DE668226C - Einrichtung zum Zufuehren von Schleif- oder Poliermitteln bei Linsenschleifmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum Zufuehren von Schleif- oder Poliermitteln bei LinsenschleifmaschinenInfo
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- DE668226C DE668226C DEN40006D DEN0040006D DE668226C DE 668226 C DE668226 C DE 668226C DE N40006 D DEN40006 D DE N40006D DE N0040006 D DEN0040006 D DE N0040006D DE 668226 C DE668226 C DE 668226C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B57/00—Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B13/00—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
- B24B13/02—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor by means of tools with abrading surfaces corresponding in shape with the lenses to be made
- B24B13/023—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor by means of tools with abrading surfaces corresponding in shape with the lenses to be made for grinding several lenses simultaneously
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von
Schleif- und Poliermitteln bei Linsenschleifmaschinen mit einer über dem Werkstückträger
hin und her bewegten Schleifschale.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Zuführung der Schleifmittel Schwämme zu
verwenden. In dem einen Fall benutzt man einen mit einem Schwamm versehenen Arm,
der an der Schleifschale befestigt ist und durch die hin und her gehende Bewegung derselben
in die Flüssigkeit eintaucht, das Schleif bzw. Poliermittel mitnimmt und an der Unterschale
bzw. an den Linsen abstreift. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, in einen ringförmigen
Schleifmittelbehälter einen Schwamm einzulegen, den die Schleifschale in bestimmten
Abständen berührt und das dadurch anhaftende Schleif- und Poliermittel mitnimmt.
In beiden Fällen ist für die Unterbringung der in der Höhe verstellbaren Schleifmittelbehälter
verhältnismäßig viel Platz erforderlich; aber auch der Verbrauch der Schleifmittelzubringer
ist außerordentlich groß, weil entweder während des Ganges der Maschine ein sich immer wiederholendes Zusammendrücken
und Ausdehnen des Schwammes stattfindet oder durch das zwangsläufige dauernde Wenden des Schwammes auf dem rauhen
Behälterboden einem sehr baldigen Verschleiß der Aufsaugemittel Vorschub geleistet
wird.
Da auf ein und derselben Maschine stets Gläser verschiedenster Krümmung geschliffen
werden und sich die Schleifschalen mit starker werdender Durchbiegung der Gläser
immer verkleinern, müßte zudem in beiden Fällen praktisch die Verwendung verschiedener
Größen der Schleifmittelbehälter in Erwägung gezogen werden. Sofern nur ein Behälter
benutzt werden soll, müßte dieser im Durchmesser sehr groß sein, lind als Folge
davon müßten auch große Schwämme verwendet werden, die einer noch schnelleren
Abnutzung bzw. einer Zerstörung unterworfen sind.
Da außer.dem zur wirtschaftlichen Arbeit stets eine bestimmte Menge Schleif- oder
Polierflüssigkeit in dem Behälter vorhanden sein muß, ist der Verbrauch von Schleif-
und Poliermitteln verhältnismäßig groß. Darüber hinaus setzt sich in großen Behältern
das Schleif- oder Poliermittel sehr leicht ab, so daß man besondere Rührvorrichtungen, einschalten
muß.
Vorliegende Erfindung, die durch die beiliegende Zeichnung beispielsweise dargestellt
ist, soll diese Mängel beseitigen. In der Zeichnung zeigen
Abb. ι eine Teilansicht einer Brillengläserschleifmaschine
im Schnitt mit dem Erfindungsgegenstand in einer Endstellung,
Abb. 2 die andere Endstellung des Erfindungsgegenstandes,
Abb. 3 eine Aufsicht auf den Erfindungsgegenstand in der Stellung gemäß Abb. i.
Erfindungsgemäß findet ein doppelarmigerA.t
wippenartiger Hebel Verwendung, desseneü|j
Ende einen aus aufsaugefähigem Stoff ^gV-.■
stehenden Schleifmittelzubringer trägt. Diesefffr
taucht in seiner Tiefstellung in einen veir^
hältnismäßig kleinen Schleifmittelbehälter ein. Das andere Ende des Hebels trägt einen Anö
schlag, der in der Bewegungsbahn der hin und her bewegten Schleifschale liegt, so daß
beim Auf treffen derselben auf dem Anschlag der Schleifmittelzubringer auf die Schleiffläche
geschwenkt wird.
Da im vorliegenden Falle nur ein kleiner Schleifmittelbehälter notwendig ist, wird ein
verhältnismäßig geringer Materialverbrauch möglich. Darüber hinaus benötigt man zur
Füllung des Behälters auch wenig Schleif- und Polierflüssigkeit. Der kleine Behälter hat
aber außerdem noch den Vorteil, daß durch das dauernde Hinundhergehen des Hebels
die Schleif- bzw. Polierflüssigkeit ständig in Bewegung gehalten wird, so daß sich die
Schleif- oder Poliermasse praktisch auf dem Behälterboden nicht absetzen kann. Um die
Bewegung der Flüssigkeit noch zu erhöhen, kann man den eintauchenden Hebelteil gegebenenfalls
durch zusätzliche Mittel breiter ausbilden.
