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DE676823C - Einrichtung zum Entwickeln von Filmen bei Tageslicht - Google Patents

Einrichtung zum Entwickeln von Filmen bei Tageslicht

Info

Publication number
DE676823C
DE676823C DEH153903D DEH0153903D DE676823C DE 676823 C DE676823 C DE 676823C DE H153903 D DEH153903 D DE H153903D DE H0153903 D DEH0153903 D DE H0153903D DE 676823 C DE676823 C DE 676823C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
film
rollers
winding drum
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH153903D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE676823C publication Critical patent/DE676823C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entwickeln von Filmen bei Tageslicht Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entwickeln von Filmen, insbesondere Schmalfilmen, bei Tageslicht mit Hilfe von zwei in einem Entwicklungsbehälter befindlichen, mit Rillen ausgestatteten Walzen, rüber die der Filmstreifen mittels eines Einziehfadens aufgewickelt wird, welcher mit seinem einen Ende auf einer Aufwickeltrommel befestigt ist. Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben mehrfache Mängel, die insbesondere darin bestehen, daß der zu behandelnde Filmstreifen -entweder ungleichmäßig oder während der Behandlung zu stark gespannt wird, so daß er verletzt bzw. zerrissen werden kann. Insbesondere besteht auch der Nachteil, daß die Schichtseite des Films beim Abrollen beschädigt wird.
  • Um diese Mängel zu vermeiden, wirdnach der Erfindung die Aufwickeltrommel durch eine auf der Antriebswelle befestigte Fender mitgenommen, welche gegen die Aufwickeltrommel drückt und diese durch Reibung mitnimmt, derart, daß die Trommel nach: dem Aufwickeln des Filmbandes :auch. beim Weiterdrehen jder Antriebswelle sbehenbleibt. Durch die Gegenstände der Unteransprüche wird .der Erfindungsgegenstand in besonders vorteilhafter Weise weiter ausgebildet.
  • In der Zeichnung ist ein Attsführwngsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. i die Gesamteinrichtung im Längsschnitt, die Fig. 2 im Aufriß und die Fig.3 eine Einzelheit.
  • Wie aus der Fig. i ersichtlich. ist, besteht,die Einrichtung im wesentlichen aus einem. Behälter iv, welcher seinen Auslaßhahn 1a aufweist und welcher seitlich durch einen lichtdichten Deckel d abgeschlossen ist. Auf diesem D:ekkel sind eine Dose k und das Gehäuse u für die Aufspulvorrichtung sowie die Einfüllvorrichtung e befestigt. Im Behälter selbst befinden sich folgende Hauptbeile: Zwei mit Rillen versehene Walzen r und r1, eine Brause b und ein Entwickler sparender Kern p. Die seitlichen Lagerplatten der Walzten sind mit t bezeichnet. Die Rillen der Walzen r und rl.sind dadurch gebildet, daß auf den Walzen in gleichen Abständen flache Ringteile (Fig. i) aufgeschoben sind. Die Rillen der .ehren Walze sind gegenüber jener der anderen Walze vorteilhaft um die halbe Filmbreite versetzt. In den Rillen ist der Einziehfaden v geführt, dessen eines Ende mit dem Ende des Filmstreifens f verbunden und, dessen anderes Ende auf einer Trommeln befestigt ist. Die Trommel il ist in dem Gehäuse u untergebracht, in welchem auch ein Getriebe, welches durch eine Kurbel j gedreht wird, angeordnet ist.
  • Beim Drehen der Kurbel in der einen Richtung wird, wie noch unten näher beschrieben, die Trommel angetrieben und durch letztere mittels -des Einziehfadens der Film auf die Walzen gewickelt. Um ein gleichmäßiges Spannen des Filmstreifens zu erzielen, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen. Diese besteht aus folgenden Teilen: Im Gehäuse u ist an dessen Innenfläche ein Sperrzahn spl befestigt (Fig. i und 3). -Auf einer hohlen Achse i2 ist ein Zahnrad! b@efestigt und ein weiteres Zahnrad in lose angebracht. An dem Zahnrad m ist ein Sperrzahn sp befestigt. Gegen seitliche Verschicbungen ist das Zahnrad m- durch eine Scheihex, welche auf der hohlen Achsei2 festgeschraubt ist, ,gesichert. Neben der Scheibe x !steine Feder n1 angeordnet, welche sich im Innern der Aufwickeltrommiel n befindet, deren Verschiebung wiederum durch eine Scheibe x, begrenzt ist. Die erwähnten Teile werden mit Hilfe eines Bolzens il in der Dose tt befestigt (Fig. i).
  • Die beschriebene Einrichtung wird ivie folgt benutzt: Beim Aufspulen des Films auf die Walzen wird durch Drehen der Kurbel i durch -das an ihr befestigte Zahnradg gleichzeitig die Walzer und das Zahnrad m in Drehung versetzt. Beim Drehen der Kurbel in der einen Richtung wird hierbei mittels des Zahnrades in bzw. des Sperrzahnes sp das Zahnrad! mit den auf der Hohlachse!.. befindlichen Teilen zum Drehen gebracht. Hierbei wird die Trommeln dadurch mitgedreht, daß die an der Scheibe x befestigte Feder in der Richtung der Trommelachse sich. gegen die der Scheibe x gegenüberliegende Trommelinnenwand preßt. Durch das Drehen der Trommeln wird der Einziehfaden v, dessen Ende an der Trommeln befestigt ist, auf letztere aufgewickelt. Der Faden zieht dabei mit seinem anderen Ende das Ende des Filmstreifens an, und die Kurbel wird so lange gedreht, bis der Streifen vollständig auf die Walzen. rund r1 aufgewickelt ist. Wenn nun beim Aufwickeln des Fadens auf die Trommel der Faden v beim Stärkerwerden der Wicklung übermäßig gespannt ist, wird