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DE6603798U - Verschwertungssystem fuer ruestungsstuetzen - Google Patents

Verschwertungssystem fuer ruestungsstuetzen

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Publication number
DE6603798U
DE6603798U DE19656603798 DE6603798U DE6603798U DE 6603798 U DE6603798 U DE 6603798U DE 19656603798 DE19656603798 DE 19656603798 DE 6603798 U DE6603798 U DE 6603798U DE 6603798 U DE6603798 U DE 6603798U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
bracing
struts
pieces
connecting pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19656603798
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Terex Peiner GmbH
Original Assignee
Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG filed Critical Peiner Maschinen und Schraubenwerke AG
Priority to DE19656603798 priority Critical patent/DE6603798U/de
Publication of DE6603798U publication Critical patent/DE6603798U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

dr. K. R. EIKENBERG dipl-chem. W. RÜCKER dipl-ing. S. LEINE
PATENTANWÄLTE
• Patentanwälte Or. Eikenberg, RQcker &. Leine, 3 Hannover, Am Klanesmartrt 10/11 · Feiner Maachinen-
und Schraubenwerke AG
3 HANNOVER. AM KLAGESMARKT lO-ti
10. Aiigust 1965
TELEFON T24O2 UNO 124Ο3 KABEL: BtPAT HANNOVER
Unsere Zeichen:
394/64
Vers chwertungssys tem für Rüstungsstützen
Die Erfindung "betrifft ein Verschwertungssystea für Rüstungsstützen.
Rüstungstutzen, insbesondere wenn sie in Verbindung mit Rüstungsträgern zum Einrüsten von Betonbrücken benutzt werden, müssen bei Überschreitung ihrer max. freien Knick— länge und außerdem auch zur Aufnahme von Horizontalkräften miteinander verschwertet werden. Bisher werden für diese
mit Hilfe von Ansehlußstücken in Form von Oeiamschellen mit den Rüstung stützen verbunden werden. Diese Art der Verschwertung hat zwar den Vorteil der Anpassungsfähigkeit an verschiedene ~tützenabst*inde, dafür jedoch den Kachteil eines sehr großen Montageaufwandes, denn die Klemmachellen müssen nicht nur mit den Verschwertungsrohren verschraubt werden, sondern sie müssen auch entweder mittels Schraubverbindung mit den Stützen verbunden werden, oder sie sind als Doppelschellen ausgebildet, wobei die eine Schellenhälfte mit einem Konstruktionsteil der Stüti· bsw. eines bereits
Posiidiecttonto: Hannover 43400 · Commerebonk Hannover 3)107SSS ■ Dresdner Bank Hannover Deutsdis Bank
JIo
mit dieser Stütze verbundenen Rohr, die andere mit dem Yerschwertungarohr ia ReibimgschluS gebracht wird. Sin weiterer Hachteil besteht darin, daß die Klemmschellen durch den ReibungsschluS mit dein Rohr in den ineisten Fällen nur eine kleinere Kraft übertragen können, als sie das Rohr an sich aufnehmen könnte. Dies ergibt häufig, insbesondere bei hohen Stutzen und hoher Windbelastung auf den Schalungsüberbau, die Notwendigkeit, mehrere Rohre parallel zueinander anzuschließen. Durch den Anschluß doppelter Rohre steigt aber die Montagezeit auf über das Doppelte, weil erhebliche ühterbringungsschwierigkeiten für die vielen Rohre entstehen. Hinzu kommt, daß alle Anschlüsse mit KIemaischellen sowohl in bezug auf die Stützen als auch auf das Rohr außermittig sind, was die statischen Verhältnisse sehr tingünstig beeinflußt.
