DE6753775U - Strickrechner - Google Patents
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Description
'"•ÜU IU-LJ/ M-U. υ υ Patentanwalt
1 Berlin 38
Anm. ι Pa. Karl Steinhof Aitvaterstraöe 31 5852 X/Hn.
Apparatefabrik, Berlin 51
12.8.1968
Stichwort; ^trickrechner11
Striekrechner
Bei der Herstellung von Strickkleidung insbesondere auf Handstrickapparaten
wird zunächst eine Strickvorlage entworfen,-in die die einzelnen MaSe, wie Oberweite, Sückenlänge, Halsweite, Schulterbreite
usw. in cm eingetragen werden. Alsdann wird anhand einer* Maschenprobe zwecks Berücksichtigung der jeweils benutzten Garnsorte
ein MuItiplikationsfaktor festgestellt, so daß man anhand
der im Schnittmuster eingetragenen Maße in cm sofort die erforderlichen
Maschen- und Eeihenzahlen errechnen kann.
Man hat bereits zur Vereinfachung der Rechenoperation diverse
Hilfsmittel, u.a. ein sog. Maschenbandmaß entwickelt, anhand dessen '^ die Maschen- und Seihenzahlen nach dem Ergebnis der Maschenprobe
eingestellt und unmittelbar abgelesen werden können.
Dieses Gerät bietet jedoch dann keine wesentliche Erleichterung, wenn die Maße in cm am Modell nur schwer oder gar nicht ermittelt
werden können. Daher hat man sich hier auf Grund langjähriger Erfahrung mit !Faustregeln begnügt, bei denen man τοη äen
leicht zu ermittelnden Maßgrößen, wie Konfektionsgröße, Oberweite,
Wollstärke τι.dgl. ausgeht. Das gleiche gilt für Schrägen und 2undungen.
Hier führen jedoch nur langwierige Berechnungesi für die
jeweiligen Ab— im& Zunahmen innerhalb
len zu gleichmäßigen Strickergebnissen.
I O O
Der Erfindung liegt die Aufgabe zsigrun&e, für· das
insbesondere mittels Handstriekapparate:n dls erforderlichen A^-
gaben über die Maschen— und Seihenzahlen, die Ab—hzv. Zunahmen,
die Zugaben u.dgl. ohne komplizierte EeehenverfaJsren in Tabellen-
oder Schieberform ablesen zu können.
JDiese Aufgabe wird erfindungsgeaäS dadurch gelöst, öaS aal
einer mit Pensteraussclmitten versehenen, zur AazSiialzie eines 1±3Xih.—
Schiebers vorgesehenen taschenartigen Eülle durch Zahlen— und
Symbolangaben die bei einer Schnitt vorlage vorhandenen, iSr das
Stricken maßgebenden Größen in cm bzw. Maschen eingetragen xmd
au/ dem plaehschieber in entsprechender Anordnung Zahlen derart
angebracht sind, daß durch Einstellen der jeweiligen Größe in einem
der !fenster mittels Verschieben des Schiebers die gesuchten Grossen
ohne Sechenoperation ohne weiteres ablesbar sind.
Weitere vorteilhafte AusführungsHÖglichkeiten ergeben sich
aus den Unteransprüchen. Die Zeichnung stellt die Erfindung in
eines Ausführungsbeispiel dar. Es zeigt:
'Big. 1 eine Torderansicht auf das Ablesegerät,
M 2 eine Eücisansicht,
β 3 eine Schnitt vor lage des Rückenteiles und
w 4 eine Schnittvorlag© eines eingesetzten Ärmels.
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Oer Strickreehner "besteht aas einer flachen rechteckigen,
an den "beiden längskanten 20,21 geschlossenen und an den Sehmalkanten
22,23 oben und unten offenen Hülle 24-, in die von einer der Schmalkanten ein flächenf örmiger, in länge und Breite der Hüll
entsprechender Schieber 12 einschiebbar ist. Auf der Vorder- bzw.
