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DE6604015U - Hefter aus kunststoff-folie - Google Patents

Hefter aus kunststoff-folie

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Publication number
DE6604015U
DE6604015U DE19676604015 DE6604015U DE6604015U DE 6604015 U DE6604015 U DE 6604015U DE 19676604015 DE19676604015 DE 19676604015 DE 6604015 U DE6604015 U DE 6604015U DE 6604015 U DE6604015 U DE 6604015U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
base sheet
recess
longitudinal edge
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19676604015
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Lennartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19676604015 priority Critical patent/DE6604015U/de
Publication of DE6604015U publication Critical patent/DE6604015U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Walter Lonnartzt-Rotngohvialgo b« Dachau, Waldstr.9
Hefter aus Kunststoff-EOlie
Die Erfindung "bezieht sich, auf einen Hefter aus Kunststoff-Folie, "bestehend aus einem Grundblatt mit einem als Träger eines Aufreihbandes dienenden zurückgezogenen TTaIz streif en, ferner aus einem durchsichtigen, mit dem Grundblatt eine Tasche bildenden Einlageblatt, sowie aus einem am IFalzstroifen des Grundblattes befestigten, durchsichtigen Deckblatt. . '
Solche Hefter sind in einer älteren Patentanmeldung vorgeschlagen worden, damit auch ungelochtes Schriftgut im Hefter abgelegt werden kann. Es hat sich jedoch als schwierig herausgestellt, die Tasche so auszubilden, daß sie gut zugänglich und von ausreichender Haltbarkeit ist.
Dor Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, "bei Heftern dor eingangs geschilderten Art die Tasche in ihrer Handhabung und Lebensdauer zu verbessern.
Zur Lösung diGser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß da3 Einlageblatt aus einer weichmacherfreien Folie besteht und mittels einer sich über den unteren Querrand sovijLe einen !eil des freien Längsrandes erstreckenden Hallt am Grundblatt befestigt ist, wobei das Einlageblatt mit einer sich an das Ende der Befestigungsnaht am Längsrand anschließenden, verhältnismäßig weit nach innen reichenden Aussparung versehen ist. Durch die Maßnahme, die Tasche nur teilweise am Längsrand zu schließen, ergibt sich eine ziemlich große Einstgoköffnung. Wenn dabei aber eine Weichfolie als Einlageblatt verwendet wird, steht die freie Ecke dieses Blattes bereits -nach kurzem Gebrauch durch das häufige Umbiegen hoch. Wird der Hefter mit derart umgebogenen Taschenecken geschlossen und z.B. eine Zeit in einer Happe getragen, so bleibt die Biegmg im Einlageblatt. Der Hefter ist in jedem Pail in seiner Gebrauchsfähigkeit eingeschränkt, bzw. kann des öfteren nicht mehr Verwendung finden. Diese Gefahr wird gemäß der Erfindung durch ein Einlageblatt aus weichmacher fr eier 3?olie vermieden. Jedoch ergeben s-ich durch solche Hartfolien-Blätter neue Schwierigkeiten, weil beim öffnen der Tasche in der Abhebezone Knick- bzw. Weißbruchstellen verursacht werden.
Es hat sieb, nun gezeigt, daß dioso Knickstellen in einem Bereich oberhalb des Endes der Befestigungsnaht entstehen. Gomäß der Erfindung wird dieser Bereich im Einlageblatt entfernt, so daß durch die geschilderten Maßnahmen, eine Lösung der gestellten Aufgabe ermöglicht wird.
Darüber hinaus wird der Vorteil orzielt, daß sich das H Abheben des Tasohenblattos nicht auf die Längsseite beschränkt, sondern in den Taschenbereich verlagert wird. Das Einführen des Schriftgutes wird somit wesentlich erleichtert. Gleichzeitig verhindert die Aussparung auch, daß das Schweißnahtende beim öffnen der Tasche auf Zug beansprucht wird. Endlich kann das Deckblatt oder das üblicherweise zwischen dem Deckblatt und dem Grundblatt angeordnete Gelenk in Form eines Biegestreifens aus einer Kunststoff-Folie mit verhältnismäßig großem Weichmachergehalt gefertigt sein, denn es besteht keine Gefahr, daß die Tasche durch ein Wandern des Weichmachers ) wellig wird.
Die Aussparung erfüllt ihre Aufgabe besonders vorteilhaft, wenn die Aussparung in Form eines Dreiecks mit einer ausgerundeten, zum gegenüberliegenden Längsrand der Hülle weisenden Spitze ausgebildet ist.
Ferner kann das öffner» der Tasche noch weiter erleichtert werden, indem am Grundblatt entlang des
freien Längsrandes vom Ende der Uaht" aus bis über den Bereich der Dreieck-Aussparung hinaus eine GrUTfäusspa-
