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DE6604278U - Diagnostiziervorrichtung - Google Patents

Diagnostiziervorrichtung

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Publication number
DE6604278U
DE6604278U DE6604278U DE6604278U DE6604278U DE 6604278 U DE6604278 U DE 6604278U DE 6604278 U DE6604278 U DE 6604278U DE 6604278 U DE6604278 U DE 6604278U DE 6604278 U DE6604278 U DE 6604278U
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DE
Germany
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organisms
micro
nutrient medium
culture medium
growth
Prior art date
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Expired
Application number
DE6604278U
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English (en)
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SE Massengill Co
Original Assignee
SE Massengill Co
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Publication date
Application filed by SE Massengill Co filed Critical SE Massengill Co
Publication of DE6604278U publication Critical patent/DE6604278U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/0096Casings for storing test samples
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/38Swabs having a stick-type handle, e.g. cotton tips

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  • Pathology (AREA)
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Description

Gebrauchsmusteranmeldung in Deutschland M 53 o44/3o h Gbm Anra·: S.E.Massengill Company
"Diagnostiziervorrichtung"
Die Neuerung betrifft DiagnöstiZiervorrichtungen und insbesondere Tupfer oder tupferähnliche Vorrichtungen, welche ttirekt mit dem Krankheitsherd in Berührung gebracht werden, von dem angenommen wird, dass er krankheitserzeugende Mikro-Organismen enthält. Die Neuerung bezieht sich ferner auf die direkte Erzeugung von Kulturen dieser Mikro-Organismen zu dem Zweck, ihre Anwesenheit oder Abwesenheit zu beweiseno Insbesondere bezieht sich die Neuerung auf eine Ausbildung der Vorrichtung, welche zwar den oben genannten Nachweis ermöglicht, bei der es aber nicht mehr erforderlich ist, dass der Abstrich auf eine Röhre oder Platte aufgebracht wird, welche einen für den Abstrich geeigneten Fährboden enthält·
Bekanntlich wird bei diesem Nachweis so verfahren, dass der Arzt das vermutliche Infektionsgebiet, in dem Mikro-Organismen vorhanden sein können, beispielsweise die Kehle, die Nase oder dergl· eines Patienten mit einem Tupfer berührt· Man nennt dies gewöhnlich: "einen Abstrich machen"»
Π427«
Postscheckkonto Nürnberg 882 60 — Bayerische Vereinsbank Nürnberg 20 58553
Dieser Abstrich wird dann in eine besonders vorbereitste Röhre oder auf eine Platte aufgebracht, auf der ein Nährboden angeordnet ist, der bewirkt, dass sich die Mikro-Organisraen weiter entwickeln· Dann wird die Röhre oder Platte den Inkubationsbedingungeji ausgesetzt, worauf der Arzt feststellen kann, ob Krankheits= erzeugende Mikro-Organisraen anwesend sind oder nicht»
Zweck der Neuerung ist es in erster Linie, eine Vorrichtung zu schaffen, welche diesen bekannten Vorgang für den Arzt da« durch wesentlich erleichtert, dass die übertragung des Abstrichs entfällt.
Ein weiterer Zweck der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche dem Arzt den direkten Kontakt des Krankheitsherdes mit einem Nährboden ermöglicht, dass die Inkubation und die Feststellung, ob krankheitserregende Mikro-Organismen vorhanden sind, direkt mit diesem Nährboden erfolgen kann·
Ein weiterer Zweck der Neuerung ist es, spezifische Nährböden zu schaffen, die soweit verfestigt sind., dass; sie in eine bestimmte Form gebracht werden können, damit die Berührung direkt am Krankheitsherd möglich wird.