Titelseite 1 der Hülle 24 befinden sich vier in ihrer Breite gleiche, jedoch in der länge verschiedene rechteckige Penster
25,26,27,28. Zu beides Seiten einer jeden Sängskaste 29,30,31,
32,33,34,35,36, sind je zwei Zahlenspalten 13,17 Όζη» 16,19 angeordnet,
wobei die Zahlen in der Zahlenspalte 17 und 19 (auf dem
Strickrechner mit 4»B bzw. 6.E bezeichnet), beginnend mit 1 im
Sinne der natürlichen Zahlenreihe, also 1,2,3 usw. aufeinanderfQlgen,
während in der Zahlenspalte 13 die Zahlen in der Aufeinanderfolge
um vier Einheiten springen, d.h. die Zahlenreihe 4,8,
12 usw. aufweisen und in der Zahlenspalte 16,beginnend sit 6,
jeweils um sechs Einheiten springen, d.h. 6,12,18 tut*.
Auf der Titelseite des Schiebers 12 sind drei Zaiilenspalten
14,18 und 15 vorgesehen, von denen die oittlere Spalte 18 von
unten nach oben die natürliche Zahlenreihe 1*2,3 vtsw. aufweist,
während die linke Spalte 14 (2*E) von usiezi nach obesa, beginnend
mit 2, einen Sprung um zwei Einheiten aufweist, also die Zahlenreihe
2,4,6 usw. und die rechte Spalte U5 (4*E) einen Zanlensprung
von vier Einheiten hat, also die Zahlenreihe 4,8,12 usw.
Soll der Strickrechner benutzt werden, dann rauß zunächst,
falls ein gut sitzendes Strickstßck hergestellt werden soll, eine
Schnittvorlage entsprechend Fig.5 entworfen und anhand einer Ma-
(M) und Seihen (R) ümgea?e6nöet werdeis«
ο ί ί ti
-A-
SoIl entsprechend der Schnittvorlage eine steile Schräge 37
hergestellt werden, dann nimmt man die Titelseite 1 des Strickrechners zur Hand, da auf dieser Seite die steilen Schrägen angeordnet
sind.
Zum Zwecke des rein mechanischen erleichterten und narrensicheren JLblesens ist beim Fenster 25 jeweils der Untergrund der
Spalten 13» 14 bzw. 15-16 in einer einzigen Farbe als Farbskalen
■ 3 bzw.4 sngelegt, während die Zahlen schwarz gehalten sind. Die
farbigen Skalen erstrecken sich !hierbei sowohl auf !Teile des
Schiebers 12 als auch auf Seile der Yorderf lache der Hülle 24
benachbart zu den ^ensterkantezi 29,30 derart, daß Farbskalen 3,4
recatecld-ger Gestalt entstehen., wie sie ±n Fig.1 durch rechteckige
Strichi^craiiduiag angedeutet sind- Banit an den Xanten 23 und
nicbt weiSe Sän&er erscheinen, ist es zweckaäßig, beim Schieber
die Farbe jeweils noch etwas unter die betreffende Eante 29 bzw.
30 des Fensters untergreif en zu lassen. Die Zahls&^alten 17 und
18 weisen schwarze Zahlen auf weiSea Stunde auf.
In ganz ähnlicher Weise sind auch Farbskalen, allerdings jeweils
in einer anderen Farbe, bei den Fenstern 26,27,28 vorgesehen
Als Beispiel sei, ausgehend von der FXg·^* die Zunairse beia
Rückenteil eines Pullovers bei der steilen Schräge 37 behandelt«
Hierbei ist grundsätzlich zu beachten, daß nur ait geraden Heilienzahlen
und ungeraden Maschenzaihlen gearbeitet wird.
