der Verschlussblock wird vorzugsweise provisorisch durch zwei seitliche Riegel verriegelt gehalten, welche
symmetrisch angeordnet und vorne um zu der Schussachse senkrechte Achsen schwenkbar sind.
• Jedes Gleitstück kann dann zweckmässig die
Form eines flachen Lineals erhalten, welches vorne einen rechteckigen
Abschnitt und· hinten und auf der Innenseite einen trapezförmigen Vorsprung besitzt, dessen kleine Grundseite auf
der Seite des Innern der Waffe liegt, während seine rückwärtige
Seite so eingeschnitten ist, dass die Verklinkungsrast entsteht, welche durch Anschlagen mit der entsprechendeil Schulter
des Verschlussblocks zusammenwirken soll.
Wenn die.Waffe zwei beiderseits und über
der Achse des Verschlussblocks liegende bewegliche Betätigungsanordnungen aufweist, können die Aufnahmeausnehmuiigen der Betätigungsgleitstücke
zweckmässig von ihrer Aussenseite bis zu ihrer Innenseite schräg von oben nach unten verlaufen, so dass
sich die Gleitstücke in der Querrichtung von dem Niveau dieser beweglichen Anordnungen bis zu dem (tiefer als das vorhergehende)
liegenden mittleren Niveau des Verschlussblocks' erstrecken·
■ .· · . Gemäss einem weiteren Merkmal der 3rfindüng,
welches dem zweiten oben erwähnten Nachteil abhelfen soll, enthält eine automatische Waffe mit einem durch Gasentnahme ge-
4 09817/0818
steuerten Verschlussmechanismus u.a. einen Verschlussblock mit
einer hin unä hergehenden längsbewegung, wenigstens einen zurüekziehbaren
Kiesel zur provisorischen Festlegung des Verschlussblocks in der Schlieasungsstellung, wenigstens einen Betätigungsteil
mit einer hin und hergehenden Langsbewegung, welcher in
seiner vorderen Grenzstellung den zurückziehbaren Riegel" in
der Arbeitsstellung blockieren kann, und wenigstens einen Empfangsapparat, v/elcher mit Gasentnahme in dem Lauf der Waffe arbeitet
und eine bewegliche Betätigungsanordnung aufweist, welche in der Längsrichtung gleitet und den Rückgang des, Betätigungsteils
und hierauf den des Verschlussblocks nach Entriegelung desselben bewirken kann, wobei diese automatische Waffe dadurch
gekennzeichnet ist, dass sie ausserdem mechanische Übertragungsmittel
aufweist, welche zwischen dem zurückziehbaren Riegel und der beweglichen Betätigungsanordnung angeordnet und
so ausgebildet sind, dass die bewegliche Anordnung während der Anfangsphase ihres Rückgangs zwangsläufig das Zurücktreten des
Riegels bewirkt·
Derartige mechanische Übertragungsmittel können zweckmässig durch einen einfachen Stössel gebildet werden,
dessen eines Ende mit dem zu betätigenden Riegel in Berührung steht, wahrend sein anderes Snde in die Aufnahme ausnehmung der
beweglichen Betätigungsanordnung so vorspringt, dass es sich auf dem Kückgangsweg- einer der beweglichen Anordnung angehörendenSchulter
befindet, wobei der S.tössel eine solche Lage hat, dass sein durch diese Schulter bewirktes Eindrücken zwangsläufig
den* übergang des Siegels aus seiner Arbeitsstellung in seine
zurückgezogene Stellung bewirkt·
Unabhängig von der gewählten Ausführungs-
form kann jeder mit eine? beweglichen Betätigungsanordnung
versehene Empfangsapparat mit einer von der eigentlichen Waffe unabhängigen Druckgasquelle (z.B. Eruckluftbehälter,pyrotech-"
nischer Gasgenerator) verbunden werden, so dass'der Empfangsapparat nach Belieben unabhängig von dem Schiessen zur Wiederherstellung
der Schiessbereitschaft betätigt werden kann, wenn das Schiessen bei geschlossenem Verschluss unterbrochen wird,
z.B. durch eine Fehlzündung. . - "
' ■ .Die bewegliche Anordnung kann dann zweckmässig
mit· einem hohlen Zwischenkolben versehen werden,-welcher
U: ';O PM; 409817/0818
BAD ORIGINAL
zusammen mit einem in"ihn eintretenden Tauchkolben, welcher
einem andereiij auf der Seite des zu betätigenden Verschlussmechanismus
liegenden Kolben angehört, eine Kammer veränderlichen
Volumens abgrenzt, in welche eine äussere Druck Iu.ftzufuhr mündet,
wobei der hohle Kolben vorne anschlägt, während der. Tauchkolben eine dem Preigabehub des Hiegels oder der Riegel entsprechende
Länge aufweist, so dass der mit dem !Tauchkolben versehene Kolben bei dem Kanover zur Wiederherstellung der Sehiessbereit- ·
schaft nach Entriegelung des Verschlussblocks der Wirkung der sich entspannenden äusseren Gase eine grossere- Oberfläche bietet,
was offenbar vorteilhaft ist, da diese teilweise entspannten &ase dann den Rückgang der gesamten beweglichen Verschlussanordnung
entgegen der Wirkung der Speicherfeder oder der Speicherfedern sowie das Ausziehen der nicht abgeschossenen Patrone
bewirken müssen»
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. .