Ein weiteres Ziel der Neuerung ist es, spezifische Nährböden zu schaffen, welche zusätzlich zur Verformung auch noch die Eigenschaft aufweisen, dass sie das Wachstum von Mikto-Organis« men anderer als der nachzuweisenden Art verhindern, sodass das Wachstum eines Mikro-Organismus in diesem Nährboden eine eindeutige Anzeige für die Anwesenheit dieses spezifischen Mikroorganismus bildet·
Im Hinblick auf die oben dargestellten und noch weiteren Vorteile und Merkmale der Neuerung besteht diese hauptsächlich darin, dass eine Versuehsvorrichtung zum Nachweis der Anwesenheit oder Abwesenheit von Mikro-Organismen in einem bestimmten Gebiet eines menschlichen oder tierischen Patienten geschaffen wird, die im wesentlichen aus einem Sterilisiert^hälter und
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einer den Nährboden tragenden Vorrichtung besteht, die lösbar im Behälter angeordnet ist, sodass die Vorrichtung mit dem Nährboden nach dem Herausnehmen aus dem Behälter mit dem Krankheitsherd, im dem Mikro-Organismen vermutet werden, in Berührung gebracht werden kann, worauf die Vorrichtung zum Zweck der Inkubation wieder im Behälter angeordnet wird*
IiIe Neuer»un|c bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Abstrichen aus Krankheitsherden, in denen Mikroorganismen vermutet werden und auf ein Verfahren zum Feststellen der Anwesenheit oder der Abwesenheit von Mikro-Qrganismen in diesem Gebiet· Diese Vorrichtung beste* im wesentlichen aus einem langgestreckten Träger und aus einer Vorrichtung zur Aufnahme von Nährböden, die am Ende des Trägers angeordnet sind und mit dem Krankheitsherd in Berührung gebracht werden, sodass dieselben danach den Inkubationsbedingungen ausgesetzt werden können, ohne dass dabei die Übertragung des Abstrichs auf einem getrennt angeordneten Nährboden oder ein Behälter erforderlich ist, der einen besonderen Nährboden enthält.
Nachfolgend wird die Neuerung anhand von Ausführungsbeispielen mit HLlfe von schematischen Zeichnungen näher erläutert·
Es zeigen:
Figur 1 einen Behälter mit einer Kappe zur Aufnahme der Tupfervorrichtung bei sterilen Bedingungen,
Figur 2 einen Tupfer nach der Neuerung
Figur 3 eine weitere Ausführungsform des Tupfers nach der Neuerungο
In Figur 1 ist eine Röhre Io dargestellt, welche ein Gewinde 11 aufweist, auf welches eine Kappe 12 sum Verschliessen der Röhre aufgeschraubt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Röhre nachdem sie und ihr Inhalt sterilisiert sind, unter aseptischen Bedingungen zu halten.»
604278
In Figur 2 ist ein langgestreckter Stab I5 dargestellt, ■ j
der beispielsweise aus Holz oder Plastik gefertigt sein (
kann und an einem Ende eine Verdickung aus Watte oder dergl· i 14 aufweist, auf welcher der Nährboden 15 angeordnet ist„ Diese Tupf^ Vorrichtung wird sterilisiert und in die Röhre Io eingebracht,
die ebenfalls sterilisiert ist. Die Kappe 12 bleibt aufgeschraubt,
bis die Vorrichtung verwendet wird. Wird die gebraucht, so wird
die Kappe abgenommen, der Tupfer aus der Tube herausgezogen | und das mit dem Bährboden versehene Ende der Vorrichtung mit Il dem Krankheitsherd, beispielsweise der Kehle, dem Ohr, |y
der Nase oder dergl· in Berührung gebracht, worauf dann jj"
der Tupfer wieder in die Tube eingesetzt und deren Inhalt den | Inkubationsbedingungen beispielsweise einer Temperatur von
25 bis 57°C ausgesetzt wird. Die Anwesenheit von Mikro-Organismen wird dann nach Ende der Inkubationszeit festgestellt.