Eine steile Schräge ist als solche definiert, wenn die Heikenzahl mindestens doppelt so groß wie die Maschenzahl ist (z.B.
zn- bzw.
sollen auf 108 Eeihen 30 liaschen/abgenommen werden.
mittels des Stri^-kseehaers durch einfaches Ablesen die
gleichmäßige Verteilung der Zu- bzw. Abnahmen über die Gesamtzahl der 108 Eeihen zu ermitteln, wird der Schieber 12 so ver-
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stellt, daß im Masehenfenster 2 die Zahl 30 erscheint. Da die
am r triekreehner abzulesenden Reihen nicht aus einer Spalte,
sondern aus zwei Spalten durch Addition nebeneinanderstehender Zahlen auf gleicher Grundfarbe zu ermitteln sind, muß man zum
Zwecke deeschnellen Auffindens der einzelnen Summanden zunächst
aus einer der beiden Spa±ian diejenige Zahl ermitteln, die der
gewünschten Reihenzahl am nächsten kommt. Um diesen Vcrgsjig zu
erleichtern, sind bei den Zahlen jeweils die zehnten unterstrichen,
wobei diese Unterstreichung als Orientierungsstrich 11 benannt wird.
Im vorliegenden Beispiel sucht man den Orientierungsstrich zu der Zahl 100 in der Spalte 13· Zu dieser Zahl erscheint in
der Spalte 14 in der gleichen Zeile die Zahl 10, so daß aus der Summe sich die Reihenzahl 110 ergäbe. Im vorliegenden Beispiel
ibenotigt man die Zahl 108· Um die richtige Stelle zu finden,
ist zu beachten, daß jeder Orientierungsstrich 11 zehn Reihen
und jede Zeile zwei Seihen bedeuten. Man muß also, um die Zahl
1CS zu bekoraen, in Schieber tem eine Zei" e höher gehen, und bekennt dann in Spalte 13 die Zahl 96 und in Spalte 14 die Zahl 12,
die beide addiert 103 Seihen ergeben.
In äev gleichen Zeile zum fenster 25 findet aan dann durch
einfaches A'olesen aie Zahl 24 in 4e*» Spalte 1? ait ihren ZsIT en
auf weißem Grund, während auf dem Schieberield is ?enste2" 25 on
der gleichen Zeile in der mittleren Spalte 18 ebenfalls auf welssem
Grund die Zahl 6 erscheint. Das Ergebnis bedeutet» daf isan
24mal in jeder vierten Reihe je eine liasche sowie 6mal in jedes
zweites Eedhe ebenfalls je sin^ Masche su- £*sm= afesek&erL miS^
denn über der Spalte 24 steht 4,R, das bedeutet? Zu- bzw. Abnehmen
in jeder gierten Reihe, und über der Spalte 18, etwas nach
K" - 6 -
t) U
links geriiclct und mit Pfeilandeutung stobt: 2.E, Sas !bedeutet] j
Zu- "bzw. Abnehmen in jeder zweiten Heine. Hierbei let nock zu
beachten, daß bei steilen Schrägen grundsätzlich nur jeweils
eine Masche zu- bzw· abgenommen wird.
Sollen flache Schrägen, beispielsweise Schulterschxagen 38,
hergestellt werden, bei welchen die Reihenzahl kleiner als doppelt
so grqB oder sogar kleiner als die Maschenzahl ist. dann
wird grundsätzlich in jeder zweiten Reihe zu- oder abgenommen, also nicht, wie bei den steilen Schrägen, in verschiedenen Reihen.