660
ν rung vorgesehen ist. /
In dor Zeichnung ist sin Ausführungsboispiol des 32**- findungsgogenstandes dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 oino schaubildlicho Darstellung des geöffneten SeJCtQE1S sii'fc "bsiluöisa "Weccgebrochenem Deckblatt und ·
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Hefter.
Der Hofter besteht im gezeichneten Beispiel aua einem Grundblatt 1 aus einer farbig gehaltenen Hartfolie aus Kunststoff, welches Blatt zur Bildung des Eückenbuges 2 einen angebogenen Palastreifen 5 aufweist. Auf der Ober-Beite des Falzstreifens 5 ist mithilfe einer ßahmenschweißnaht 4 ein Streifen 5 aus einer sehr biegsamen Kunststoff-Folie angeschweißt. Dieser Streifen 5 bildet das Biegegelenk für das Deckblatt 6, das am Biegestrüifen 5 angeklebt oder angeschweißt ist. Das Deckblatt 6 ist aus einer glasklaren Kunststoff-Folie mit einem Weichmachergehalt gefertigt. Der Biegestreifen 5 ist noch weicher eingestellt als das Deckblatt 6, d.h., sein Weichmachergehalt ist noch erheblich größer.
Auf der Innenseite des Grundblattes 1 ist ein Einlageblatt 7 angeordnet, das aus einer glasklaren Kunststoff-Folie ohne einen Gehalt an Weichmacher gefertigt ist. Das Einlageblatt 7 weist einen Falzstreifen 8 auf, der sich von unten gegen den Falzstreifen 3 des Grundblattes 1 legt und mit diesem durch die Eahmensch-weiß-
« ·· ι· · β β « et·
- 5 -naht 4 fest verbunden ist. /
Ferner ist das Einlageblatt 7 am unteren Quesrand. mithilfe einer Schweißnaht 10 und am freien längsrand mit einer Schweißnaht 12 am Grundblatt 1 befestigt. Die Schweißnaht 11 ist dabei nur bis etwa zur Mitte der Längsseite 12 des Grundblattes 1 geführt, so daß das Einlageblatt γ mit dem Grondblatt 1 sins Sasohe bildet H dia eine verhältnismäßig große Einstecköffnung aufweist.
Anschließend an das Ende 12' der Schweißnaht 12 ist im Einlageblatt 7 eine dreieckförmige Ausnehmung 13 eingearbeitet, deren Spitze 14 vorrundet ist und zur gegenüberliegenden Längsseite des Hefters weist. Die Ausnehmung 13 erstreckt sich verhältnismäßig weit in das Einlageblatt 7 hinein, so daß das Einlageblatt 7 beim öffnen der Tasche weit vom Grundblatt 1 abgehoben werden kann.
Das Grundblatt 1 weist am Längsrand 11 unterhalb der Aussparung 13 eine Griffaussparung 15 auf, welche die Dreieck-Aussparung 13 überragt, wodurch am Einlageblatt 7 ein Grifftab 17 entsteht.
Diese baulichen Besonderheiten bringen es mit sich, daß die Tasche verhältnismäßig weit geöffnet werden kann, ohne.daß das Einlageblatt 7> ungeachtet des dafür verwendeten Werkstoffes, v/e&er Eiräüißstellen noch Knick= stellen erfährt. Auch ist das Ende 12· der Schweißnaht
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- 6 von Zugkräften völlig entlasset.
Der Biege streifen 5 kann "bei geschlossenora Hefter auf dem Einlageblatt? 7 auf liegen, ohne daß durch ein Wandern des V/eichmachers die Gefahr besteht, daß das Einlageblatt an der Auf lagestelle wellig wird. Der Falzstreifen 3 und die damit "befestigten Falzstreifen 8 und der Bieges-creifea 5 stud sit liöcbera 18 v&vsohQxit durcn die ein Aufreihband 19 in der üblichen Art und Vieise gezogen ist. Das Aufreihband 19 hält mittels eines Ifiederhaltestrei- £ens 20 das eingeheftete Schriftgut auf dem Falzstreifen 5 fest.
Die durch das Grundblatt 1 und das Einlageblatt 7 gebildete Tasche ist im Format etwas größer als das abgeheftete Schriftgut (z.B. DDT A ^Schriftgut). Der Grifftab 17 ist somit auch dann frei zugänglich, wenn im Hefter Schriftgut abgeheftet ist. DiQ Tasche kann auch in •diesem Fall ohne jede Schwierigkeit geöffnet werden, wobei sich noch besonders vorteilhaft der Umstand erweist, daß der Falzstreifen 3 elastisch biegsam ist. Der eingeheftete Schriftgutstapel läßt sich infolgedessen ohne weiteres von der Tasche abheben.
Zu erwähnen ist noch, daß die Befestigung dos Einlageblattes auch auf andere Art und Weise erfolgen kann als im gezeichneten Beispiel. So könnton anstelle der Kantenschweißnähte 10 und 12 auch an 3?alzstroifen vor-
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gesehene Sehweißtiälite zur Befestigung dienen. Auch ist eine Verbindung des Einlage"blat-ces 7 mit dem tfalzstrei- fen 3 des Grundbla-fctes 1 nicht unbedingt erforderlich. Es würde genügen, wenn das Einlageblatt 7 unter den Falzstreifen 3 geschoben wird.