Pig. 1 zeigt in einem waagerechten Schnitt ■
unter Wegbrechung von Teilen den Verschlussmechanismus einer erfindungsgemässen
automatischen Waffe, wobei dieser Hechanismus sich in der Stellung der Verriegelung des.Verschlussblocks befindet.
■
Pig* 2 ist eine Ansicht der Vorrichtung zur Verriegelung' des .Verschlussblocks der Waffe von unten.
Pig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie III-III der Pig. .1 .
. Pig. 4 zeigt in einem waagerechten Halbschnitt
den Verschlussmechanismus in der Stellung, in v/elcher der Verschlussblock gerade entriegelt wurde.
Pig, 5 bis 8 sind schematische Draufsichten
mit einem waagerechten Halbschnitt des Verschlussmechanismus, welche aufeinanderfolgend.e charakteristische Phasen des Arbeitens
de.s Mechanismus zeigen.
Die in Pig. 1- bis 4 dargestellte automatische Waffe ist eine automatische Kanone mit einem Kaliber von
20-mm, deren durch Gasentnahme in ,dem. Lauf.der Waffe betätigter Verschlussmechanismus
die Bauart mit offenem Verschluss aufweist,· d.h. eine wohlbekannte Bauart, bei welcher der Verschlussblock ,
409817/0 818 BADORiGINAt
der Waffe bei der Unterbrechung des Schiessens in einer rückwärtigen
Stellung zurückgehalten wird, von welcher aus er bei
der Wiederaufnahme des Sehiessens durch wenigstens eine Speicherfeder
wieder nach, vorne zurückgeführt Wird, wobei der Verschlüssblock
provisorisch verriegelt wird, wenn er sich in der Sehliessungsstellung befindet.
Der Verschlussmechanismus dieser automatischen
Kanone enthält im wesentlichen ί
~ einen ferschlussblock 1 mit einer (nicht
dargestellten) Schlagzundvorriclitung» welcher in der Längsrichtung
in einem Versenlusskastsn 2 gleiten kann und einerseits
der mittelbaren Wirkung von swei Speicherfedern 3» welche ihn nach vorne zu bringen suehen9 d«li. in seine in Fig. 1 dargestellte
Sehliessungsstellungj in welcher er sich gegen die Patrone
O in der Sohießsteilung iLegt, und andererseits am Ende seines
Rückwärtshubes der Wirkung einer z.B. durch, einen Tellerfederstapel
gebildeten hinteren Dampfervorrichtung 4 ausgesetzt
ist ι ■ -
- zwei seitliche Riegel"5» welche durch
Sohw@nken um eine lotrechte Achse zurückziehbar und je'mit ihrem'
Vorder ende aa fi@n Verechluseblock 1 angelenkt sind, wobei
sich diese Riegel 5 mit ilare® Hinte^ende in ihrer- in Pig. 1
dargestellten·VerriegelKngsstellung an Anlageflachen 6 des'Versehltisskasteiis
2 a^stutsenj während sie in ihrer in Fig. 4
dargestellten suruokgegogenea -Stellung yoxl diesen Anlageflächen
6 freigemacht siad, |/
<=» einen Be.tat'igungsteil 7 mit U-förmigem
Querschnitt: mit eiaer hin und hergehenden Längsbewegung·, welcher
der Einwirkung der -Speicherfedern-3 ausgesetzt ist und
den ferschlussblocic f unten und seitlich.umgibt9 wie in Pig· 3
sieht bar ρ and gegeaia^ex3 dieeea' ©ine ©leitmogllöhkeit- in der.
