DE667001C - Schmierung fuer schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe - Google Patents
Schmierung fuer schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit KurbelkastenpumpeInfo
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- DE667001C DE667001C DEA81722D DEA0081722D DE667001C DE 667001 C DE667001 C DE 667001C DE A81722 D DEA81722 D DE A81722D DE A0081722 D DEA0081722 D DE A0081722D DE 667001 C DE667001 C DE 667001C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
- F01M3/00—Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture
- F01M3/02—Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture with variable proportion of lubricant to fuel, lubricant to air, or lubricant to fuel-air-mixture
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
- F02B2075/022—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
- F02B2075/025—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
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Description
- Schmierung für schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmierung für schlitzgesteuerte .Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe, der Schmieröl und Brennstoff gemeinsam zugeführt und durch Regelung der Schmierölzufuhr bei warmer Maschine mit kleinem und bei kalter Maschine mit großem Mischungsverhältnis gefahren wird.
- Es sind bereits Schmierungen für Brennkraftmaschinen dieser Art bekannt, bei denen jeweils reines Schmieröl dem reinen Brennstoff zugesetzt wird. Das Schmieröl wird hierbei andauernd durch eine Pumpe mit regelbarem Hub in die Ansaugleitung der Maschine gefördert, wo es sich mit dem verdampften Brennstoff mehr oder minder vermischt. Fällt die Schmierölpumpe infolge einer Störung aus oder wird das Schmieröl bei kalter Maschine aus dem Gemisch ausgeschieden, so ist die Schmierung der Maschine überhaupt in Frage gestellt, ohne daß man dessen, bis die Maschine festgeht, gewahr werden würde. Auch sind schon Schmierungen für schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe bekannt, denen immer, also sowohl bei warmer als auch bei kalter Maschine ein Schmierölbrennstoffgemisch etwa im Verhältnis i :25 zugeführt wird. .
- Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß der Maschine ein Schmierölbrennstoffgemisch etwa im Verhältnis i :40 zugeführt wird, das bei kalter Maschine selbsttätig in Abhängigkeit von der Motortemperatur durch einen Zusatz reinen Schmieröls bis auf etwa r :25 erhöht wird. Der Maschine wird demnach ein Schmierölbrennstoffgemisch zugeführt, das dem Schmierbedarf der warmen Maschine angepaßt ist und demzufolge weit geringer sein braucht als die bisher verwandten Durchschnittsverhältnisse. Lediglich bei kalter Maschine, also nur zeitweise, wenn der Schmierbedarf wegen der trockenen Laufflächen der Maschine steigt, kommt ein Zusatz reinen Schmieröls dazu, um das Mischungsverhältnis auf das übliche Maß zu erhöhen. Der Gesamtschmierölbedarf solcher Zweitaktmaschinen kann hierdurch ohne Nachteil für diese wesentlich verringert, ihr Betrieb also wirtschaftlicher gestaltet werden, wenn man berücksichtigt, daß das Schmieröl am Verbrennungsprozeß nicht teilnimmt, sondern unverbrannt ausgestoßen wird. Bleibt der Schmierölzusatz infolge einer Störung aus, so ist die Maschine nur in kaltem Zustand.,
setzt zu werden braucht, ist der Aufwand für Förderung und Regelung dieses Teiles natürlich geringer und die Sicherheit. der Schmier-. vorrichtung daher größer als bei den bekannten Vorbildern.nicht genügend geschmiert; sie nützt sic,iay diesem Fall etwas stärker ab, sie kann je h,dö`.# nicht mehr festgehen. Da immer nur ein T`ef; der benötigten Schmierölmenge eigens zug t." - Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Hauptschnitt durch eine gemischverdichtende Vergasermaschine und Fig. z einen senkrechten Hauptschnitt durch eine gemischverdichtende Einspritzmaschine. Bei beiden Ausführungsbeispielen sind die Einlaßschlitze 2 zu beiden. Seiten der Auslaßschlitze 3 am inneren Zylinderende derart angeordnet, daß das Spülgemisch gegen die den Auslaßschlitzen 3 gegenüberliegende Zylinderwand 4. geleitet wird. An der Wand q. steigt das Spülgemisch in einem Sammelstrom 5 gegen den Zylinderdeckel 6 auf, an dem es umgelenkt wird; an der die Auslaßschlitzc 3 aufnehmenden Zylinderwand 7 strömt das Spülgemisch nach unten ab (einseitige Umkehrspülung). Die Einlaßschlitze 2 stehen durch einen L'berströmkanal8 mit dem Kurbelkasten 9 in Verbindung, der als Spülpumpe dient. Die Auslaßschlitze 3 stehen durch den Auslaßkanal io mit dem Auspu-f"tsammelrohr i i in Verbindung. Die Schlitze 2, 3 werden durch die Oberseite, dieAnsaugschlitze 12 der Kurbelkastenpumpe durch die Unterseite des Kolbens 13 gesteuert.
