DE330420C - Kinoaufnahmeeinrichtung - Google Patents
KinoaufnahmeeinrichtungInfo
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- DE330420C DE330420C DE1920330420D DE330420DD DE330420C DE 330420 C DE330420 C DE 330420C DE 1920330420 D DE1920330420 D DE 1920330420D DE 330420D D DE330420D D DE 330420DD DE 330420 C DE330420 C DE 330420C
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- cinema
- recording device
- cable release
- crank pin
- cinema recording
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
- G03B15/08—Trick photography
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
Es ist bekannt, pbotographische Kamen, s
in der Weise zum Herstellen von kinematograp'.nschen
Aufnahmen tauglich zu machen, daß ein das Schaltwerk einschließlich eines besonderen Verschlus£es enthaltendes Gehäuce
anstelle .der für Einzelaufnahmen üblichen
Kassette an das Kamerahinterteil angesetzt wird. Nach der Erfindung soll dieser besondere
Verschluß dadurch überflüssig gemccht
ίο werden, daß der auch für die Einzelaufnahmen
dienende; sich selbst spannende Objektivverschluß benutzt wird. Er wird zu diesem
Zweck mit dem Kinoschaltwerk, durch einen Drahtauslöser verbunden.
Auf der Zeichnung ist ein Ansführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigen
Fig. ι die Seitenansicht einer mit der Einrichtung
versehenen Klappkamera,
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß und
Fig. 3 eine andere Ausführungsform eines Teiles der Erfindung in schematischer Darstellung.
α ist eine Kamera beliebiger Art, an der
»5 an Stelle der üblichen Platten- oder Filmr
kassette das die Kinoaufnahmeeinrichtung enthaltende Gehäuse b in beliebiger Weise befestigt
werden kann. Zum Antrieb der Kinoaufnahmeeinrichtung dient eine Handkurbel c,
jo auf deren Welle ein Zahnrad d sitzt, das mit
einem Zahnrad & in Eingriff steht; auf dem anderen Ende der Welle f1 des Zahnrades e
sitzt die Einzahnscheibe f, mit der ein Malteserkreuz g zusammenarbeitet, auf dessen
)5 Welle A1 auch die Schaltrolle k befestigt ibt,
die in bekannter Weite das schrittweise Weiterschalten des Bildbandes i bewirkt. Von
der Übersetzungszahl der Zahnräder d und e hängt die Zahl der Aufnahmen bei jeder Umdrehung
der Kurbel c ab. Der Bildbandvorrat ist in einer Trommel k enthalten und wird
von der RoUeA durch das dem Objektiv gegenüberstehende Bildfenster in welchem der
im übrigen Teüe feines Weges verdeckte Film
bloß liegt und belichtet werden kann, hindurchgezogen. Auf dem Wege durch das
■ Fenster wird" das Bildband i duTch federnd anliegende Kufen in gebremst, so daß es nach
jeder ruckweise erfolgenden Bewegung lasch wieder zum Stillstand kommt. Von der
Schaltrolle h aus läuft das Bildband zu einer Spule- n, auf deren Welle eine Scheibe 0 sitzt,
die auf dem Rande der Einzahnscheibe f läuft und durch Reibung von dieser angetrieben
wird, so daß das Filmband i fest auf die Spule η aufgewickelt wird.