Längsrichtung hat 9 ?jelc]ae den Betätigungsteil T9 wenn er sich
ia seiner in Figo 1 dargestellten vorderen Grensstellung be-
findet $ " gestattet 9" die Eiegel 5 dadiiroh zu verriegeln, dass er
zwischen die Riegel wad den Tersehlussbiock 1 "an seinem Vorder—
enäe'vorgesehene' biegsame seitliehe imsen 7ä bringt j
■ " ' ·'- zwei' (deutlich in Eig." 2 sichtbare)
seitliche Anschläge 8 zur Betätigung der üiegel 5, welche von
4 03817/0818
BAD ORIGINAL
demBoden des Yersohlusskaetens 2 getragen werden, wobei jeder
Ansohlag 8 mit einer von dem entsprechenden Kiegel 5 getragenen
Schrägfläche 9 so zusammenwirken kannt dass er den Kiegel
am Ende des Vorwärtshubes des Verachlussblocks 1 zwangsläufig
in seine (in Pig« 1 dargestellte) Arbeitsstellung bringt, in
welcher er den VerschlussblöOk 1 gegenüber dem Verschlusskasten
2 provisorisch verriegelt)
- und zwei seitliche Empfangsapparate, welche mit Gasentnahme in dem Lauf der Waffe arbeiten und je eine
(im Ganzen mit 10 bezeichnete) bewegliche Betätigungsanordnung
aufweisen, welche durch in der Längsrichtung in einer Bohrung ti des Verschlusskastens 2 gleitende Kolben gebildet wird, wobei
die beweglichen Anordnungen 10, wenn si© durch den Druck der in dem Häuf der Waffe bei jedem Abschuss entnommenen Gase
nach hinten zuruckgedrtiokt werden, in.das Innere des Verschlusskastens
2 vorspringen und dann den Betätigungsteil 7 in der nachstehend beschriebenen mittelbaren Weise betätigen können·
Anstatt nämlich eine unmittelbare Wirkung
der-beweglichen Anordnungen 10 auf den Betätigungsteil 7 vorzusehen,
wie dies bisher geschah, sieht das Hauptkennzeichen
der Erfindung eine mittelbare Betätigung des Betätigungsteils
vorj und zwar folgendermaßen :
In dem Betätigungsteil 7 sind zwei seitliehe
Ausnehmungen 12.vorgesehen, welche nach vorne und seitlich„nach
dem Innern und dem. Ausserη der Waffe offen sind. Diese Ausnehmungen
nehmen je ein Betätigungsgleitstuck 13 auf, welches sich gegenüber dem Betätigungsteil frei nach vorne gemäss einem
Längsspiel J- (Pig. 4) verschieben kann, aber hinten durch AnIa-,ge
einer Anlagefläche S- an dem Boden P- der Ausnehmung 12 an- . '
schlägt· Die seitliche äussere öffnung der Ausnehmung erstreckt sich über die ganze Länge derselben, so dass das entsprechende
Gleitstuck 13 bequem eingesetzt werden kann*
Jedes Betätigungsgleitstück 13 besitzt rechteckige Querschnitte und hat die allgemeine Porm eines flachen
Lineals. Dieses besitzt, wie deutlich aus Pig. 4 hervorgeht,
vorne eine rechteckige Zone 13a, deren.Vorderkante eine An-. schlagfläche S^ bildet, welche nae-h""vorne ain Umfang des Betätigungsteils
7 vorspringt und auf dem Küßkgangsweg der entspre-
I: Β P S 1 7 / 0 8 1 8
2380629
chenden beweglichen Betätigungsanordnung 10 liegt, sowie auf
seiner dem Innern der Waffe angewandten Seite einen Vorsprung
13b (in der·allgemeinen Form eines Erapezes, dessen kleine Grundseite
auf der Seite des Innern der Waffe liegt), welcher in Riqhtung
auf den .Verschlussblock 1 durch die innere seitliche.Öffnung
der Ausnehmung 12 vorspringt und eine hintere Verklinkungsrast 13c aufweist, welche mit einer hinteren Schulter Rj in Berührung
kommt, welche fest mit dem Versehlussblock 1 verbunden
ist und, wenn sich das Gleitstüok 13 in seiner in Pig. 1 dargestellten
Grenzstellung befindet, hinter der Verklinkungsrast 13c in einer Entfernung D- von dieser liegt, welche wenigstens gleich
dem Rückgangshub ist, welchen der Betätigungsteil 7 durchlaufen
muss, um die Riegel 5 freizumachen.