In Figur ^ ist ein Stab l6 dargestellt, der in diesem Fall vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist und einen seitlichen
Fortsatz I7 aufweist«. Er ist so angeordnet, dass insgesamt eine
T-Form entsteht. Der Fortsatz kann aber auch in Form einer
Pfeilspitze oder in ähnlicher Form ausgebildet sein. Er ermöglicht, dass der Nährboden 18 direkt am Ende des Stabes l6 angeformt wird und verhindert diesen Abgleiten vom Stabe Dieser
Tupfer kann genau in gleicher Weise verwendet werden, wie der
Tupfer nach Figur 2, nämlich zur Bestimmung der Anwesenheit wird
durch Reiben des Tupfers direkt auf der Oberfläche des zu untersuchenden Gewebes hergestellt©
Durch die Neuerung wird ferner vorgeschlagen, die normalen
Nährböden aus zwei Gründen abzuändern, nämlichs
1. um eine grössere Formbeständigkeit zuerzielen, wodurch ff ermöglicht wird, d
befestigt wird und
ermöglicht wird, dass der Nährboden direkt auf dem Stab |
» · ·ο ο e · ti · β · «a o
Ιβ β · · ΰ β ·
2, das Einbringen eines Indikators in den Nährboden, welcher bei Anwesenheit bestimmter Krankheitserzeugender Mikro-Organismen eine charakteristische Färbung erzeugt, sowie das Einbringen eines antibiotischen Mittels, welches das Wachstum von Bakterien verhindert, Vielehe bei dem durchzuführenden Nachweis nicht interessieren, und welche anders sind, als diejenigen, welche mit dem Indikator die bestimmte Färbung erzeugen· u
Die Zusammensetzung dieser Nährböden nach der Neuerung wird nachfolgend beschrieben·
Bekannte Nährböden enthalten als Verfestigungsmittel bis zu etwa 2 # Agar«, Durch die Neuerung wird jedoch vorgeschlagen, 5 % Agar für die Nährböden zu verwenden, damit sie eine grössere-Formbeständigkeit bekommen, sodass sie "formbar" werden und in dieser Weise auf dem Stab angeordnet werden können, wobei übermässiges Abbröckeln oder dergl· bei der Handhabung und dem Entwickelnder Kulturen vermieden wird» Es können sogar mehr als 3 % Agar verwendet werden. Es hat sich aber gezeigt, dass die besten Ergebnisse mit etwa ]5 % Agar erzielt werden·
Hinsichtlich der zweiten oben vorgeschlagenen Massnahme ist es bekannt, dass beispielsweise Candida Albicans zusammen mit Wisrauth als Indikator eine ganz charakteristische dunkelbraune oder schwarze Färbung ergeben· Ferner wird auch durch die Neuerung vorgeschlagen, den Nährboden Neocmyin zuzuordnen, um das Wachstum von Bakterien zu verhindern, jedoch das Waöhstura von Candida Albicans nicht zu beeinflussen·ο Wenn daher nach der Berührung des Tupfers mit dem zu untersuchenden Gewebe und nach der Inkubationsperiode die charakteristische dunkelbraune oder schwarze Färbung auf dem Tupfer entsteht, ist dies der positive Nachweis für die Anwesenheit von Candida Albicans. Es ist zu beachten, dass Neomycin das Wachstum anderer Bakterienformen nicht verhindert, wie beispielsweise von Penizillin· Diese anderen Formen aber erzeugen auch nicht die charakteristische Färbung, welche die Anwesenheit von Candida Albicans anzeigen·
Nachfolgend werden Beispiele für die Zusammensetzung von Nährböden angegeben. Durch sie soll jedoch der Schutzumfang der Neuerung nicht 'eingeschränkt werden.
