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DE66301C - Maschine zum Sägen von Steinblöcken - Google Patents

Maschine zum Sägen von Steinblöcken

Info

Publication number
DE66301C
DE66301C DENDAT66301D DE66301DA DE66301C DE 66301 C DE66301 C DE 66301C DE NDAT66301 D DENDAT66301 D DE NDAT66301D DE 66301D A DE66301D A DE 66301DA DE 66301 C DE66301 C DE 66301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw
stone
shafts
saw blades
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66301D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. JEANSAUME in Paris, 96 Rue Amelot
Publication of DE66301C publication Critical patent/DE66301C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D53/00Machines or devices for sawing with strap saw-blades which are effectively endless in use, e.g. for contour cutting
    • B23D53/005Machines or devices for sawing with strap saw-blades which are effectively endless in use, e.g. for contour cutting with a plurality of band saw blades or band saw blades having plural cutting zones, e.g. contiguous oppositely-moving saw blade portions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/08Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with saw-blades of endless cutter-type, e.g. chain saws, i.e. saw chains, strap saws
    • B28D1/086Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with saw-blades of endless cutter-type, e.g. chain saws, i.e. saw chains, strap saws consisting of strap saws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/30Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor to form contours, i.e. curved surfaces, irrespective of the method of working used

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vermittelst dieser Steinsäge sollen Steinblöcke, besonders Marmorblöcke in Platten , von jeder beliebigen Stärke mit grofser Geschwindigkeit zersägt werden.
Die wesentlichen Theile der Säge sind in Fig. ι im Aufrifs und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt; Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform derselben.
Das Gestell der Maschine besteht aus vier Pfosten K, von welchen je ein Paar durch Rahmstücke J JJ J verbunden sind. Diebeiden Rahmen stehen mit einander durch Querstücke in Verbindung. Auf jedem Rahmen sind in Lagern e vier Trommeln E drehbar gelagert. Die Achsen dieser Trommeln liegen nicht genau in deren Mitte, so dafs die Trommeln sich nicht im Kreise, sondern in einer schwach excentrischen Curve um die Achsenmitte drehen. Die Excentricität der Trommellagerung kann gröfser oder geringer sein, ist jedoch bei allen Trommeln die gleiche.
Infolge dessen gelangen die vom Mittelpunkt der Achse entfernfesten Punkte der Trommeloberflächen bei jeder Umdrehung gleichzeitig in ihre höchste Lage..
Die Rahmen / können mittelst Zahnstangen und Zahnräder L an den Pfosten K auf- und niederbewegt werden. Die Rahmen J tragen aufserdem zwei Wellen C, auf welchen lose laufende geriefte Rollen B angebracht sind. Diese Wellen C sind nach der einen Seite der Maschine über den Rahmen J hinaus, verlängert und in einem Bock / gelagert. Die Enden der Wellen sind mit Schraubengewinde versehen , auf welchem ein mit Muttergewinde versehenes Handrad H sitzt. Durch dessen Drehung können die Wellen C waagrecht verschoben werden. Auf den Enden der Wellen sind Zeiger G angebracht, welche das Mafs der Verschiebungen an einer Scala F anzeigen.
Ueber die Trommeln B sind eine Anzahl Bandsägenblätter A gespannt. Die Sägeblätter liegen auf den Trommeln flach auf, werden jedoch mittelst der Rinnen in den Rollen B um 90 ° gedreht bezw.· in die aufrechte Lage gebracht.
Die Sägen werden durch die Trommeln in Bewegung gesetzt, deren Excentricität denselben aufser der Längenverschiebung eine geringe Auf- und Niederbewegung ertheilt.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Nachdem der zu zersägende Steinblock unter die Maschine 'gebracht ist und seine anzugreifende Oberfläche sich ganz nahe der unteren Reihe der aufgerichteten Sägeblätter befindet, werden die Sägeblätter durch die mittelst irgend eines beliebigen Mittels in Umdrehung gesetzten Trommeln hin und her und auf und nieder bewegt. Sodann werden die Rahmen langsam niedergelassen, wodurch alle Sägeblätter den Stein zu gleicher Zeit angreifen.