Diese Nachteile de- Verwendung von normalen Gerüstroh= ren unbestimmter Lan e in Verbindung mit Klemmschellen werden erfindungsgemäß vermieden durch die Kombination der Merkmale, daß die Verschwertungsstreben eine vorbestimmte Lange aufweisen und an ihren Tnden mit nschlußteilen versehen sind, und daß die Anschlußstücke für den kraftschlüsr-igen Anschluß der \nschluyteile der Ver^chwertungsstreben eingerichtet sind. Zweckmäßig wird dabei der kraftschlüssige Anschluß der Ve-schwertungsstreben an den Ansohlußstücken dadurch erreicht, da? an den toden der Ve schwertungsstre-
6603?9
ben Aneehlußaugen vorgesehen sind» die sich mittels einer Stehbolzenverbindung mit dem zugeordneten Änschiußstück verbinden lassen.
In der einfachsten Form sind die Versehwertungsstreben als Verschwertungarohre ausgebildet und in bestimmte?, fester IAn^e vorgefertigt. Bas bedingt zwar ganz bestimmte Stiitzenabstände, die jedoch in den meisten Fällen, insbesondere in Brückenlängsrichtung, durchaus in Kauf genommen werden können, da die auf die Rüstungstützen aufgelegten Rüstungsträger längenverstellbar sind und damit ohne Schwierigkeiten £u dem bei der iSinrüstung eines Brückenfeldes bestimmter Länge erforderlichen Längenausgleich herangezogen werden können. -
Ia Rahmen der Erfindung ist es aber auch ohne weiteres möglich, längenverstellbare Verschwertungsrohre zu verwenden, wodurch sich die großen Vorteile der vereinfachten Montage mit den Vorteilen beliebiger Stützenabetände verbinden lassen. Pie Längenverstellung kann dabei, wie an sich bekannt, durch Teleskopieren von Rohren verschiedenen Durchmessers und Einstecken von steckbolsen in verschiedene Löcher dieser Rohre geschehen. Weiterhin kann, evtl. in Kombinastion mit der ntufenweisen Verstellung, eine stufenlose Verstellung mittels einer Schraubenspindel vorgesehen werden.
Die Art der Befestigung der mit den Verschwertungsrohren zusammenwirkenden Anschiuustucice an des Stützen
h-he* eich stach dea ^«?seils vorliegendes Stüt^entyps Es 3ind z.B. Stützen im Gebrauch.« die aus einfachen Rohren verhältnismäßig gro. en Durchmessers sdt Plane chTer bindungen von üohr zu iiohr bestehen. .aidere Stutzen bestehen aus Fachwerkkonstruktionen, wobei als Pachwerkstäbe Rohre oder Ixofile verwendet werden. Die Anwendung der Erfindung ist grundsätzlich, bei allen St-tzsnkonstruktionen möglich, wobei es in jedem Fall zur Erleichterung der Montage zweckmäßig ist, die Ansehlußstücke so auszubilden, daß sie auch an fertig zusammengebauten Stützen nachträglich anzubringen sind.
Ss ist erwünscht, dab die Verschwertungsrohre in der Draufsicht nicht nur in einer bestimmten Richtung zur Stütze befestigt λerden können, sondern sich in einem weiten Bereich schwenkbar anordnen lassen. Dadurch wird nämlich eine versetzte Stutzenstellung ermöglicht,, wie sie besondere bei im Grundriß schiefwinkliges Brücken oft erforderlich ist. Die horizontale . chwenkbarkeit bedingt - auch bei Verschwertungsrohren bestimmter L nge - eine gewisse iiinkelbeweglichkeit der kohre in senkrechter Richtung. Außerdem ist es zweckm^ßig, die Anschlusstucke so auszubilden, daß sowohl sehr ige als auch horizontale Verbände angeschlossen werden können. Die Jischlufistücke sind daher vorzugsweise so uusgebilaet, daß sie einen sowohl in horizontaler wie in vertikaler Kichtun^ gelenkigen Assehluu der !/erschwertungsrohre gestatten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend in einest AiiefuhruSgBbfcisplel anhand dsl? Zeichnungen erläutert. Dabei stellen dart
Fig« ? eine bevorsagte Ausführungsform eines Anschlug»
Stückes geoftß der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 das Anechlußstück nach £ig· i in Braufsieht, ■Fig. 3 ein Petaü des Anschluflatückee nach Pig. 1, Fig. 4 eine Auaführungsfoxm einer Terschvertungsstrebe
genäß der Erfindung in Seitenansicht, Pig. 5 eine weitere Ausführungsfora einer Verachwertungs—
Btrebe genäB der Erfindung in Seitenansicht· Fig. 6 ein Detail der Yerschwertungsstrebe nach Fig· 5 in vergrößertem Maßstab.