Beispiel 1
Nachfolgend wird ein Diagnostiziernährboden nach der Neuerung besehrieben, der zum Nachweis der Anwesenheit von Candida Albicans bei Vaginalinfektionen diect. Dieser Έ sisnährboden ist durch die Hinzufügung von Neomycinsulfat antibafcwriell eingestellt. Die Zusammensetzung ist folgendes
Befeextrakt o,l
Glykokol 1,0
Dextrose 1,0
Wismuth Sulfit als
Indikator 0,8
MeomycinsuUCat 0,
Agar 3,0
Wasser qos. loo
Der Nährboden wird auf einen Hblzstab aufgeformt, der an einem Ende ein Baumwollicnäuel aufweist· Der dadurch erzeugte Tupfer wird dann in die sterile Röhre eingebracht und dann erst bei Gebrauch wieder herausgenommen, wobei der Abstrich durch Reiben des Tupfers direkt auf der Oberfläche des zu untersuchenden Gewebes herge stellt wird· Der Tupfer wird dann wieder in die Röhre eingesetzt und bei 25 bis yj °c den Inkubationsbedingungen unterworfen. Wenn Candida Albicans vorhanden ist, werden schwarzgefärbte Kolonien sieht bar, während andere Pilzorganismen nicsht wachsen. Das Wachstum der Bakterien ist gehindert sowohl durch das Neomycinsulfat als auch durch den Wismuth Sulfit-Indikator·
Dadurch wird das bekannte Verfahren ersetzt, bei dem mit einem Wattebausch . oder einem metallischen Spatel der Abstrich abgenommen wird und auf eine Agar-Fläche, die in einer Röhre oder auf einer Platte angeordnet ist, aufgebracht wird. Beispiel 2
Nährboden zum Nachweis von Alpha- und Betahämolytischen Streptokokken und Staphylokokken.
Rinderher z-Häifusion 5oo g
Tryptose Io g
Natrium Chlorid 5g A fi Π Λ9 7 ft
Agar Jog ^VUl4i»O
Wasser q.s, looo ml. ( = Milliliter )
Beispiel
Nährboden zürn Nachweis von bakteriellen Wachstum im Urin: w Io g 2,5 g
EBM-Agar 5 g lo,o g
Pepton 5 g 3o,o g
Lactose 2 g 2,o g
Sucrose 3o g lo,o g
Dipotassiuia-Phosphate ο g 75 g
Agar 0,065 g : 5,0 g
Eosin Y 1 000 ml 30,0 g
Methylen blau metallischer Schein mit E.Coli· 1 000 ml
Wasser g.s.
Es zeigt sich ein grüner Nachweis von Staphylokokken Ho Media
Beispiel 4 Hefextrakt
Tryptose
Gelatine
Laktose 1
D-Manitol
Natrium Chlorid
Dipotassium-Phosphat
Agar
Wasser q«so
Beispiel 5
Nährboden zum Nachweis von Proteurs Harnstoff Agar Grundlage
Pepton 1*9"g
Dextrose 1,9 g
Natrium Chlorid 5, og
Monopotassium Phosphat 2,ο g
Harnstoff 2o,o g
rotes Phenol o,ol2. s
Agar 3o β
Wasser q.s· 1 000 ml
Bei all den oben genannten Beispieler wird nach der Sterilisation des Media der Nährboden auf einen sterilen Wattetupfer aufgebracht, wie in Figur 2, oder auf einen Plastikstab, der mit einem seitlichen Fortsatz versehen ist, wie in Figur 3· Dann wird der Kährboden unter aseptischen Bedingungen in die zuvor sterilisierte Glas- oder Piastil· röhre nach Figur 1 eingebracht
An bestimmten Exemplaren wird die Sterilität geprüft und festgestellt, ob sie durch den Herstellungsprozess beeinträchtigt wurde.

Claims (1)