Auf der Welle/"1 sitzt außerhalb des Gehäuses
ein exzentrischer Zapfen -p, der mit dem Schlitze eines am Gehäuse b gerade geführten Schiebers q zusammenarbeitet.* Am
Gehäuse b ist ferner ein Halter s für das Ende des Drahtauslösers r für den Objektivverschluß
vorgesehen. Der Halter s besitzt einen Schlitz s1 von der Breite des Schlauchdurchmessers
am Drahtauslöser r, so daß der Drahtauslöser mit seinem Schlauchteile von der
Seite her bequem in den Halter s eingesetzt werden kann; zieht man dann, nachdem der
Druckknopf r1 von Hand zurückgedrückt ist,·
den Schlauchteil des Drahtauslösers nach vorn,
so legt sich dessen verdicktes Ende in der auf der Zeichnung dargestellten Weise in die
entsprechend gestaltete Höhlung des Halters. In dieser Lage sitzt das verdickte Ende des
Schlauchteiles fest in dem Halter s, der somit ein gutes Widerlager bildet, während der
nunmehr losgelassene Druckknopf r1 sich gegen
das Ende des Schiebers q legt. Die Feder des Objektivverschlusses, die den Druckknopf r1
ίο nach jeder Betätigung wieder in seine Anfangslage zurückdrückt, hält den Druckknopf r1
dauernd in Berührung mit dem Ende des i Schiebers q. Der Drahtauslöser läßt sich sehr
leicht mit der Kinoaufnahmevorrichtung verbinden und von ihr wieder entfernen, so daß
jederzeit ohno Schwierigkeit auch mit e'er
Platten- oder Filmkassette wieder einfache Aufnahmen gemacht werden können.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des- Blendenantrieb.es dargestellt, bei welcher
die Betätigung des Druckknopfes r1 durch einen bei t1 gelagerten, mit dem Exzenterzapfen
^> durch einen Schubhebel verbundenen Hebel t erfolgt. Die Wirkungsweise ist dieselbe
wie bei dem bereits beschriebenen Ausf ührungsbeispi ele.
Die gegenseitige Lage von Einzahn und Zapfen f ist nun so gewählt, daß nach jedem
Weiterschalten des Bildbandes i durch den Einzahn der Zapfen -p die öffnung des Objektiv
Verschlusses durch den Drahtauslöser r selbsttätig dann bewirkt, wenn das inzwischen
gebremste Bildband wieder vollkommen stillsteht. Objektivverschluß und Blende können
vor jeder Reihenaufnahme den augenblicklichen Lichtverhältnissen an der betreffenden
Stelle entsprechend nach Belichtungsdauer und öffnungsweite eingestellt werden. Die Vor- richtung
nach der Erfindung ist dabei vorteilhafter als die bekannte mit rotierender Verschlußscheibe,
da diese die gewünschte Be- , lichtung nur bei einer ganz bestimmten und gleichmäßigen Drehgeschwindigkeit der Handkurbel
erzielen läßt, während bei der neuen Vorrichtung die Belichtungsdauer ganz unabhängig
von der Drehgeschwindigkeit ist, weil sich der Objektivverschluß bei jeder Betätigung
selbsttätig nach Ablauf der eingestellten Belichtungsdauer wieder schließt.
Statt durch ein Maltesergetriebe kann die schrittweise Fortbewegung des Bildbandes i
natürlich auch durch irgendeine andere geeignete Vorrichtung erzielt werden.
Claims (7)
1. Kinoaufnahmeeinrichtung zur Benutzung an für Einzelaufnahmen eingerichteten
photographischen Apparaten, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtung der Reihenbilder unter Benutzung des Objektiv
Verschlusses des Apparates erfolgt.
2. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ohjektivverschluß durch einen Drahtauslöher
mit dem Kinowerk verbunden ist.
3. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine leicht
lösbare Verbindung des Drahtauslösers mit dem Kinowerk.
4. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine am ·
Kinogehäuse vorgesehene Rast, in welcher das verdickte Ende des Drahtauslöserschlauches
derart festgelegt werden kann, daß eine zwangläufige Verbindung des
Kinowerkes mit dem Objektivverechluß entsteht.
5. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Welle des die schrittweise Schaltung des Filmbandes vermittelnden Getriebsteiles
ein Kurbelzapfen oder Exzenter sitzt, der den Drahtauslöser steuert.
6. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kurbelzapfen mit dem Schlitze einer mit dem Knopfe des Drahtauslösers in Berührung
stehenden Geradführung zusammenarbeitet. 9c
7. Kinoaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung
eines Druckhebels zwischen Kurbel- zapfen und Drahtauslöser.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
IiIiDRUCKr IN
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330420T | 1920-02-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330420C true DE330420C (de) | 1920-12-15 |
Family
ID=6190275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920330420D Expired DE330420C (de) | 1920-02-26 | 1920-02-26 | Kinoaufnahmeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330420C (de) |
-
1920
- 1920-02-26 DE DE1920330420D patent/DE330420C/de not_active Expired
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