Außerdem wird nicht nur, wie bei steilen Schrägen, nur eine Masche, sondern jeweils eine verschiedene Anzahl von Maschen
zu- oder abgenommen. /-t : 1)
Man stellt auf der Rückseite 40 der Hülle des Strickrechners
im obersten fenster 39 die Zahl der zu strickenden Reihen R
so ein, daß diese Zahl mit dem oberen Rand 41 dieses Fensterausschnitt«
abschließt. Als Beispiel sei angenommen, daß in 36 Reihen 33 Maschen abgenommen werden sollen. Ähnlich wie
bei der steilen Schräge wird nun aus einer der farbigen Skalen der fünf fenster 42 bis 46 die entsprechende Maschenzahl abge-
* lesen, die sich ebenfalls aus der Addition zweier nebeneinanderstehender
Zahlen auf gleichem 3?arbgrund ergibt. Die Addition zweier nebeneinanderstehender Zahlen auf gleicher Grundfarbe
muß 33 M ergeben. Man muß beachten, daß bei den Zahlen der ge-
nannten fünf Skalengruppen jede Zeile eine Masche mehr oder weniger
bedeutet. Im vorliegenden Beispiel beginnt die linke farbi-■i
ge Skala im Fenster 42 oben mit 0+18, eine Zeile tiefer steht:
j 2 + 17 = 19 usw. Das Ergebnis des vorliegenden Beispiels findet
man bei 30 + 3 = 33. links von den zu addierenden Zahlen 30 -i- 3
steht die Zahl 15 in der Spalte 2M und rechts von ihnen die Ziffer 3 in der mittleren Jensterspalte, die die Pfeilriehtung
*"* <
£ J
— 1 —
/ i, · J *j ξ % φ i
l
nach 1lfi aufweist* Das Ergebnis lautet dann, daß man 15mal je
2ö**?i Maschen und 3mal je eine Masche in jeder zweiten Seihe zu-
oder abnehmen muß.
Da es einige flache Schrägen gibt, "bei denen mit der letzte» Abnahme das Strickstück beendet ist, was beispielsweise bei
den Schulterschrägen 38 der Fall ist, muß in jenen Fällen die Reihenzahl im oberen Fenster 39 so eingestellt werden, daß diese
Zahl mit dem unteren Band 47 des Fensters 39 abschneidet, um &uf diese Weise das richtige Ergebnis aus den Skalen ablesen zu
können.
bewußt
Die Farbskalen sind ganz/verschiedenfarbig angelegt» um di«
Die Farbskalen sind ganz/verschiedenfarbig angelegt» um di«
narrensichere Ablesung in jeder Beziehung zu gewährleisten, was im nachfolgenden anhand des Fensters 42 näh*r erläutert warden
soll. Man erkennt, daß im unteren Teil des Fenster 42 insgesamt
■vier Zahlen 50,25 bzw. 44,22 erscheinen, die für düe Ablesung
im Fenster 42 nicht benutzt werden dürfen, da sie su dta !Fenster
43 gehören und in dieses Fenster bei einer "öeatiss-tfiÄ !Einstellung
des Schiebers 12 erscheinen. JJm hier eine falsche Ablesung alt
Sicherheit zu vermeiden, stehen diese Zahlen auf ein«a andere
gefärbten Untergrund als die darüberliegenden Zahlen dee Jensters
42 ο Während die für eine Ablesung Torgesehenen Zahl en in fenster
42 einen Farbuntergrund haben, der der gleiche ie* wie der
Farbuntergrund der den Längskanten dieses !Fensters !benachbarten
Zahlen, haben die Zahlen 50-22 einen anderen 3arbun*ergrunä als
die den iängskanten des ]?ena^ers 42 benachbarten Zahlen, so daß
(diese\durch)Yerschiedeiib.ei* der Farben Ijarsxts eindeutig darauf
hingewiesen ist, daß hier eine Ablesung; nicht ecrfolgen darf«
Aus dem gestrichelt in 5ig.2 trsrande-fceiL 2sld 63 sind die
Zugaben ohne weiteres ablesbar- Biese Zugaben sind "beis Eand—
O 77 er -8-
α ζ ζ ρ.
gelenk, der Hüftweite, der Taillenweite, der Oberarmweite und
der Oberweite erforderlich;. Aus der Schnittvorlage der Pig.3
soll beispielsweise die Oberweite 62 zu 100 cm entnommen sein.
