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DE6608840U - Heizplattenpresse. - Google Patents

Heizplattenpresse.

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Publication number
DE6608840U
DE6608840U DE19676608840 DE6608840U DE6608840U DE 6608840 U DE6608840 U DE 6608840U DE 19676608840 DE19676608840 DE 19676608840 DE 6608840 U DE6608840 U DE 6608840U DE 6608840 U DE6608840 U DE 6608840U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
heating
row
plate
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19676608840
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau
Original Assignee
Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau filed Critical Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau
Priority to DE19676608840 priority Critical patent/DE6608840U/de
Publication of DE6608840U publication Critical patent/DE6608840U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

'Anton Häriäegört . ;;, \
Patentingenieur. ··"..' *..··,,·*' '. ^ j
80 31 Gei senbr.una " I
Angideldstr. 12, ToI. 0 8185/^27, j
Firma 1
J« Dieffenbacher GmbH f
Maschinenfabrik I
7517 Eppingen/Baden t I
Heiibronnerstrasse \
HEIZPLATTENPRESSB
Die Erfindung betrifft eine Heizplattenpresse, ausgeführt
als Ein- oder Mehretagenpresse, für die Herstellung von
Spanplatten, Paserplatten und dgl. mit einem festen Tisch
und einem beweglichen Preßbär, die aus im ganzen aufheizbare
und gegebenenfalls zurückkühlbare Kastenholme aus jeweils
Preßplatte, Deckplatte und aussteifenden Längsstegen
- bzw. Querrippen bestehen.
Die in vielen Ausführungen bekannten Heizplattenpressen
bestehen vorwiegend aus einem Gestell mit darin angeordneten
festem Tisch und beweglichem Preßbär. Unter oder über dem
beweglichen Preßbär sind die Zylinderkolben angebracht.
Die Heizplatten befinden sich zwischen dem festen Tisch
und dem beweglichen Preßbär.
Eine spezielle Bauart unter den BinetagdnpWssei besteht in den Grundelementen nur aus Tisch und Preßbär. Eu beiden Seiten sind die Zylinderkolben über Säulen am !Eisen befestigt.
Aus wirtschaftlichen Erwägungen bei der Herstellung von Pressen und um ein Verziehen von Tisch und Preßbär, verursacht von den hohen Heiztemperaturen zu verhindern, ist man neuerdings dazu übergegangen . Tisch und Preßbär selbst als Preßplatte auszubilden und als Ganzes aufzuheizen oder zu kühlen.
Zwei Konstruktionen solcher Pressenhauptteile sind bis jetzt bekannt geworden:
Bei der ersten besteht der in Schweißkonstruktion ausgeführte Tisch bzw» Preßbär aus einem Kastenholm mit oberer und unterer Deckplatte, die durch Längsstege so ausgesteift sind, daß sie gleichzeitig ein Kanalsystem für das Heizmedium bilden. Mit Dampfbeheizung wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf den Flächen beider Deckplatten erreicht.
Ein großer Nachteil besteht darin, daß z.B. bei einer Aufheizung auf 250° C, der innere Überdruck bis auf 25 atü ansteigen kann. Dafür müssen besondere Sicherheitsvorschriften beachtet werden, die in bestimmten zeitlichen Abständen eine amtliche Abnahme erfordern. Für eine Beheizung mit Heizwasser und insbesonders mit Y7ärmeÜbertragungsöl scheiden die großen Kammerquerschnitte aus, da diese Heizmedien einen guten Wärmeübergang nur bei turbulenter Umwälzung gewährleisten.
Bei der zweiten Konstruktion ist der TiSch^bZWo .'PreSbär ebenfalls in Schweißkonstruktion ausgeführt. Sie bestehen jeweils aus einer unteren und oberen Deckplatte, welche mit einer aus Längs- und Querstege gebildeten Aussteifung zusammengefügt sind. Die Beheizung erfolgt in üblicher Weise, in dem durch Bohrungen, die in den beiden Deckplatten in einer einfachen Reihe nebeneinanderliegend angebracht sind, Heizmedium fließt«
Das KeiisnisdiuB! in. dsr \ιϊι1;ΘΓΘσι und obersii Pls^te kann auf gleicher Temperatur gehalten werden, oder durch differen-•\ ziertes Beheizen kann eine bestimmte Verformung von Tisch bzw. Preßbär und damit der Preßfläche herbeigeführt werden.
Nachteilig wirken sich hier Spannungen aus, die beim Aufheizen zwischen den beheizten Platten und den nichtbeheizten Stegen entstehen.
Verformungen, die durch differenziertes Beheizen der Konstruktion auftreten, wirken in der Länge und in der Breite. Die Randteile sowie die vier Ecken kommen hier infolge der zusätzlichen Abstrahlung besonders ungünstig weg.
Nachteilig wirkt sich bei beiden Konstruktionen aus,' daß beim Preßvorgang der Wärmebedarf in großer Leistung schnell und stoßweise benötigt wird. Dies führt zu erheblichen Temperaturunterschieden im Tisch bzw. Preßbär, besonders in den Preßflächen. Bei den gebohrten Deckplatten, weil nicht genügend Heizmedium fließt, bei der kastenförmigen Konstruktion mit ihren großen Kanalquerschnitten, weil keine Turbulenz bei flüssigem Heizmedium herrscht.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, für Heizplattenpressen einen im Ganzen beheizbaren Kastenholm zu schaffen, durch den die angeführten Nachteile vermieden werden und eine planparallele Druckübertragung der Preßflächen von Tisch und Preßbär sowie durch eine günstige Beheizungsart während des Preßvorgangs gewährleistet wird ο
Srfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Längsstege eine oder mehrere Reihen Bohrungen für die Durchleitung von Heiz- oder Kühlmedien aufweisen.
Bin weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht darin, daß die Preßplatte, oder die Preßplatte und die Deckplatte eines Kastenholms wenigstens zwei Reihen Bohrungen aufweisen, die in Bezug auf die Preßfläche in verschiedenen Ebenen angeordnet sind.
Der Konstruktion liegt auch der erfinderische Gedanke zugrunde, den Wärmeabfall an der Preßfläche während des Preßvorgangs durch Axisnutzung des Gegenlaufs mehrerer Kanalsysteme, die die gespeicherte Wärmekapazität aus der Gesamtkonstrvktion abbauen und der Heizzone der Preßplatte zuführen, auszugleichen bzw. die beim Beginn des Preßvorgangs durch Wärmeabgabe an das Preßgut entstehenden ■Temperaturunterschiede zwischen der Preßfläche und den übrigen Zonen des Kastenholmes schnellstens zu egalisieren, so daß in kürzester Zeit die gleiche Temperatur in allen Teilen des Kastenholmes herrscht.