Es ist zu bemerken, dass ;}edes Gleitstück
13 an seinem inneren Rand eine Anlagerast 13d aufweist, welche
in eine Längsnut 14 in dsm Verschlussblock 1 eingreift und am Ende der Verriegelung mit einer (nicht dargestellten) in dem
Verschlussblock gleitenden Sehlaganordnung zusammenwirken soll,
um dann die Schlagzündung der in die Patronenkammer der Waffe eingeführten Patrone zu bewirken«
Man sieht in Fig. 1, dass bei einem derar-,
tigen Verschlussmechanismus, die. den Druck der Gleitstücke- 13 aufnehmende Schulter B-j der lotrechten Symmetrieebene der Waffe ·
erheblich näher liegt, als die beweglichen Betätigungsanordnungen 10, so dass dem Verschlussblock 1 ein grösster Querschnitt
gegeben werden kann, welcher erheblich kleiner ale der des Be-.tätigungsteils
7 ist (siehe Fig. 3), ao dass der Platzbedarf des Verschlussblocks und die in diesem auftretenden Tragheitskräfte
verringert werden,/wodurch die Empfindlichkeit und die ' Bruchgefahr des Verschlussblocks herabgesetzt werden.
Ferner weist jede bewegliche Betätigungsanordnung 10 hinten einen Kolben 10a mit einer Schulter E2 auf,
Vielehe, wenn sie nach einem Rückgang, v/elcher die Freimachung
der Blockierungsnasen 7a des Betätigungsteils .7 bewirkt hat,
auf die Hohe eines Stössels 15 kommt, diesen zurückdrückt, so
"dass die Verschiebung desselben das Zurücktreten des auf der Seite der betreffenden beweglichen Anordnung 10 liegenden Me-■gels
5 bewirkt. ' ·
^-U88 1 7/081
SehliesslicE weist9 wie in Hg.1 dargestellt, &βτ Kolben 10a einer jfe^en beweglichen Anordnung 10
vorne einen Sauchkolben 1β auf9 welcher mit Gleitsitz in ein.®
Bohrung 17 eintritt 9 welche in dem Hinterende eines vorne anschlagenden
Kolbens 10b ausgebildet 1st«, welcher einen Seil der
betreffenden beweglichen Betätigungsanordnung bildet und unmittelbar vor-dem Kolben 10a liegt,, wobei die durch diese Bohrung
17 gebildete Kammer mit einem (durch einen pyrαtechnischen Gasgenerator
erzeugten) Druckgas über eine in das Vorderende dieser Kammer mündende Zufuhroffnung 18 gespeist werden kann«
Nachstehend ist das Arbeiten eines derartigen Verschlussmechanismus unter Bezugnahme auf die schematisehen
Darstellungen der Fig» 5 bis 8 beschriebene in weihen
die gleichen Bezügszeichen die gleichen .!Peile wie in Fig. 1
bis 4 bezeichnen.
. · Fig* 5 zeigt den Verschlussmechanismus- in
dem Augenblick des Abschusses9 wobei sein Versehlussblock 1 in
der Schliessungsstellung durch die Riegel 5 gehalten wird9 welche
ihrerseits in der Arbeitsstellung durch die Nasen 7a des
Betätigungsteils 7 blockiert werden=
I?ige"6 zeigt den .gleichen Mechanismus .einigeliillisekunden
später9 wenn die Gasentnahme in dem Lauf &es
Waffe - stattgefunden .hat und die Kolben- 10a begonnen habeas den
Betätigungsteil 7 über die Gleitstücke 13 über eine solche.
