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DE666466C - Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten

Info

Publication number
DE666466C
DE666466C DEI45110D DEI0045110D DE666466C DE 666466 C DE666466 C DE 666466C DE I45110 D DEI45110 D DE I45110D DE I0045110 D DEI0045110 D DE I0045110D DE 666466 C DE666466 C DE 666466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preparation
condensation products
parts
monomeric condensation
condensation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI45110D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Hopff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI45110D priority Critical patent/DE666466C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666466C publication Critical patent/DE666466C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • C07C255/01Carboxylic acid nitriles having cyano groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C255/32Carboxylic acid nitriles having cyano groups bound to acyclic carbon atoms having cyano groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton containing at least one six-membered aromatic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07GCOMPOUNDS OF UNKNOWN CONSTITUTION
    • C07G99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten
    Es wurde gefunden, da'.) man (furch Einwir-
    kung von halogenfreien aliphatischen Vinvl-
    verbindungen auf aromatische 1@oillen«#asser-
    stoffe in Gegenwart kondensierend @@ irkender
    Mittel wertvolle mononiere l@ondensationspro-
    dukte erhält.
    Die Kondensation wird zweckmäßig in der
    Weise ausgeführt, daß man den aromatischen
    Kohlenwasserstoff mit der Vinvlverbindunz
    mischt und hierauf das Kondensationsmittel
    in kleinen Anteilen hinzugibt. Man kann auch
    so verfahren, daß man das l@ondensations-
    mittel in dem aromatischen Kohlenwasserstoff
    löst oder suspendiert und hieraut die Venvl-
    verbindung dampfförmig oder llüssia, gegebe-
    nenfalls durch inerte Gase oder Lüsun,sinittel
    verdünnt, einleitet oder einträgt.
    Die Kondensation tritt int all,cineinen schon
    bei Zimmertemperatur ein und ist meist stark
    etotlierm. In manchen h;illen einptiehlt es
    sich jedoch, die Kondensation durch schwaches
    Erwärmen einzuleiten oder zu boschleuni-en.
    Geeignete Vinylverbindun`en sind z. B. die
    Viltvlester organischer S;itiren, wie 1'invlacetat,
    Vinvlpropionat, ferner die @'invlüther, «#ie
    met(Mäther, Vinyläthylüthcr, die @'iny@a@kvl-
    ketolie, wie 'lethvlvinvlketon, =1tht-lvinvll:eton,
    ferner die ''iiivlcarbons;iiii-eit, wie :1crvlsäure,
    lletllvlacrvlsäure, die @-111\"I111Trlle, wie :lcrvl-
    säurenitril ti. dgl..
    _11s Kondensationsmittel kommen z. B. die
    bei den Synthesen nach hriedel-Crafts ver-
    wendeten wasserfreien Mctallhalogenide, wie
    Aluminiumchlorid, Aluminiumbromid, Borfluo-
    rid, Chlorzink, Eisenchlorid, für sich oder in
    Form ihrer reaktionsfähigen Derivate, wie Na-
    triumaluminiumchlorid, Additionsverbindungen
    aus Borfluorid und :Äthyl- oder Methyläther,
    ferner starke 'Mineralsäuren, wie konzentrierte
    Schwefelsäure oder Phosphorsäure u. dgl., in
    Betracht. Die Menge des anzuwendenden Kon-
    densationsmittels richtet sich nach der Reak-
    tionsfähigkeit der verwendeten Vinvlverbin-
    dungen und ist durch einen einfachen '"ersuch
    leicht zu ermitteln. Min allgemeinen genüllen
    schon kleine Menzen, etwa r bis 2 Gewichts-
    prozent der angewandten Vinylverbindungen,
    doch kann es in manchen h;illen, z. B. bei der
    Anwendung reaktionsträger Vinylverbindungen,
    vorteilhaft sein, größere Mengen des Konden-
    5atlUnsinittelS anzuwenden.
    Es ist zwar bekannt, Benzol mit Viitvlclilorid
    in Gegenwart voll Aluminiumchlorid umzu-
    setzen, doch kann man hieraus nicht den Schluß
    ziehen, dab inan l:)eitzol und andere aromatische
    lZolilenwasserstotie ,such mit lialogenfreien ali-
    phatiscllen Viltvlverhiltduligen in Gegenwart
    voll lZondensationsillitteln umsetzen kann. Malt
    hat weiterhin schon v@@r@escllla@en, Mischungen
    aus aliphathclleIt @-111\'I1-el-lllil(IIIIteld und "-ztvrol