- BeimAusführungsbeispiel nachFig. i stehen die Ansaugschlitze 12 durch einen Saugkanal 1q. mit dem Vergaser 15 in Verbindung, an dem eine Luftdrossel 16 und ein Luftfilter 17 angeschlossen ist. Das Schmierölbrennstoffgemisch B wird aus einem Hochbehälter i8 über einen Absperrhahn i9 und über die Brennstoffleitung 2o dem Schwimmergehäuse des Vergasers 15 zugeleitet. Außerdem wird ein Schmierölzusatz 0 aus einem Hochbehälter 18' über dem Absperrhahn i9' über die Schmierölleitung 2o und über eine Düse dem Schmierölbrennstoffgemisch im Vergaser 15 zugeleitet. Die Maschine ist mit einem Kühlmantel 21 versehen, in dessen Abflußstutzen 22 ein Thermostat 23 eingebaut ist. Dieser wirkt auf einen Kipphebel 2q., der durch eine Stange 25 mit dem Absperrhahn i9' gekuppelt ist.
- Bei warmer Maschine nimmt das Reglergestänge die gezeichnete Stellung ein. Der Kipphebel 24 ist durch Ausdehnung des Thermostaten 23 nach unten gedrückt und der Absperrhahn i9' infolgedessen geschlossen. Die
chende Schmierung aller Lagerteile aufrechtzuerhalten. Bei kalter Maschine sinkt die Kühlwassertemperatur be'kanntlic'h unter den Durchschnittswert, der sich z. B. in den Grenzen 5o bis 6o ° C bewegt. Der Thermostat 23 zieht sich in diesem Falle zusammen. und rückt den Kipphebel 24 nach oben, wodurch der Absperrhahn i9' geöffnet wird. Die Maschine fährt in diesem Falle mit einem Schmierölzusatz 0, der das Gesamtmischungsverhältnis z. B. auf 1 :25 steigert.;Maschine fährt in diesem Falle lediglich mit tn Schmierölbrennstoffgemisch B, das im ,äfhältnis 1:q.0 steht. Dieses Verhältnis reicht erfahrungsgemäß aus, um eine hinrei- - Beim Ausführungsbeispiel nachFig.2 stehen die Ansaugschlitze 12 durch einen Saugkanal 14. unmittelbar mit der Luftdrossel 16 und dem Luftfilter 17 in Verbindung. Das Gemisch B wird durch eine Brennstoffpumpe 26 über die Druckleitung 27 und über die Spritzdüse 28 in den Kurbelkasten 9 gefördert. Der Schmierölzusatz 0 wird durch eine Schmierölpumpe 26' über die Druckleitung 27' und über die Spritzdüse 28' gleichfalls in den Kurbelkasten 9 gefördert. DiePumpen 26., 26' sind jeweils seitlich am Kurbelkasten g befestigt. Die Förderung der Brennstoffpumpe 26 wird hierbei in der üblichen Weise durch einen Fliehkraftregler eingestellt, der an der Regelstange 29 angreift. Die Förderung der Schmierölpumpe 26' wird hingegen durch den Thermostaten 23 eingestellt, der über ein Gestänge 24, 2,5, 3.o den wirksamen Pumpenhub beeinflußt.
- Bei warmer Maschine fördert lediglich die Brennstoffpumpe 26 ein Schmierölbrennstoffgemisch B, das im Verhältnis i :4o steht. Bei kalter Maschine - fördert auch noch die Schmierölpumpe 26' einen Schmierölzusatz 0, wodurch das Gesamtmischungsverhältnis bis auf 1 :25 gesteigert wird.
- Der Schmierölzusatz 0 kann selbstverständlich auch noch in anderer Weise zugeführt werden, z. B. direkt in den Zylinder, um der Kölbenlaufbahn eine gewisse Schmierölmenge sicherzustellen. Für die Erfindung ist es gleichgültig, in welcher Weise das Schmierölbrennstoffgemisch B und der Schmierölzusatz 0 zugeführt werden, wenn die Zuführung nur in der geschilderten selbsttätigen Abhängigkeit von der Motortemperatur erfolgt.
Claims (3)
- PATLNTANsp12ÜCiir.: i. Schmierung für schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe, der Schmieröl und Brennstoff gemeinsam zugeführt und durch Regelung der Schmierölzufuhr bei warmer Maschine mit kleinem und bei kalter Maschine mit großem Mischungsverhältnis gefahren wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschine ein Schmierölbrennstoffgemisch etwa im Verhältnis i :4o iugeführt wird, das bei kalter Maschine selbsttätig in Abhängigkeit von der Motörte peratur durch einen Zusatz reinen Sc'hrriiöls bis auf etwa i :25 erhöht wird.
- 2. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schmieröl aus einem Hochbehälter (i8') über ein regelbares Drosselorgan (i9') und über eine besondere Düse dem Schmierölbrennstoffgemisch im Vergaser (i5) beigemengt wird (Fig. i).
- 3. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schmieröl durch eine an sich bekannte Pumpe (26') mit regelbarem Hub getrennt vom Schmierölbrennstoffgemisch in die Kurbellcastenpumpe (9) eingespritzt wird (Fig. 2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA81722D DE667001C (de) | 1937-01-20 | 1937-01-20 | Schmierung fuer schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA81722D DE667001C (de) | 1937-01-20 | 1937-01-20 | Schmierung fuer schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667001C true DE667001C (de) | 1938-11-03 |
Family
ID=6948402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA81722D Expired DE667001C (de) | 1937-01-20 | 1937-01-20 | Schmierung fuer schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkastenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667001C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740321C (de) * | 1939-09-12 | 1943-10-16 | Auto Union A G | Verfahren zur Schmierung von auf Brennstoffoelgemischbetrieb eingerichteten Zweitaktbrennkraftmaschinen bei Umstellung auf Gasbetrieb |
| DE864476C (de) * | 1947-07-25 | 1953-01-26 | Hermann Teegen | Gemischverdichtende Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine mit einstellbarer Kompression und Selbstzuendung |
| DE882337C (de) * | 1938-03-03 | 1953-07-09 | Auto Union A G | Schlitzgesteuerte Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spuel- und Ladepumpe |
| US2757656A (en) * | 1953-06-08 | 1956-08-07 | Heinrich Ch Christiansen | Lubricating arrangement for the starter motor of an internal combustion engine |
| DE948949C (de) * | 1951-12-03 | 1956-09-06 | Bergomi Spa | Eirnichtung bei Kraftstoffzapfanlagen zum Foerdern von Kraftstoff unter Beimischung von OEl in veraenderlichem Verhaeltnis |
| US3687231A (en) * | 1971-01-22 | 1972-08-29 | List Hans | Internal combustion engine for oil testing |
| US5649667A (en) * | 1993-06-23 | 1997-07-22 | F.L. Smidth & Co. A/S | Ring roller mill |
-
1937
- 1937-01-20 DE DEA81722D patent/DE667001C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE882337C (de) * | 1938-03-03 | 1953-07-09 | Auto Union A G | Schlitzgesteuerte Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spuel- und Ladepumpe |
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