[go: up one dir, main page]

DE674934C - Freilaufkupplung - Google Patents

Freilaufkupplung

Info

Publication number
DE674934C
DE674934C DEK142731D DEK0142731D DE674934C DE 674934 C DE674934 C DE 674934C DE K142731 D DEK142731 D DE K142731D DE K0142731 D DEK0142731 D DE K0142731D DE 674934 C DE674934 C DE 674934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
shaft
ring
claw
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK142731D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Haeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klein Schanzlin and Becker AG
Original Assignee
Klein Schanzlin and Becker AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klein Schanzlin and Becker AG filed Critical Klein Schanzlin and Becker AG
Priority to DEK142731D priority Critical patent/DE674934C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE674934C publication Critical patent/DE674934C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/22Freewheels or freewheel clutches with clutching ring or disc axially shifted as a result of lost motion between actuating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Bei den gebräuchlichen Freilaufkupplungen werden als Übertragungsmittel gewöhnlich Klinken Oder Klemmrollen verwendet. Beiden Übertragungsorganen ist gemeinsam, daß die durch sie hergestellte Verbindung auf kleine Übertragungsflächen beschränkt ist, so daß solche Kupplungen für große Kraftübertragung nicht oder nur dann verwendbar sind, wenn sie im Verhältnis zu den zu kuppelnden Wellen sehr große Abmessungen erhalten dürfen.
Es ist zwar eine Freilaufkupplung bekanntgeworden, bei welcher zwei als Kupplungsglieder dienende Klauenkränze vorgesehen sind.
Der eine dieser beiden Klauenkränze ist mit der treibenden (oder der getriebenen) Welle, der andere über ein Gewinde mit der getriebenen (bzw. der treibenden) Welle verbunden, und die selbsttätige Schaltbewegung erfolgt hierbei über eine Reibverbindung zwischen den beiden mit Klauenkränzen versehenen Kupplungsteilen. Bei dieser bekannten Einrichtung wird die Reib verbindung durch eine Schraubenfeder bewirkt, welche mit den beiden Kupplungsgliedern ständig in Reibverbindung steht. Diese Art der Reibverbindung hat den empfindlichen Nachteil, daß in der Freilaufstellung die Schraubenfeder einer ständigen Abnutzung· unterworfen ist, so daß schon nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer eine zuverlässige Reibverbindung nicht mehl· vorhanden ist und das selbsttätige Ein- und Ausrücken nicht mehr zuverlässig erfolgt. Außerdem ist bei dieser bekannten Schraubenfederreibverbindung noch eine besondere Gegendruckfeder vorgesehen, um. die Axialkräfte der Schraubenfeder, die dem Einrücken des einen Kupplungsteiles entgegenwirken, aufzuheben. Diese Gegendruckfeder muß in ihrer Federwirkung auf die Hauptfeder abgestellt sein, was eine empfindliche Fehlerquelle bei dieser bekannten selbsttätigen Klauenkupplung bedeutet.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß derartige selbsttätige Klauenkupplungen größere Kräfte zu übertragen vermögen, daß aber andererseits die Reibverbindung, welche ständig vorhanden sein muß, durch eine besondere Anordnung derart auf ein Mindestmaß herabzudrücken ist, daß in der Leerlaufstellung eine merkliche Abnutzung der gegeneinanderreibenden Teile nicht eintritt.
Um dies zu erreichen, besteht die Reib-. verbindung nach der Erfindung in an sich bekannter Weise aus einem mit der treibenden (bzw. der getriebenen) Welle verbundenen starren Hohlzylinder und einem federnd gegen diesen radial angedrückten Reibkörpier, welcher auf dem den verschiebbanen Klauenkranz
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Rudolf Haeckel in Frankenthal, Pfalz.

Claims (1)