    einer Polvmerisation zu unterwerfen, wobei Mischpolymerisate entstehen. Demgegenüber verläuft die Umsetzung von aromatischen Kohlenwasserstoffen mit halogenfreien aliphatischen Vinylverbindunaen in Gegenwart von Kondensationsmitteln in anderer Richtung, in-(lern monomere Verbindungen entstehen, @@cilici die Reaktion zum "feil nach dem Schema
    R-H+ C H@= C H R' -r R-CH.-C H..-R'
    verläuft (R bedeutet den Rest eines aromatischen Kohlenwasserstoffs und R' z. B. eine Alkoxy-, Acvl-, Carbotvl- oder Nitrilgruppe u. d51.).
  • Beispiel i In eine Lösung von ioo Teilen Vin@-liithi-1-äther in iooo Teilen wasserfreiem Benzot werden unter Kühlung und lebhaftem Rühren 5 Teile konzentrierte Schwefelsäure langsam eingetropft. Die Kondensation setzt alsbald unter schwacher Gelbfärbung und Temperattirstei,-e= rung ein. Man s(-.r-,t durch geeignete Kühlung dafür, daß die Temperatur 20 bis 25' nicht überschreitet. Sobald die Kondensation beendet ist, wird (las Reaktionsgemisch mit Wasser und dann mit \atrnnlauae -,ewaschen, worauf der nach dem Verjalgen des überschüssigen Benzol verbleibende Rückstand im Vakuum fraktioniert destilliert wird. Man, erhält ein Öl vorn Siedepunkt iSo bis 22o`, das hauptsächlich aus dem Äthvläther des Phenvlätlivlalkoliols besteht.
  • Beispiel 2 Man emulgiert 5 Teile konzentrierte Schwefelsäure in iooo Teilen Benzol durch Heftiges Rühren und leitet sodann Zoo Teile durch Stickstoff verdünntes Vinelacetat in Dampfform ein. Die Reaktion setzt unter Ern-ärmung und Gelbfärbung ein und ist nach wenigen Stunden beendigt.
    Die Aufarbeitung erfolgt in der in ßi@i@piel 1
    angegebenen Weise. Man erhält ein (A. das
    zwischen 2io und 2.43° siedet und grölitenteils
    aus dem Acetat des Phenvläthvlalkoliol, 'i)(-@teht.
    Beispiel 3
    Zu einer Mischun.- aus ' 4.oo Teileii.;el@eiizol
    und 13 Teilen wasserfreiem Aluminitinichlorid
    trägt man allmä.lilü li unter Riilircn unci Kühlen
    5 o Teile Acrvisäure ein. Na(-li beendetem Ein-
    tragen läßt man noch etwa 13 Stunden stehen,
    gießt dann das Reaktionsgemisch auf Eis und
    arbeitet wie üblich auf. 'Man erhält einen festen
    Körper, aus dem man Hydrozinitsiitire isolieren
    kann.
    Verwendet man an Stelle der :\cr@-Iainrc die
    äquivalente Menge :lcrylsäureiiitril, #,11 erhält
    man Phenylpropionitril.
    Beispiel
    26o Teile \aphtlialin erhitzt man in einem
    Druckgefäß mit i5o Teilen @%inylmctlivlketon,
    io Teilen Bleicherde und i Teil H%-(1r(iciiinon
    io Stunden lang auf 16o°. «Nach dem. Erhalten
    löst man das Umsetzungsgemisch in ther und
    filtriert von der Bleicherde ab. Narb dem
    Abdampfen des Äthers destilliert man im Va-
    kuum und erhält so ein unter 1i min i)ruck
    zwischen 138 und 16o° siedendes liell,-elbes
    01, das beim Stehen an der Luft allmählich
    braun wird. Auf Grund der Analvse handelt
    es sich wahrscheinlich um ein y-oxobtitvliertes
    -Naphthalin.

Claims (1)

  1. PATENT 1NSPRLTCII:
    Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß man halogenfreie aliphatische @'invlverl)indun.gen auf aromatische Kohlen-'Wasserstoffe in Gegenwart kondensierend wirkender Mittel einwirken läßt.
DEI45110D 1932-08-14 1932-08-14 Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten Expired DE666466C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI45110D DE666466C (de) 1932-08-14 1932-08-14 Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI45110D DE666466C (de) 1932-08-14 1932-08-14 Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE666466C true DE666466C (de) 1938-10-20

Family

ID=7191449

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI45110D Expired DE666466C (de) 1932-08-14 1932-08-14 Verfahren zur Herstellung von monomeren Kondensationsprodukten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE666466C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140187B (de) * 1962-11-29 Henkel S. Cie G.m.b.H., Düssel dorf-Holthausen Verfahren zur Herstellung von verzweigtkettigen, ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren, deren Salzen oder Estern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140187B (de) * 1962-11-29 Henkel S. Cie G.m.b.H., Düssel dorf-Holthausen Verfahren zur Herstellung von verzweigtkettigen, ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren, deren Salzen oder Estern

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