Dieser Wert wird im fenster 48 bei der Ziffer 49 zu 95 bis 112 cm
•ingestellt* Dann kann nan ohne weiteres ohne äede Umrechnung
aus den links davon angeordneten drei Jensterxeifcen 51, 53, 5£
die 7-ytgifchftn in ca ablesen« Hierbei bezieht sich, die oberste
Reih.e 54 auf Jacken, die über eines Pullover getragen werden
•ollen, diie Beine 53 auf Hacken, die über einer Blase oder
Γ* «ines Head getragen werden sollen, und die Beine 51 auf Pullover»
während in den schräg von rechts oben nach links unten verlaufenden Spalten die linke Spalte 55 sich auf feine Wolle,
die weiter rechts liegende Spalte 52 auf mittelstarke Wolle,
die noch weiter r echts liegende Spalte 56 auf Pangmuster und
die ganz rechts liegende Spalte 57 auf Norweger Muster oder auf dicke Wolle bezieht. Im vorliegenden Sail soll es sich um
Pullover aus mittelstarker Wolle handeln. Man liest im Penster
der Seine 51 in Spalte 52 die Zahl 6 ab. Das bedeutet, daß man
zu der Oberweite 100 die Zugabe vom 6 cm geben muB, also eine
Oberweite von 106 cm erhält, die man durch 2 dividieren muß, um die Oberweite von Torder- und Bückenteil getrennt zu erhalten.
Da die Armlochtiefe 63 (Fig.3) bei Kindern vom Alter und bei Erwachsenen von der Konfektions größe abhängt, wurde im zugehörigen
!Fenster 64 der auf der Hüllenrückseite 40 angeordneten,
beispielsweise blau angelegten Släche 65 zwei Zanlenssalten 66
und 67 auf der Schieberrückseite 83 vorgesehen. In dem rech.ts davon angeordneten selarägen. fenster 68 ist darm die Axmlochtief e
in cst ablesbar, wobei sich die Zahlen der Scnieberspalte 69 auf
Pullover, 70 auf Jacken rr*a Pullover aus dicker Wolle, 71 axti
Under- xn*d Bazienwesten xmä. die Spalte 72 auf Esrxeniresten bezie-
-9-
In dem rechts davon angeordneten, ebenfalls schrägen Fenster 73 können die zugehörigen Armkugelhöhen 78, wie sie Fig.4
andeutet, anhand dreier Spaltenpaare 74 bis 76 abgelesen werden.
« Hierbei bezieht sich das linke Spaltenpaar 74 auf Eindergrößen,
das mittlere 75 auf Damengrößen und das rechte 76 auf Herrengrößen.
Bei jedem Spaltenpaar bezieht sich die linke Spalte auf Pullover und d±e ieweils rechte auf Jacken.
! TS& die Weite der Arnelkuppe 77 ($'&£. 4) abzulesen, wird
\ genau so wie bei der AxrüLochtiefe 63 verfahren, nur wird das
Ergebnis is fenster 79 abgelesen*
Die Schultersshräge 3S (5ig»3i) hängt 'on der Schulterbreite
80 ab, äie man aus der Schnittvorlage zu 14 ca entnimmt und deren
Zahl im Fenster 81 des Peldes 84 eingestellt wird, um dann, im
Fenster 82 die Schulterschräge 38 zu beispielsweise 4 ca abzulesen.
Während die Ealsausschnittiefe 97 im allgemeinen individuall
gestaltet werden kann, wendet man bei hochgeschlossenen !Pullovern
oder Kleidern bestimmte Se^Ln an,, die am Strickrechner abgelesen
werden können. In solchen Fällen stellt man ein Drittel der gemessenen Halsweite 85, beispielsweise zu 36 cm. in dem Fenster 8c
ein und kann die jeweilige Halsausschnitt iefe 97 für einen
Eaglanschnitt im Fenster 87 zu 5 cm und für einen Schnitt mit
eingesetztem Arm im Fenster 88 zu 7 cm ablesen. Bsi ieilung
der Halcweite 85 durch drei muß evtl. das Ergebnis auf eine ganze
\ Zahl auf- oder abgerundet werden.
\ Bei Abnahmen für den Aa?mausschnitt wird zunächst die Breite
90 aus dem Schnittmuster der Fig.4 abgelesen und in Haschen, z.B.
zu 28 M TGiigerechnet. Diese S5ShI wird im Fenster 89 in derjenigen
• Sabieberspaite, die der linken Fensteriksnte 94 benachbart 1st
', und die auf gelbes Grande liegt, eingestellt:· la des links
daneben liegenden schrägen fenster 91 sind Harm die einzelnen
Abnahmen abzulesen? einmal 7 M, einmal 6 M, einsaX 5 IE, zweissl
3 M, einmal 2 M, zweimal 1 M sind in jeder zweiten Seüäs abzunehmen.
Es nüssen also insgesamt 16 Reihen gestrickt werden,
die sich aus der Anzahl 8 der Abnahmen mal zrrei ergeben.