Strecke zuruekzudrückens dass die Hasen 7a des "Betätigungsteile
die Hiegel 5 freigegeben habens wobei die Verklinkungsrastea
13g der Gleitstücke noch nicht die Schulter B1 des Verschlussblocks
1 erreicht"habens während die. Schultern S2 der 3E©ltoen
10a im Begriff sind,. die Stossel 15 ä©^ Riegel 5 zu betätigen«
Der Verschlussblock 1 ist dann noeh unbeweglich^ der Betätigungsteil 7 wird' jedoch nach rückwärts -geschleuderte · ■
.-...-- -- 5?igo 7 entspricht dem nächsten Arbeitsschritt
j bed welchem einerseits die Schultern Eg der Kolben
10a das Zurücktreten der Riegel 5 über die StQssel .15 "bexfirkt
haben und andererseits die. V-es-klinkungsrast -13c der Gleitstücke
'13 die Schulter 1-j erreicht hatg wodurch der (jetzt entriegelte)
Verschiussblock 1 nach hinten geschleudert wirdo
409817/081
Pig. 8 schlieealicb entspricht dem nächsten
Arbeitsschritt, in-welchem die Gleitstücke 13 die Betätigung skolben 10a verlaeaen haben und der (vor dem VerschlusB-block
1 in Bewegung gesetzte) Betätigungsteil 7 den Verschlusablock
1 eingeholt hat» wobei der hierbei auftretende Stoee dadurch
gemildert wird, dass die beiden betreffenden Seile (VerschlUBsbloek
1 und Betätigungsteil 7) in dem Augenblick dee linholens
beide eine Hüekgangsbewegung ausfuhren.
So&Iiesslich ist zu bemerken, dass der Verlauf
des Rückgangs der beweglichen leile der gleiche ist,wenn
ein Manöver sur Wiederherstellung der ^euerbereitschaft durch
Speisung der Kammer 17 mit durch eine pyrotechnische ladung erzeugten Sasen vorgenommen wird» wobei die Entriegelung des Versehlusebloeks
1 durch Wirkung der Gase auf den Querschnitt des
Tauchkolbens 16 erfolgt und nach Vornahme dieser Entriegelung
der Buekgang des Versohlussblocks durch die Wirkung der teilweise entspannten Qase auf den vollständigen Querschnitt (welcher
grosser als der des Tauchkolbens 16 ist) dee Kopfs dee Betätigömgskolbens
10a erzeugt wird· -. · "
4098 17/08 18
Claims (1)
- · - 13 «Pate η t a η e το r u Q h. a• VV Au*0111^^0*18 Waff® (insbesondere kleinen oder mittleren Kalibers) mit einem Verschlussmechanismus, welcher mit Gasentnahme arbeitet und, Ues« enthält" s einen-Verschlussblock (1) mit einer hin und beigebenden längsbewegung» welcher durch wenigstens eine Speioherfeder'.(3) in seine Schliessungsstellung gebracht wird, wenigstens einen den Versehlussblock vorübergehend in der Schliessungsstellung festlegenden zurückziehbaren Hiegel (5)* einen Betätigungsteil (?) mit einer hin und hergehenden Längsbewegung 9 welcher den Verschlussblock teilweise umgibt und gegenüber diesem eine gewisse Gleitbewegung in der Längsrichtung ausfuhren kann, so dass @r (wenn er sich in der vorderen Grenzstellung befindet) den ^urüokziehbaren Riegel (5) in der Arbeitsstellung blockiert, und wenigstens einen Aufnahme apparat«, welcher mit Gasentnahme in dem Lauf der Waffe arbeitet und ein© bewegliche Betatigungsanordnung (10) aufweist, welche in der !«angsriehtung gleitet und wahrend ihres Rückgangs in einem ersten Irbeiteschritt den Rück-= gang des Betätigungsteils (?) gegenüber dem Terschlussblock (1) und die Preigabe des zurückziehbaren Riegels (5) und hierauf in einem zweiten Arbeitsschritt, welcher nach dem Zurücktreten des Riegels und bevor der Betätigungsteil (7) die Gesamtheit soinea möglichen Ruckgangs gegenüber dem Verschlussblook (1) ausgeführt hat, stattfindet, den Rückgang des Tersohlussblocks bewirkt, dadureh gekennzeichnet, dass der Betätigungsteil (7) itees Terschlussmeohanismus wenigstens eine Langsausnehmung (12) aufweist, welche nach vorne und seitlich aaen dem Innern tmd fiem Äussern der Waffe offen ist, und in welche ein-Betatigungs» gleitstück (13) eingesetzt ist, welch© gegenüber dem Betätigungsteil (7) frei nach vorne verscnieblioli ist, abes1 hinten durch Anlage einer hinteren Anlagefläche (S^) an dem Boden (P^) dieser Ausnehmung