  1. tragenden Kupplungsteil gegen Drehung gesichert ist, -wobei die Reibtrommel an ihrer zylindrischen Innenwand an der der Freilaufstellung des Kupplungsgliedes entsprechenden Stelle eine Abschrägung aufweist, welche die Reib verbindung auf ein Mindestmaß, herabsetzt. ■
    Gegenüber der bekannten mittels einer Schraubenfeder bewirkten Reib verbindung
    ίο hat die Ausführung nach der Erfindung den weiteren wesentlichen Vorteil, daß die radiale Federkraft, welche den Reibbörper gegen den Hohlzylinder drückt, viel weicher gehalten und diesem Reibkörper ein wesentlich größerer Hub und damit eine größere selbsttätige Nachstellfähigkeit gegeben werden kann, als es bei der Verwendung einer Schraubenfeder als Reibverbindung möglich ist.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
    Abb. ι zeigt die Freilaufkupplung in einem Längsschnitt,
    Abh. 2 die Kupplung im Querschnitt.
    Auf der treibenden Welle ι ist der Klauenkranz 3,8 starr befestigt und trägt, der getriebenen Welle 2 zugekehrt/ eine Reibtrommel 15. Die getriebene Hohlwelle 2 ist mit Flachgewmde 10 versehen, auf welchem der mit Innengewinde ausgerüstete Klauenkranz 5, 6 angeordnet ist. Die Schraubbewegung des Ringes 5,6 ist durch die beiden Anschlagringe 19, 20 begrenzt. In. eine Ringnut des Klauenkranzes 5, 6 ist der zweiteilige Reibring 11 mit dem Reibbelag 13 eingelassen und wird durch Federn 14 an die innere Zylinderwandung der Reibtrommel 15 gedruckt. Die beiden Hälften des Reibringes 11 sind durch Stifte 12 in der Nut des Klauenkranzes 5, 6 unverdrehfaar geführt.
    Dreht sich nun die Welle 1 mit ihrem Klauenkranz 3, 8 in Pfeilrichtung, wobei die getriebene Welle 2 zunächst noch langsamer läuft oder stillsteht, so sucht die mit dem Klauenkranz 3, 8 verbundene Reibtrommel 15 über den Reibring 11, 13 den getriebenen Klauenring 5, 6 in der gleichen Drehrichtung mitzunehmen. Infolge der Relativbewegung zwischen dem rascher umlaufenden Klauenkranz 5, 6 und -der langsamer laufenden getriebenen Welle 2 wird vermittels des Gewindes ι ο der Klauenkranz 5, 6 auf den Klauenkranz 3, 8 der treibenden Welle zubewegt, so daß die Klauenreihen 6, 8* in Eingriff treten. Damit ist für diesen Drehsinn der treibenden Welle 1 die Freilaufkupplung ' eingerückt.
    Dreht sich die Antriebswelle 1 entgegen der eingezeichneten Pfeilrichtung, so wird der eingerückte Klauenkranz 5, 6 zunächst durch die Klauen 8 der treibenden Welle und dann durch die Reibverbindung in der gleichen Richtung mitgenommen, so daß sich nun infolge des Zurückbleibens der getriebenen Welle 2 der Klauenkranz 5,6 auf dem Gewinde ι ο zurückschraubt, bis er an den Anschlagring 19 sich anlegt und die Klauenreihen 6, 8 außer Eingriff treten. Befand sich zu Beginn der Drehung der Antriebswelle entgegen der Pfeilrichtung der Klauenkranz 5, 6 in seiner ausgerückten Endstellung, so verhindert die Reibverbindrmg zwischen Trommel 15 und Reibring 11, 13 das Einrücken, des Klauenkranzes.
    Um im Freilauf der Welle 1 eine Abnutzung des Reibbelages 13 zu vermeiden, erhält die innere Zylinderwand der Reibtrommel 15 eine Aussparung 17, welche nur eine ganz leichte Berührung zwischen Trommel 15 und Reibbelag 13 gestattet, \velche nicht größer ist, als zur Einleitung der Verschiebebewegung eben notwendig ist.
    Es ist natürlich auch möglich, die Welle 2 als treibende und die Welle 1 als getriebenen Teil zu verwenden, ohne daß sich hierbei an der Funktion der Kupplung etwas ändert.
    Patentansi'Huc]] :
    Freilaufkupplung mit zwei als Kupplungsglieder dienenden Klauenkränzen, von denen der eine mit der treibenden g0 (oder der getriebenen) Welle, der andere über ein Gewinde mit der getriebenen (bzw. der treibenden) Welle verbunden ist und die selbsttätige Schaltbewegung über eine Reibverbindung zwischen den beiden mit Klauenkränzen versehenen Kupplungsteilen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibverbindung in. an sich bekannter Weise aus einem mit der treibenden (bzw. getriebenen) Welle (1) i verbundenen starren Hohlzylinder (15) und einem federnd gegen 'diesen radial angedrückten Reibkörper (11, 13) besteht, welcher auf dem den verschiebbaren Klauenkranz (5, 6) tragenden Kupplungsteil gegen Drehung gesichert ist, wobei die Reibtrommel (15) an ihrer zylindrischen Innenwand an der der Freilaufstellung des Kupplungsgliedes entsprechenden Stelle eine Äbschrägung (17) aufweist, welche die Reibverbindung auf ein Mindestmaß herabsetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK142731D 1933-07-15 1933-07-15 Freilaufkupplung Expired DE674934C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK142731D DE674934C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Freilaufkupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK142731D DE674934C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Freilaufkupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE674934C true DE674934C (de) 1939-04-25

Family

ID=7250252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK142731D Expired DE674934C (de) 1933-07-15 1933-07-15 Freilaufkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE674934C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763479C (de) * 1934-03-24 1952-01-31 Norton Legge Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
US2699855A (en) * 1951-08-07 1955-01-18 Napier & Son Ltd Unidirectional transmission device
DE1103084B (de) * 1953-02-02 1961-03-23 Siemens Ag Anordnung zum Andrehen der Brennkraftmaschine eines Notstromsatzes
US2976974A (en) * 1958-05-20 1961-03-28 Napier & Son Ltd Uni-directional transmission devices
DE1161085B (de) * 1954-08-23 1964-01-09 S S S Gears Ltd Selbsteinrueckende Synchron-Klauenkupplung, deren eine Kupplungshaelfte begrenzt axial schraubend verschiebbar ist und in ausgeruecktem Zustand unter dem Einfluss einer von der anderen Kupplungshaelfte ausgehenden Kraftwirkung steht
DE1192463B (de) * 1959-09-30 1965-05-06 Bendix Corp Freilaufkupplung
US5048652A (en) * 1989-11-24 1991-09-17 United Technologies Corporation Progressive engagement clutch

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763479C (de) * 1934-03-24 1952-01-31 Norton Legge Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
US2699855A (en) * 1951-08-07 1955-01-18 Napier & Son Ltd Unidirectional transmission device
DE1103084B (de) * 1953-02-02 1961-03-23 Siemens Ag Anordnung zum Andrehen der Brennkraftmaschine eines Notstromsatzes
DE1161085B (de) * 1954-08-23 1964-01-09 S S S Gears Ltd Selbsteinrueckende Synchron-Klauenkupplung, deren eine Kupplungshaelfte begrenzt axial schraubend verschiebbar ist und in ausgeruecktem Zustand unter dem Einfluss einer von der anderen Kupplungshaelfte ausgehenden Kraftwirkung steht
US2976974A (en) * 1958-05-20 1961-03-28 Napier & Son Ltd Uni-directional transmission devices
DE1192463B (de) * 1959-09-30 1965-05-06 Bendix Corp Freilaufkupplung
US5048652A (en) * 1989-11-24 1991-09-17 United Technologies Corporation Progressive engagement clutch

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69202449T2 (de) Zusammenbau einer Freilaufkupplung.
DE102011088875A1 (de) Anlasser
DE674934C (de) Freilaufkupplung
DE102011117280A1 (de) Anlasser und Freilauf
DE2163545B2 (de) Reibungskupplung
DE602006000716T2 (de) Befestigungsvorrichtung eines Lagers auf einem Getriebeelement
DE469804C (de) Zweigeschwindigkeitsgetriebe
DE60028329T2 (de) Fliehreibkraftkupplung für ein automatisches Getriebe
DE899311C (de) Synchronisiervorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE527650C (de) Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren
DE601939C (de) Selbsttaetig wirkende Klauenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1897713U (de) Synchrongetriebe zum erleichtern des eingriffs von zwei sich relativ zueinander drehenden gezahnten elementen, beispielweise von klauenkupplungen.
DE405609C (de) Reibungskupplung
DE943807C (de) Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere landwirtschaftliche Zugmaschinen
DE914919C (de) Freilaufkupplung
DE634493C (de) Vorrichtung zur Kupplung der Welle einer Brennkraftmaschine mit einem Traegheitsanlasser
CH180147A (de) Als Freilaufkupplung verwendbare Klauenkupplung.
DE621422C (de) Selbsttaetig sich einstellendes Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2039174C2 (de) Freilaufvorrichtung
DE356736C (de) Gesperre
DE1092398B (de) Drehmomentkupplung fuer Schrauben- oder Muttersetzwerkzeuge
DE804984C (de) Klemmgesperre
DE354664C (de) Anlasser fuer Explosionskraftmaschinen
DE1780548B2 (de) Schaltbare trennkupplung fuer ein hydrodynamisch-mechanisches getriebe fuer kraftfahrzeuge
DE624866C (de) Selbsttaetig wirkende Freilaufkupplung fuer Kraftwagen