Es ist gleichgültig, ob beide Teile des . wippenartigen Hebels außerhalb des Behälters untergebracht sind oder ob sich der Anschlag
innerhalb desselben befindet. Die Tauchtiefe des Schleifmittelzubringers kann
in an sich bekannter Weise, z. B. durch Schrauben o. dgl., geregelt werden.
Der Aufbau der vorliegenden Erfindung ist folgender:
Der doppelarmige Hebel« hat an seinem einen Ende 'einen Anschlag b, während das
andere Ende mit einem aus aufsaugfähigem Stoff bestehenden Schleifrnittelzubringer <c.
z.B. Schwamm, Pinsel o. dgl., versehen ist.
Der Hebel α ist In zwei Lagern d und e gelagert.
Der Schleifmittelzubringer C taucht in den Schleifmittelbehälter g ein. Durch die hin
und her gehende Bewegung der Schleif schale / trifft diese auf den Anschlag b und
nimmt auf dem Wege zu ihrem größeren Ausschlag den Hebel α zwangsläufig mit.
Hierdurch wird dieser gezwungen, sich um seine Lagerung d, e zu drehen, wodurch wie-
^derum zwangsläufig der Schleifmittelzubringerc
mit dem Schleif- oder Poliermittel aus i Anfangsstellung allmählich in seine
hststellung (Abb. 1) gebracht wird. In
streift er die mitgenommene Flüssigkeit an der Linse oder an der Unterschale ab. Bei der weiteren Bewegung der Schleifschale
macht der Hebele eine rückläufige Bewegung, so daß der Schleifmittelzubringer
c wieder in den Behälter g eintaucht. Durch die laufend hin "und her gehende Bewegung
der Schleifscheibe/ wird auch laufend der Schleifmittelzubringer C vom Flüssigkeitsbehälter
zur Linse "bzw. zur Schleifschale bewegt. Der Schleifmittelzubringer
bringt auf diese Weise genügend Schleif- oder Poliermittel an die richtige Stelle.
Ist die Schleif- oder Polierflüssigkeit zunächst auf die Linse oder einen Teil der
unteren Schleifschale aufgetragen, so wird sie durch die hin und her gehende Bewegung
der Oberschale immer weiter mitgenommen, bis sie sich über die gesamte Fläche der
Schleif schale verteilt hat.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zum Zuführen von Schleif- oder Poliermitteln bei Lins en schleifmaschinen mit einer über dem Werkstückträger hin und her bewegten Schleifschale, gekennzeichnet durch einen doppelarmigen, wippenartigen Hebel (a), dessen eines Ende einen aus aufsaugfähigem Stoff bestehenden Schleifmittelzubringer (c) trägt, der in seiner Tiefst ellung in einen verhältnismäßig kleinen Schleifmittelbehälter (g) taucht und dessen an- gp deres Ende einen Anschlag (6) trägt, der in der Bewegungsbahn der hin und her bewegten Schleif schale (/) liegt, so daß beim Auftreffen der hin und her bewegten Schleif schale (/) auf den Anschlag (b) der Schleifmittelzubringer (C) auf die Schleiffläche geschwenkt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Tauchtiefe des Schleifmittelzubringers (c) geregelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN40006D DE668226C (de) | 1936-11-03 | 1936-11-03 | Einrichtung zum Zufuehren von Schleif- oder Poliermitteln bei Linsenschleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN40006D DE668226C (de) | 1936-11-03 | 1936-11-03 | Einrichtung zum Zufuehren von Schleif- oder Poliermitteln bei Linsenschleifmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668226C true DE668226C (de) | 1938-11-28 |
Family
ID=7348108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN40006D Expired DE668226C (de) | 1936-11-03 | 1936-11-03 | Einrichtung zum Zufuehren von Schleif- oder Poliermitteln bei Linsenschleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668226C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663127A (en) * | 1952-09-13 | 1953-12-22 | Bausch & Lomb | Abradant supplying means |
| DE1187151B (de) * | 1959-04-07 | 1965-02-11 | Lunetiers Cottet Soc D | Vorrichtung zum Kopierschleifen eines kalottenfoermigen Werkstueckes |
| DE1228159B (de) * | 1959-04-07 | 1966-11-03 | Lunetiers Cottet Soc D | Vorrichtung zum Feinschleifen vorgearbeiteter Linsen |
-
1936
- 1936-11-03 DE DEN40006D patent/DE668226C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663127A (en) * | 1952-09-13 | 1953-12-22 | Bausch & Lomb | Abradant supplying means |
| DE1187151B (de) * | 1959-04-07 | 1965-02-11 | Lunetiers Cottet Soc D | Vorrichtung zum Kopierschleifen eines kalottenfoermigen Werkstueckes |
| DE1228159B (de) * | 1959-04-07 | 1966-11-03 | Lunetiers Cottet Soc D | Vorrichtung zum Feinschleifen vorgearbeiteter Linsen |
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