DE6750814U - Schrank fuer film- und fotozwecke - Google Patents
Schrank fuer film- und fotozweckeInfo
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Landscapes
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Description
f ίρΙΐ
Anmelder: *llf oI« Orfgtec^udwigshafen a.Rh., 27.9.1968
Ilse-Werke KG GM 1593 F/hdf
Uslar / Hann.
Stiftstraße 12
Stiftstraße 12
Vertreter;
Patentanwalt
Dipl.-Ing. Adolf H. Fischer
Ludwigshafen a.Rh.
Richard-Wagner-Straße 22
Schrank für PiIm- und Photozwecke
Die Erfindung "bezieht sich auf einen Schrank für FiIm-
und Photozwecke und besteht dabei darin, daß ein Schrankkörper vorgesehen ist, an dem eine, eine gewisse
Fachtiefe aufweisende Türe mittels eines Scharniers schwenkbar befestigt ist, wobei der oberste Teil des
Schrankkörpers durch eine der Höhe nach verstellbare Trageplatte gebildet ist, die an einer teleskopartig
ausfahrbaren Säule befestigt ist, während ein zur Betätigung der Höhenverstellung dienender Fußhebel unterhalb
der Bodenfläche, des Schrankkörpers angebracht ist, dessen Ende bei geschlossener Tür durch diese verdeckt
ist.
Eine vorteilhafte Bauform sieht vor, daß auf der Bodenplatte des Schrarikkörpers drei Rollen, auf der der Türe
zwei Rollen angeordnet sind.
Erfindungsgemäß ist der Schrank so ausgestattet, daß in die Bodenplatte des Schrankkörpers eine Grundplatte
eingesetzt ist, an der ein rundes Tragerohr mit eingebautem Kraftspeicher befestigt ist und
auf dem Tragerohr ein Vierkantrohr spielfrei gleitet, dessen oberes Ende,z.B. über eine Stahlplatte, die
Trageplatte trägt, wobei an dem oberen geschlitzten Ende des Rundrohres in einer Diagonale des Vierkantrohres
liegend, zwei Nasen angebracht sind, die in der Bremsstellung in die Ecken des Vierkantrohres
preßbar sind.
Zur Einrichtung einer Wohnung werden heute ausschließlich Möbelstücke angeboten, deren Verwendungszweck durch die
herkömmliche Wohnwa.se bestimmt wird. Es wurden zwar
Möbel entwickelt, die die zunehmend in die zeitgemäße Wohnung eindringenden technischen Apparate
aufnehmen, insbesondere Kücheneinrichtungen aber auch. Fernseh- und Tonmöbel u.a. Das Vordringen der
technischen Möbel diente bisher immer dem Ziel, das Wohnen und die Wohnung so angenehm wie möglich zu gestalten.
Dero Wunsch nach einer behaglichen Wohnung für die ganze
Familie steht häufig das Verlangen des Berufstätigen nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung entgegen.
Diese Freizeitbeschäftigung spielt sich häufig innerhalb der Wohnung ab und hat oft eine räumliche Beengung und
andere Unannehmlichkeiten für die übrigen Familienmitglieder zur Folge. Besonders ist daran 'zu denken, daß
häufig Geräte und Einrichtungen bei einem Hobby verwendet werden, die beträchtlichen Raum in Anspruch nehmen
und deshalb auch in der Zeit, wo nicht mit ihnen gearbeitet
wird, einen Störfaktor darstellen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sogenanntes Hobby-Möbel zu schaffen, das, hier
speziell für Film- und Fotozwecke, einerseits zur Aufbewahrung aller vorhandenen Geräte und Materialien
dient und andererseits als praktisches Möbel, besonders beim Vorführen von Filmen und Diapositiven, Verwendung
findet.
Diese Aufgabe ist durch die besondere Ausbildung des erfindungsgemäßen Schrankes gelöst, denn wenn der
Schrank allseitig geschlossen ist, können alle Geräte und sonstigen Foto- und FiloiDaterialien darin aufbewahrt
werden und es steht ein formschönes Möbelstück zur Verfügung, wobei die Abdeckplatte auch. noch, als
Ablagefläche Verwendung finden kann. Wenn Lichtbilder oder Filme vorgeführt werden sollen, 'wird dann die Tür
des Schrankes aufgeklappt und dann vorteilhaft etwa in einem Winkel von 90° zur Front des offenen Schrankkörpers
stehengelassen. Man kann dann den Projektionsapparat
aus dem Schrank entnehmen und ihn auf der oberen Abstellfläche des Schrankkörpers aufstellen und dann
durch einen Druck auf den Fußhebel, der durch das öffnen der Türe freigeworden ist, diese obere Abstellfläche
in die erforderliche Höhe bringen. Wenn die Vorführung beendet ist und die Apparaturen weggeräumt
sind, kann man durch Herabdrücken mit der Hand, bei gleichzeitigem Treten des Fußhebels, die Trageplatte
wieder in die Ruhestellung bringen und schließlich den Schrank schließen, der dann sofort wieder einen geschlossenen
Schrankkörper darstellt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Es zeigen, in schematisehen Skizzen,
Figur 1 eine perspektivische Darstellung des Schrankes in geöffnetem Zustand, mit teilweise ausgefahrener
Trageplatte,
Figur 2 eine Vorderansicht des geöffneten Schrankes im Aufriß und
Figur 3 eine Druntersieht des geschlossenen Schrankes.