  1. Nürnberg, den 15« Sept. I969 Bu.-Ki.
    Betr.:
    Gebrauchsmusteranmeldung in Deutschland M 53 o44/3o h Gbm
    "Diagnostiziervorrichtung"
    Anm·ϊ S. E. Massengill Company
    SCHJTZANSPRÜCHE
    Ie Versuchsvorrichtung zum Feststellen der Anwesenheit von Mikroorganismen in menschlichen oder tierischen Geweben, dadurch gekennzeichnet, dass sie im wesentlichen aus einem sterilen Behälter und einer Vorrichtung zur Aufnahme von Nährböden besteht, die lösbar im Behälter angeordnet is£ , sodass sie aus ihm herausgenommen und mit dem zu untersuchenden Gewebe in Berührung gebracht werden kann, worauf sie zum Zweck der Inkubation wieder in den Behälter eingebracht wird·
    2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Nährboden tragende Vorrichtung aus eignem Handgriff oder dergle besteht, an dessen einem Ende ein Nährboden in festem Zustand angeordnet ist·
    3>o Versuchsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Nährboden tragende Vorrichtung aus einem hölzernen Griff besteht, an dessen einem Ende ein Wattebausch und auf ihm der Nährboden angeordnet ist»
    4ο Versuchsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die den Nährboden tragende Vorrichtung aus einem langgestreckten Handgriff besteht, an welchem an einem Ende ein seitlicher Portsatz angeordnet ist, der von dem im festen Zustand befindlichen Nährboden umgeben ist·
    5· Versuchsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff aus Kunststoff gebildet ist·
    ■ ···* ft · ft* a· · ·
    • · i«j« #■·*·
    A · ·. t IBt it · *β 9
    O » * * t β
    6. Vorrichtung zur Herstellung von Kulturen von die von menschlichen oder tierischen Geweben stammen, dadurch gekennzeichnet, dass die Torrichtung aus einem langgestreckten Träger besteht, an dem am einen Ende ein Vorrichtung zur Aufnahme von Nährböden angeordnet ist^ welche mit dem Gewebe in Berührung gebracht wird, worauf der Nährboden den Inkubationsbedingungen ausgesetzt wird, ohne dass es erforderlich ist, eine Übertragung auf einen von der Vorrichtung getrennten Nährboden vorzunehmen.
    7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, einen sterilen Behälter, in dem die Vorrichtung angeorndet ist, solange sie nicht mit dem Gewebe in Berührung ist.
    8. Vorrichtung zum Herstellen von Abstrichen aus menschliehen oder tierischen Geweben zur Feststellung der Anwesenheit von Krankheitserzeugenden Mikro-Organismen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem langgestreckten Träger besteht, der an einem Ende mindestens einen seitlichen Fortsatz aufweist, auf dem ein Nährboden im festen Zustand angeordnet ist.
    9· Vorrichtung nach Anspruch δ, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Fortsatz T-förmig ausgebildet ist*
    Ioο Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Fortsatz pfeilförmig ausgebildet ist.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis Iq, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in einem sterilen Behälter angeordnet ist*
    12»Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dei? Nährboden mindestens 5 Gewichts-Prozent Agar enthält, sodass er sowohl mit dem langgestreckten Träger verbunden vrerden kann, und auch formbeständig ist.
    If
    13« Nährboden für die Züchtung von Mikro-Organismen, dadurch
    gekennzeichnet, derr er neben den Nährstoffen zur Erhöhung
    seiner Formbeständigkeit, auch noch etwa J Gewicht-Prozent
    Agar enthält.
    l4e Nährboden nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Indikator enthält, der zusammen mit besonderen Mikroorganismen eine besondere Färbung erzeugte
    ■15o Nährboden nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet, dass er ein antibiotiscb.es Mittel enthält, welches- das Wachstum bestimmter Mikro-Organismen hemmt, während es das Wachstum anderer Mikro-Organismen nicht beeinflusst.
    l6» Nährboden nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet, dass er Neomycin enthält, welches das Wachstum bestimmter anderer
    Mikro-Organismen hemmt.
    17· Nährboden nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet, dass er ;/ einen Indikator enthält, der zusammen mit bestimmten Mikroorganismen eine charakteristische Färbung ergibt und dass
    der Nährboden ferner ein antibiotisches Mittel enthält, welcheg das Wachstum bestimmter Mikro-Organismen hemmt, jedoch auf andere bestimmte Mikro-Organismen nicht einwirkt.
DE6604278U 1964-10-19 1965-10-18 Diagnostiziervorrichtung Expired DE6604278U (de)

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US404852A US3368549A (en) 1964-10-19 1964-10-19 Diagnostic swabs

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DE (2) DE1492038A1 (de)
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