anschlägt, wobei das BetätigungsgleitetSck (13) vorne eine vordere Anschlagfläche (Sg), welche nach irorne' an dem Umfang" des Betätigungsteils (7) vorspringt und "auf dem Rückgangsweg der entsprechenden beweglichen Betätigungsanordnung (10) liegt, und auf seiher dem"Innern der Waffe zugewandten Seite einen Vorsprung (13-b) 'aufweist, welcher 'in Richtung auf den Verschlussblock (1) durch die innere seitliche öffnung409817/0 a 18- - 14 -der Ausnehmung (12) des öefeeffenden Gleitstücke (13) vorspringt und eine hintere Verklinkungssast (13o) aufweist, welche mit einer hinteren Schulter (E^) in Berührung kommen kann, welche-fest mit dem Yersehlmsablook (1) verbunden· ist und (wenn sich das Gleitstück in der vorderen Grenastellung befindet) hinter der Verklinkungsrast in e^in@r Entfernung (JD^) von dieser liegt, welche wenigstens gleich dsm Huckgangshub und vorzugsweise grosser als dieser ist9 weichen der Betätigungsteil (7) des- Verschlussmechanismus durchlauf@n muss ^ um den Hiegel des Verschlussblocks freizugeben«)2o) Automatische- Waffe nach Anspruch 1, bei welcher der Verschlussblock (1) und der Betätigungsteil (7) durch zwei Empfangsapparat© betätigt werden, welche mit Gasentnahme arbeiten und je ihre eigene bewegliche Betätigungsanordnung (10) besitzen} wobei diese beiden Empfangsapparate^symmetrisch beiderseits der längssymmetrieebene der Waffe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsteil (7) zwei symmetrisch in Bezug auf diese Symmetrieebena angeordnete Betätigungsgleitstucke (13)"tragt«3») Automatische Waffe nach Anspruch 1= oder 2, dadurch gekennzeichnet, iass ihr ,Verschlussmechanismus zwei seitliche Riegel .(5) aufweist, welche symmetrisch angeordnet und vorne um zu der Sehiessaehs® s©n^*krechte Achsen schwenkbar sind. .4«) Automatische Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, 'aase ^eaea -Gleitstück (13) die Porm eines flachen Xdneals hatp welches vorne einen "rechteckigen Abschnitt (13a) önd Mhten und auf der Innenseite einen trapezförmigen Toraprang (13b) aufweist, dessen kleine Grundseite auf der Seite äes Innern der Waffe liegt, und dessen hintere Seite so eingeschnitten ist, dass die Yerklinkungsrast (13c) entsteht, welche durch Anschlagen mit der entsprechenden Schulter (E^') äes Verscnluseblocks zusammenwirken soll.5«) Automatische Waffe nach Anspruch 4, de«durch gekennzeichnet, dass Jedes Gleitstück (13) an seinem inneren Rand eine Anlagerast (13d) aufweist, welche in eine in denf-Verechlussbloek ,(1) ausgebildete langsnut (14)''eingreift und am 3nde der Verriegelung mit einer (nicht dargestellten)409817/0818Schlaganordnung zusammenwirkt«, welche in dem Versehluasblock gleitet und die Schlagzundung der in die Patronenkammer der Waffe eingeführten Patrone besirkt»v 6.) Automatische Waffe nach einem der An·» eprüche 1 bis 5» mit zwei beiderseits und oberhalb der Achse des Verschlussblocks (1) angeordneten beweglichen Betätigungen anordnungen (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (12) der Betätigungsgleitstücke (13) von ihrer Aussenseite bis zu ihrer Innenseite schräg von oben nach unten verlaufen, derart, dass sich die Gleitstücke (13) in der Querrichtung von dem Hlveau der beweglichen Anordnungen (10) bis zu dem (tiefer als das vorhergehende) liegenden mittleren Niveau'des Ver-•Schlussblocks (t) erstrecken«7·) Automatische Waffe (insbesondere kleinen oder mittleren Kalibers) mit einem Verschlussmechanismus, welcher mit Gasentnahme arbeitet und s«a< enthalt j einen Tar— schlussblock (1) mit einer hin und hergehenden längsbewegungs wenigstens einen zurückziehbaren Siegel (5-)» welcher den Verschlussblock (1) vorübergehend Inder Schliessungsstellung festlegt, wenigstens einen Betätigungsteil (7) mit einer hin und hergehenden· !längsbewegung^ welcher in der vorderen G-rensstellung den ruekziehbaren Riegel (5) in