Dem zeiohnorisch dargestellten ÄusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist der unter der Bezeichnung "Peiner Rü-Btungaatütze" bekannte Typ von Rüatungastützen «ugrundegelegt. Bei diesem Typ von Küstungsatützen bestehen die einzelnen Stützenelemente aus Winkelprofilen mit faohwerkförmiger Hundstahl-Vertitterung. Sie besitzen einen quadratischen Querschnitt. Ihre Verbindung miteinander erfolgt nur in den vier Ecken durch an der Stirnseite des einen Elements angebrachte seknrechte Schlitzbolzen- die durch entsprechende stirnseitige Bohrungen des anderen Elements hindurchgreifen und mit Keilen gesichert werden. Zwischen den Stirnseiten der beiden Elemente ist dabei im Bereich der Schlitzbolzen je eine Druckplatte vorgesehen mit der Folge, daß die den stirnseitigen Abschluß der Stützenelemente bildenden Winkelprofile einander nicht berühren, sonderä einen gewissen Abstand voneinander behalten- In Figur 2 sind diese stirnseitigen ä'inkeiprofile der Stützenslemente strichpunktiert eingezeichnet und mit R- bzw. S2 be"* zeichnet.
Der Abstand zwischen den Winkelprofilen E- und R« ^er miteinander verbundenen Stützenelemente ist zur Befestigung der Anschlußstucke fdr die Versehwertungsstreben ausgenutzt. Wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, enthält jedes Anschlußstück A ein D-föraiges Profilteil 1, z.B. ein U-förmig gebogenes Flacheisen, und eine daran befestigte flache Lasche 2, deren
6603?
Stärke und Länge so bemessen ist, daß sie durch den Zwischenraum zwischen den Winkelprofilen R1 und Rp hindurchgesteckt und durch einen Keil 3» äer in eine schlitzförmige Ausnehmung 4 der Lasche 2 gesteckt wird, gesichert werden kann. Der Keil, der vorzugsweise durch eine nur schenatisch angedeutete Kette 5 mit dem Profil 1 verbunden ist, stützt sich in seiner Eingriffsteilung einerseits gegen die Kanten der waagerechten Schenkel der Winkelprofile R^ und R2 und andrerseits gegen die Kante der Ausnehmung 4 ab, so daß die Basis des Profilteils 1 fest gegen die senkrechten Schenkel der Winkelprofile R- und R2 gedruckt ist. Zur genauen Festlegung des Anschlusstuckes der Höhe und Seite nach ist mit des Profilteil 1 sin Justierzapfen 6 verschweigt^ der in ein Loch des vVinkelprofils R. eingreift. Zweckmäßig ist dieses Loch das auch schon bislang in den zugrundegelegten "Peiner Küstungsstützen" vorhandene Loch star Aufnahme der AnsehluSbolzen für die üblichen Rohrschellen.