Dieses Ziel wird dadurch begünstigt, daß erfindungsgemüß eine zusätzliche Arbeitsbeheizung in einem eigenen Primär-
6608840-2.12.71 j
kreislauf als Eauptheizung für die"Preßfläche wirkte
Der Sekundärkreislauf des Heizmediums beaufschlagt die Kanäle der zweiten Reihe der Preßplatte, die Kanäle in den Stegen und eine oder beide Reihen der in der zweiten Deckplatte befindlichen Kanäle» Es ist aber auch möglich den Kastenholm je nach Größe der Heizplattenpresse mit einem oder mehreren Primärkreisläufen und dazu mit einem oder mehreren Sekundärkreisläufen auszustatten.
Dadurch kann durch wärmetechnisch richtige Anordnung der einzelnen Kreisläufe um die neutrale Paser, die Gesamtkonstruktion des Kastenholmes weitgehend verzugsfrei gehalten werden.
Entscheidend dabei ist, daß gleiche Temperaturverhältnisse über und unter der neutralen Faser bestehen. Besonders durch das Beheizen der Längsstege wird eine weitgehend verzugsfreie Beeinflussung der Kastenholme und damit von Tisch und Preßbär erreicht» Durch Einbau von Regelventilen oder Mischventilen innerhalb der einzelnen Kanalsysteme ist es aber auch möglich den Verzug der Kastenholme zu beeinflussen und zu steuern.
Bei leichten Konstruktionen kann unter Umständen auf eine der Kanalreihen der Deckplatte verzichtet werden.
Eine günstige Beheizungsart der Kastenholme, sei es für Tisch oder Preßbär, ist dadurch gegeben, wenn der ersten Kanalreihe der Preßplatten oder den Preßplatten überhaupt durch die Arbeitsbeheizung bzw= dem Primärkreislauf während des Aufheizens in kürzester Zeit soviel mehr an
Wärmeenergie zugeführt wird als ihr durch die größere Abstrahlung verloren geht und durch das Preßgut an Wärme entzogen wird. Damit wird erreicht, daß die Preßfläche kurz vor Ende des Preßvorgangs ihre ursprüngliche Planparallelität aufweist und damit auf das Preßgut einwirkt.
Eine besonders günstige Beheizung der Preßplatten und Deckplatten wird durch die Anordnung von mehreren Kanalreihen ermöglicht, wenn erfindungsgemäß z.B. zwei Kanalreihen zu zwei Heizschlaufen so verbunden v/erden, daß abwechselnd die Bohrungen der ersten und der zweiten Kanalreihe von den Medien der beiden Heizschlaufen beaufschlagt werden. Mit dieser Beheizungsart ist es möglich die Aufheizzeit während eines neuen Preßvorgangs und damit auch die Preßzeiten zu verkürzen.
Für eine wärraedehnungsmäßig richtige Beheizung eines Kastenholmes ist vorallem bei kurzen Preßzeiten von Bedeutung, daß auf der Fläche einer Heizplatte an allen Stellen gleiche Temperatur herrscht. Dafür kann es notwendig sein, die vier Ecken eines Kastenholmes zusätzlich zu beheizen oder die Wärmedämmung die an allen Seiten von Tisch und Preßbär, außer den Preßflächen, angebracht sind, zu verstärken.
Bei Heizplattenpressen werden bislang die Einrichtungen für die Temperaturregelung der Heizplatten und des Tisches bzw. Preßbärs durch Temperaturmeßwerte gesteuert, die an bestimmten Stellen der Heizplatte mittels Flächenkontakte oder durch Thermoelemente, die in Zusatzbohrungen der Heizplatte untergebracht sind, festgestellt werden.
_7_ ;•
Ausgangswerte für die Steuerung und Regelung sind demnach die im Material der Heizplatte im Augenblick der Messung vorhandenen Temperaturen. Zusätzliche Meßwerte könnan auch von anderen Stellen des Tisches bzw. vom Preßbär zur Steuerung herangezogen werden.
Nachteilig wirkt sich dabei aus, daß die durch Materialmessung erhaltenen Temperaturv/erte mit der tatsächlich bereits eingebrachten Wärmeenergie nicht übereinstimmen, da sich die Wärme nur träge in den großen Massen ausbreitet bzw. bis sich Temperaturausgleich in den beheizten und nicht beheizten Teilen des Tisches bzw. Preßbärs einstellt. Das heißt, die Steuerung nach liaterial-Temperaturmessung ist viel zu langsam und kann bei Taktzeiten für einen Preßvorgang von einigen Minuten nicht genau arbeiten, denn die Tempe3?aturausbreitung mit Temperaturausgleich im Tisch und Preßbär dauert Stunden,
Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, die Beheizung eines Kastenholmes durch Temperaturmessung des Heizmediums am Ausgang der Heizplatten im Primär- und Sekundärkreislauf au steuern. Durch die am Ausgang der Heizplatten gemessenen Temperaturen erhält man Aufschluß und exakte Werte über die zwischen Eingang und Ausgang eines Kreislaufes von den Heizplatten aufgenommene Wärmemenge, die für eine genaue Steuerung der Aufheizzeit bzw* Abkühlzeit z\\ verwenden sind, oder die Temperaturdifferenz des Heizmediums zwischen Ein- und Ausgang ist ein Maß für eine genaue und feinfühlige Steuerung.
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Ein wesentlicher Teil der Erfindung betrifft den
konstruktiven Aufbau der als Tisch oder Preßbär verwendbaren Kastenholme.
Im Zuge der technischen Entwicklung werden von der
Industrie Heizplattenpressen gefordert, mit denen gleich zeitig eine Qualitätsverbesserung des Preßgutes als auch
eine Herabsetzung der Preßzeit für einen Preßvorgang zu
erzielen ist» d*h, Qualitäts- und Leistungssteigerung
zugleich. Möglichkeiten zur Herstellung einer solchen
Sreose, die auch die betriebsbedingten Forderungen erfüllt,
sind durch Vergrößerung der Preßfläche, durch Erhöhung des Preßdruckes und durch Erhöhung der Heiztemperatur gegeben* Einer Vergrößerung der Preßfläche durch den Einsatz
einer größeren Heizplatte sind Grenzen gesetzt, da die ,1'
geforderten Toleranzen durch Hobeln oder sonstige ]■
Bearbeitung nicht zu erreichen sind. Durch Erhöhung des ;l Preßdruckes und der Heiztemperatur bei herkömmlichen |, Pressenkonstruktionen ist andererseits eine planparallele 1
( Druckübertragung mit den geforderten Toleranzen auf das I
h Preßgut nicht mehr gewährleistet. %
Aus dieser Erkenntnis werden in weiterer Ausbildung der
Erfindung die Preßfläche bzw. die beweglichen und festen
Pressenholme einer Heizplattenpresse aus mehreren
Kastenholmen im Baukastenprinzip zusammengesetzt, wobei
die einzelnen Kastenholme als eine verwindungssteife
und wärmedehnungsgerechte Konstruktion insbes. großer :
Höhe aufgebaut sind. Danach werden mehrere Kastenholme ].
mit ihrer Breitseite so zusammengefügt ,"daß*si* die Länge eines mehrteiligen Tisches oder Preßbärs einer Heizplattenpresse darstellen. Insbesondere in Verbindung ff mit einer Heiaplattenpresse in Zugsäulenbauart mit an der Längsseite angeordneten Preßzylindern besteht die Möglichkeit eine Presse mit besonders großer Preßfläche und geringen Toleranzen zu verwirklichen.