Eür die Abnahmen an der ArmeUnippe wird zunächst die !»eite
*7*7 aiig sLsiä S""T? lt"fesii°.*fcgT Äsr J'i^'—— °l?°gIs sgii s2iä fesls"1"*^0SsI*5=
zu 28 Maschen umgerechnet. Diese Zahl 28 wird in. dea gleichen
JPenster 89 wie für den Armausschnitt eingestellt. Das Ergebnis
ro/-ist aus dem pfeilförmigen Penster 92 auf geibern. Grund wie folgt
abzulesen: Beiderseits einmal 2 M, einmal 3 M, einmal 4· M in
jeder zweiten Reihe und zuletzt 10 M abketteln.
Um die Abnahmen für den hochgeschlossenen runden Ausschnitt
zu ermitteln, muß zunächst die für den Halsausschnitt abzunehmende Maschenzahl errechnet werden, die sich zu einem Drittel
aus der Halsweite ergibt und im vorliegenden Beispiel sich zu 39 Haschen errechnet. Diese Zahl 39 wird in dem fenster 89 la
derjenigen Spalte eingestellt, die der letzten PensterJcante 93
benachbart ist und sich auf einem andersfarbigen, nämlich blauen Grund aof der Rückseite des Strickrechners befindet. Das Ergebnis
ist aus den zwei pfeilförmigen Penstern 95,96 abzulesen, in
welchem die Zahlen auf blauem Grunde sichtbar sind, und zwar für
das Vorderteil im Penster 95 und für das Rückenteil im Fenster 96* Beispielsweise lä£t sich folgendes Ergebnis ablesen: für ;
das Eucftenteil in der Mitte 15 Maschen und beiderseits je «in-Tggj[
ζ Hgg'jJl'yü^ einmal 4 Maschen und! einmal 3 Maschen in ieder
zweiten Reihe abnehmen. Pur das Vorderteil sind in der Mitte
11 Maschen und beiderseits je zweimal 3 Maschen, dreimal 2 Maschen
und zweimal 1 Masche in jeder zweiten Reihe abzunehmen»
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Claims (16)
1. Strickablesegerät, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer beidseitig mit Fensterausschnitten versehenen, zur Aufnahme
eines Flachsciiiebers (12) vorgesehenen taschenartigen
Hülle (24) durch Zahlen- und Symbolangäben die hei einer Schnittvorlage
vorhandenen für das Stricken maßgebenden Größen in ca "bzw. Maschen eingetragen und auf dem flachschieher "beidseitig
Zahlen derart angebracht sind, daS durch Einstellen der jeweiligen
Größe in einem der Fenster mittels Yerechiebta des ScMe-"bers
die gesuchtem Größen ohne Hechenoperation ohne weiteres ablesbar
sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ermittlung der maßgebenden Größen für steile Schrägen auf
der Vorder- (Eitel-)seite (1) der Hülle {24} sich ein schwarz
und dick umrandetes Mascheneinstellfenster (2) und vier in ihrer Breite gleiche, jedoch in der Länge verschiedene rechteckige
Fenster (25,26,27,28) befinden, bei denen zu beiden Seiten einer jeden Längakante (29 bis 36) je zwei Zahlenspalten (15,17 bzw.
