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DE6608794U - Maschine zur verarbeitung von kunststoffen. - Google Patents

Maschine zur verarbeitung von kunststoffen.

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Publication number
DE6608794U
DE6608794U DE19686608794 DE6608794U DE6608794U DE 6608794 U DE6608794 U DE 6608794U DE 19686608794 DE19686608794 DE 19686608794 DE 6608794 U DE6608794 U DE 6608794U DE 6608794 U DE6608794 U DE 6608794U
Authority
DE
Germany
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machine according
injection unit
injection
unit
cylinder block
Prior art date
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Expired
Application number
DE19686608794
Other languages
English (en)
Inventor
Enl Karl
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Individual
Original Assignee
Individual
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Priority to DE19686608794 priority Critical patent/DE6608794U/de
Publication of DE6608794U publication Critical patent/DE6608794U/de
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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

DR. ING. OTTO STÜRMER ■ DR. FRIEDRICH E. MAYER PDr. Ing, O. Stürner- Dr. F. Mayer >753Pforzheim, Jullue-Naeher-Str.13~)
753 Pforzheim
Jullus-Naeher-Str. 13
6.August 1971 Dr.M/Pi.
Unser Zelohon
2O98
Ihr Zeloher.
Karl Hehl, 7291 L ο ß b u r g /Württ., Siedlung 183
Maschine zur Verarbeitung von Kunststoffen
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Maschine zur Verarbeitung von Kunststoffen mit einer Spanneinheit für die Gießform sowie mit wenigstens einer gleichachsig an dieser Spanneinheit lösbar befestigten, auf Trägerholmen gelagerten Spritzeinheit und einer Einrichtung für einen rechtwinkligen und lösbaren Anschluß einer auf Trägerholmen gelagerten Spritzeinheit, die baulich der erstgenannten Spritzeinheit entspricht.
Eine an sich bekannte Spritzgießmaschine der genannten Gattung zeichnet sich dadurch aus, daß die wahlweise zur Trennfuge oder/und in die Trennfuge der Gießform arbeitenden, miteinander identischen und darum austauschbaren Spritzeinheiten als gesonderte Arbeitsaggregate mit Hilfe ihrer Trägerholme verhältnismäßig leicht lösbar an die Spanneinheit anschließbar sind. Die leichte Umsetzbarkeit bzw. Austauschbarkeit der Einheiten wird dadurch sichergestellt, daß sie an den Vorderenden ihrer Trägerholme an der Spanneinheit befestigt und im übrigen von diesen Trägerholmen frei getragen sind. Die bauliche Konzeption der erörterten Maschine ist vorzugsweise für untere Größenklassen und für solche mit kniehebelbetätigten Spanneinheiten bestimmt und geeignet. Kniehebelbetätigte Spanneinheiten sind jedoch im Verhältnis zu hydraulisch betätigten
Telefon
Telegrammadresse Trlpetent Pforahelm
6608794 ii.ii.7i
PesisoheoKKOnto Stuttgart 40Θ27
Sank
Dresdner Bank Pforzftefrn
Spanneinheiten verhältnismäßig lang, v. Ll das Kniehebelsystem in der Längsachse der Spanneinheit untergebracht werden muß (deutsche Patentschrift 1 125 641).
Eine Spritzgießmaschine, bei welcher die Formenaufspannplatte für die bewegbare Gießformhälfte unmittelbar auf den Kolbenstangen der Kolben einer hydraulischen Antriebseinheit sitzt, ist ebenfalls an sich bekannt. Sie eignet sich für alle Größenklassen und zeichnet sich durch einen außerordentlich kompendiösen Aufbau aus. Diese Spritzgießmaschine weist jedoch keine in die Trennfuge arbeitende Spritzeinheit auf und gibt daher auch keinen Aufschluß darüber, wie eine quer zur Trennfuge arbeitende Spritzeinheit an der Spann-einheit zu befestigen ist, um auf die Gießformen unterschiedlicher Bautiefe eingestellt sowie rasch und leicht abgenommen bzw. ausgetauscht werden zu können (Deutsche Auslegeschrift 1 214 393, USA-Patentschrift 3 327 471»).