In den beiden Schenkeln des Profilteiles 1 ist in entsprechenden Bohrungen ein Gelenkbolzen 7 drehbar gelagert. Mit dem Gelenkbolzen 7 sind zwei Placheisen 8 parallel zueinander verschweißt, und zwar in einem solchen Abstand voneinander, daß sich eine Gabel ergibt, in die ein an seinem Ende 11 (baw. 11') mit einem Anschlußauge versehenes 7er-Bchwertungsrohr 7 (bzw. 71) eingeseüoben werden kann. Zur Aussteifung dieser Gabel ist etwa in mittlerer Höhe zwischen
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den "beiden Flacheisen 8 eine Verstärkungsrippe 9 angeordnet, die in einen in beiden Placheisen angebrachten Schlitz 10 eingreift und innerhalb diesns Tchliti.es Eit beiden Placheisen verschweißt ist. Natürlich, kann aber die Aussteifung der Gabel auch in anderer geeigneter Veise erfolgen·
Die Placheisen 8 sind mit -bohrungen 12, 13, 14,und 15 versehen, die jeweils paarweise zur Aufnahme der beiden Schenkel zweier U-förmiger f^teckbolsen 16 bzw. 17 dienen. Mit diesen Steckbolsen lassen sich zwei Verschwertungsrohre V bzw. V kr; ftscMüssig an das Anschluß stück A anschließen, indem der eine, in den ^ohrun en 12 bzw. 13 geführte Bolzenschenkel durch das Ansch'uSauge des betreffenden, in die von den Placheisen 8 gebildete Gabel eingeschobenen Verschwor tungs rohre s hindur^hgestecki; wird.
Me zweiten Schenkel der Steckbolzen 16 und 17 besitzen,
X-to Tt onlteiVtia J&a C^aItIuvI osns 1*7 oaDA'! 2·+ 4 β+■ £{nA
größere Länge als die ersten Schenkel und sind an ihren ~*n.-den mit je einer beispielsweise durch Hieten 18 befestigten Klappsicherung 19 versehen. Sie verbleiben auch dann ständig in den zugeordneten Bohrungen 14 bsw. 15, wenn die kürzeren Schenkel aus ihren Bohrungen 12 bzw. 13 herausgezogen sind. Dabei arretiert -:ie <lappsicherung in: geschlossenen Zustand (Fig. 3) die Lage des rteckbolzens in seinen Bohrungen, während bei geöffnrter xiappsicherung der °teckbolsen in seinen Bohrungen verschieblich wird und dabei cas mit dein kürzeren
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; Bolzenschenkel befestigte Verschwertungsrohr freigibt, je-
doch über den längeren Bolzenschenkel unverlierbar mit
dem Anschlußstück verbunden bleibt.
S-: Zum Aufbau des Versehwertungsaystems werden die ΜΙ Btungsstutzen an den notwendigen Stellen mit den Anschluß stücken A versehen. Dann braucht nur noch (mittels der Steckbolzen 16 und 17) an je zwei einander zugeordneten Anschlußstücken (d.h. an zwei an benachbarten Stützen angebrachten Anschlußstücken) ein Verschwertungsrohr V von vorgegebener, auf den Stützenabstand abgestimmter Län^e^ befestigt su werden. Weitere Arbeiten sind nicht mehr erforderlich, so daß sich insgesamt ein sehr einfacher, wenig SsitSüfwendiger Vorgang ergibt«
Sehr zweckmäßig ist es, bein Aufbau des Verschwertungssystems nur eines der beiden einander zugeordneten An-
BcaluS3"tÜ.UÄe Söfuft fee's iäi~t der einen Stütfrc sü VcjrkSÜSH,
das andere Anschlußstück hingegen zunächst üur durch loses Einführen des Keils mit der Stütze zu verbinden, und es erst nach dem Anschluß 6er Verschwertungsrohre mit seinem Keil fest anzuschlagen* "Durch diese Maßnahme - die allerdings bedingt, daß der Keil eine auch zur losen. Befestigung des Anschlußstücks ausreichende KÜnisität aufweist, d.h. mit ausreichend langen Keilflächen versehen ist - ergibt sich für das zweite Anschlußstück während des Aufbaus des Verschwertungssystems eine gewisse Beweglichkeit, die die
B*i*stigüBg eier Versshwertuiigsrohre mittels der Steekbolsen erleichtert. Weiterhin wird aber auch, wemdas zweite Anschlußstück erst nach dem Einsetzen der Verschwertungsrohre feetgeschlagen wird, ein Ausrichten der Stützen erreicht, da die auf genauer Länge befindlichen Vsrschwertungsrohre eine genau gerade Ausrichtung der Stützen bedingen. Infolgedessen 1 ißt sich der beim bisherigen Verschwertungssyetem mittels Klemmschellen meist erforderliche seitraubende Vorgang des Ausrichtens der S tut ssen einsparen.
Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei den "Peiner Rüstungstützen" beschränkt, sie läßt sich vielmehr grundsätzlich bei allen üblichen Typen von -"üstungsstützen benutzen. Dabei ist lediglich Voraussetzung, daß das Ansohlußstück Λ in einer Weise ausgebildet ist, die den Anschluß, und zwar zweckmäßig auch den nachträglichen Anschluß, an den betreffenden Stützen ermöglicht. Dies läßt sich in den einzelnen Pillen unschwer erreichen. Palis beispielsweise rohrförmige Stützen vorhanden sind, deren Tilemente über stirnseitige, nach außen weisende Flansche miteinander verbunden s ind, braucht die andern vorangehend beschriebenen Anschlußstuck angebrachte Lasche 2 lediglich mit einer oder mehreren Bohrungen versehen zu werden, so daß sie mit einzelnen der die Plansche zusammenhaltenden Schraubbolzen
■Pie mit den AnschxtiBstucken A zu verbindenden "ersehwertungsstreben (Verschwertungsrohre) T können an sich eine beliebige ?orm aufweisen, sofern nur sichergestellt ist, daß sie eine vorbestisate Länge besitzen und an ihres Enden »it Anschlußaugen (oder mit einem anderen geeigneten Mittel) zum kraft- schlüssigen Anschluß an die Anschlußstücke Tersehen sind.
In Mg. 4 ist «ine besonders zweckmäßige Ausführuagsform eines Verschwertung3rohres V gezeigt. Bei dieser Ausführungsfona iet die Tatsach· berücksichtigt, daß bei einem kraftschlüseigen Anschliiß der Verschwertungsrohre wesentlich
höhere Kräfte übertragen werden können als beiden iisher Üblichen Ansohlüsaen mittels Klemmschellen. Aus diesem Grunde ist das in Fig. 4 gezeigte Yers&hwertungsrohr in «einem knickgefährdeten Mittelbereich 25 mit einem größeren Durchmesser ausgebildet als in seinen weniger knickgefährdeten Endbereichen 22. Dabei sind zweckmäßig die Endbereiche 22 des Verschwertungsrohres V mit dem Durchmesser normaler öerüstrohre ausgebildet, so daß auch die Möglichkeit besteht, erforderlichenfalls weitere Verschwertungsrohres, z.B. Querverbände, mittels üblicher Klemmschellen an das Rohr V anzuschließen. Die äußeren Enden 21 des Rohres V sind zur Bildung der Anschlußaugen flach geschlagen (wobei der Abstand der bilden Flacheisen 8 des Anschlußstückes an die Dicke der flachgeschlagenen Rohrenden angepaßt ist). Der Mittelbereich 25 des Rohres Y weist einen den statischen Erfordernissen entsprechend größeren Durch-
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messer auf und kann im Gebiet des Übergangs auf die End— bereiche 22 verjüngt sein*
Die Versehwertungsrohre V können, wie in ^ig. 4 dargestellt, auf genaue Länge vorgefertigt sein, sie können aber auch längenverstellbar sein· T-^ine solche längenmäßige Yerstellbarkeit der Rohr· V ist anhand der *'ig· 5 n*iher erläutert. Das dort dargestellte Ver' chwertungsrohr ist mehrteilig ausgebildet, wobei das Haarteil 24 einen etwas kleineren Durchmesser besitzt als das Rohrteil 25 und in dem Rohrteil 25 teleskopisch verschiebbar ist. Dabei ist das Rohrteil 24 mit mehreren Bohrungen 26 versehen, die zweckmäßig abwechselnd senkrecht und waagerecht verlaufen (wie am deutlichsten aus Pig. 6 hervorgeht). In dem Hohrteil 25, und zwar in der Höhe seines einen "Rndes, sind ebenfalls Bohrungen 27 angebracht. Mit Hilfe eines in diese Bohrungen 26 und 27 eingesteckten Steckbolsens 28 läßt sich eine Grobeinstellung der Rohrlinge bewirken.