der- Arbeitsstellung blockiert, und wenigstens einen Smpfangsapparat 9 welcher mitlasentnahme in dem lauf der Waffe arbeitet und eine bewegliehe Betätigungßaa-» Ordnung (10) aufweist, welche Inder Längsrichtung gleitet und den Rückgang des Betätigungsteils (7) uad hierauf des Verschlussblocks (1) nach Entriegelung desselben bewirken kann, gekennzeichnet durch-mechanische-Übertragungsmittel, welche zwischen äem zurückziehbaren Riegel (5) und der beweglichen Betätigungen anordnung (10) angeordnet und so ausgebildet sind, dass die bewegliche. Anordnung (10) während der Anfangsphas'e ihres Rückgangs zwangsläufig das Zurücktreten des Riegels (5) bewirkt·"8*) Automatische Waffe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnets· dass 'die mechanischen Übertragungsmittel durch einen einfachen Stossel (15) gebildet werden9 dessen eines Ende mit dem zu betätigenden Riegel (5) in Berührung steht« wahrend sein anderes End'e in die'Aufnahmeaüsnehmung der beweglichen Betätigungsanordnung' (10) derart vorspringt, dass es sieh auf4098 17/08 18dem Huckgangsweg einer der 'beweglichen Anordnung angehörenden Schulter (Sp) "befindet, wobei der Stössol (15) eine solche .Lage hat, dass sein durch die Schulter (Sp) bewirktes Bindrücken den Riegel (5) zwangsläufig aus seiner Arbeitsstellung in seine zurückgezogene Stellung bringt·9«) Automatische Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder mit einer beweglichen Betätigungsanordnung (10) versehene Empfangsapparat mit einer von der eigentlichen Waffe unabhängigen Druckgasquelle (z.B. Druckgasbehälter oder pyrotechnischer Gaserzeuger) verbunden ist, so dass der Empfangsapparat nach Belieben unabhängig von dem Schiessen betätigt werden kann, um ein Manöver zur Wiederherstellung der leuerbereitschaft zu bewirken, wenn die Waffe z.B. infolge einer Fehlzündung mit geschlossenem Verschluss in der Sehießstellung verbleibt·10.) Automatische Waffe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede bewegliche Betätigungsanordnung (10) einen hohlen Zwischenkolben (10b) aufweist, v/elcher zusammen mit einem Tauchkolben (16), welcher in den hohlen Kolben eintritt und einem anderen, auf der Seite des zu betätigenden Verschlussmechanismus liegenden Kolben (10a) angehört, eine Kammer veränderlichen Volumens (17) abgrenzt, in Vielehe eine äussere Druckgaszufuhr mündet, wobei der hohle Kolben (10b) vorne anschlägt, während der (tauchkolben (16) eine dem 3?reigabehub des Hiegels oder der Riegel entsprechende länge besitzt, so dass nach Entriegelung des Verschlussblocks (1) der mit dem Tauchkolben (16) versehene Kolben (10a)der Wirkung der in Entspannung begriffenen äusseren Gase eine vergrösserte Overfläche bietet» ·4 098 17/08 1 8
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7235764A FR2202584A5 (de) | 1972-10-10 | 1972-10-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2350629A1 true DE2350629A1 (de) | 1974-04-25 |
| DE2350629C2 DE2350629C2 (de) | 1983-11-03 |
Family
ID=9105386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2350629A Expired DE2350629C2 (de) | 1972-10-10 | 1973-10-09 | Durch Verbrennungsgasentnahme betätigbarer Verschlußmechanismus für automatische Feuerwaffen |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3872771A (de) |
| AU (1) | AU476133B2 (de) |
| CA (1) | CA997182A (de) |
| CH (1) | CH579251A5 (de) |
| DE (1) | DE2350629C2 (de) |
| ES (1) | ES419532A1 (de) |
| FR (1) | FR2202584A5 (de) |
| GB (1) | GB1439348A (de) |
| IL (1) | IL43415A (de) |
| IT (1) | IT994771B (de) |
| ZA (1) | ZA737825B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3045831C2 (de) * | 1980-12-05 | 1984-06-14 | Mauser-Werke Oberndorf Gmbh, 7238 Oberndorf | Stützklappe für einen starr schließenden Verschluß von automatischen Feuerwaffen |
| DE102009056253B3 (de) * | 2009-12-01 | 2011-05-19 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Rückprallsperre für insbesondere Gasdrucklader |