In dem Mafse, wie die Sägen in den Stein mehr und mehr eindringen, läfst man die Rahmen langsam niedergehen.
Durch die Längsbewegung und gleichzeitige Auf- und Niederbewegung der Sägeblätter wird bewirkt, dafs das zerkleinerte Material, welches sich in den Sägezähnen befindet, bei jedem Anhub des Sägeblattes abfällt, so dafs die Sägezähne den Stein stets von neuem gut angreifen können.
Die Sägen durchschneiden solcher Art den Stein in Platten, deren Stärke der Entfernung zwischen den Sägeblättern entspricht. Für neues Sägen bringt man alsdann die Rahmen mit den Sägen wieder in die Höhe und verschiebt die Wellen C mit den Rollen waagrecht in der den Platten zu gebenden Stärke, welche wieder vermittelst der Zeiger G F geregelt wird.
Die Verschiebung der Sägeblätter kann auch während des Sägens stattfinden, wodurch ein schräger oder curvenförmiger Schnitt entsteht, z. B. können die Sägeblätter zur Herstellung von Steinplatten mit gewölbtem Profil gezwungen werden, einem gewünschten Profil, das zuvor auf dem Ende des Steinblocks vorgezeichnet ist, zu folgen.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, um selbstthätig solche Profile vermittelst entsprechend geformter unrunder Scheiben H\ welche gegen das eine Ende der mit Rollen versehenen Welle C wirken, herzustellen; hierbei ist das andere Ende der Welle mit einer Feder versehen, welche die Welle zwingt, der Curve der unrunden Scheibe zu folgen.
Diese Anordnung ist des Weiteren in Fig. 4 in der Seitenansicht bezw. im Schnitt durch den unteren Theil des Rahmengestelles / dargestellt.
Die die unrunde Scheibe H1 tragende Achse h läuft in den am Rahmen J befestigten Lagern N und wird, während das Sägeblatt A iri den Steinblock P von oben nach unten eindringt, durch einen Riemen- oder Räderbetrieb R in ganz langsame Umdrehung versetzt. Während dessen wird die Welle C von einer Feder M gegen die Scheibe H1 angedrückt, so dafs sie eine der Curve der unrunden Scheibe entsprechende allmälige langsame seitliche Verschiebung erfährt. Die Sägeblätter A, welche zwischen den den seitlichen Bewegungen der Welle C folgenden Rollen B geführt sind, erzeugen demnach, anstatt geraden Schnitt, einen krummlinigen Schnitt, etwa wie die punktirten Linien andeuten.
Bei der Verwendung einer unrunden Scheibe, deren Curve die in Fig. 3 rechts angegebene Form hat, würde das Sägeblatt A die in Fig. 5 punktirt dargestellte Schnittcurve durchlaufen.
Es ist selbstverständlich, dafs zur Ausführung solcher krummlinigen Schnitte Sägeblätter von sehr geringer Breite benutzt werden müssen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Steinsäge, bei welcher die in Gestalt endloser Bänder über Rollen (E E1J laufenden Sägeblätter eines längs Tragsäulen vertical verschiebbaren Sägerahmens durch Rollen (B), welche mit Nuthen (A) versehen sind, aus der horizontalen in die verticale Lage gebracht werden.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Steinsäge, bei welcher behufs Herstellung dünner Platten die Wellen (C) durch Handräder (H) in horizontaler Richtung verschoben werden können.
3. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Steinsäge, bei welcher die Trommeln (E) excentrisch gelagert sind, um die Sägeblätter auf- und niederzubewegen.
4. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Steinsäge eine Einrichtung zur Herstellung von Profilplatten, bestehend aus unrunden Scheiben (H1), von denen die Wellen (C) unter Mitwirkung von Gegenfedern (M) in axialer Richtung hin- und herbewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66301D Maschine zum Sägen von Steinblöcken Expired - Lifetime DE66301C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE66301C true DE66301C (de)

Family

ID=340024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT66301D Expired - Lifetime DE66301C (de) Maschine zum Sägen von Steinblöcken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE66301C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3461764A (en) * 1966-11-07 1969-08-19 American Mach & Foundry Blade guides for band slicer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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