16,19) angeordnet sind, wobei die Zahlen in der Zahlenspalte (17 und 19) beginnend alt ΐ ±m Slime der natürlichen Zahlenreihe
aufeinanderfolgen, in der Zahlenspalte (13) die Zahlen in der
Aufeinanderfolge um vier Einheiten und in der Zahlenspalte (16),
beginnend mit 6, jeweils umsechs Einheiten springen, während
auf der Titelseite des Schiebers (12) drei Zahlensjialten (14,18,
υ i i a -12-
Γ vorgesehen sind, von denen die mittlere Spalte (18) von
unten nach oben die natürliche Zahlenreihe aufweist, die linke Spalte (14) von unten nach oben, beginnend mit 2, jeweils einen
Sprung von zwei Einheiten hat und die rechte Spalte, beginnend mit 4, einen Zahlensprun& von vier Einheiten aufweist.
3· Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei
den !Fenstern(25 bis 28) der Untergrund derjenigen Zahlenspalten j
(13,14 bzw. 15,16 usw.)3 die den Fensterkan^en (29,30 bzw* 31,
32 usw.) benachbart sind, farbig angelegt sind, während der Untergrund der übrigen Zahlenspalten weiß ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Schieber der farbige Untergrund jeweils noch etwas unter die
betreffende Fensterkante (29,30 bzw. 31,32 usw,) untergreift.
5- Gerät nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß bei denjenigen Fenstern (26 Ms 28). die in Schieberichtung
untereinander angeordnet sind, der Üntergriiiad bei denjenigen
Zahlexispalten, die farbig angelegt sind, ein und dieselbe FarUe
aufweist, während der entsprechende Untergrund der darüber oder darunter liegenden Fenster eine andere Farbe hat.
6. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
den den Fensterkanten (29,20 bzw. 31,32 usw.) benacb.bsi.rteo, iuf
der Hülle (24) angeordneten Zahlenspalten (13,16) jeweils die Zehnerzahlen mit einem Orientierungsstrißh (11) unterstrichen
sind.
7. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fenster (42 bis 46) mit den zugehörigen Zahlenspalten für flacne
Schrägen jev^ils auf der Rückseite (40) der Hülle (24) bzw. des
Schiebers (12) angeordnet sind, wobei inner: ein dick schwarz umrandetes Reiheneinstellfenster (39) zugeordnet ist.
- 13 -
8* Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, \
daß zur Ermittlung der Armlochtiefe unterhalb des Fensters (43) j ein stark schwarz umrandetes kleines !Fenster (64) auf der Rück- 1
seite (40) der Hülle (24) vorgesehen ist, unterhalb dessen auf s
«ss Sve**«^? Is s^ejs, Spalte« li*iks üB:B Alter dea Kindes und
rechts die Konfektionsgrö'ßen von Erwachsenen vorgesehen sind, so ;,
daß durch Einstellen der betteffenden Größe die Armlochtiefe in
cm ia rechts daneben angeordneten Schrägfenster (68) ablesbar ist, indes in vier nebeneinanderliisgenden Spalten (69 bis 72)
unter diesem Schrägfenster auf dea Schieber die zugehörigen
Armlochtiefen angeordnet sind.
9. Gerät nacht Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß recht £
neben dem Schrägfenster (64) ein weiteres Schrägfen3ter (73) vorgesehen ist, unterhalb dessen drei Spaltenpaare (74 bis 76) auf
dem Schieber angeordnet sind, "bei denen sieb das linke Spaltenpaar
(74) auf SindergrSSen, das mittlere (75) auf Damengrößen
und das rechte (76) auf HerrengröSen bezieht, wobei bei jedem Spaltenpaar die linke Spalte für Pullover oder Sleider und die
jeweils rechte Spalte für Jacken bestisant i3ts indes die "betreffenden
Werte durch Einstellen iia Fenster (64) aus deüs Schrägfenster
(73) ablesbar sind.
10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß rechts neben dem Schrägfenster (75) ein kleines quadratisches fenster (79) vorgesehen ist, durch das hindurch eine der Zahlen
einer auf dem Schieber angeordneten Zahlenspalte ablesbar ist,-die
die Weite der Armkuppe in cm angibt.
11. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch, gekennzeichnet,
äsL3' rechts neben dem Penster (79) zwei schwarz usrandete Sinstell
fenster (81) für das Einstellen der Schulterbreite und (86) für das Einstellen der 3)rittelhalsweite vorgesehen sind, so daß naeli
= 14 =
Einstellen der "betreffenden Größen in cm in den drei darunterliegenden
Penstern (82,87*88) anhand von drei entsprechenden
Zahlenspalten die Schulterschräge bzw· die jeweilige Halsaus-Bchnittiefe
für einen Eaglanschnitt im Fenster (87) und für einen eingesetzten Arm im Senster (88) in cm ablesbar sind.
12. Gerät nach Anspruch 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet,
daß für die Ermittlung der Zugaben rechts unterhalb des Sensters
(86) ein langgestrecktes, dick schwarz umrandetes fenster (4S)
Torgesehen ist, unterhalb dessen auf dem Schieber sich Zahlenangaben
in vier Spalten nebeneinander befinden, in denen die Handgelenkweite (61), die Hüftweite (60), die Taillenweite (59),
die Oberweite (49) und die Oberarmweite (58) durch Verschieben des Schiebers in cm einstellbar sind, und daß in den drei links
daneben übereinander angeordneten fenstern (51 bis 57) die Jeweiligen
Zugaben in cm ablesbar sind, wobei die obere Reihe (54) für Jacken über einem Pullover, die mittlere Reihe (55) für
Westen oder Jacken über einer Bluse oder einem Hemd und die unterste Reihe (51) für Röcke, Kleider oder Pullover gilt und
die jeweils an einer Schrägspalte von rechts oben nach links unten, verlaufende 3?ensterspaltp (55) für feine Wolle, (52) für
mittelstarke Wolle, (56) für Pangmuster und (57) für Norweger
Muster und dicke Wolle gibt.
13· Gerät nach. Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daS für das Ablesen von Abnahmen, in jeder zweiten Reihe das am
weitesten unten, auf der Hüllenrückseite (40) liegende schwarz
xnaranaete fenster (89) benutzt wird, zu dem unterhalb axtf dem
Schieoer (12) zwei Zahlenspalten vorgesehen, sind, von denen die
linke Salileiispalte, soweit sie sich auf gelbem Grunde befindet,
ATESusselmxtte gilt» so daß ssacii Einstellen, der bestimmten
- 15 -
753775
Größe für den Armausschnitt in Maschen in dem links daneben
liegenden Schrägfenster (91) die entsprechenden Abnahmen ablesbar
sind.
14. Gerät nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, das
spalte im Fenster (89)» soweit diese Zahlen sich auf rotem Grunde befinden, anhand des pfeilföraigen, rechts neben des Fenster
(89) angeordneten Fensters (92) die Abnahmen als Zahlen auf rotem Grunde ablesbar sind.
15· Gerät nach Anspruch 13f dadurch gekennzeichnet, daß
für das Ablesen der Abnahmen für den hochgeschlossenen runden Halsausschnitt die in Betracht kommende Maschenzahl aus der
rechten auf blauem Grunde befindlichen Zahlenspalte im Fenster (89) einstellbar und die entsprechenden Abnahmen aus den beiden
pfeilförmigen Fenstern (95 und 96) ablesbar sind, wobei sich die betreffenden Zahlen auf dem Schieber auf blauem Grund befinden
müssen.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abnahmezahlen im unteren Fenster (95) für das Vorderteil und im oberen Fenster (96) für das Rückenteil bestimmt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6753775U DE6753775U (de) | 1968-08-17 | 1968-08-17 | Strickrechner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6753775U DE6753775U (de) | 1968-08-17 | 1968-08-17 | Strickrechner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6753775U true DE6753775U (de) | 1969-10-16 |
Family
ID=33481163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6753775U Expired DE6753775U (de) | 1968-08-17 | 1968-08-17 | Strickrechner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6753775U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0165404A1 (de) * | 1984-04-25 | 1985-12-27 | William Prym GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Messen und Berechnen von Strickwaren |
-
1968
- 1968-08-17 DE DE6753775U patent/DE6753775U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0165404A1 (de) * | 1984-04-25 | 1985-12-27 | William Prym GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum Messen und Berechnen von Strickwaren |
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