Bei einer weiteren an sich bekannten Spritzgießmaschine, bei welcher ebenfalls die bewegbare Formenaufspannplatte unmittelbar auf den Kolbenstangen der hydraulischen Antriebseinheit angeordnet ist, sind die Zylinder dieser Antriebseinheit durch Höhlungen in ein Formstück gebildet, an dessen Stirnseite die stationäre Gießform abgestützt ist. Bei dieser Spritzgießmaschine sind jedoch keine Spritzeinheiten im Sinne geschlossener Bauaggregate vorgesehen; vielmehr sind die Baugruppen der quer zur Trennfuge arbeitenden Spritzeinheit von den verlängerten Hydraulikzylindern für das öffnen und Schließen der Gießform aufgenommen, während die Baugruppen für die vertikale Spritzeinheit von Holmen aufgenommen sind, die mit Endflanschen am Zylinderformstück befestigt sind und hinsichtlich ihres Durchmessers den vorgenannten Hydraulikzylindern entsprechen, welche die Baugruppen für die quer zur Trennfuge spritzende Spritzeinheit aufnehmen. Die Umcetzbarkeit und Austauschbarkeit der Spritzeinrichtungen z.B.
sus der Hor.izonta.len in die Vertikale; und umgekehrt ist ers.hwert. weil keine Spritseinheiten "im eigentlichen Sinne" vorliegen. Diejenigen Organe (verlängerte Hydraulikzylinder), welche die quer sur- Trennfuge arbeitende Spritzeinrichtung aufnehmen und damit zu einer Einheit zusammenfassen, verbleiben an der Spritzgußmaschine auch dann, wenn nur eine quer in die Trennfuge spritzende Spritzeinrichtung vorgesehen ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß sie in allen Größenklassen, auch in schwerer Ausführung mit geringern Arbeitsaufwand auf unterschiedliche Arbeitspositionen (Anguß quer zur Trennfuge und Anguß in die Trennfuge) eingestellt und bei Anguß in die Trennfuge die Spritzachse auf Gießformen wechselnder Bautiefe angepaßt werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Formenaufspannplatte für die bewegbare Gießformhälf'-.o in der an sich bekannten Weise unmittelbar auf den Kolbenstangen der Kolben der hydraulischen Antriebseinheit sitzt, deren Zylinder durch Höhlungen in einem Formstück (Zylinderblock) gebildet sind, das auf seiner Stirnseite die stationäre Gießformhälfte trägt und daß die mit Anschlußelementen für die Trägerholme der Spritzeinheit versehene Einrichtung für den rechtwinkligen Anschluß der Spritzeinheit in einer Führung des Zylinderblockes an der dem Maschinenfuß gegenüberliegenden Seite parallel zur Schließrichtung der Spanneinheit verschiebbar ist.
Zweckmäßigerweise ist axe in die Trennfuge spritzende, mit ihren Trägerholmen an die Anschlußelemente der Einrichtung angeschlossene Spritzeinheit dadurch auf die Trennfuge der Gießform einstellbar, daß die in der Führung des Zylinderblockes gelagerte Einrichtung mit Hilfe einer Gewindespindel in Öffnungsrichtung der Spanneinheit verschiebbar ist.
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Ein Umschwenken der Spanneinheit aus der horizontalen in die vertikale Lage und eine Einstellung der Höhe der Spanneinheit w.ird dadurch erreicht, daß das Zylinderformstück in Holmen axial gleitbar gelagert ist, die über eine Schwenkachse mit eiern Maschinenfuß verbunden sind-,
Die Holme weisen Anschlußelemente für den rechtwinkligen Anschluß einer Spritzeinheit auf. In diesem Falle kann die Trennfuge der in der vertikalen Spanneinheit aufgenommenen Gießform auf die Spritsachse der von den Anschlußelementen aufgenommenen Spritzeinheit eingestellt werden, indem das Zylinderformstück in den Holmen entsprechend verschoben wird,
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Maschine in Seitenansicht bei horizontaler und gle'chachsirer Anordnung von Spanneinheit und Spritzeinheit sowie (in gestrichelter Linienführung) rechtwinkligem Anschluß einer zusätzlichen Spritzeinheit, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 die Maschine gemäß Fig. 1 bei vertikaler Anordnung der Spanneinheit und ^chtwinkliger Anordnung einer auf dem Maschinenfuß abgestützten zusätzlichen Spritzeinheit;
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Möglichkeit einer stirnseitigen Verbindung zweier Holme;
Fig. 4 die Maschine gemäß Fig. 1 ohne rechtwinklig angeordnete Spritzeini,jit in Draufsicht (Granulatbehälter weggelassen);
Fig. 5 die Maschine gernäß Fig. q stirnseitig von der
Spritzeinheit her gesehen;
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Fig. 6 eine Einzelheit aus Fig. 1 in perspektivischer Barstellung und
Fig. 7 eine Einzelheit aus Fig. 1 bzw. Fig. 2 in perspektivischer Darstellung.