In Figur 1 ist gezeigt, daß der Schrankkörper 1 mit verschiedenen Fächern 2 für die Aufbewahrung von
Apparaten und Foto- bzw. Filmutensilien ausgestattet ist. Die mit Hilfe von Scharnieren seitlich aufklappbare
Türe 3 hat eine gewisse Tiefe, so daß auch dort Fächer 4 vorgesehen sind, die die Ablage verschiedener
Gegenstände in mehreren Ebenen ermögliche». Bei einer Tiefe von etwa sechs bis sieben Zentimeter kann man
z.B. gefüllte Dia-Magazine u.a. einstellen. Der obere Teil des Schrankkörpers 1 ist als Trageplatte 5 ausgebildet,
die mit Hilfe einer Teleskopsäule 9, 10 der Höhe nach verstellt werden kann. Wenn diese Platte
angehoben wird, dann steht unterhalb davon eine weitere Arbeite- bzw. Abstellfläche 6 zur Verfügung, die
besonders während einer Vorführung zum Bereitstellen, Wechseln und Abstellen von Filmrollen und Dia-Magazinen
von Vorteil ist.
Unterhalb der Bodenplatte des Schrankkörpers 1 ist ein Fußhebel 7 angeordnet, der zur Betätigung der Höhen-
verstellung dient und der den Vorteil hat, daß bei geschlossener Türe 3 das Ende nicht hervorragt,
so daß in diesem Falle die Höhenverstellung nicht betätigt werden kann. Man hat also eine Sicherung,
daß "bei geschlossenem Schrank nicht die !Prägeplatte
nach oben wandert.
In dem Schnitt durch den Schrank, den Figur 2 zeigt, kann die Arbeitsweise beim Anheben der Trageplatte
■erklärt werden. An der Bodenplatte des Schrankkörpere
ist eine Grundplatte 8 angebracht, die das runde Tragerohr haltert, in das ein bekannter Kraftspeicher,
z.B. ein Gaskraftspeicher, eingebaut ist. Über das runde Rohr*9 ist ein Vierkantrohr 10 spielfrei
und gleitend geschoben, an dessen oberen Ende eine Stahlplatte 11 angeschweißt ist, die die Tragplatte
tragt.
Um diesen Hebemechanismus gegen Verdrehen zu sichern,
ist das obere Ende des inneren Rohres 9 geschlitzt und sind dort an den so entstandenen Lappen, in"
Richtung einer Diagonale des Vierkantrohres zwei Hasen angebracht, die in den Ecken des Vierkantrohree,
die in der gleichen Diagonale liegen, eingepaßt sind und dort bei der Bewegung gleiten. Die Mechanik
kann nun in Jeder beliebigen Höhe des Verstellbereiches festgehalten werden, denn wenn der Fußhebel 7
nicht nach unten gedruckt wird, dann wirkt der Kegel
des Kraftspeichers über einen Kugelring auf die Bremslappen und die ganze Einrichtung wird durch
diesen Druck festgehalten.
Eine Druntereicht auf den Boden des Schrankes (Figur 3)
zeitgt die Anordnung der Grundplatte 8 und des
Fußhebels 7 sowie ferner die Anordnung von Kugelrollen 12, die zur Fortbewegung des ganzen Schrankes dienen. In
geöffneten Zustand wird also der Schrankkörper 1 von drei Kugelrollen und die Tür 3 von zwei weiteren
Kugelrollen 12 getragen.
Claims (3)
1) Schrank für Film- und Fotozwecke, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Schrankkörper (1) vorgesehen ist, an dem eine, eine gewisse Fachtiefe
aufweisende Türe (3) mittels eines Scharniers schwenkbar befestigt ist, wobei der oberste Teil
des Schrankkörpers (1) durch eine der Höhe nach verstellbare Trageplatte (5) gebildet ist, die
an einer teleskopartig ausfahrbaren Säule (9, 10) befestigt ist, während ein zur Betätigung der
Höhenverstellung dienender Fußhebel (7) unterhalb der Bodenfläche des Schrankkörpers (1) angebracht
ist, dessen Ende bei geschlossener Tür (3) durch diese verdeckt ist. >
*
2) Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bodenplatte des Schrankkörpers (-1)
drei Rollen (12), auf der der Türe (3) «zwei
Rollen (12) angeordnet sind.
3) Schrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bodenplatte des Schrankkörpers (1)
eine Grundplatte (8) eingesetzt ist, an der ein rundes Tragerohr (9), mit eingebautem Kraftspeicher,
befestigt ist und auf dem Tragerohr (9) ein Vierkantrohr (X)) spielfrei gleitet, dessen oberes
Ende, z.B. über eine Stahlplatte (11) die Trageplatte (5) trägt, wobei an dem oberen geschlitzten
Ende des Rundrohres (9) in einer Diagonale des Vierkantrohres (10) liegend, zwei Nasen angebracht
sind, die in der Bremsstellung in die Ecken des Vierkantrohres (10) preßbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686750814 DE6750814U (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 | Schrank fuer film- und fotozwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19686750814 DE6750814U (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 | Schrank fuer film- und fotozwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6750814U true DE6750814U (de) | 1969-01-16 |
Family
ID=6591667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19686750814 Expired DE6750814U (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 | Schrank fuer film- und fotozwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6750814U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945579A1 (de) * | 1979-11-10 | 1980-11-27 | Hammer Lit Gmbh | Verfahrbarer frischwaescheschrank |
-
1968
- 1968-09-30 DE DE19686750814 patent/DE6750814U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945579A1 (de) * | 1979-11-10 | 1980-11-27 | Hammer Lit Gmbh | Verfahrbarer frischwaescheschrank |
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