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DE676277C - Strassenfertiger zur Herstellung von Betonstrassen - Google Patents

Strassenfertiger zur Herstellung von Betonstrassen

Info

Publication number
DE676277C
DE676277C DEW96714D DEW0096714D DE676277C DE 676277 C DE676277 C DE 676277C DE W96714 D DEW96714 D DE W96714D DE W0096714 D DEW0096714 D DE W0096714D DE 676277 C DE676277 C DE 676277C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
butt
piles
planks
paver
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW96714D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW96714D priority Critical patent/DE676277C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676277C publication Critical patent/DE676277C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/30Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
    • E01C19/34Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Straßenfertiger zur Herstellung von Betonstraßen Die Erfindung betrifft einen Straßenfertiger zur Herstellung von Betonstraßen mit mehreren hintereinanderarbeitenden Stumpfbohlen. Insbesondere eignet sich die Erfindung für solche Straßenfertiger, bei denen Kneter und Stumpfbohlen hintereinander angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezweckt, die Wirkung der Kneter und Stumpfbohlen bei derartigen Straßenfertigern zu verbessern, und besteht im wesentlichen darin, daß die Stumpfbohlen derart angetrieben werden, daß sie in der Minute etwa 3oo Schläge ausführen und eine Hubhöhe von etwa 5 cm haben und zu einer Gruppe oder mehreren Gruppen zusammeng,efaßt sind, innerhalb deren der Abstand zweier aufeinanderfolgender, abwechselnd betätigter Stumpfbohlen je nach der Korngröße der Zuschlagstoffe etwa o bis 3 cm beträgt, während die Stärke der Stumpfbohlen vorzugsweise zwischen z und 3 cm liegt.
  • Durch die Anwendung einer so schnellen Schlagfolge und durch die Einhaltung des geringen Abstandes zwischen den verhältnismäßig schmalen Stumpfbohlen wird eine viel tiefer greifende Wirkung erzielt als bei Anwendung üblicher Stumpfbohlen im üblichen Abstand. Durch die im Innern des Betons eintretenden Erschütterungen und die gleichzeitige Einwirkung der Zusammenpressung durch die Rammschläge entstehen Querverschiebungen im Beton, so daß mindestens in der Nähe der Oberfläche alle Hohlräume durch seitliche Verschiebung von Teilen des Betons ausgefüllt werden.. Gegenüber bekannten Vorrichtungen, bei denen der Beton nur gerüttelt wird, wird durch die zusätzliche, durch das Fallen der Stumpfbohlen bewirkte Stoßwirkung die Arbeitsgeschwindigkeit vervielfacht, wobei vermieden wird, daß nach einer kurzen 'Bearbeitungszeit Wasser an die Oberfläche des Betons tritt.
  • Zweckmäßig werden die Stampfbahlen nach der Erfindung so angeordnet, daß ihre Stärke in der Bewegungsrichtung des Fertigers zunimmt. Wenn der Antrieb der Stumpfbohlen durch Nockenscheiben über Schwinghebel erfolgt, werden nach der Erfindung die die Stumpfbohlen einer Gruppe antreibenden Nockenscheiben auf einer gemeinsamen Welle angeordnet und die zugehörigen Schwinghebel um eine gemeinsame Achse drehbar gelagert. Die Führung der zu einer Gruppe gehörenden Stumpfbohlen erfolgt vorteilhaft in der Weise, daß nur die äußeren Stampfbohlen in Führungen des Fahrgestells gleiten, während die inneren Stumpfbohlen der Gruppe gegenseitig bzw. an den äußeren Stumpfbohlen z. B. seit Hilfe von Führungsleisten geführt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. r zeigt einen Teil eines Straßenfertigers nach der Erfindung mit drei in Abstand hintereinander arbeitenden Stumpfbohlen, zum Teil in der Seitenansicht und zum Teil im Schnitt, Fig. a die zugehörige Draufsicht.
  • In den Fig. 3, q. und 5 ist ein Teil eines Straßenfertigers mit drei ohne Abstand hintereinander angeördneten'Stampfbohlen in der Ansicht, im Grundriß und im Schnitt dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2" sind mit a die Rahmenseitenträger des Str,#-ßenfertigers bezeichnet. Die Antriebswelle@c1 für die eine Gruppe bildenden drei Stampf,-; bohlen f, g, h ist in Lagerböcken b -auf der-. Rahmenträgern a gelagert und wird in beliebiger, nicht dargestellter Weise angetrieben. In einer gewissen Entfernung von dieser Welle c sind an den Trägern a Seitenführungen d für die Stampfbohien f, g, /z angebracht, die in der Fig.2 als kammartige Führungen dargestellt sind. Es können jedoch, namentlich wenn die einzelnen Stampfbohlen noch geringeren Abstand voneinander haben, auch einfache U-förmige Führungendz vorgesehen sein, wobei die einzelnen Stampfbohlen f, g, h zweckmäßig mit Leisten v versehen sind, mit denen ,sie aufeinandergleiten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel., bei dem die Bewegungsrichtung des Fertigers durch den in Fig. i eingezeichneten Pfeil angedeutet ist, beträgt die Stärke der Stampfbohlen f 3 cm, diejenige der Stampfbohleg --,cm und die der Stampfbohle lz i,cm. Die Stärke der Stampfbohlen nimmt also in der Bewegungsrichtung des Fertigers zu. Der Abstand der Stampfbohlen voneinander liegt zwischen etwa 1/2 und 3 .cm. Die größeren Abstände kommen bei sehr groben Zuschlägen und bei sehr geringem Feuchtigkeitsgehalt des Betons in Frage. In jeden. Fall soll aber der Fertiger einen nur schwach erdfeucht angemachten Beton verarbeiten.
