DE667176C - Rutsche fuer steiles Einfallen - Google Patents
Rutsche fuer steiles EinfallenInfo
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- DE667176C DE667176C DEB175482D DEB0175482D DE667176C DE 667176 C DE667176 C DE 667176C DE B175482 D DEB175482 D DE B175482D DE B0175482 D DEB0175482 D DE B0175482D DE 667176 C DE667176 C DE 667176C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/06—Transport of mined material at or adjacent to the working face
- E21F13/061—Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes
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Description
- Rutsche für steiles Einfallen Die Erfindung betrifft eine im Bergbau zu verwendende Rutsche für steileres Einfallen. Beim Einfallen von 3o' und mehr besteht die Gefahr, daß bei der Verwendung von Rutschen zur Förderung der Kohle in die Förderwagen die Geschwindigkeit des Förderguts zu große Ausmaße annimmt und die Bedienungsleute gefährdet werden, vor allem aber, daß die Kohlenbrocken beim Abgleiten und beim Aufprall bröckeln, die Kohle dadurch minderwertig wird und die Umgebung mit ungesundem Kohlenstaub anreichert.
- In Erkenntnis dieser Übelstände sind verschiedene Vorschläge zur Begrenzung der Fallbeschleunigung der abgleitenden Kohle gemacht, die fast alle auf den Einbau besonderer Hemmeinrichtungen in die Rutsche hinausgehen oder durch Verlängerung des Rutschenweges den Einfallwinkel verkleinern wollen. Die festen oder meist beweglichen Hemmeinrichtungen und Prallflächen werden unter der steten Beanspruchung durch die fallende KAle leicht zerstört und auch durch Kohlenstaub verschmutzt und dann unwirksam, so daß sie ihre Aufgabe nicht vollkommen oder nicht lange erfüllen.
- Gemäß der Erfindung sollen nun die für die Verlängerung des Rutschenweges für zickzackförmigen Gutablauf schräg gegeneinander versetzten Rutschen des Stranges jede für sich in winkelförmigem Querschnitt ausgebildet und in den Knicken des zusammenhängenden Stranges abwechselnd mit der Winkelrückwand an der Seite der Rutsche liegen, an welcher das Gut infolge der schrägen Lage des Blechs entlang gleitet. Sofern schon die einzelnen Schüsse selbst in ihrem Verlauf eine winklig gebogene Achse aufweisen, soll dann jeder Schuß für sich zwei gegeneinander versetzte Rückwände aufweisen.
- Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i einen schematischen Grundriß eines kurzen Rutschenstrangs mit geraden, stumpfwinklig aneinandergeschlossenen Schüssen, Fig. 2 einen schematischen Grundriß eines kurzen Rutschenstrangs mit in sich gebogenen und aneinandergeschlossenen Schüssen, Fig. 3 je eine Stirn- und Seitenansicht eines gerade * n Schusses.
- Gemäß der Fig. i sind die einzelnen Schüsse i mit einer winklig zur Grundfläche 2 stehenden Rückwand 3 versehen und im stumpfen Winkel abwechselnd nach der einen oder der anderen Seite weisend derart aneinandergereiht, daß die Rückwanä3 des vorhergehenden Schusses auf der entgegengesetzten Seite sich befindet, auf der die Rückwand des folgenden Schusses sitzt. Die Form und Länge der Schüsse kann an sich beliebig sein, so kann beispielsweise in, Ab- weichung der in der Fig. 3 dargestellten Ausbildung die Rückwand 3 im stumpfen oder auch spitzen Winkel zur Grundfläche 2 stehen. Die Verbindung der Schüsse i untereinhnder kann mit Hilfe irgendeiner bekannten verstellbaren Rutschenverbindung erfolgen und ist, weil nicht Gegenstand der Erfindung, der Übersicht wegen auf der Zeichnung nicht dargestellt.
- In der Fig. ?. ist ein Rutschenstrang dargestellt, der sich aus winklig gebogenen Schüssen i' zusammensetzt. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß die Rückwand 3 auf, dem einen Krümmungsteil des Rutschenschusses an der entgegengesetzten Seite sitzt wie die Rückwand 3 auf dem anderen Krümmungsteil j,-s# Schusses. Die Rutschenschüsse werden Fällen vorteilhaft an den Stempeln 4 in Ketten 5, die auf der Zeichnung strichpun M dargestellt sind, befestigt. # -i Auf der Zeichnung ist angenommen, daß das Einfallen und somit die Fördeiung üi Richtung des Pfeiles A erfolgt. Der Abbau findet in Richtung der Pfeile B statt; die losgebrochene Kohle fällt über die offenen Seiten der Rutschenschüsse in dieselben und gleitet in Richtung des Pfeiles A in Zickzacklinien, den Windungen des Rutschenstrangs folgend, nach unten, wobei die Gleitgeschwindigkeit durch mehr oder weniger starke Zickzackanordnung der Rutsche geregelt werden kann. Die auf der Zeichnung nicht dargestellte verstellbare Rutschenverbindung ist solcher Art, daß sie die Verbindung der einzelnen Rutschenschüsse untereinander in gerader Richtung und im stumpfen Winkel ,ermöglicht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rutsche für steiles Einfallen mit zickzackförmigem Verlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschenbleche winkelförmigen Querschnitt besitzen und daß die Rückwand in den Knicken abwechselnd stets an der Seite der Rutsche liegt, an welcher das Gut infolge der schrägen Lage des Blechs entlanggleitet.
- 2. Winkelrutsche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schuß zwei gegeneinander versetzte Rückwände besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB175482D DE667176C (de) | 1936-09-12 | 1936-09-12 | Rutsche fuer steiles Einfallen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB175482D DE667176C (de) | 1936-09-12 | 1936-09-12 | Rutsche fuer steiles Einfallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667176C true DE667176C (de) | 1938-11-05 |
Family
ID=7007725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB175482D Expired DE667176C (de) | 1936-09-12 | 1936-09-12 | Rutsche fuer steiles Einfallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667176C (de) |
-
1936
- 1936-09-12 DE DEB175482D patent/DE667176C/de not_active Expired
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