Der Maschinenfuß weist auf seiner Oberseite am linken Ende (Figuren 1, 2) einen Ansatz 2 auf. Der Ansatz 2 bildet ein Lager für eine Achse 3> an der zwei Holme 4, 5 endseitig angelenkt sind. Die Tolme 4, 5 sind in horizontaler Lage (Fig.l) an ihren freien Enden mit Hilfe einer Stütze 8 auf dem Ma :hinenfuß 1 abgestützt und können um einen Winkel von 90° aus ihrer horizontalen Lage gemäß Fig. 1 in eine vertikale Lage gemäß Fig.2 geschwenkt werden. Im Abstand von der Achse 3 sind an den Holmen 4, 5 Anschlußelemente 6, 7 für die Holme 36 (Fig. 2) einer weiteren Spritzeinheit II befestigt. Diese Anschlußelemente 6, 7 ragen rechtwinklig von den Holmen Ί3 5 ab und sind als Hülsen ausgebildet. In die freien Enden dieser Hülsen 6, 7 sind bei der Arbeitsposition der Maschine gemäß Fig. 2 die Trägerholme 36 einer Spritzeinheit I eingesteckt und gesichert. Der Abstand der Mittelachse b - b (Fig, 1) der Hülse 6 von der Drehachse 3 entspricht dem Abstand dieser Drehachse 3 von der Mittelebene a - a der Spanneinheit. Die Holme '4, 5 sind durch Querstege 8,9 miteinander verbunden (in Figuren 1 und 5 ist; nur Quersteg 8 erkennbar), so daß sich ein stabiler Rahmen 1I, 3, 8, 9 ergibt. Aus den Figuren 5^ 7 ist ersichtlich, daß die Helme 4, 5 als Profilschienen mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind. Zwischen den U-Schenkeln '4' , V bzw. 5!, 5" der Profilschienen 4, 5 sind Winkelleisten 65, 66 geführt, die ihrerseits den zentralen Block 16 der Spanneinheit tragen.
Es steht jedoch nichts im Wege, die Holme 4, 5 z.B. als Rundho"' ie auszubilden und in einer seitlich offenen Bohrung des Zylinderblocks zu führen.
Wie aus Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 5 ersichtlich, sind in dem etwa würfelförmigen Block 16 der Spanneinheit (16-34)
vier parallele Bohrungen eingebracht, die Zylinderräume 62,63 bilden, in denen Kolben 26-27 geführt sind. Die Zylinderräume 62, 63 sind stirnseitig mit Zylinderdeckeln 18-20 abgeschlossen. Auf der Seite der Spritzeinheit II sind die Zylinderräume mit Zylinderdackeln 22-25 abgedeckt. Kolbenstangen 29-31 sind durch Bohrungen in den Zylinderdeckeln 18-20 hindurchgeführt und ragen aus dem Block 16 der Spanneinheit heraus. Die freien Enden der Kolbenstangen sind von der bewegbaren Formenaufspannplatte 33 aufgenommen, die dui 2h Muttern 64 gesichert ist. Auf der Stirnseite des Blockes 16 ist die stationäre Formenaufspannplatte 34 angeordnet. Die Kolbenstangen29-j51 setzen sich auf der Rückseite der Kolben 26-27 in Gestalt von Kolbenstangen 29'-32' fort. Diese Kolbenstanger 29'-32' sind abdichtend in den rückseitigen Abschlußdeckeln 22-25 geführt. Das Holmenpaar 36', 37' der Spritzeinheit II ist in entsprechenden Bohrungen 35 i : Block 16 derart aufgenommen (Figuren 1 und 2), daß die Spritzachse dieser Spritzeinheit in der Mittelebene a - a der Spanneinheit liegt. Eine Trägerbrücke M3 für die Spritzeinheit II ist auf den Holmen 36', 37' axial verschiebbar gelagert. Die Holme 36', 37' sind rückseitig durch ein Verbindungsstück 38 miteinander verbunden und mit Hilfe eines Stützbügels 51 auf dem Maschinenfuß abgestützt. Die Kolbenstange 1JO einer hydraulischen Einheit 39 setzt an dem Verbindungsstück 38 an und dient zur axialen Verschiebung der Spritzeinheit II. Diese Spritzeinheit weist einen Granulatbehälter 44', der aus der Position gemäß Fig. 1 durch Drehen um seine Anschlußachse d - d um 180° in eine Position gemäß Fig. 2 gebracht werden kann, auf.