Claims (2)

It- Il o- s S c h u t ?, ansprüche :
1. Hefter aus Kunststoff-IOlie, "bestehend aus einem Grundblatt mit einem als Träger eines Aufreihbands AίgiigjidQIlν ST43>Ü0lsg©DO2©nes J'al^stS'eifeS· femer aus einem durchsichtigen, mit dem Grundblatt eine Tasche "bildenden Einlageblatt, sowie aus einem am Ealzstreifen des Grundblattes befestigten, durchsichtigen Deckblatt, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlageblatt aus einer weichmachorfreien -Folie besteht und mi-ctels einer sich über den unteren Querrand (9) sowie einen Teil des freien Längsrandes (11) erstreckenden Naht (10 und 12) am Grundblatt (1) befestigt ist, wobei das Einlageblatt (7) mit einer sich an das Ende (121) der Bofestigungsnaht (12) am Längsrand (11) anschließenden, verhältnismäßig weit nach innen reichenden Aussparung (13) versehen ist.
2. Hefter nach -Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparung (13) in Form oinos Dreiecks mit einer ausgerundeten, zum gegenüberliegenden Längerand der Hülle weisenden Spitze (14) ausgebildet ist*
J. Hoftor nach Anspruch "i odor 2, d a d u r c h gekennzeichnet , daß am Grundblatt (1)
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entlang des freien. Längsrandes (11) vom Ende (12f) der Naht (12) aus "bis über den Bereich der Dreieck-Aussparung (15) hin aus eine Griff ausepsirung (15) vorgesehen ist.
6604
DE19676604015 1967-01-12 1967-01-12 Hefter aus kunststoff-folie Expired DE6604015U (de)

Priority Applications (1)

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DE19676604015 DE6604015U (de) 1967-01-12 1967-01-12 Hefter aus kunststoff-folie

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DE19676604015 DE6604015U (de) 1967-01-12 1967-01-12 Hefter aus kunststoff-folie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6604015U true DE6604015U (de) 1969-12-04

Family

ID=6585005

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19676604015 Expired DE6604015U (de) 1967-01-12 1967-01-12 Hefter aus kunststoff-folie

Country Status (1)

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DE (1) DE6604015U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10348660A1 (de) * 2003-10-15 2005-06-30 Esselte Leitz Gmbh & Co. Kg Aufbewahrungshülle für Schriftgut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10348660A1 (de) * 2003-10-15 2005-06-30 Esselte Leitz Gmbh & Co. Kg Aufbewahrungshülle für Schriftgut

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