| US12359887B2 (en) | 2016-12-29 | 2025-07-15 | Blackstone Firearms, Llc | Firearm barrel with outer sleeve |
| US12429299B1 (en) | 2016-12-29 | 2025-09-30 | Blackstone Firearms, Llc | Firearm barrel with non-metal outer sleeve |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1602862A (de) * | 1964-01-03 | 1971-02-08 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH261658A (de) * | 1945-12-06 | 1949-05-31 | Oerlikon Buehrle Ag | Automatische Feuerwaffe mit einteiligem Verschlussstück. |
| BE474539A (de) * | 1946-01-16 |
-
1972
- 1972-10-10 FR FR7235764A patent/FR2202584A5/fr not_active Expired
-
1973
- 1973-10-08 CH CH1429373A patent/CH579251A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-10-08 ZA ZA737825*A patent/ZA737825B/xx unknown
- 1973-10-08 IT IT52974/73A patent/IT994771B/it active
- 1973-10-09 DE DE2350629A patent/DE2350629C2/de not_active Expired
- 1973-10-09 GB GB4717373A patent/GB1439348A/en not_active Expired
- 1973-10-09 US US404199A patent/US3872771A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-10-09 CA CA182,831A patent/CA997182A/en not_active Expired
- 1973-10-10 IL IL43415A patent/IL43415A/en unknown
- 1973-10-10 ES ES419532A patent/ES419532A1/es not_active Expired
- 1973-10-10 AU AU61202/73A patent/AU476133B2/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1602862A (de) * | 1964-01-03 | 1971-02-08 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3872771A (en) | 1975-03-25 |
| GB1439348A (en) | 1976-06-16 |
| ZA737825B (en) | 1974-08-28 |
| IL43415A0 (en) | 1974-03-14 |
| CH579251A5 (de) | 1976-08-31 |
| ES419532A1 (es) | 1976-05-01 |
| AU476133B2 (en) | 1976-09-09 |
| DE2350629C2 (de) | 1983-11-03 |
| FR2202584A5 (de) | 1974-05-03 |
| IT994771B (it) | 1975-10-20 |
| IL43415A (en) | 1977-03-31 |
| AU6120273A (en) | 1975-04-10 |
| CA997182A (en) | 1976-09-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE851746C (de) | Automatische Feuerwaffe mit Gasentnahme | |
| EP1296110A2 (de) | Waffe | |
| DE2350629A1 (de) | Automatische waffe mit einem durch gasentnahme betaetigten verschlussmechanismus | |
| DE1478944A1 (de) | Explosiv betaetigtes Treibwerkzeug fuer Befestigungsmittel | |
| DE2745067A1 (de) | Verschluss an einer selbsttaetigen feuerwaffe | |
| DE860019C (de) | Halbselbsttaetige oder selbsttaetige Feuerwaffe, insbesondere selbsttaetiges Kleinkalibergeschuetz | |
| DE678462C (de) | Zweilaeufige Maschinenwaffe | |
| DE2437933C3 (de) | Abzugseinrichtung an einem Brennkraftbolzensetzer | |
| DE677178C (de) | Abzugseinrichtung an selbsttaetigen Feuerwaffen | |
| DE607588C (de) | Verschlussanordnung fuer selbsttaetige Feuerwaffen | |
| DE2353870A1 (de) | Automatische waffe mit mechanischem servoabzug | |
| DE679804C (de) | Selbsttaetige Feuerwaffe mit zweiteiligem Verschlussblock | |
| DE69412774T2 (de) | Waffe mit bewegbaren Verschlussstücken | |
| DE2326527A1 (de) | Verschlussanordnung | |
| DE739997C (de) | Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge | |
| DE721291C (de) | Verschlussverriegelung fuer voll- und halbautomatische Feuerwaffen des Gasdruckladertyps | |
| DE229760C (de) | ||
| DE90430C (de) | ||
| AT147888B (de) | Selbsttätige Feuerwaffe, insbesondere leichtes Geschütz für Luftfahrzeuge. | |
| DE31393C (de) | Feuerwaffe mit Cylinderverschlufs und Kolbenmagazin | |
| DE1250376B (de) | Setzgerät zum Eintreiben von Bolzen | |
| AT403523B (de) | Druckgasbetriebene schusswaffe, insbesondere sportwaffe | |
| DE192508C (de) | ||
| DE3825768C2 (de) | Druckgasbetätigte Schußwaffe | |
| DE116061C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: PIERRE, BERNHARD, LYON, FR SEGAS, LUCIEN, RUEIL, FR SIMON, GEORGES, SAINT-GERMAIN-DU-PUY, FR VOLLE,RENE, BOURGES, FR |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |