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DE6607558U - Strangpresse - Google Patents

Strangpresse

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DE6607558U
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DE
Germany
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cams
extrusion press
screw
channel
core
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DE6607558U
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Midland Ross Corp
Original Assignee
Midland Ross Corp
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Publication date
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/36Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it through the nozzle or die
    • B29C48/50Details of extruders
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    • B29C48/565Screws having projections other than the thread, e.g. pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

Midland-Rosa Corporation, Cleveland/Ohio 44113, 55 Public Squart (USA)
" "Strangpresse"
Priorität vom 28. Juni 1967 aus der USA-Anmeldung Nr. 649 7:53
plastisch-flüssiges Material.
Es besteht bereits seit längerer Zeit die Forderung, bei einer Strangpresse höhere Ausstoßgeschwindigkeiten zu ermöglichen.
Höchste Ausstoßgeschwindigkeiten für Strangprassenerzeugnisse mit kleinem Querschnitt werden auf einfache Weise gesteuert durch eine Maximal—Geschwindigkeit, "bei der das Pressen durchgeführt werden kann, ohne daß bei den Produkten auf Grund des Mangels einer einheitlichen !Temperatur Schädigungen auftreten.
Bank: Bay or. Hypoth. u,
ODU/05018.3. 71
Beispielsweise wird eine Strangpresse mit einer größeren Geschwindigkeit als ihrer sonst üblichen betrieben» wenn die sich daraus srgebeaden Pädea bei der weiteren Verarbeitung brechen könnten oder nicht zulässige Änderungen im Durchmesser aufweisen. Wenn das Strangpressenerzeugnis ein heißes Plastik wie das zur Herstellung von Folien ist, treten Änderungen der Foliendicke bei einer ungeeigneten Pressgeschwindigkeit auf« Gewöhnlich zeigt sich der Hangel an Temperaturgleichheit durch derartig geschädigte Erzeugnisse und ist gewöhnlich darauf zurückzuführen, daß das thermoplastische Xaterial innerhalb der Strangpresse nicht genügend gemischt ist.
tiaggoro 'Pomn.oyg-hi-nrnraT-fcft-i Λτιησ τ.«*
möglich durch die Verwendung relativ teuerer Strangpressen Hit einen Zylinder, dessen Verhältnis Länge/Durchmesser vergrößert ist,·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strangpresse für plastisch-flüssiges Material zu schaffen, bei der durch billige Änderungen bekannte Ausführungsformen mit einem Verhältnis länge: Durchmesser von beispielsweise 15/25s1 eine größere Ausstoßgeschwindigkeit oder Erzeugnisse besserer Qualität bei niedrigeren Kosten erreicht werden· Dabei soll die Kapazität einer Strangpresse mit übliche» Länge/Durehmesser-Verhältnis vergrößert werden, um ein vollständiges Mischen
d«8 Materials zu bewirken, nachdem es einen plastischen Zustand angenommen hat. ?erner soll eine hohe Temperaturgleichheit des Materials, kurz bevor es ausgestoßen wird, erreicht werden- Biese Aufgabe ist bei der hier vorgeschlagenen Strangpresse vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsge-Mäß in einem Zylinder eine Schnecke mit einem Kern und einem schraubenförmigen Gang vorgesehen ist, der sich von dem Kern nach außen su einer IJaärehusgsflache erstreckt, die konzentrisch zur Längsachse des Kerns und zu dem Zylinder, zu dem sie geringen Abstand aufweist, liegt, und daß der Schneckengang einen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Windungen liegenden, sich schraubenförmig längs der Schnecke erstreckenden Kanal, festlegt, in dem sich von dem Kern zur Umdrehungsfläche erstreckende Hocken vorgesehen sind, die quer zu dem Μ*Ρ»ΐ und zumindest auf einer Seilte entlang seiner Länge angeordnet sind und zueinander ussl su den siifeisssäerfolgeiidtn Windungen einen Abstand aufweisen«
Eine vorteilhaft· Ausführungsform der erfindungsgemäß en Strangpresse besteht darin, daß die Schnecke in einen hinteren und einen diesem gegenüberliegenden Bereich, in welchen das Material plastisch istf unterteilt ist und daß die !Nocken zumindest auf einer Seite des Kanals und längs des zweiten Schneckenbereiches angeordnet sind*
Eine weitere vorteilhafte Ausführung3form der erfindungs~ gemäßen Strangpresse besteht darin» daß die Bohrung des Zylinders ein hinteres Einspeisungsende und ein vorderes Ausstoßende festlegt und daß die Schnecke in einen zum Verdichten und Plastifizieren des Materials vorgesehenen hinteren Bereich und einen diesem gegenüberliegenden zum Mische/tmd Temperaturangleichen vorgesehenen zweiten Bereich unterteilt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfinöungs« gemäßen Strangpresse besteht darin, daß die Außenflächen der Hocken der Umdrehungsfläche angepaßt sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungs-
Socken voneinander und Von den ansreazenden WinaUcges. gleich groß ist·
Durch die erfindungsgesäße Strangpresse wird es ermöglicht, größere Ausstoßgeschwindigkeiten durch die Verwendung von Schnecken sit einem tieferen Kanal über ihre gesamte Länge insbesondere im. Meßabschnitt der Strangpresse ohne Anwachsen des Zylinderdurehffiessers oder der Zylinderlänge zu erreichen,
Die $Jk dem zwischen den Windungen des SchneJskanganges gebildeten Kanal vorgesehenen Bocken sind überall angeordnet,
■so stich das Material in geschmolzener oder plastischer form befindet·
Me SocScen andern Sebenströme des Flastüosaterisls, die gewöhnlich bei einer Strangpresse üblicher Art auftreten, um eine Hiachungssxt sa erreichen» die eine bessere Einheitlichkeit der Senperatur des Materials, bevor es ausgestoßen wird, ©ar folge hat«
Weitere &erkmale und durch »ie ersielte Vorteile gehen aus der sich auf die Zelchinuac beziehenden Beschreibung Server. In der Zeichnung »led beispielsweise Ausführußgsforeen der erfindungsgenaßen Strangpresse schematisch veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. t eine erfinduiigsgemäßo Strangpreose in Teilanaichtsa und Teilschnitten»
Pig, 2 eine vergrößerte Ansicht eines Schnockenteils der Sti-angpreose nach Fig· 1»
Fig. 3 eine teilweise Schnittansicht der erfindungsgemäßen otrangproeoe nach Linie IH-IXI der Fig*1,
Fig. 4 einen Hadialschnitt der Schnecke nach Fig» 2 längs der Linie IV-IV,
Fig« 5 eine Teilanuicht eines Bchneckenteils mit
einer Anordnung von Nocken,
Pig· * eine leilansicht einer Boppelgangschneeke mit einer dafür vorgesehenen Hockenanordming,
. 7 eine Seitenansicht einer in dem Zylinder der erfindungsgeaäßen Strangpresse liegenden Schnecke und
Fig. 8 einen Teillängeschnitt der erfindungsgesäßen Strangpresse nach Pig· 7.
In Pig. 1 ist eine Strangpreaseilanordnung dargestellt, die in den Größenverhälifcnissen für eine übliche Strangpresse typisch ist, deren Verhältnis ZylinderlängetZylinderinnendurchaesser (L/D) in einem Bereich von 15t1 bis 25:1 schwankt. Ahnlich wie die übliche Strangpresse, die angepaßt ist, um ein granulatförmiges, nicht plastisches, potentiel-plastisches Material so umzuformen, daß es isum Pressen geeignet ist, umfaßt die erfindungsgemäße Strangpresse 5 einen Bereich A, in welchem der durch den Schneckenkern 7 und einen Schneckengang 8 bestimmte Keinal relativ tief ist, einen im allgemeinen als "Übertragungsabschnitt" bezeichneten Anschnitt B, in welchem der Kern 7 im Durchmesser bis au einem Punkt 9 zunimmt und der Kanal fortlaufend flacher wird, und einen Abschnitt C der als Meßabschnitt bekannt ist, in welchem der Kanal am flachsten ist und die Windungen des Schneckenganges 8 die geringste Höhe haben.
Im Betrieb wird die Strangpresse mit Material durch einen Zufuhrstutzen 11 ^Ml» .?£**£ ivca A derart beschickt, daß der Kanal
■■'/ - 7 -
so voll wie möglich mit noch nicht geauhmoliseiicin Plastik— material gefüllt ist. Das Verdichten, Y/eichmaehen, Schmelzen und Mischea findet im Bereich B statt, wenn das Material durch den ständig flacher werdenden Kanal läuft· Der Kanal
wird durch einen Schnaäfcenteil und die Innenfläche des Zylinders
12 begrenzt. Straagps^essen werden im allgemeinen so betätigt, daß das zu Anfang nicht plastische Material etwa auf halbem Wege längs des Bereichs B plastisch wird·
In dem Bereich ΰ soll daa Material, das dort hindurchgeführt wird, hinsichtlich Temperatur, Dichte, Färbung usw·.. gleichmäßig gemacht werden· Um die Aufschmelzzeit de* zu verarbeitenden Materials zu verkürcen und damit die Leistungsfähigkeit der Strangpresse zu erhöhen, kann i/ian den Zylinder oder den axialen Kern neben der Sohnecke erhitzen.
Es ist leicht zu erkennen, daß, wenn der Preesvorgang einmal mit etwa Maxiaialgeschwindigkeit festgelegt Ibt, um ein genügend gepreßtes Erzeugnis herzustellen, eine kleine Veränderung zu einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit die Gleichgewichtszustände stören kann, die innerhalb der Strangpresse bestehen, wodurch nicht zulässige Ungleichförmigkeiten der gewünschten Eigenschaften des Materials verursacht werden können, das von der Strangpresse abgegeben wird. Da Thermoplastikverbindungen nur bei hohen Temperaturen zerlegt oder verändert werden können, muß beachtet werden, daß beim Pressen von thermoplastischem Harz in der Strangpresse ein Überhitzen vermieden wird.
Die Wärme, die durch das verarbeiten des Materials du:?ch die Strangpresse entsteht, reicht oft aus, um als alleinige Wärmequelle zur Plaeiifizierufig zu dienes. An der Stelle, an der die Temperatur zwischen dem Schmelpunkt oder Sehaelsl>ereich eines Materials und der Sersetzuagstemperatur liegt, Scann es möglich sein, eine Vorrichtung su verwenden, die ~ Zylinderteile oder den Schneckenkern abkühlt« Die Schnecke der erfindungagemäSen Sirai&gpr·»· v/eist Nocken 15 auf, die in verschiedenen Mustern angeordnet sind. Zur wirkungsvollen Anwendung sind die Hocken 15 auf dA Schneckenkern 7 ver<aiJcert und quer zum Kanal eines Sehaeckenganges wenigstens an einer Stelle der Schnecke angeordnet. Im Fall eines einzelnen Schneckenganges, wie in Fig* 1t 2 und 5* sind die Socken zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen des Schneckenganges mit Abständen zueinander an verschiedenen Stellen des gleichen Kanals verteilt. Diese Anordnung ist auch für eine aweigängige Schnecke wie in Fig. 6 vorgesehen, wobei die Hocken 17 quer zum Kanal angebracht sind. Der Kanal wird durch die aufeinanderfolgenden Windungen 18, 19 des Schneckenganges 21 festgelegt»unabhängig davon, daß eine Windung 22 eines zweiten Schneckenganges, z.B. 25 zwischen den Windungen 18 und 19 auftritt und die Nocken 17 in zwei Gruppen aufteilt.
Die Anzahl der Nocken, ihre Anordnung, ihr Durchmesser und ihr Abstand zueinander kann sich hinsichtlich einer besonderen Anwendung der Strangpresse, der Schmelztemperatur„ der Art des zu pressenden Profils, der Art des einzuspeisenden MaterJaLs und hinsichtlich anderer Größen ändern*
B6ÖT5F818.3.71 _9
Bei einigen Anwendungen genügt ee, eine einzige Nockengruppe 15 an einem einzigen Bereich des Kerns 7 anzubringen (Fig. 2). Der Durc;tigang von plastischem Material durch eine Sölehe Hoskeagrupps bringt eis veilsiäsdigßa Mischen mit sich. In Verbindung mit anderen Ausführungsformen der Strangpresse ergibt sich eine ausreichende Aufheizung des Materials. Wenn es eine Materialsart erlaubt oder erfordert, stark erwärmt und gemischt zu werden, können zusätzliche Ifaekeagruppea an mehreren Stellen längs der Strangpresse innerhalb desi Teiles, v/o das Material plastisch ist, vorgesehen werben.
In Pig. 1 sind drei Nockengruppen dargestellt, die quer zu dem Kanal über dessen gesamte Breite und in drei voneinander getrennten Teilen des Kanals angeordnet sind. In dieser Anordnung besitzen die Nocken alle etwa äie gleiche GrcSe, unterscheiden sich iedoeh im Abstand UÄd is dsr Aa^ zahl zwischen den einzelnen Gruppen. Sie ITockengruppem H, die in dem Durehgangsbereich B der Strangpresse angeordnet ist, umfaßt drei Nocken (ein Nocken ist nicht dargestellt). Yon den drei Uockengruppea übt"«, ^ie Uockengruppe S einen anfänglichen, wenig starken Zerteilungseffekt auf die normalen Strömungen des im Kanal der Schnecke auftretenden plastischen Materials aus. Es ist zu bemerken, daß die Hocken der Gruppe M eher parallel zur Achse der Schnecke als direkt quer zu dem durch den Gang 8 festgelegten spiraligen Kanal ausgerichtet sind. Wie auch bei der Gruppe M können Hocken mit einem I/4 Zoll Durchmesser in einem Abstand von 5/8 Zoll
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von dem nächsten Hocken oder dem angrenzenden Teil des Schneckenganges angeordnet sein.
Die Nocken der zweiten Nockengruppe 1Ϊ sind in zwei Reihen mit etwas geringerem Abstand, z»B· 1/2 Zoll, als die der Gruppe M angeordnet. Demzufolge läuft das Material in Längsrichtung der Strangpresse und wird nun einer größeren Geschwindigkeitsänderung und daher größeren sosentanen Schubspannungen, besserem Mischen und ansteigender Senpe— raturerhöhung ausgesetzt, wenn es durch die kleineren Öffnungen zwischen den Nocken hindurchgeht· In der Hockengruppe N sind die Nocken wieder in Reihen parallel zur Schneckenachse angeordnet·
T Π /3 öm T3jqt»ä^ r*\\ rl λ« 17"*-* m«i1 η Λ λ^» »«i5V» a.^*·
^t-t, UVlU X/VA OJkWU Wl O 0 JXCLJ9LCt1JUO * U-^*-^ TI *~*-Γ 1" '
liegt, ist eine dritte Gruppe P von I5 Nocken in drei Seihen angeordnet, die einen noch geringeren Abstand gegeneinander aufweisen als bei der Nockengruppe H. Beispielsweise haben Nocken mit einem Durchmesser von t/4 Zoll und einen Abstand von 3/8 Zoll zueinander in der gleichen Reihe und von Nocken in der benachbarten Reihe in der Gruppe P zufriedenstellende Ergebnisse geliefert, wobei sie als eine einzige Gruppe oder zusammen mit den im folgenden beschriebenen Gruppen wirken· Die Nocken dar Gruppe P mischen das plastische Material sehr gut. In vielen Fällen genügt eine Nockengruppe, wie die Gruppe P, um eine derartig starke Mischung herbeizuführen, daß ohne Hilfe anderer Gruppen, wie der Gruppe S und M, «ine gute Parbverteilung und Temperaturgleichheit erreicht wird
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Beim Kühlen des Zylinders und/oder der Schnecke ist es in manchen Fällen wünschenswert, die Verwendung von mehr als einer oder zwei Nockengruppen zur Regelung der Temperaturerhöhung unterhalt einer Zerfall- oder Zersetzungshöhe, wenn zufriedenstellend gepresste Erzeugnisse erreicht werden können, BU vermeiden.
In einer gegenüber den Gruppen M und N gegensätzlichen Anordnung erstrecken sich die Reihen der Gruppe P nicht parallel zur Achse der Schnecke und etwa senkrecht zur Richtung des schraubenförmigen Kanals,der durch 3ie aufeinanderfolgenden Windungen des Ganges 8 festgelegt ist. D.h., die Reihen der Gruppe P folgen der kürzesten Richtung zwischen dÄb,aufeinanderfolgenden Windungen festlegenden /5.Λ.ii»*»+Ä·^ *1 Am
In Pig. 5 ist ein weiteres Muster zur Anordnung einer Uockengruppe 25 dargestellt. In dieser Anordnung; erstrecken sich die Reihen wie "bei der Gruppe P in Fig. 1 eher senkrecht zur Sichtung des Kanals als parallel zur Achse der Strangpresse* Die Socken jeder Reihe sind gegenüber denen der benachbarten Reihe versetzt.
In Fig. 3 und 4 ist gezeigt, daß die locken in allen !Fällen etwa die gleiche Höhe wie der Schnekecgang besitzen· Sie sind alle als ein Teil der Schnecke durch radial gerichtete Bohrlöcher in dem Kern 7 angebracht.
Sie sitzen vorzugsweise tiefer in dem Kern als sie über diesen hinausragen. Die Löcher haben einen derartigen Durchmesser, so daß die Nocken mit Preßsitz darin sitzen könnene Die Nocken können in äea. Kern eingezwängt werden, indem vor ihrem Einführen pulverförmiges Silberlot und ; Flußmittel auf den Boden der Löcher verteilt werden. Danach
• wird die Nocke hineingepreßt und sie und der ihr benachbarte
] Bereich des Kerns erhitzt, bis eine Bindung entstanden ist»
\ Da die Nocken gewöhnlich eine Überlänge aufweisen, werden
ihre äußeren Enden geschliffen, überarbeitet oder irgendwie
bearbeitet» so daß ihre Form mit der Umdrehungsflache, die *- durch den Gang 8 gebildet wird, wie in Fig. II dargestellt,
übe.einstimmt·
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist in Pig· 7 •chematisch dargestellt, wie liebenströme thermoplastischen Xaterlals iaaerhslb aller übiio
Kanal der Schnecke umlaufen« Die allgemeine Richtung des geschmolzenen Materials gegenüber der Schnecke 30 verläuft längs des schraubenförEigen Kanals 21, der das Material enthält. Zum "besseren Verständnis kann der Kanal so betrachte* werden, daß er eine schneckenförmige Achse 32 besitzt, die sich 1-ings der Kanalmitte zwischen den angrenzenden Windungen Ganges 33 erstreckt.
Zusätzlich zur Hauptbewegung längs des Kanals in Längs— richtung zur Achse 32 fließt das flüssig gewordene thermo-
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plastisch© Material kreisförmig quer um die Achse 32, Wenn das in der Strangpresse enthaltene Material als eine Sesamtheit von Einseltei!elementen betrachtet wird, durchläuft folglich jedes Element einen schraubenförmigen Weg, der um eine Achse 32 zentriert ist, die ihrerseits ebenfalls schraubenförmig ist. Diese ziemlich komplexe Materialbews— gung innerhalb einer üblichen Strangpresse wird durch den Seibungskontalrt der Zylinderinnenfläche 34- mit der radial äußeren Fläche 35 des veränderlichen Plastikmaterials hervorgerufen· Wie in der durch Reibungswärme oder durch Erhitzen oder Abkühlen der Vorrichtung entstehenden Wärmeübertragung an der Grenzfläche zwischen dem Material und den Zylinder-«- oder Schneckenflachen herrscht normalerweise ein Temperaturanstieg, der sich von der Achse 31 nach außen zu diesen Grenzflächen ändert.
In Pig, 7 und 8 sind die Linien a, b und c auf der Fläche eines Querschnitts einer Plastikschmelze quer durch die Strangpresse gezeichnet, um ein annäherndes Fließmuster um den Kanal zwischen den Windungen 37 und 38 darzustellen und die Schraubenform des Weges, der von den Teilchen der der linie a folgenden Sotimeize durchlaufen wird, darzustellen. Wenn man nun den Teil der zwischen den Windungen 38 und 39 enthaltenen Schmelze- die sicji nach rechts bewegt, betrachtetist ersichtlich, daß dieser Teil der Schmelze durch die Hocken 40 hindurchgehen wird. Diese Nocken haben, wie im Vorhergehenden ausgeführt, eine Höhe, die etwa gleich der
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vollen töne des Ganges ist und durchdringen daher die volle Höhe des in dem Kanal enthaltenen Materials, tua die normalerweise quer laufenden Materialflüsse im Kanal au zerreißen und ein Mischen des Materials, das vorher
nahe um die Achse 32 des Materialflusses z.B. längs der Linie a umgelaufen i--st, mit dem Material, das weiter weg von der Achse 32 z.B. längs den Linien b und c umgelaufen ist, und umgekehrt hervorzurufen«
In Fig. 7 ist zu bemerken, daß die Richtung des Querstromes des geschmolzenen Materials in einem anderen Winkel gegenüber dem der Linie, in der die Nocken 40 angeordnet sind, liegt. Weitere Untersuchungen haben die Vorteile dieser Anordnung bestätigt.
Bei früheren Anwendungen wurde eine annehmbare Temperatureinheitlichkeit eines Strangpressenerzeugnisses hauptsächlich, dadurch erzielt, daß die Tiefe des Kanals in dem Meßbereich auf Kosten der Leistungsfähigkeit der Strangpresse verringert wurde.
Die Erfindung bringt demgegenüber den bedeutenden Vorteil mit sich, daß eine Verringerung des Kanalquerschnittes in dem Meßbereich einer Strangpresse vermieden wird, die sonst notwendig wäre, um eine ausreichende Plastizität des Materials zu erreichen. Die Verwendung; von Strangpressens ohne cken* die mit Hocken in dem Bndbereich versehen sind, ermöglicht eine
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größere Tiefe der Kanäle und damit die Benutzung von Strangpressen! die eine größere Leistungsfähigkeit "bei der Verarbeitung von verschieden thermisch empfindlichen synthetischen Harzen aufweisen· Bei der Erfindung soll nicht so sehr ein Schmalermachen des Plußv.eges des Schmels— stromes zu einem flachen Strom mit niedriger«Xapazität erreicht werden» als vielmehr den Schmelzfluß in einer Anzahl -kleinerer Flüsse zu unterteilen, wobei das geschmolzene Harz für eine sehr kurze Seit einer höheren Scherkraft ausgesetzt ist und danach wieder in d^n Mischvorgang eintrifft. Die Kosten zur Herstellung der Schnecke einer erfindungsgemäßen Strangpresse sind sehr gering· Ein besonderer Vorteil ist darin zu sehen, daß bereits bestehende Schneekeaeinrichtungen umgebaut werden können oder daß Strangpresse» alt neu hergestellten Schnecken versehen werden können, die Nocken für den ständigen Gebrauoh einer Strangpresse aufweisen«

Claims (3)

1· Strangpresse für plastisch-flüssiges Material dadurch gekennzeichnet. daß in einem Zylinder (12) eine Schnecke (6) mit einem K*rn {7) und einem schraubenförmigen Gang (8) vorgesehen 1st, der sich von dem Kern (7) nach auSen zu einer Uaörthungeiläche erstreckt, die konzentrisch zur Längsachse dos Kerns (7) und zu dem Zylinder (12), zu dem sie geringen Abstand aufweist, liegt, und daß der Schneckengang (β) einen »vischen zwei aufeinanderfolgenden Windungen liegenden, sich schraubenförmig längs der Schnecke erstreckenden Kanal festlegt, in dem sich von dem Kern (7) zur Umdrehungsfläche erstreckend« Nocken (15) vorgesehen sind, die quer zu dem Kanal und zumindest auf einer Seite entlang seiner Länge angeordnet sind und zueinander und zu den aufeinanderfolgenden Windungen einen Abstand aufweisen.
2· Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (6) in einen hinteren und einen diesem gegenüberliegenden Bereich, in welchem das Material plastisch ist, unterteilt ist und daß die Nocken (15) zumindest auf einer Seite des Kanals und längs des zweiten Schneckenbereiches angeordnet sind.
660755818.3.71 _2_
3. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die Bohrung des Zylinders ein hinteres Sinspeisungs— ende und ein vorderes Ausstoßende festlegt und daS die Schnecke in einen iua Verdichten und Plastifizieren des Materials vorgesehenen fcinteren Bereich und einen diesem gegenüberliegenden zum Mischen und Temperaturangleichen vorgesehenen zweiten Bereich unterteilt ist,
4, Strangpresse nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daS die Außenflächen der Hocken der UMdrehungeflache angepaßt sind.
5» Strangpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Nocken von«, einander und von den angrenzenden Windungen gleich groS ist»
DE6607558U 1967-06-28 1968-04-11 Strangpresse Expired DE6607558U (de)

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US64973367A 1967-06-28 1967-06-28

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