  • Im Gegensatz zu den üblichen Fertigern mit hintereinanderarbeitenden Stampfbohlen ist für alle zu einer Gruppe gehörigen StampfbQhlen nur eine Welle c vorgesehen, welche mit Hilfe je einer Nockenscheibe oder mehrerer Nockenscheiben s, t, u auf Schwinghebel i, f, k einwirkt. Diese Schwinghebel sind in einer Schiene q schwenkbar gelagert und an ihrem freien Ende mit den Stampfbohlen f, g, 1z durch die Schubstangen m, n, o verbunden. Die Nockenscheiben s, t, u sind gegeneinander versetzt, so daß die einzelnen Staanpfbohlen zu verschiedenen Zeiten angehoben werden, wodurch die Belastung des Antriebsmotors gleichmäßig gehalten wird. Die Lagerung der Hebel i, j, k in der Schiene g kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß, wie in der Zeichnung angedeutet ist, jeder Hebel eine v:)rzugsweis,e mit gehärteter Pfanne ausgekleidete Kerbep enthält, die an der Kante eines entsprechenden Ausschnittes auf dem Steg der Schiene g anliegt. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Hebel zweckmäßig bei Y abgerundet, so daß sie nach Lösung von der Stampfbohle herausgenommen- werden können, indem man sie genügend weit nach oben klappt. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, nur einzelne der Stampfbohlen f, g, h ,arbeiten zu lassen; so wird man beispielsweise @"b ei,. Betongemisch mit sehr groben Zuschlägen `ätz breiteste Ramme t außer Betrieb setzen, &as in einfacher Weise `dadurch geschehen -kann, daß diese Stampfbohle bzw. ihr Antriebshebel i in angehobener Stellung verriegelt wird. Die Hubhöhe der Stampfbohlen beträgt 5 cm und ihre Schlagzahl ungefähr 3oo in der Minute.
  • Die Fig.3 bis 5 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Rammen i, 2, 3 dicht nebeneinanderliegend angeordnet sind. In diesem Falle erfolgt die gegenseitige Führung der Rammen z. B. durch eine in der mittleren Rammbohle angeordnete Rolle Die Führung der außenliegenden Rammbohlen gegen den Tragrahmen 7 geschieht mit Hilfe von weiteren Rollen 5 und 6. Naturgemäß kann die Erfindung innerhalb ihres Rahmens in Einzelheiten abgeändert werden, so können namentlich die Führung und der Antrieb der einzelnen Stampfbohlen abweichend ausgeführt werden.
  • Die Stampfbohlen können in Verbindung mit Knetern oder anderen Vorverdichtungswerkzeugen und mit beliebigen Werkzeugen zum endgültigen Fertigen der Straßenoberfläche angewendet werden. Die zuletzt genannten Werkzeuge sind aber in den meisten Fällen entbehrlich, da durch die Stampfbohlen allein eine genügende Fertigung .erreicht wird; gegebenenfalls kann der Fertiger mit den Stampfbohlen nochmals über die Strecke geführt werden, wobei je nach Bedarf eine oder mehrere der Stampfbohlen außer Betrieb gesetzt werden können.
  • Die Anzahl der Stampfbohlen kann auch beliebig größer als drei sein; in einzelnen Fällen wird man auch mit nur zwei zu einer Gruppe zusammengefaßten Stampfbohlen auskommen.
  • In vielen Fällen, namentlich bei Straßen, bei welchen keine allzu große Verkehrsbelastung zu erwarten ist, kann man infolge der eingehenden Durcharb:eitung der Straßendecke durch die Stampfbohlen auch auf die vorherige Bearbeitung mit Hilfe von Knetern verzichten, so daß man in solchen Fällen gegebenenfalls mit einer sehr einfachen Straßenbaumaschine auskommt, welche lediglich mehrere Stampfbohlen enthält und mit welcher die gesamte Straßenbearbeitung bis zur Fertigstellung des endgültigen Profils durchgeführt werden kann.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Straßenfertiger zur Herstellung von Betonstraßen mit mehreren hintereinanderarbeitenden Stampfbohlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stumpfbohlen derart angetrieben werden, daß sie in der Minute etwa 3oo Schläge ausführen und eine Hubhöhe von etwa 5 cm haben und zu einer Gruppe oder mehreren Gruppen zusammengefußt sind, innerhalb deren der Abstand zweier aufeinanderfolgender, abwechselnd betätigter Stumpfbohlen etwa o bis 3 cm beträgt, während die Stärke der Stumpfbohlen vorzugsweise zwischen i und 3,cm liegt.
  2. 2. Straßenfertiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Stumpfbohlen in der Bewegungsrichtung des Fertigers zunimmt.
  3. 3. Straßenfertiger nach Anspruch i oder 2, bei dem die Stumpfbohlen über Schwinghebel durch N ockenscheiben angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stumpfbohlen einer Gruppe antreibenden Nockenscheiben (s, t, u) auf - einer gemeinsamen Welle sitzen und die äugehörigen Schwinghebel (i, j, h) um eine gemeinsame Achse drehbar sind. q. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den eine Gruppe bildenden Stumpfbohlen (f, g, h) nur die äußeren Stumpfbohlen (f, 1t) in am Fahrgestell (a) befestigten Führungen gleiten, während die inneren Stumpfbohlen (ä) einer Gruppe z. B. mittels an ihnen befestigter Führungsleisten (v) gegenseitig bzw. an den äußeren Stumpfbohlen (f, h) geführt werden.
DEW96714D 1935-06-14 1935-06-14 Strassenfertiger zur Herstellung von Betonstrassen Expired DE676277C (de)

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DE676277C true DE676277C (de) 1939-05-31

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