Für eine biegesteife Ausbildung der Kastenholme fällt den senkrecht zur Druckrichtung angeordneten aussteifenden Stegen eine wichtige Funktion zu, denn auf ihre richtige * Anordnung, Ausbildung und Höhe zur Übertragung des Preßdruckes kommt es an, ob eine unzulässige Verwindung und Biegung der Preßflächen vermieden wird.
Die angeführten Ziele und Forderungen werden weitgehend erfüllt von einem Tisch und Preßbär, die aus mehreren Kastenholmen gemäß der Erfindung zusammengesetzt sind. Die Hylinder und Kolben befinden sich an den beiden Längsseiten der Presse d.h. an je einem Ende eines Kastenholmes. Demnach werden die Längsstege so ausgebildet, C" daß sie links und rechts über die v/irksame Preßflächenbreite hinaus, Ansätze für die Aufnahme der Preßzylinderkolbenanordnungen aufweisen. Während, beim Kastenholm für den Preßbär die Ansätze nur von den zwei mittleren Längsstegen, der insgesamt vier Längsstegen eines Kastenholms, gebildet v/erden, sind die Ansätze beim Kastenholm für den Tisch von allen vier Längsstegen aufgebaut und dienen hier auch als festes Lager für die Zugsäulen und als Widerlager für die Druckkolben. Über diese Ansätze die ebeBialls wie der Preßfläclaenbereich. mit Querrippen
ausgesteift sind, wirkt der Preßdruck auf die Pre.ßplatten. Oben und unten sind auf den Ansätzen noch Druckverteilerplatten so angebracht, daß sie für eine bessere Druckfortpi'lanzung über Aussparungen der Längsstege in den Preßplattenbereich hineinragen.
Bei übertragung eines hohen spezifischen Preßdruckes ist eine gute Biegesteifigkeit durch ein großes Trägheitsmoment der Kastenholme gewährleistet. Zur Erhaltung eines möglichst großen Trägheitsmoments der Kastenholme wird das Verhältnis der Höhe der aussteifenden Stege e ' · zur wirksamen Preßflächenbreite f vorteilhaft kleiner 1:1,8 ausgeführt.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme gemäß der Erfindung besteht darin, daß die zur Festlegung der Stärke des Preßgutes erforderlichen Distanzelemente als großflächige Distanzplatten ausgebildet sind und auf Distanzstücke, die auf dem festen Tisch angebracht sind, Auflage finden ; und mit dem versetzt zum Preßbereich ausgebildeten Ansätzen des beweglichen Preßbärs zusammenwirken. Danach sind für - je einen Druckkolben eine großflächige Distanzplatte, deren Fläche durch die Breite der Ansätze und dem Abstand zweier Zugsäulen bestimmt ist, vorgesehen.
Durch ihre vorteilhafte Anordnung, insbesondere dadurch, daß sie in der Verlängerung der Kolbenachsen liegen, ist eine besonders günstige Preßdruckübertragung vom beweglichen Preßbär auf den festen Tisch gegeben.
Die Auflager der Presse, in gleicher Anzahl wie Druck— kolben, werden ebenfalls in Verlängerung der Kolbenachsen angeordnet.
Die Verbindung der Einzel-Kastenholine untereinander erfolgt mittels Drehungsbolzen. Diese Drehungsbolzen können von Längssteg- zu Längseteg oder über mehrere Kastenholme hinweg angewandt werden. Die über mehrere Kastenholme durchgehenden Drehungsbolzen bzw. Zuganker werden zweckmäßig durch Tellerfeder vorgespannt während der Enddruck von Hydraulikzylindern aufgenommen wird, Durch Hydraulikzylinder besteht die Möglichkeit einer exakten Druoküberwachung« Es ist auch möglich, die Teller= federn so stark zu wählen, daß der gesamte Druck aufgenommen wird.
Pur die Einstellung mehrerer Kastenholme zu einer gemeinsamen planparallelen Preßfläche sowie für die Kraftübertragung von Kastenholm zu Kastenholm ist erfindungsgemäß eine Pünffach-Keilverbindung vorgesehen, welche zweckmäßig in der neutralen Paser der Kastenholme angebracht ist. Damit kann die Einjustierung und Arretierung der Einzel-Kastenholme zu einer gemeinsamen, planparallelen Preßfläche mit den geforderten Toleranzen genau vorgenommen werden.
Ein weiteres Merkmal für die Aneinanderreihung mehrerer Kastenholme zu einem Pressenholm großer Länge besteht darin, daß sich die Verbindungsstelle zweier Kastenholme genau in der Mitte des Abstandes ihrer Preßzylinderkolbenanordnungen befindet.
Pur in Schweißkonstruktion hergestellte Kastenholme dieser Abmessungen ist Vorsorge zu treffen, daß die Wärmespannungswechsel während des Betriebes keine deformierende Wirkung auf die Planfläche der Preßplatten
f''·:"■;■'■■;. ■.'··■ j ss
ausüben können. Aber auch die langen Schweißnähte,foönnen während des Schweißens zu Wärmespannungen führen die einen Verzug des Kastenholiaes bewirken, was auch durch Glühen nicht restlos zu beseitigen ist.
Durch zweckmäßige Anbringung von Öffnungen und Aussparungen in den Längsstegen und Querrippen um die neutrale Faser kann sich der Kastenholm, den auftretenden Wärjsespannungen entsprechend ausdehnen und zusammenziehen, ohne daß zu große Spannungsspitzen erreicht werden. In den Längsstegen werden vorzugsweise zwei Öffnungen so groß ausgeführt, daß sie zugleich als ArbeitsÖffnungen für den Ein- und Ausstieg der Arbeiter dienen können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und v/erden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1-7 in schematischer Darstellung die Beheizungsmöglichkeiten eines Kastenholmes nach der Erfindung,
Fig· 8-19 in schematischer Darstellung verschiedene Beheizungsmöglichkeiten von zweireihigen und dreireihigen Heizplatten durch zv/ei bzw. drei Heizschlaufen,
Figo 20 in schematischer Darstellung die
Verwendung von Kastenholmen nach der
Erfindung in leichter Ausführung als j
lose Heizplatten für eine Mehretagenpresse,
Fig. 21 eine Heizplattenpresse im Seitenriß, \
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'ϊλ :"·>;. V ■> 21ο
Pig. 22 die Heizplattenpresse nach'FigJ. 2.Ϊ. im Aufriß,
Fig. 23 eine Draufsicht auf den festen Tisch
der Heizplattenpresse nach Schnitt C-D der S1Xg. 22,
Fig* 24-29 konstruktive Einzelheiten der Kas benholme
f gemäß der Erfindung in Grundriß,
Aufriß und Seitenriß, Fig. 30a-c verschiedene Ausführungen der Querrippen,
Fig. 31 Verbindung von zwei Kastenholmen mittels
Drehungsbolzen und Fünffach-Keilverbindung,
Fig. 32-35 Einzelheiten der Fünffach-Keilverbindung und
Fig. 36-38 die Verbindung mehrerer Kastenholme mittels Zuganker.

Die in Fig. 1-7 schematisch dargestellten Kastenholme *·
veranschaulichen die Beheizungsmöglichkeiten für die als Heizplatten ausgebildeten Abschlußplatten 1, 2 insbesondere solcher mit zweireihig angebrachten Kanalreihen und den ebenfalls mit Bohrungen versehenen Längsstegen 3. Die Querrippen sind mit 4-und die an der Preßplatte 1 plan bearbeitete Preßfläche mit 5 gekennzeichnet. Die beschriebenen Beheizungsarten beziehen sich sowohl auf einen bev/eglichen Preßbär als auch auf einen festen Tisch. (Pressentisch)
Gemäß der Erfindung bildet die erste Kanalreihe 6 einer
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zweireihigen Preßplatte 1 eine^ iRrimäjfkifeislauf' öler eine · T Arbeitsbeheizung während die zweite Kanalreihe 7 und die erste Kanalreihe 8 sowie die zweite Kanalreihe 9 der Deckplatte 2 mit den Bohrungen 10 der Längsstege 3 einen oder mehrere Sekundärkreisläufe bilden, die die gespeicherte -Wärme während des Preßvorgangs unter Ausnutzung des Gegenlaufs, aber auch um Temperaturunterschiede innerhalb des Kastenholmes auszugleichen, an den Primärkreislauf bzw. der Heizzone abgeben.
Unt**r Kreislauf ist dabei zu verstehen, wenn ein Heizmedium mit einer bestimmten Temperatur von einem Wärmeaustauscher mittels Umwälzpumpe durch ein geschlossenes Leitungssystem, unter Umständen über Regel- und Mischventile, und zurück zum Wärmeaustauscher gelenkt wird,, wobei die au beheizenden. Bohrungen in einem oder mehreren Arbeitsdurchläufen in Parallel» oder Reihenschaltung dazwischen geschaltet v/erden.
!lach den Fig. 1, 2 u. 4 wird das Heizmedium de-j Primärkreislaufes von der Heizleitung 11 über die Zuleitung 17 durch die erste Kanalreihe 6 und über die Ableitung 22 zum Rücklaufkanal 14 geleitet, während in den Fig. 3, 5» 6 u, 7 nach der Ableitung 22 noch die erste Kanalreihe 8 der Deckplatte 2%in Reihe d-azugeschaltet ist. Der erste Sekundärkreislauf wird zweckmäßig immer im Gegenlauf zum Priraärkreislauf über die Heizleitung 12, der Zuleitung 18 und der Ableitung 23 an die zweite Kanalreihe 7 der Preßplatte 1 angeschlossen. Mitversorgt werden in Parallelschaltung, über die Zu- und Ableitungen 20 u. 25, dabei auch die Bohrungen 10 der Längsstege 3 um die neutrale Faser A-B. Ist kein weiterer Sekundär-
kreislauf vorhanden, dann versorgt der erste Sekunciärkreislauf in Parallel- oder Reihenschaltung auch die erste Kanalreihe 8 der Deckplatte 2 bzw. die zweite Kanalreihe der Deckplatte 2'und die Bohrungen 10 der Längsstege 3 um die neutrale Paser A-B. Für eine besonders genaue Regelung der Temperaturverhältnisse im Kastenholm wird noch ein zweiter Sekundärkreislauf so eingeschaltet, daß er entweder als Temperaturausgleich zum 1. Sekundärkreislauf unter der neutralen Faser A-B, in der ersten Kanalreihe δ der einreihigen Deckplatte 2 mit den Bohruigen der Längsstege 3 bzw. in der zweiten Kanalreihe 9 der zweireihigen Deckplatte 2xmit den Bohrungen 10 der Längsstege 3 oder als Regelheizung in der ersten Kanalreihe 8 der zweireihigen Deckplatte 2'wirkt. Angeschlossen v/erden diese Heizstellen über die Zuleitungen 19* 21 an die Heizleitung 13 und mit den Ableitungen 24, 26 an den Rücklaufkanal 16 des zweiten Sekundärkreislaufes.
Es können unter Umständen aber auch mehrere Beheizungsarten bei einem aus mehreren Kastenholmen zusammengesetzten Tisch oder Preßbär mit Vorteilen angev/andt werden. Es könnten z.B. die Preßplatten der am Rand angeordneten Kastenholme durch den Primärkreislauf und 1. Sekundärkrejslauf nicht gegenläufig sonder gleichlaufend beheizt werden. In solcher Anordnung liegen die Ein- und Ausgänge des Primärkreislaufes und des 1. Sekufldärkreislaufes jeweils an einer Randseite übereinander. Damit können die Randquerschnitte, z.B. die linke Seite des ersten Kastenholmes und die rechte Seite des letzten Kastenholms
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mit mehr Wärme versorgt werden, womit die größere Abstrahlung der Randteile auszugleichen ist. Die vorteilhafte Anordnung von zwei und mehreren Kanalreihen in den Heizplatten von Kastenholmen wird weiter noch verbessert, wenn nach Fig. 8-19 zwei Kanalreihen durch zwei gegenläufige Heizschlaufen so verbunden werden, daß beide Schlaufen abwechselnd mit den Bohrungen der ersten und zweiten Kanalreihe verbunden sind. Mit dieser Maßnahme gemäß der Erfindung können sowohl I
schnelle und gleichmäßige Aufheizung der Heizplatten als | auch fUr bestimmte Querschnitte eine über- oder Unterheizung 1 erreicht werden. Eine Uberheizusg eines Randquerschnittes | wird z.B. dadurch erreicht, wenn die ersten zwei oder drei Bohrungen der ersten und der zweiten Kanalreiho einer Heizschlaufe direkt nebeneinander liegen, d.h. ohne j
i daß eine Bohrung der zv/eiten Heizschlaufe dazwischen j
liegt. Somit wird dieser Randquerschnitt von den höchsten | Temperaturen zuerst durchströmt. J
Die zwei Heizschlaufen werden zweckmäßig aus einem Heizkanal gespeist. Es ist aber auch möglich, insbes. wenn eine der beiden Heizschlaufen ihren Eingang auf der Vorderseite und die andere ihren Eingang auf der Rückseite angeordnet hat, daß zwei Heizkanäle vorgesehen sind. Die Fig. S-19 zeigen in schematischer Darstellung die zweckmäßige Verbindung der Bohrungen zweier oder dreier Kana.lreihen einer Preß- oder Deckplatte bei "bestimmten Anforderungen.
Der Eingang einer Heizschlaufe ist mit einem Pfeil zum Mittelpunkt der Eingangsbohrung gekennzeichnet, v/ährend ein Pfeil vom Mittelpunkt der Ausgangsbohrung
weg den Ausgang veranschaulicht. Ob die Ein» baw. j\j
Ausgänge an der Vorderseite oder an der Rückseite der Heizplatte liegen, erkennt man daran, daß die Pfeile der Vorderseite unter der Bohrung und die Pfeile der Rückseite über der Bohrung angebracht sind. Die Verbindung der einzelnen Bohrungen sind auf der Vorderseite mit durchgehenden Strichen, die der Rückseite mit unterbrochenen Strichen eingezeichnet und unter der Bedingung durchgeführt, daß ihre Verbindung zweckmäßig innerhalb der Platte erfolgt. Weitere Möglichkeiten zur Verbindung einzelner Bohrungen mittels Rohrkrümmer außerhalb der Platte sind gegeben. Die einfachste Verbindung zweier Kanalreihen mittels zweier Heizschlaufen I-I und II-II zeigt die Jig. 8. Durch diese Anordnung ergeben sich zwangsläufig, daß die Eingänge der zwei Heizschlaufen auf der Vorderseite und die Ausgänge auf der Rückseite liegen. Die erste Heizschlaufe I-I hat ihren Eingang in der ersten Bohrungen der ersten Kanalreihe, die z.B. am nächsten zur Preßfläche liegt, während die zweite ( Heizschlaufe II-II in der ersten Bohrung der zweiten Kanalreihe beginnt. Diese Aussage gilt für eine ungerade Zahl, der jeweils in der ersten und zweiten Kanalreihe angebrachten Bohrungen. Nimmt man dagegen eine gerade Zahl Bohrungen für die Kanalreihen nach Pig. 9, so ergibt sich zwar, daß für beide Heizschlaufen der Eingang in der ersten Kanalreihe angeordnet ist, was im Hinblick auf eine bessere Wärmeversorgung der ersten Kanalreihe zu begrüßen ist, aber es müssen, sowohl auf
der Vorderseite wir auf der Rückseite der Heizplatte je eine Heizleitung und ein Rücklaufkanal vorhanden sein. Mit derselben Anordnung läßt sich eine zusätzliche Forderung nach Fig. 10 erzielen, nämlich daß die linke Randseite mit mehr Wärme zu versorgen ist, in dem eine ungerade Zahl Bohrungen der Kanalreihen, paarweise gezählt ι so verbunden werden, daß die ersten zwei übereinander befindlichen Bohrungen zusätzlich zu einer Heizschlaufe hinzukommen. Eine Heizschlaufe hat also zwei Bohrungen mehr. In entsprechender Umkehrung der ,", Heisschlaufen kann auch die rechte Seite mit mehr Wärme versorgt werden. Dasselbe gilt mit gerader Zahl Bohrungen, ebenfalls paarweise gezählt, nach Fig. 11 wobei die weiteren Anordnungen wieder der Fig. 8 entsprechen.
Die Fig. 12 erfüllt wieder die Forderungen, daß beide Eingänge auf der Vorderseite und beide Ausgänge auf der Rückseite liegen sowie beide Randquerschnitte mi-c mehr Wärme versorgen.
Anordnungen nach Fig. 15-17 veranschaulichen Lösungen, nach der die Eingänge und die Ausgänge beider Heiz-.schlaufen auf einer Seite angeordnet sind, wobei allerdings in Kauf zu nehmen ist, daß eine oder beide Randquerschnitte mit mehr Wärme versorgt werden.
Ein weiteres Merkmal, daß die beiden Heizschlaufen jeweils in der ersten Bohrung der ersten Kanalreihe beginnen, ist nach Fig. 15-17 erfüllt. Fig. 18 zeigt eine weitere Variante der Verbindung von Bohrungen zweier Heizschlaufen. Hier so, daß die
beiden Heizsohlaufen jeweils in der ersten Bohrung der ersten Kanalreihe beginnen aber nicht von derselben Seite. Die Ausgänge liegen ebenfalls einmal auf der Vorder- und einmal auf der Rückseite.
Die Pig. 19 zeigt eine Möglichkeit, die Bohrungen einer dreireihigen Heizplatte zu drei Heizschlaufen zu verbinden. Es kann unter Umständen aber von Vorteil sein die dritte Kanalreihe mit einem Sekundärkreislauf ZL beaufschlagen u&d die ersten zv/ei Kanalreihen entsprechend der nach Pig. 8-18 beschriebenen Anordnungen zu verbinden bzw. zu beheizen.
Wenn auch nur die Beheizungsmöglichkeiten der verschiedenen Anordnungen bisher beschrieben wurden, so gilt selbstverständlich das Ausgeführte auch für entsprechende Kühlung.
Die Pig. 20 zeigt in schematischer Darstellung eine Anordnung mit Pressenholmen 28 nach der Erfindung in leichter Ausführung als lose Heizplatten für Mehretagenpressen. Im Zusammenwirken mit schweren, festen und beweglichen Pressenholmen 27 können damit durch das auch in den losen Heizplatten 28 vorhandene große Wärmevolumen die Preßzeiten verringert werden. Die Pig. 21-29 zeigen die Heizplattenpresse sowie die Kastenholme 29 und 30 gemäß der Erfindung in ihren konstruktiven Aufbau. In ihren Hauptteilen besteht die Presse aus einem festen Sisch und einem beweglichen Preßbär, wobei der bewegliche Preßbär aus mehreren Kastenholmen 29, genauere Ausbildung ist in den Pig. 24-26 dargestellt, und der fes^e Tisch aus mehreren Kastenholmen 30,
660S8A0-2.i2.7t
dessen genauere Ausbildung in den Fig. 27-29 dargestellt ist, zusammengesetzt ist. Der bewegliche Preßbär ist mittels Rückhubanordnungen 48 auf den Preßzylinderkolbenanordnungen, die aus den Druckkolben 35,'den Zugsäulen 38 und den Preßzylindern 43 bestehen, abgestützt. Der feste Tisch ruht auf den Auflagern 42, die in Verlängerung der Kolbenachsen und je Druckkolben 35 angeordnet oind. Im wirksamen Preßflächenbereich sind auf Längsstegen 45, 46 u. 47, die als zweireihige Heizplatten ausgebildeten Preßplatten 31 und Deckplatten 32 angebracht.
Während in den beweglichen Kastenholmen 29 die zwei mittleren Längsstege 46 links und rechts Ansätze 35 bilden, sind beim festen Kastenholm 30 alle vier Längsstege 47 über dem Preßflächenbereich links und rechts verlängert und bilden die Ansätze 34,die zugleich als Führung für die Zugsäulen 38 dienen. Zur Aussteifung der Kastenholme 29, 30 und der Ansätze 33> 34 in Querrichtung sind Querrippen 44 vorgesehen.
Auf die Ansätze 34 sind Distanzstücke 40 angebracht, die mit den zum Preßbereich versetzt ausgeführten Ansätze 33 der beweglichen Kastenholme 30 über großflächige Distanzplatten 39 zusammenwirken. Auf den Ansätzen 33» 34 sind jeweils unten und oben Druckverteilerplatten 36, 37, 40, 41 so angebracht, daß sie zum Teil in den Preßplattenbereich hineinragen. Für das Zusammenwirken mit den Distanzplatten 39 sind auf den Druckverteilerplatten 37 der Ansätze 33 noch Schonplatten 61 angebracht.
66Q8840~2.tt.7i j
Bei "besonders schweren und großen Heizplattenpressen sind für den Zusammenbau a"ber auch für den Wärmedehnungsausgleich während des Betriebes in den Längsstegen 45, 46, 47 Öffnungen erforderlich, so daß nur wenige Heizkanäle 60 vorgesehen werden können. In den Kastenholmen 29, 30 bzw. in ihren Längsst&gen 45 u. 47 sind für ihre Einjustierung und Arretierung mittels Pünffach-Keilverbindung Aussparungen 59, zentrisch zur neutralen Paser A-B vorhanden.
Pur den Wärmedehnungsausgleich beim Aufheizen bzw. .Abkühlen der Presse aber auch für das spannungsarme Zusammenschweißen der Kastenholme 29» 30, werden Wärmedehnungsöffnungen um die neutrale Paser A-B in den Längsstegen 45, 46, 47, besonders in den Querrippen 44 angebracht. Die Längsstege 45» 46, 47 erhalten vorzugsweise je zwei große Arbeitsöffnungen 49» je 8 Bohrungen 50 die auch zur Verbindung mittels Drehungsbolzen 62 oder 66 von zwei oder mehreren Kastenholmen 29 oder 30 dienen, sowie an den langen Schweißnähten je vier Spannungsbrecher 51·
Die Querrippen 44 nach Fig. 30 a-c können nach drei Ausführungsformen gemäß der Erfindung ausgebildet sein* In allen drei Ausführungen erhalten die vier Ecken Aussparungen 53. In der Mitte können die Querrippen 44 entweder mit Wärmedehnungsschl.i tze 54, 55 oder durch zwei Aussparungen 58 um die neutrale Paser A-B versehen sein. Sind die Schlitze 54 an ihren beiden Snden durch Bohrungen 55 vergrößert, genügt an beiden Seiten je ein Spannungsbrecher 56 während die Ausführungsform nach Pig. 30 b mit einem Schlitz 57 zwei Spannungsbrecher 56 je Seite erhält.
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Die Verbindung zweier Kastenholme 30 von Längssteg zu Längssteg 47 mittels Drehungsbolzen 62 und Mutter zeigt die Pig. 31. In den Fig. 32-35 ist die 7/irkungsweise der Fünffach-Keilverbindung in Ausschnitten zweier Längsstege 47 mit ihren Aussparungen 59 noch versetzt angeordnet. Durch entsprechendes Einschaben, Einschlagen oder Einpressen bzw. Herausdrücken der "vier Keile 65 können die Längsstege 47 auf die richtige Höhe bzw. die Preßfläche plan eingestellt werden. Sogar Fertigungstoleranzen können damit noch ausgeglichen werden. Das große Mittelstück 64 dient nur als Stabilisator der vier Keile 65. Nach Einrichtung der Kastenholme oder 30 werden die überstehenden Keilteile abgetrennt. Die Verbindung mehrerer Kastenholme 30 mittels durchgehender Zuganker 66 ist aus den Fig. 36-38 zu entnehmen. Durch vier starke Tellerfeder 67 oder mehrere kleine Tellerfeder 71 werden die Kastenholme 29 oder 30 über die Zuganker 66 in Fig. 36 mittels Mutter 68 gespannt, oder wie in Fig. 37 u. 38 vorgespannt und mittels der Mutter zusammengeschraubt.
Ihren Enddruck in Fig. 37 u. 38 erhält die Verbindung durch Zylinder 69 und Kolben 72, die über eine Lasche auf die Zuganker 66 einwirken.
Die beschriebenen Einzelkastenholme 29, 30 sind für besonders schv/ere Pressen mit extrem großer Preßfläche und großem Preßdruck vorgesehen. Aber auch für Heiz plattenpresse!! kleinerer Abmessung und kleinerer Preßfläche kann die erfinduugsgemäße Form der Einzel-Kästgnholine vorteilhaft angewandt werden.
Demnach besteht bei kleineren Pressen die Preßfläche des ^J \@ Tisches und des Preßbärs zweckmäßig aus einem Kastenholm mit zum Beispiel einer Preß- und Deckplatte, dexen Länge sich über drei paar Preßzylinderkolbenanordnungen erstreckt und sich aus zehn Längsstegen zusammensetzt.
Die mit einer Eeizplattenpresse gemäß der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß über die beheizbaren Längsstege und deren genaue Temperaturregelung Einfluß auf eine mögliche Verformung der Preßflächen in der Breite genommen werden kann und durch eine genaue Regelung der Temperatur der Kastenholme um die neutrale Paser A-B ein spannungsfreies Aufheizen und Abkühlen der Presse ermöglicht.
Ein großer Vorteil der Erfindung liegt auch darin, daß durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Preß- und Deckplatten mit mehreren Kanalreihen sowie die Einbeziehung der Längsstege in das Beheizungssystem ein großes V/ärmevjlumen für den Preßvorgang zur Verfügung steht. Weiter sind damit sowohl die Preßzeiten zu verringern als auch durch vielgestaltige Beheizungsmöglichkeiten und exakter Steuerung der Beheizung auf die Gewährleistung einer planparallelen Druckübertragung einzuwirken und auch auf die Qualität des Preßgutes.
Von Vorteil ist ferner, daß durch die konstruktive Ausbildung der Pressenelemente und deren zweckmäßiger, statisch richtiger, wärmedehnungsgerechten und bearbeitungs mäßig günstigem Aufbau auch bei extrem großer Preßfläche
- 24*-: .*'. λ J I
und größtem Preßdruck eine planparallele Fläche sowie exakte Druckübertragung auf das Preßgut gewährleistet ist. Auch durch die großflächige Ausbildung der Distanzplatten, die mit den anderen, den Preßdruok übert;ragenden Teilen in Verlängerung der Kolbenachsen angeordnet sind, v/ird eine beoonders gute Verwindungasteifigkeit der Kastenholme und damit der gesamten Presse errüicht»
Ein weiterer Vorteil der Heizplattenpresse nach der Erfindung ist dadurch gegeben, daß durch die dehnungsgerechte Ausbildung der Längsstege und der Querrippen um die neutrale Paser keine "/armespannungen auftreten, die eine deformierende Wirkung auf die Gesamtkonstruktion der Pressenholme ausüben könnten. Sie können sich dadurch um die neutrale Paser durch den Wärmeeinfluß vor- oder nacheilend ausdehnen oder zusammenziehen, ohne Wärmespannungen auf die übrige Konstruktion zu übertragen.
Ein Vorteil ist auch darin gegeben, daß erst durch
die erfindungsgemäße Ausbildung und Anordnung der Einzelteile Kastenholme solcher Abmessungen in Schweißkonstruktion herstellbar sind.

Claims (2)

•g-4Me A U SPRÜCHE
1. Heizplattenpresse, ausgeführt als Ein- oder Mehretagenpresse, für die Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und dgl., mit einem festen Tisch und einem beweglichen Preßbär, die aus im ganzen aufheizbare und gegebenenfalls zurückkühlbare Kastenholme aus jeweils Preßplatte, Deckplatte und aussteifenden Längsstegen bzw. Querrippen bestehen, dadurch gekennzeichnet , daß die längsstege (3> 45, 46, 47) eine oder mehrere Reihen Bohrungen (10) für die Durchleitung von Heizodf;r Kühlmedien, aufweisen.
2. Heizplattenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte (1, 31) eines Kastenholmes (29, 30) wenigstens zwei Reihen Bohrungen (6, 7) aufweist, die in Bezug auf die Preßfläche (5) in verschiedenen Ebenen angeordnet sind.
3. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte (1, 31) und die Deckplatte (2r, 32) eines Kastenholmes (29* 30) wenigstens zwei Reihen Bohrungen (6, 7; 8, 9) aufweisen, die in Bezug auf die Preßfläche (5) in verschiedenen Ebenen angeordnet sindo
4. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (6-10) der Preßplatte (1, 31) der Deckplatte (2, 2' 32) und der Längsstege (31 45, 46, 47) einen oder mehrere Heizkreisläufe bilden, so daß die gesamte Masse eines Kastenholmes (29, 30) als Wärmespeicher für den Preßvorgang zur Verfugung steht und die gespeicherte 7/ärme unter Ausnutzung des G-egenlaufes der Heizzone zugeführt ivird =
5. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die Bohrungen (6) der ersten Kanalreihe der Preßplatte (1) einen Primärkreislauf ( 11, 17, 22, 14) bilden und die Bohrungen (7) der zweiten Kanalreihe der Preßplatte (1) in Parallelschaltung mit den Bohrunger. (8) der ersten Kanalreihe der Deckplatte (2) zu einem Sekundärkreislauf zwwi Heizschlaufen (18, 20, 25, 23) der Längsstegbohrungen (10) parallel geschaltet sind.
6. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen Ί bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die erste Kanalreihe (6) der Preßplatte (1) einen Primärkreislauf (11, 17, 22, 14") bilden, während die zweite Kanalreihe (7) der Preßplatte (1) mit einer Heiaschlaufe (12, 20, 25, 15) der längs-
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stegbohrungen (10) über der neutralen Faser(A-B) I
zu einem ersten Sekundärkreislauf (12, 18, 23? 15) =
und die Kanalreihe (8) der Deckplatte (2) mit
einer Heizschlaufe (13, 21, 26, 16) der Längs-
stegbohrungen (10) unter der neutralen Faser
S (A-B), zu einem zweiten Sekundärkreislauf (13, 19, ί
i 24, 16) zusammengefaßt sind, I
I k
I 7* Hoizplattanpresse nach den Ansprüchen 1 bis 6, |
I I
I dadurch gekennzeichnet, |
I daß für dio Bahqlzung eines Kastenholmes (29, 30) I
i ' ι
! dio orotQ Kanalreihe (6) der Preßplatte (1, 31) 1
F i
j und in Reihenschaltung mit der ersten Kanalreihe
i (8) dor Dookplatte (2j 32) einen Primärfcreislauf |
1 (11, 17, 22, 14) bilden und die zweite Kanal-
I reih© (9) der Deckplatte (2',33) in Reihenschaltung
I mit der zweiten Kanalreihe (7) der Preßplutte (1,
31) zu einem Sekundärkreialauf (12, 18, 23, 15) zusammengeschlossen sind, wobei dem Sekimdärkreislauf in einer eigenen Heizschlaufe (12, 20, ( 25, 15) die Bohrungen (10) der längsstege (3)
parallel geschaltet sind.
8. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die erste Kanalreihe (6) der Preßplatte (1, 31) einen Primärkreislauf (11, 17, 22, 14) bilden, während die zweite Xanalreihe (7) der Preßplatte (1, 31) mit einer Heisschlaufe (18, 20, 25, 23) der Längsstegbohrun^en (10) über der neutralen
Faser (A-B) in Parallelschaltung mit der zweiten Kanalreihe (9) der Deckplatte (2', 32) und einer zweiten Heizschlaufe der Längssteg- bohrungen (10) unter der neutralen Faser (A-B) zu einem ersten Sekundärkreislauf (12, 18, 23, 15) und die erste Kanalreihe (8), der Deckplatte (2#, 32) zu einem zweiten Sekundärkreislauf (13* 19} 24r 1·-) zusammengefaßt sind.
9. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 8, f dadurch gekennzeichnet,
daß für die Beheizung eines Kastenholmes (295 30) die erste Kanalreihe (6) und die zweite Kanalreihe (7) der Preßplatte (1, 31) einen Primär kreislauf (11, 17, 22, H) bilden, sind die erste Kanalreihe (8) und die zweite Kanalreihe (9) der Deckplätte (2^,32) zu einem "Sekundärkreis- lauf (12, 18» 23, 15) verbunden und die Längs- etegbohrungen (10) über und unter der neutralen Paser (A-B) in Parallelschaltung zu je einer Heizschlaufe (13, 19, 24, 16) eines zweiten Sekundärkreislaufes zusammenfaßt.
10. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die erste Kanalreihe (6) der Preßplatte (1, 31) und in Reihenschaltung dazu die erste Kanalreihe (8) der Deckplatte (2't 32) einen Primärkreislauf (11, 17, 22, 14) bilden während die zweite
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Kanalreihe (7) der Preßylatte (1, 31) mit einer Heizschlaufe (18, 20, 25, 23) der Längsstegbohrungen (10) über der neutralen Faser (A-B) zu einem ersten Sekundärkreislauf (12, 18, 23, 15) und die zweite Kanalreihe (9) der Deckplatte (2', 32) mit einer Heizschlaufe (I9, 21, 26, 24) der Längsstegbohrungen (10) unter der neutralen Paser (A-B) zu einem zweiten Sekundärkreislauf (13» 19, 24, 16) zusammengefaßt sind.
jn* 11. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
für
daß die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30)
die erste Kanalreihe (6) der Preßplatte (1, 31) in Reihenschaltung mit der ersten Kanalreihe (8) der Deckplatte (2', 32) einen Primärkreislauf (11, 17, 22, 14) bilden, der Preßplatte (1, 31) in Reihenschaltung mit der zweiten KarQlreihe (9) der Deckplatte (2', 32) zu einem Sekundärkreislauf (12, 18, 23, 15) verbunden sind und
dem Sekundärkreislauf je eine Heizschlaui'e
(12, 20, 25, 15) der Längsstegbohrungen (10) über und unter der neutralen Faser (A-B) parallel geschaltet wird.
12. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die zwei Kanalreihen (6, 7) der Preßplatte (I5, 31) durch zwei Heizschlaufen (l-I} II-II) die jeweils an einem Rand beginnen und
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abwechselnd mit den Bohrungen der ersten Kanalreihe (7) verbunden sind, einen Primärkreislauf bilden.
13. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29» 50) die zwei Kanalreihen (8, 9) der Deckplatte \2', 32) durch zwei Rsisschlaufen (I-I* II-ll) für einen Sekundärkreislauf verbunden sind.
.-' H. Heizplattenpresse &ach den Ansprüchen 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung eines Kastenholmes (29, 30) die Kanalreihen (6, 7, 8, 9) der Preßplatte (1, 31) und der Deckplatte (2', 32) zu zwei Heizschlaufen (I-I, II-II) so verbunden werden, daß entweder die linke Randseite oder die rechte Randseite bzw«, beide Randseiten mit mehr Wärme versorgt werden.
-* 15. Heißplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Kreisläufe Regulier- oder Mischventile angeordnet sind,,
16. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung des Aufheizens bzw» des Abkühlens der Presse, Temperaturmeßstellen am Ein- und Ausgang der Heizplatten angebracht sind-,
17. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung des Aufheizens bzw. des Abkühlens der Presse, Temperatürmeßstellen an den Ausgängen der Heizplatten angebracht sind.
18. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Primärkreislauf als auch die Sekundärkreisläufe direkt an einem Heizkanal
, bzw. Wärmeaustauscher an einem Heizkanal bzw..
Wärmeaustauscher mit Umwälzpunpe angeschlossen sind.
19. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenholme durch den Primärkreislauf und durch ein oder mehrere Sekundärkreisläufe aufgeheizt werden, dem Primärkreislauf soviel mehr an Wärmeenergie zugeführt wird als ihm
jj durch die größere Abstrahlung und dem
Wärmeentzug durch das Preßgut entzogen bzw.
j verloren geht,,
j 20. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen \ bis 19i
dadurch gekennzeichnet, daß an den vier Ecken eines Tisches oder
Preßbärs zusätzlich Heizplatten oder verstärkte
Isolierungen angebracht sind.
21. Heizplattenpresse insbesondere naeii Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tisch oder Preßbär großer Länge aus mehreren Kastenholmen (29, 30) besteht, die mit ihren Längsstegen (45» 47) aneinandergereiht sind und für jeden Kastenholm (29, 30) ein paar Preßzylinderkolbenanordnungen (43, 35, 38) vorgesehen sind,,
22β Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kastenholme (29, 30) mittels Drehungsbolzen (62) und Mutter (63) von Längssteg (45, 47) zu Längssteg (45, 47) verbunden sind«
23. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1, 21 u. 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mehrerer Kastenholme (29,30) zu einem Pressenholm mittels durchgehender Zuganker (66) una Mutter (68), wobei die Zuganker unter Spannung oder unter Vorspannung von Tellerfedern (67, 71) stehen \χϊΛ der Enddruck durch Zylinder (69) und Kolben (72) gewährleistet wird.
24. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1, 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet j, daß die Einjustierung und Arretierung mehrerer Kastenholme (29, 30) eines ffiischea bzv/e eines Preßbärs zu einer gemeinsamen planpar(jllelen
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-33- ■ :
Preßfläche sowie die Kraftübertragung von Kastenholm (29, 30) zu Kastenholm (29, 50) über eine Fünffach-Keilverbindung (64, 65) erfolgt«
25. Heizplattenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärkeeinstellung des Preßgutes über großflächige Dis^anzplatten (39) erfolgt, die auf Distanzstücke (40) gleicher Fläche mit zum Preßbereich versetzter -Ebene Auflage finden und mit ihrem Mittelpunkt senkrecht zum Angriffspunkt der Druckkolben (35) bzw. in Verlängerung der KolbenachsF. angeordnet sind.
26. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1, 21 u.25> dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (40) au je einer Preßzylinderkolbenanordnung (35, 38, 43) auf den festen Kastenholm (30) angeordnet sind*
27o Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1,21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Distanzplatten (39) und der Distanzstücke (40) durch die Abstände der Zugsäulen (38) und der Breite der Ansätze (33> 34) bestimmt ist und zumindest eine Größe aufweist, die der Druckfläche des Druckkolbens (35) entspricht»
28, Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1, 21 bis 27» dadurch gekennzeichnet,
-μ- yf
daß die Druckübertragung von den Drueklcolben (35) geradlinig und in Verlängerung der Kolbenachse von den Ansätzen (33) der beweglichen Kastenholme (29) auf die Ansätze (34) der festen Kastenhoime (30) über die Druckverteilerplatten (36, 37, 41) die Schonplatten (61) die Distanzplatten (39) und die Distanzstücke (40) erfolgte
29· Heizplattenpresse insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Höhe (e) der Längsstege (3, 45, 46, 47) eines Kastenholmes (29, 30) zur Breite (f) der wirksamen Preßfläche kleiner als 1:1,8 ausgeführt ist.
30. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1,21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstege (45, 46, 47) mit Arbeitsöffnungen (49), mit Wärmedehnungsöffnungen (50) um die neutrale Paser (A-B) und mit Aussparungen (51) versehen sind.
31. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1,21 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrippen (44) an allen vier Ecken Aussparungen (53) aufweisen und mit Wärmedehnungsöffnungen (54, 55, 57) sowie mit Wärmedehnungsaussparungen (58) um die neutrale Paser (A-B) versehen sind»
6S08840-.2.W.71
- 33Ή." .
32. Heizplattenpresse nach den Ansprüchen 1,21 bis 31» dadurch gekennzeichnet, daß ein Pressenholm nur aus einem Kastenholm ?J
I (29» 30) besteht, der aus mehr als vier Längsstegen (45» 46, 47) und entsprechenden Querrippen (44) aufgebaut ist und für mehr
als zwei Preßzylinderkolbenanördhungen (35» 38, 43) mit entsprechenden Ansätzen (33» 34) versehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005027101A1 (de) * 2005-06-10 2007-12-06 Wolff, Richard, Oceanside Temperierelement und Vorrichtung mit Temperierelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005027101A1 (de) * 2005-06-10 2007-12-06 Wolff, Richard, Oceanside Temperierelement und Vorrichtung mit Temperierelement

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