Zusätzlich zu dieser stufenweise Grobeinstellung (oder gegebenenfalls alternativ zu dieser) kann noch eine stufenlose Peineinstellung vorgesehen sein. Dazu ist in Fig. 5 in das zweite ^nde des Kohrteiles 25 eine butter 29 eingeschweißt, in die eine mit einem "nschlußauge 30 verbundene Schraubenspindel 31 eingeschraubt ist. ^rch Irehen der rrfrraubenspindel 31 in der butter 29 kann die Länge des fiohres V innerhalb des Bereichs einer Grobstufe stufenlos verstellt werden, so daß sich im Ergebnis jede beliebige Rohrlänge genau ein-
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stellen laßt· Urs d -bei die Knickgefährdung der Schraubenspindel 31 acglichst gering su halten» sollte deren freie Länge nicht allzu groß sein· Ia Beispiel der ^ig. 5 wird eine kurze L Ji^e der "chraubenspindel 31 durch die abwechselnd waagerecht und senkrecht verlaufenden Sohningen 26 in des uohrteil 24 erreicht, denn dadurch können diese Bohrungen ohne nennenswerte chwächung des Rohrteils 24 einen verhaltnissaßig geringen Abstand voneinander be~
KRR/ma - A.nsprUche -

Claims (14)

P.A. 428 315*n. 8.65 Anaprüche s
1. Yerschwertungsayetem für Rüstungsstützen, bestehend aus an den RüstuEgsstütsen angebrachten Anschlußstücken und an den Anschlußstücken befestigten Yersehwertungsstreben, Insbesondere Yerschwertungsrohren, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß die Yersehwertungsstreben eine Yorbestimte Länge aufweisen und an ihren Enden mit Anschluß— teilen versehen sind, und daß die Anschlußstücke für den kraft schlüssigen Anschluß der Anschlußteile der Yersehwertungsstreben eingerichtet sind.
2« Yerschwertungssjstem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Yersehwertungsstreben längenverstellbar ausgebildet sind.
3. Yerschwertungssystern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Yersehwertungsstreben aus mindestens zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen, deren Einstellung zueinander stufenweise durch eine Steckbolzen-Verbindung und/oder stufenlos durch ein Stellgewinde festgelegt ist.
-A 2-
- A2 - ϊ
4* Yerechwertungssyetem nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Versehwertungatreben eisen sich in Längsrichtung ändernden Querschnitt besitzen» wobei sie in ihrem mitfeieren Bereich einen der erforderliches Knickfestigkeit entsprechend gröSeren Durchmesser aufweisen als in ihren Endbereichen, in denen ihr ^urehmesser vorzugsweise gleich dem Durchmesser üblicher Gerüstrohre ist.
5« Verschwertungssystea nach einem der Ansprüche 1 bis 4* dadurch gekennzeichnet» daß die AnechluSstücke in an sieh bekannter Weise lösbar an den Rüstungestütsen befestigbar und für den nachträglichen ,Anbau an bereits fertig montierten Rüstungsstützen geeignet sind·
6· Verachwertungösystem nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet« daß zur Befestigung der Ansehlußstücke an den Rüstungsstützen eine Keilverbindung (mit vorzugsweise unverlierbar angeordnetem Keil) vorgesehen ist.
