DE2163545B2 - Reibungskupplung - Google Patents
ReibungskupplungInfo
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- F16D13/58—Details
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- F16D13/48—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs in which two axially-movable members, of which one is attached to the driving side and the other to the driven side, are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member
- F16D13/50—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs in which two axially-movable members, of which one is attached to the driving side and the other to the driven side, are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member in which the clutching pressure is produced by springs only
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung, bei der die axial verschiebbar auf der Kupplungswelle sitzende Kupplungsscheibe mit Hilfe einer
Scheibenfeder unter Zwischenschaltung einer axial verschiebbaren Druckplatte gegen eine zwischen
Kupplungsdeckel und Druckplatte angeordnteie Gegendruckplatte preßbar ist, wobei sich die Scheibenfeder
an einem Kupplungsdeckei abstützt, und der Kupplungsdeckel fest mit der Druckplatte verbunden
ist.
Es ist eine Reibungskupplung dieser Art bekannt (FR-PS 15 57 797 sowie 13 30 519). in diesen bekannten
Fällen wird, wie auch sonst bei Kupplunger» üblich, die Druckplatte in Richtung von der Schwungscheibe, die
hier gleichzeitig die Gegendruckplatte bildet, weggehoben, d. h. in Gegenrichtung zur Verschiebung des
Ausrücklagers. In einem solchen Fall ist nicht gewährlei- «tet, daß sich die Kupplungsscheibe auch von der
Gegendruckplatte abhebt, insbesondere, wenn aus irgendwelchen Gründen die Kupplungsnabe auf der
Kupplungswelle klemmt oder aufgrund einer Schrägverzahnung im nachgeschalteten Getriebe die Kupplungswelle
in Richtung auf die Schwungscheibe verschoben wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reibungskupplung tu schaffen, die auch bei festsitzender Kupplungsnabe
oder Axialverschiebung der Kupplungswelle in Richtung auf die Schwungscheibe sicheres Abheben der
Kupplungsscheibe von der Gegendruckplatte gewährleistet.
Diese Aufgabe ist daduich gelöst, daß Druckplatte lind Kupplungsscheibe so angeordnet sind, daß die
Druckplatte sich beim Entkuppeln vom Getriebe weg axial verschiebt. Durch diese Maßnahme wird die
Druckplatte genau in Richtung des möglichen Axialschubs der Kupplungswelle abgehoben, so daß eine
zwangsläufige Trennung gewährleistet ist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Gegendruckplatte als selbständiges Element fest mit der Schwungscheibe
verbunden ist und wenn die Kupplungsscheibe und die Druckplatte zwischen Gegendruckplatte und
Schwungscheibe angeordnet sind. Die Gegendruckplatte ist hier eine gegenüber der Schwungscheibe axial
versetzte Platte, so daß zwischen beiden der Raum für die Aufnahme von Kupplungsscheibe und Druckplatte
geboten wird. . .
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer s'hematischen Zeichnung am Beispiel einer Trockenscheiben-Rcibungskupplung
erläuten. D.e Zeichnung zeiet in einem axialen Längsschnitt eine Kraftfahrzeug-Kraftübertragungsanlage
mit Vorgelegewelle und Reibungskupplung nach der Ert.ndung. Vor e.ngehender
Erörerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll hervorgehoben werden, daß die Vorrichtung sowohl als
Pinscheibenvorrichtung als auch als Mehrscheibenvorrichtung ausgelegt sein kann: zur Vereinfachung erfolgt
eine Beschreibung an einer Ausführung mn einer
CD\e gezeigte Reibungskupplung bildet einen Teil
einer Kraftfahrzeug-Kraftübertragungsanlage mit Voreelegeweiledie
Übertragungsanlage besitzt eine von einem Fahrzeugmotor angetriebene Kurbelwelle 1 und
eine Eintrittswelle 2 mit einem Endabschnm 2a. der sich
in eine Axialbohrung lader Kurbelwelle 1 erstreckt. Die
Eintrittswelle 2 ist gegenüber der Kurbelwelle 1 durch ein Krpplungsführungslager 3 drehbar. Ein Schwungrad
4 als eine Hauptantriebsplatte ist über einen Bolzen 5 oder irgendeine andere Befestigungseinrichtung mit der
Kurbelwelle 1 verbunden, so daß es s-ch mit dieser dreht Das Schwungrad 4 hat an seinem Umfangsrand
wenigstens eine Verlängerung 4a, die parallel zur Eintrittswelle 2 verläuft. Im Beispiel sind drei Verlängerungen
4a vorgesehen. Am Rand des Schwungrads 4 ist mit Hilfe eines oder mehrerer Bolzen 7 ein ringförmiges
Antriebsglied 6 als ein Unterantriebsglied befestigt. Das Schwungrad 4 und das ringförmige Antriebsglied 6
drehen sich somit zusammen mit der Kurbelwelle 1.
Eine Kupplungsnabe 8 mit einer Radialverlängerung oder einem Flanschabschnitt (nicht benannt) ist gemäß
Andeutung bei 9 in Keilwellenverbindung mil der Eintrittswelle 2 der Übertragungsanlage, so daß die
Nabe auf dieser Welle axial verschiebbar ist. Die Kupplungsnabe 8 trägt eine Reibungsgreifplatte oder
Kupplungsplatte, die allgemein mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist. Die Kupplungsplatte 10 besteht
gewöhnlich aus Kupplungsscheibenträgern 11 und 1Γ, die an beiden Stirnseiten des Flanschabschnitts der
Kupplungsnabe 8 mit Hilfe von Bolzen oder Nieten 12 befestigt sind, ferner aus einer Kupplungsscheibe oder
Polsterplatte 13, die sich radial von dem Kupplungsscheibenhalter 11 wegerstreckt, sowie aus einem Paar
von Reibungsbelägen 14 und 14', die an die beiden Seiten der Kupplungsscheibe angenietet oder angeklebt
sind. Die Reibungsbeläge 14 und 14' haben gewöhnlich Ringform, wobei einer von ihnen, beispielsweise der
Reibungsbelag 14', so angeordnet ist, daß er mit dem ringförmigen Antriebsglied 6 in Reibungsberührung
kommt, wenn die Reibungsgreifplatte 10 sich in Einsatzstellung befindet.
Zwischen dem Schwungrad 4 und der Reibungsgreifplatte 10 befindet sich eine Druckplatte 15, so daß diese
mit dem Reibungsbelag 14 der Reibungsgreifplatte in Reibungsberührung bringbar ist. Die Druckplatte 15
sitzt an einem axial beweglichen Kupplungsdeckel 16 mit Hilfe von Bolzen 17: der Kupplungsdeckel enthält
das ringförmige Teil 6 und die Reibungsgreifplatte 10. Wenn der axial bewegliche Kupplungsdeckel 16 von
dem Schwungrad 4 wegbewegt wird, wird die Druckplatte 15 gegen den Reibungsbelag 14 und
dementsprechend der andere Reibungsbelag 14' auf das ringförmige Antriebsglied 6 gedrückt, so daß die
Drehung des ringförmigen Antriebsglieds 6 auf die Reibungsgreifplatte 10 und dementsprechend auf die
Kupplungsnabe 8 übertragen wird.
Diese Axialbewegung des Kupplungsdeckels 16 wi.d in Zusammenarbeit mit einer konischen Scheibenfeder
18 und einem Kupplungsausrücklager 19 bewirkt Die konische Scheibenfeder 18 befindet sich zwischen dem
ringförmigen Glied 6 und einem Radialwandabichnitt des Kupplungsdeckels 16 und ist mit Hilfe eines durch
Druckringe 21 und 2Γ bestückten Schubniets 20 auf halben Wege mit dem Kupplungsdeckel verbunden.
Diese konische Scheibenfeder 18 sitzt mit ihrem äußeren Umfangsrand an der Rückseite des ringförmigen
Antriebsglieds 6, das dort bei 6a nach hinten vorsteht, während der innere Umfangsrand der Feder
18 die Eintrittswelle 2 hinter der Kupplungsnabe 8 umgibt, wodurch der axial bewegliche Kupplungsdeukel
16 von dem ringförmigen Glied b weggedrückt wird, so daß die Reibungsgreifplaite 10 in Reibungsberührung
mit dem ringförmigen Glied gehalten wird. Das Kupplungsausrücklager 19 kann mit dem inneren
Umfangsrand der konischen Scheibenfeder 18 in Berührung kommen und ritzt auf einer Hülse oder
Muffe 22, die auf der Eintrittsweile 2 gemäß Darstellung Sitzt. Diese Muffe 22 kann axial auf die konische
Scheibenfeder 18 /u und von dieser weg bewegt werden, und zwar mit Hilfe einer Kupplungsausrückgabe 23, die
mit dem Kupplungspedal verbunden ist. Befindet sich die Muffe 22 im Abstand von der konischen
Scheibenfeder, ist das Kupplungsausrücklager |9 von
dieser Feder frei, so daß es in seiner Neutralstellung gehalten wird. Wird hingegen die Muffe 22 durch den
Kupplungsausrückhebel 23 in Richtung auf die konische Scheibenfeder 18 bewegt und wird das Kupplungsausrücklager
18 in Anlageberührung nut der Scheibenfeder gebracht, wird die Scheibenfeder in Richtung auf den
Flanschabschnitt der Kupplungsnabe 8 gedrückt, wie es in gestrichelten Linien dargestellt ist, so daß der
Kupplungsdeckel 16 und dementsprechend die Druckplatte 18 in Richtung auf das Schwungrad A bewegt
werden, wodurch die Reibungsgreifpiatte 10 von dem ringförmigen Antriebsglied oder der Unterantriebsplatte
6 abgerückt wird, und die Kraftübertragung vom Schwungrad 4 auf die Eintrittswelle 2 der Kraftübertragungsanlage
unterbrochen wird.
Die Eintrittswelle 2 ist mit einer Hauptantriebswelle 24 verbunden, die mit der Eintrittswelle fluchtet, sowie
ίο ferner mit einer Vorgelegewelle 25, die parallel zur
Hauptantriebswelle 24 verläuft. Die Hauptantriebswelle 24 und die Vorgelegewelle 25 befinden sich in einem
Getriebegehäuse 26, das die Eintrittswelle 2 über ein Lager 27 drehbar stützt. Die Eintrittswelle 2 besitzt an
ihrem hinteren Ende ein Hauptantriebszahnrad 28. das sich in konstantem Eingriff mit einem Vorgelegezahn
rad 29 befindet. Das Hauptantriebszahnrad 28 ist ein gewöhnliches linksschrägverzahntes Zahnrad, wahrend
das Vorgelegezahnrad 29 ein rechtsschrägverzahmes Zahnrad ist. Mit dem Bezugszeichen 30 ist eine
Synchronisierungseinheit bezeichnet, durch die die Drehung der Kintrittswelle 2 synchron auf die
Hauptantriebswelle 24 übertragen wird.
Wird das Kupplungspedal niedergetreten und drückt dementsprechend das Kupplungsausrücklager 19 auf die
konische Scheibenfeder 18, um aus einem Leerlauf eine Vorwärtsantriebsvcrbindung herzustellen, wird die
Reibungsgreifpiatte 10 vollständig und sofort von dem ringförmigen Antriebsglied 6 als der Untcrantriebsplatte
abgehoben, selbst, wenn die Kupplungsnabe 8 sich nicht frei auf der Eintrittswelle 2 der Übertragungsanlage
verschieben kann, die infolge der Schrägverzahnung der Zahnräder 28 und 29 in Richtung auf die
Motorkurbelwelle 1 gedruckt wird. Es kann somit auf diese Weise unrichtiges oder verzögertes Ausrücken
der Kupplung vermieden werden, wobei gleichzeitig die Synchronisiereinrichtung unter richtigen Bedingungen
arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Reibungskupplung, bei der die axial verschiebbar auf der Kupplungswelle sitzende Kupplungsscheibe
mit Hilfe einer Scheibenfeder unter Zwischenschaltung einer axial verschiebbaren Druckplatte
gegen eine zwischen Kupplungsdeckel und Druckplatte angeordnete Gegendruckplatte preßbar
ist, wobei sich die Scheibenfeder an einem Kupplungsdeckel abstützt, und der Kupphmgsdeckei
fest mit der Druckplatte verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß Druckplatte (15) und Kupplunsscheibe (13) so angeordnet sind, daß die
Druckplatte (15) sich beim Entkuppeln vom Getriebe weg axial verschiebt.
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckplatte (6) als
selbständiges Element fest mit der Schwungscheibe (4) verbunden ist und daß die Kupplungsscheibe (13)
und die Druckplatte (15) zwischen Gegendruckplatte und Schwungscheibe angeordnet sind.
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