Eine Einrichtung 10-15 für den rechtwinkligen Anschluß einer Spritzeinheit III ist an der den Holmen 'I, 5 gegenüberliegenden Seite in einer Führung der Spanneinheit 16-34 gelagert. Die Einrichtung ist parallel zur öffnungs- bzw. Schließrichtung der Spanneinheit verschiebbar. Sie ist durch einen aus zwei Profilschenkeln 10, 11 und zwei Querstegen 14, 15 zusammengesetzten Rahmen (Fig. 6) gebildet. Leisten-
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artige Ansätze 10', 11' (Fig.β) der Profilschenkel 10, 11 sind in entsprechenden Führungsnuten des Blockes Io geführt.
Es steht jedoch nichts im Wege, die Einrichtung 10-15 zum rechtwinkligen Anschluß der Spritzeinheit III auf andere Art und Weise verschiebbar im Block 16 der Spanneinheit zu lagern. Z.B. können die Profilschenkel 10, 11 als Rundholme ausgebildet und in einer seitlich offenen Bohrung des Blocks 16 der Spanneinheit geführt sein (nicht gezeichnet).
An den verlängerten freien Enden der Profilschenkel 10, 11 sind rechtwinklig zu diesen Profilschenkeln stehende hülsenförmige Anschlußelemente 12, 13 angeordnet. Diese nehmen mit ihren freien Enden die Trägerholme 36" der Spritzeinheit III (Fig.l) auf, indem diese in die Hülsen 12, 13 eingesteckt und dort gesichert werden. Der Rahmen 10-15 kann mit Hilfe einer Gewindespindel 53 mitsamt der von ihm getragenen Spritzeinheit III verschoben werden. Die Gewindespindel ist in einem Lager 52 des Blocks 16 aufgenommen. Durch Betätigung der Gewindespindel 53 ist es also möglich, die Spritzachse c - c auf die Trennfuge 6l von Gießformen 59, 60 unterschiedlicher Bautiefe einzustellen.
Bei einer Arbeitspositio;* gemäß Fig. 2 wird die Trennfuge von Gießformen 59> 60 unterschiedlicher Bautiefe dadurch auf die Spritzachse b - b der Spritzeinheit I eingestellt, daß der Block 16 und mit ihm die ganze Spritzeinheit 16-31* mitsamt der Spritzeinheit II in den Holmen ^, 5 axial verstellt wird. Dies geschieht mit einer Gewindespindel 5*1, die in einem Ansatz 8' des Quersteges 8 gelagert ist.
Bei einer Arbeitsposition der Maschine gemäß Fig. 1 kann mit Hilfe der lösbar an der Spanneinheit befestigten Spritzeinheit II durch eine zentrale öffnung der stationären Aufspannplatte 3*4 in die Gießform 59, 60 eingespritzt werden (Anguß quer zur Trennfuge). Gleichzeitig ist es möglich, mit Hilfe
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der Spritzeinheit III, die durch Verschieben des Rahmens 10-15 auf Gießformen unterschiedlicher Bautiefe eingestellt werden kann, in die Trennfuge 6l der Gießform 59, 60 einzuspritzen.
Bei einer Arbeitsposition der Maschine gemäß Fig. 2, bei welcher mit Hilfe der Spritzeinheit II ein Anguß quer zur Trennfuge erfolgt, ist es möglich, gleichzeitig mit einer Spritzeinheit I in die Trennfuge der Gießform einzuspritzen. Durch axiales Verschieben der Spanneinheit kann die Trennfuge auf die Spritzachse b - b der Spritzeinheit eingestellt werden.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1-7 sind die Trägerholme 36 bzw. 36'»der Spritzeinheiten I und II in Bohrungen 35 des Blockes 16 bzw. in den hülsenförmigen Anschlußelementen 6, 7 der Holme Ί, 5 eingesteckt. In Fig. 3 ist am Beispiel einer Verbindung eines Trägerholmes 36 der Spritzeinheit I mit dem Anschlußelement 6 gezeigt, daß eine solche Verbindung zwischen Spritzeinheit und Spanneinheit auch auf eine andere Weise hergestellt werden kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel läuft der Holm 36 der Spritzeinheit I in einen Flansch 36' aus, der durch Schraubenbolzen k<), 50 mit einem entsprechenden Flansch 6' des massiven Anschlußelementes 6 verbunden ist. Ein Zentrierstück 67, das in eine Aussparung des Flansches 6* eingreift, dient der Zentrierung.
In ähnlicher Weise können auch die Spritzeinheiten II und III an die Spanneinheit angeschlossen sein. V/ie aus Fig. 1 ersichtlich, ist im Maschinenfuß 1 eine hydraulische Hebevorrichtung 55 - 58 angeordnet. Der Zylinder 55 der Hebevorrichtung ist über den Drehpunkt 58 an der Basis des Maschinenfußes angelenkt. Die Kolbenstange 56 setzt über den Drehpunkt 57 gelenkig an einem Ansatz 6' des Anschlußelementes 6 an und ist somit mittelbar mit dem Holm 4 verbunden. Bei schwerer Ausführung der Maschine können zwei Hebevorrichtungen in symmetrischer Anordnung auf beide Holme 4, 5 wirken, indem ihre
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Kolbenstangen 56 an Ansätzen der Anschlußelemente 6, 7 ansetzen. Die Hebevorrichtung gestattet in jedem Falle ein bequemes Umstellen der Maschine aus einer Arbeitsposition gemäß Fig. 1 in eine Arbeitsposition gemäß Fig. 2 und umgekehrt .
Mit dem hydraulischen Antriebszylinder 41 für die Schnecke ist deren Rotationsantrieb 42 fest verbunden. Der Temperaturregler 48 ist von der Spritzeinheit getragen.
Der stabile Block l6 der Spanneinheit weist eine vom Spritzzylinder 46 mit Düse 47 durchgriffene Bohrung auf. Er trägt auf der einen Stirnseite die Gießform und auf der anderen Stirnseite die Spritzeinheit II. Ein solcher Aufbau der Spanneinheit ist besonders günstig für die Verwirklichung ihrer verschiebbaren Lagerung in den Holmen 4,5 und gewährleistet eine optimale Gewichtsverteilung und große Unempfindlichkeit bei mechanischer Beanspruchung.
In den Figuren 8 und 9 ist der Aufbau und die Kinematik der Maschine verdeutlicht. Die Arbeitsposition in Fig.8 entspricht Fig. 1 und die Arbeitsposition in Fig. 9 der Fig.2.
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Claims (1)

  1. - 10 -
    Schutzansprüche
    Maschine zur Verarbeitung vor Kunststoffen mit einer Spanneinheit für die Gießform sowie mit wenigstens einer gleichachsig an dieser Spanneinheit lösbar befestigten, auf Trägerholmen gelagerten Spritzeinheit und einer Einrichtung für einen rechtwinkligen und lösbaren Anschluß einer uf Trägerholmen gelagerten Spritzeinheit, die baulich α_·Γ erstgenannten Spritzeinheit entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenaufspannplatte (33) für die bewegbare Gießformhälfte (59) in an sich bekannter Weise unmittelbar auf den Kolbenstangen (29~3D der Kolben (26-27) der hydraulischen Antriebseinheit (16, 18, 19; 22-^5, 29-31) sitzt, deren Zylinder durch Höhlungen (62, 63) in einem Formstück (Zylinderblock 16) gebildet sind, das auf der Stirnseite die stationäre Gießformhälfte trägt und daß die mit Anschlußelementen (12, 13 in Fig. 1, 3) für die Trägerholme (36") der Spritzeinheit (III) versehene Einrichtung (10-15 in Fig.6) für den rechtwinkligen Anschluß der Spritzeinheit in einer Führung des Zylinderblockes (16) an der dem Maschinenfuß (1) gegenüberliegenden Seite parallel zur Schließrichtung der T^anneinheit verschiebbar ist.
    Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Trennfuge spritzende, mit ihren Trägerholmen (36") an die Anschlußelemente (12, 13) der Einrichtung (10-15) angeschlossene Spritzeinheit (III) dadurch auf die Trennfup;e (61) der Gießform (59, 60) einstellbar ist, daß die in der Führung des Zylinderblockes (16) gelagerte Einrichtung (10-15) mit Hilfe einer Gewindespindel (53) in Öffnungsrichtung der Spanneinheit verschiebbar ist.
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    - 11 -
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechtwirklig zu diesen leistenartigen Ansätzen '10', 11') stehenden A:~.schiuße .emente (12, 13) für Steckverbindung hülGenartig gestaltet sind.
    4. Maschine nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderformstück (16) in Holmen (4, 5) axial gleitbar gelagert ist, die über eine Schwenkachse (3) mit dem Maschinenfuß (1) verbunden sind.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme (4, 5) Anschlußelemente (7, 6) für den rechtwinkligen Anschluß einer Spritzeinheit (1) aufweisen.
    6. Haschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zv.'ei ^e auf zv/ei Trägerholmen (36, 36', 36") gelagerte Gpritzeinheiten (I, II bzw. III) Tür einen gleichachslgen Anguß in die Trennfuge (61) und quer zur Trennfuge der Gießform (59, 60) einstellbar sind.
    7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare lOrrccnaufspannplatte (33) auf vier Kolbenstangen (29-32) sitzt.
    8. Maschine nach einem der Ansprüche 4-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge (61) der Gießform (59, 60) durch Verschieben des Zylinüerblockes (16) in den Holmen (4, 5) auf die quer zur Trennfuge spritzende Spritzeinheit (I) einstellbar ist.
    9. Maschine nach einem der Ansprüche 4 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderblock (16) mitteln einer Gewindespindel (54) verschiebbar ist.
    10. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, deidurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangn (29-32)
    - 12-
    auf der Rückseite der Kolben (26, 27) verlängert sind und diese Verlängerungen (29', 32') einen größeren Durchmesser aufweisen, als die Kolbenstangen (29-31).
    11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlungen in dem Zylinderblock (16) stirnseitig durch Zylinderdeckel (18-25) abgedeckt sind.
    12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine hydraulische Hebevorrichtung (55-58 in Fig. 1), deren Zylinder (55) an der Basis des Maschinenfußes (1) und deren Kolbenstange (56) an einem Holm (4) bzw. on beiden Holmen (4, 5) mittelbar angelenkt ist, vorgesehen ist.
    13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (56) an einem Ansatz (61) des Anschlußelementes (6) bzv/. an Ansätzen beider Anschlußelemente (6, 7) angelenkt ist.
    14. Maschine nach einem der vornergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa würfeiförmig gestaltete Zylinderblock (16) ein von dein quer zur Trenn~ fuge spritzenden Spritzzylinder (II) durchgriffcnes zentrales Loch aufweist und auf der Rückseite die Trägerholme (36') dieser Gpritzeinheit (II) dercrt aufnimmt, daß die Spritzachse dieser Spritzeinheit in der Mittelebene (a-a) der Spanneinheit ließt.
    6 6 G 8 7 9 ^ 11. Π.71
    - 13 -
    15. Haschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ansätze (10', 11' in Fig.6) der Einrichtung (10-15) in Führungsnuten des Zylinderblockes (16) geführt sind.
    16. Maschine nach einem der Ansprüche 2 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (53) in einem brückenartigen Lager (52) des Zylinderformstückes (16) aufgenommen ist.
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DE19686608794 1968-04-20 1968-04-20 Maschine zur verarbeitung von kunststoffen. Expired DE6608794U (de)

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DE (1) DE6608794U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3106379A1 (de) * 1981-02-20 1982-12-16 Maschinenfabrik J. Dieffenbacher Gmbh & Co, 7519 Eppingen Spritzpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3106379A1 (de) * 1981-02-20 1982-12-16 Maschinenfabrik J. Dieffenbacher Gmbh & Co, 7519 Eppingen Spritzpresse

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