7· Verschwertungssyatem nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet» daß die Konizität des Keils ausreicht, um die Anschlußstücke zunächst lose an den Küstungsstützen zu befestigen und dann, nach erfolgtem Anschluß der Verschwertungsstreben durch Pestschlagen des Keiles ein Ausrichten der Rüstungsstützen auf genau gerade Richtung zu ermöglichen.
- A3 -
-Α3-
8· Verschwertungssyatera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Anschlußstücke an den RUatungsstützen an den Anschlußstücken ein Zapfen vorgesehen ist, welcher in eine in der Rüatungsstütze befindliche Bohrung eingreift.
9· Verschwertungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwertungsstreben um ihre senkrechte und/oder waagerechte Achse, vorzugsweise um beide Achsen, schwenkbar an den Anschlusstücken angeschlossen sind.
10· Verschwertungssystem nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß in jedem AnschluSstück ein senkrechter Bolzen schwenkhay ggT_ogoyfe ist^ Slit d*2S. θΐϋ J^iif ä&n kraftsfihlüsaigen AnaohluB der Versehwertungsstreben dienendes Verschlußteil fest verbunden ist.
11. Verschwertungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß die Versehwertungsstreben an ihren Snden mit jeweils einem AnschluSauge versehen sind, das sich mittels einer Steckbolzenverbindung mit einem der Anschlußstücke verbinden läßt.
12· Verschwertungssystem nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet» daß an dem schwenkbar gelagerten Bolzen der An-
■344-
-A4
schluSstUcke eine mit zwei parallelen» flachen Schenkeln versehene Gabel befestigt ist, wobei der Abstand der Gabelsehenkel etwa der Stärke der Anschlußaugen der Yerstärkungsstreben entspricht und wobei in einer Bohrung der Gabelachenkel ein Steckbolzen gelagert ist.
13. Verschwertungssystem nach Anspruch 11 oder 12, dadurchgekennzeichnet, daß die Steckbolzen zum Anschluß der Verschwertungsstreben unverlierbar mit dem Anschlußstück verbunden sind.
14. Verschwertungssystem nach Anspruch 12 und 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbolzen U-förmig mit einem kurzen und einem langen Schenkel ausgeführt sind, wobei der kurze Bol2s»sehenkel den gelenj^gexi Anschluß der Anschlußaugen der Verschwertungsstreben an die Anschluß stücke bildet, während der lange Bolzenschenkel durch eine weitere, is de» Säbel— schenkein vorgesehene Bohrung geführt ist und an seinem Ende eine Klappsicherung trägt, die in geschlossenem Zustand den kurzen Bolzensehenkel in seiner die betreffende Yersehwertungsstrebe mit dem Anschluß st tick verbindenden Lage hält, während sie im geöffneten Zustand den kurzen Bolzenschenkel «um Lösen der Verbindung zwischen Anschlußstück und Yerschwertungsstrebe verschieblich macht, den langen Bolzenschenkel jedoch gegen ein Herausziehen aus seiner Bohrung sichert.
-A5-
-Α5-
15· Versehwertungssyetem nach einem der Ansprüche 10 bis 14» dadurch gekennzeichnet«, daß das Anschlußstück mit je zwei
Bohrungen für den kurzen und langen Schenkel der Steckbolsen Teraehen ist, wobei die Bohrungen für den Anschluß der Ver-Bchwertungsstreben in gleichen Abständen ober- und unterhalb der Mitte des AnschluBstUckea angeordnet sind.
DE19656603798 1965-08-14 1965-08-14 Verschwertungssystem fuer ruestungsstuetzen Expired DE6603798U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12037803B2 (en) 2018-07-12 2024-07-16 Peri Se Insertable coupling for frame elements of a scaffolding

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US12037803B2 (en) 2018-07-12 2024-07-16 Peri Se Insertable coupling for frame elements of a scaffolding

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