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DE6510C - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

Info

Publication number
DE6510C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
heel
frame
roller skate
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6510D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. KÖHLER, Schlossermeister, in Berlin, Prinzenstrafse 98
Publication of DE6510C publication Critical patent/DE6510C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/02Roller skates; Skate-boards with wheels arranged in two pairs

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1879.
Klasse 77.
HERMANN KÖHLER in BERLIN. Rollschuh.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1879 ab.
Die zum Skaten jetzt allgemein angewendeten Rollschuhe entsprechen den an sie gestellten Anforderungen in Bezug auf Leichtigkeit und Sicherheit der Bewegung, auf Reinlichkeit, leichte Befestigungsweise am Fufse und besonders in Bezug auf elegantes Aussehen in nur geringem Mafse.
Die Schuhe werden gewöhnlich vermittelst zweier Riemen am Fufse festgeschnallt und bestehen aus einem schwerfälligen Holzgestell mit grofser Lederkappe zum Festhalten des Absatzes; die Befestigung der Rollen am .Gestell ist eine durchaus unsolide, so dafs ein unsicheres Fahren die Folge ist, und die Schmierung der Rollen geschieht von aufsen, ist also unreinlich.
Es ist aufserdem noch ein Uebelstand zu erwähnen, der hauptsächlich für die Skating-Rink-Besitzer, die gewöhnlich auch die Rollschuhe verleihen, ins Gewicht fällt. Diese Verleiher müssen sich jetzt immer verschiedene Gröfsen Rollschuhe halten, um immer passende Schuhe für die Läufer vorräthig zu haben.
Der von mir im nachfolgenden beschriebene Rollschuh pafst auf jeden Fufs, zieht also nicht nur die verschiedene Länge der Absätze und Breite der Sohlen, sondern auch die Länge des Fufses in Betracht, und aufserdem ist bei demselben durch entsprechende Construction ein leichtes, gefälliges Aussehen, eine bessere und vor allen Dingen reinlichere Schmierung, sowie ein sichereres und gefahrloseres Laufen erreicht.
Der Rollschuh ist in der Zeichnung dargestellt in
Fig. ι in der Seitenansicht mit kleinster Absatzstellung, kleinster Sohlenbreite, sowie kleinster Fufslänge, geschlossen.
Fig. 2 Oberansicht desselben.
Fig. 3 Vorderansicht.
Fig. 4 Seitenansicht mit mittlerer Absatzstellung, mittlerer Sohlenbreite und gröfster Fufslänge, geöffnet.
Fig. 5 Oberansicht desselben.
Der Schuh wird von vier Holzrollen A getragen, die mit Metallbüchsen versehen und auf den feststehenden Axen α aufgeschoben sind.' Die Rollen werden durch Splint und Unterlagsscheibe befestigt und durch Metalldecken nach aufsen abgeschlossen und vor Unreinlichkeit geschützt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die Axen α sind am Axhalter B befestigt und zwar ist letzterer hohl geformt, so dafs sich für das Schmieröl ein Aufnahmeraum bildet, von welchem eine Durchbohrung zur Axe führt. Die Schmierung geschieht also von innen und ist demgemäfs eine reinlichere.
Die Axhalter ruhen auf Gummiplatten C und werden durch zwei Schrauben am Gestell befestigt. Bei dem Schraubbolzen des hinteren Axhalters ist zwischen Gestell und Gummi eine abgerundete Scheibe c untergelegt, welche ein Verändern der Axrichtung zum Gestell, also ein Bogenlaufen erleichtert und doch eine zu grofse Verdrehung verhindert; die gröfsere oder kleinere Beweglichkeit dieses Gelenkes kann durch entsprechendes Anziehen der Mutter geregelt werden.
Das Gestell oder der Fufshalter besteht aus zwei Theilen, von denen der eine D mit dem hinteren Axhalter, also mit den hinteren Laufrollen, der andere E mit den vorderen fest verbunden ist. Beide Theile sind gegen einander verschiebbar und in jeder Stellung der Fufslänge entsprechend einzustellen und zwar sind behufs Feststellung auf dem hinteren Theil D zwei mit Gewinde versehene Stifte d eingenietet, die mit den gleichfalls eingenieteten Stiften e in zwei Schlitzen d' des Vordertheils E geführt werden. Die Feststellung geschieht durch die Muttern d".
Die dem Stiefel entsprechende Einstellung der Absatz- und Sohlenbefestigung geschieht durch die Mutter/, und zwar dient zur Absatzbefestigung das auf dem hinteren Theil D aufgenietete, entsprechend geformte und gerillte Stück F und das mit Schlitz /' und doppelbogiger Schneide/" versehene Blech G, welches letztere mit seinen beiden Lappen g den Gestelltheil D umfafst. Zur Sohlenbefestigung dienen die beiden gezahnten, nach aufwärts gebogenen Klemmen h, welche unterhalb des auf dem Vordergestell E aufgeschraubten Sohlenträgers H im Gestell selbst Führung erhalten. Auf die Klemmen h sind Stifte i genietet; diese laufen in den schrägen Schlitzen des Bleches J, welches nach hinten verlängert, dort wieder mit einem Schlitz ausgestattet ist und vermittelst Mutterschraube / fest mit dem Absatzblech G verbunden werden kann, so dafs
also bei Bewegung dieser Mutter f, welche nach bisher Erwähntem mit keinem der beiden Gestelltheile verbunden ist, eine gleichzeitige Verstellung der Sohlenklemmer und des Absatzblechs stattfindet. Diese Verstellung der Mutter/ geschieht durch den drehbaren Hebel m, der mit einer Kurbel η auf derselben Axe sitzt. Der Kurbelzapfen ist durch Zugstange/ mit dem Bolzen der Mutter / verbunden.
Die Manipulation beim Befestigen ist nun folgende: Man bringt, nachdem die richtige Fufslänge durch die Mutter d" eingestellt ist, den Hebel m in die Lage, wie Fig. 5 zeigt, stellt mit der Hand die Sohlenklemmer und das Absatzblech, so dafs sie Sohlen und Absatz berühren, zieht die Mutter / etwas an (dieselbe ist deshalb gerändelt), entfernt den Rollschuh vom Fufse und zieht diese Mutter mit dem Schlüssel fest an. Dann setzt man den Fufs wieder ein, dreht den federnden Hebel um 90° und läfst ihn bei q einschnappen. Sohlenhalter und Absatzblech legen sich dabei fest an den Stiefel.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Anwendung eines zweitheiligen verschiebbaren Rollschuhgestells behufs Verstellung der Fufslänge.
    Die Anwendung einer Sohlen- nnd Absatz-Klemmvorrichtung bei Rollschuhen, die gleichzeitig beide durch eine Schraube/ festgestellt werden können, während dies bis jetzt immer derart geschah, dafs Sohle und Absatz selbstständig eingestellt und befestigt wurden. Durch die neue Klemmvorrichtung ist aufserdem eine centrische Einstellung der Sohlenklemme gesichert durch die Combination des mit schrägen Schlitzen versehenen Bleches /und der mit Stiften in der Schlitzen geführten Sohlenklemmen.
    Die Anwendung der gelenkartigen Verbindung des Hintergestells und des Axträgers durch Einlegung abgerundeter Unterlagsscheiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT6510D Rollschuh Active DE6510C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6510C true DE6510C (de)

Family

ID=284643

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6510D Active DE6510C (de) Rollschuh

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DE (1) DE6510C (de)

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