dadurch, daß die Verbindung zwischen Hohlachse i2 und Trommeln nur durch eine Feder hergestellt ist, dennoch ein Reißen Ü es Fadens vier. mieden, nachdem die Trommel auch beim Drehen der übrigen Teile der Aufwickelvorrichtung stehenbleiben kann, weil die auf die Trommelinnenwand durch die Federn, ausgeübte Pressung b.zw. Reibung nicht genügend stark ist, um einen eine bestimmte Grenze überschreitenden, durch die Fadenspannung hervorgerufenen Widerstand zu überwinden, so daß bei einer größeren Fadenspannung die Trommel n durch die Federn, nicht mitgenommen wird. Mittels der Scheibexl kann durch Verstellen derselben die Spannung dies Fadens v sowie des Films -/ geregelt werden. Beim Zurückd'nehen der Kurbel im entgegengesetzten Sinne wird das Zahnrad! durch den Sperrzahn spl festgehalten, so daß die ganze Aufwickelvorrichtung stillsteht und das Zahnrad nt sich leerlaufend-:dreht. Hierbei wird der Faden v mit regelmäßiger Spannung auf die Walzen r, r1 aufgewickelt.
  • Mit a ist die übliche Filmkassette bezeichnet, welche in die Dose k eingeschoben wird. Der untere Teil der Dose k ist aufsetzbar angeordnet, und es ist zwischen demselben und der Filmkassette a ein besonderes Führungsstück z für den Film angeordnet, welches Stück mittels eines Stiftes s, festgehalten wird, so daß es durch Entfernung des Stiftes zwecks Reinigung leicht herausgenommen werden kann. Mit c ist ein vierschwenkbarer Verschlußbügel für die Dose bezeichnet. Die Dase wird auf den Apparatdeckel d lichtdicht aufgeschoben und bei k1 befestigt.
  • Die Einfüllvorrichtung e der Einrichtung weist einen Rohransatz e, auf, durch welchen der Apparat mit einem Einfüllschlauch bzw. mit der Wasserleitung in - Verbindung gebracht werden kann. Der Film wird nach dem Entwickeln durch die im Apparat eingebaute Brauset gespült. Das überschüssige Wasser wird beim Ausfiußhahn ausgelassen. Damit kein Licht in den Apparat eindringen kann, ist die Flüssigkeitsführung vom Schlauchansatz zur Brause b halbkreisförmig ausgebildet (Fig. i). Das schalenförmige Ansatzstück e2 weist kleine Löcher auf, welche dazu dienen, um bei Überfüllen der Einrichtung :überschüssige Flüssigkeit herausfließen zu lassen. Die öffnung des Teiles e2 bzw. des Dieckels'd befindet sich während des Gebrauches der Einrichtung vorteilhaft oben.
  • Die Dose k wird dadurch geöffnet, daß man die Feder c hochklappt (Fig. a) und ,düe Kappe o der Dose entfernt. Hierauf wird die Filmkassette a mit dem belichteten Film in die Dose geschoben. Wie oben beschrieben, wird die Kurbel i so lange gedreht, bis der Film f vollkommen die Kassette verlassen hat und iü,ber .die Walzen r, r1 gewickelt ist. Nun beginnt man mit dem Entwickeln, und ist der Film fertig entwickelt, so wird er durch den über der Führung z befindlichen Kanal durch Zurückdrehen der Kurbel j herausgezogen. Hierbei wird der Führungsfaden v wieder über die Walzen r, r1 zurückgewickelt, so daß, wenn der Film aus dem Apparat entfernt ist, letzterer für die nächste Entwicklung wieder bereitgestellt ist.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCIIli: i. Einrichtung zum Entwickeln von Filmen, insbesondere Schmalfilmen, bei Tageslicht mit Hilfe von zwei in einem Entwicklerbehälter befindlichen, mit Rillen ausgestatteten Walzen, über die der Filmstreifen mittels eines Einziehfadens aufgewickelt wird, welcher mit seinem leinen Ende auf einer Aufwickeltrommel befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeltrommel (n) durch eine auf .der Antriebswelle (i2) befestigte Feder (,t1) mitgenommen wird, welche gegen die Aufwickeltrommel (n) drückt und diese durch Reib.u4g mitnimmt, derart, daß die Trommel (n) `nach dem Aufwickeln des Filmbanden auch beim Weiterdrehen der Antriebswelle (i2) stehentleibt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen der Walzen (r, r1) gegeneinander um .die halbe Filmbreite versetzt sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (r, r1) durch, ein Zahnrad (g) angetrieben werden, welches gleichzeitig auch das Getriebe der Aufcii:ckeltrommel (n) antreibt, wobei auf gleicher Achse mit der Aufwickeltrommel (n) ein Zahnrad (m) sitzt, welches mit einem weiteren Zahnrad (i) mittels Sperrzähne zusammenwirkt.
DEH153903D 1937-06-04 1937-12-08 Einrichtung zum Entwickeln von Filmen bei Tageslicht Expired DE676823C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT676823X 1937-06-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676823C true DE676823C (de) 1939-06-13

Family

ID=3678804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH153903D Expired DE676823C (de) 1937-06-04 1937-12-08 Einrichtung zum Entwickeln von Filmen bei Tageslicht

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676823C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517632A (en) * 1944-10-26 1950-08-08 British Tricolour Processes Lt Apparatus for the continuous liquid treatment of flexible materials in strip-like form having means for conserving liquid

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2517632A (en) * 1944-10-26 1950-08-08 British Tricolour Processes Lt Apparatus for the continuous liquid treatment of flexible materials in strip-like form having means for conserving liquid

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