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DE659977C - Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen - Google Patents

Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen

Info

Publication number
DE659977C
DE659977C DEC51259D DEC0051259D DE659977C DE 659977 C DE659977 C DE 659977C DE C51259 D DEC51259 D DE C51259D DE C0051259 D DEC0051259 D DE C0051259D DE 659977 C DE659977 C DE 659977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
auxiliary
main
electric arc
lower electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC51259D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Original Assignee
C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG filed Critical C Conradty Nuernberg GmbH and Co KG
Priority to DEC51259D priority Critical patent/DE659977C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE659977C publication Critical patent/DE659977C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

Bekanntlich werden Kohle- und Graphitclektroden in Lichtbogenofen, um einen kontinuierlichen Verbrauch zu sichern, durch Nippelverbindungen zusammengeschraubt. Auf einen solchen Nippel zur Verbindung von elektrischen Lichtbogenöfen bezieht sich die Erfindung.
Wenn eine solche Nippelverbindung in die Abbrennzone des Ofens kommt, besteht die Gefahr, daß durch das Spitzabbrennen des unteren Elektrodenstummels die Kohlewand am unteren Nippelende dermaßen geschwächt wird, daß das untere Stummelende der Elektrode in das Bad fällt und dadurch die bekannten schädlichen Erscheinungen auftreten. Es ist zwar bereits bekannt, zur Behebung dieses Nachteils an Stelle des zylindrischen Nippels einen konischen zu verwenden und den Winkel des Konusses demjenigen des Abbrandwinkels anzupassen. Die Tragfähigkeit dieser konischen Nippel ist jedoch infolge der Querschnittsverringerung geringer als bei zylindrischen Nippeln. Außerdem ist bei solchen konischen ■ Nippeln die Gefahr der Be-Schädigung, besonders bei Graphitelektroden, größer als bei zylindrischen Nippeln. Aus diesen Gründen verwendet man z. B. auf dem Gebiet der Graphitelektrode bis jetzt nur zylindrische Nippel.
In der Praxis sind eine ganze Reihe von Nippeln zur Verbindung von Elektroden bekannt, welche außer dem eigentlichen Nippel Hilfsnippel oder Zusatznippel enthalten. Diese zusätzlichen Nippel bestehen meistens aus Metall und dienen zur Erhöhung der elekirischen Leitfähigkeit bzw. der mechanischen Festigkeit. Außerdem sind bekannt Hilfsnippel zum Festschrauben des eigentlichen Nippels, welche jedoch sonst keine Funktion erfüllen. Alle diese Nippel können aber, wenn die Nippelschale bereits ausgebrochen ist, das . Abfallen eines. Elektrodenstummels nicht verhindern.
Die Gefahr des Abfallens des unteren Elektrodenstummels bei spitzem Abbrand der Elektrode durch Schwächung· des Elektrodenfleisches am unteren Nippelende wird beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß der Nippel mit einem konzentrisch zu ihm angeordneten Hilfsnippel von geringerem Durchmesser versehen ist, der über das untere Ende des Hauptnippels hinaus in die untere Elektrode eingreift. Dieser Hilfsnippel hat den Zweck, den unteren Elektrodenstummel zu halten, wenn die Gefahr besteht, daß die Elektrodenwand im unteren Hauptnippelende sehr dünn wird und daß Bruchgefahr vorhanden ist. Tritt dies ein, so übernimmt der noch tief in dem Elektrodenstummel stehende Nebennippel die Traglast des Elektrodenstummeis. Da der Elektrodenstummel nur noch ein verhältnismäßig kleines Gewicht hat, so kann der kleine Hilfsnippel diese verringerte Last ohne weiteres tragen.
Der Hilfsnippel kann mit dem Hauptnippel aus einem Stück bestehen, er kann aber auch für sich hergestellt sein.
Eine Ausführungsform der Erfindung ,.',besteht darin, daß der Hilfsnippel in. den".mit Innengewinde veraebenen, Hauptnippel untf' das Nippelloch der unteren Elektrode einschraubbar ist. Der Hilfsnippel hat dann die ungefähre Länge des Hauptnippels einschließlieh der Gewindelochtiefe des Hilfsnippels in der unteren Elektrode. Man verfährt dann dermaßen, daß man zuerst den Hauptnippel in die untere Elektrode eindreht, dann den Hilfsnippel durch den Hauptnippel hindurch in die untere Elektrode hineinschraubt und daraufhin die neue zusätzliche obere Elektrode [daraufschraubt.
Eine andere vereinfachte Form besteht darin, daß der Hilfsnippel nur an seinem unteren, in die untere Elektrode reichenden Ende mit Gewinde versehen ist, während sein oberes Ende in der Höhlung des Hauptinippels durch Vergießen mit feuerfesten oder schwer schmelzbaren Massen metallischer öder nichtmetallischer Natur oder verkokenden Massen befestigt ist. Bei der Vereinigung der Elektroden schraubt man dann entweder zuerst den Hilfsnippel in die untere Elektrode, stülpt dann den Hauptnippel über den Schaft des Hilfsnippels und dreht ihn in das Nippelloch der unteren Elektrode ein, oder man schraubt zuerst den mit Höhlung versehenen Hauptnippel ein und dann den Hilfsnippel durch die Höhlung des Hauptnippels in das Nippelloch der unteren Elektrode. Um diese Verbindung noch inniger zu gestalten, kann man sowohl in dem Schaft des Hilfsnippels, der durch den Hauptnippel hindurchgeht, als auch an der Innenwand der Höhlung des Hauptnippels Aussparungen anbringen, in welche die verkokende Ausgußmasse eindringt. Hierdurch wird dann ein Verzahnen oder Verklemmen des Hilfsnippels ,mit dem Hauptnippel durch die verkokende Ausgußmasse erreicht.
Wenn eine Gewindeverschraubung des Hilfsnippels mit der unteren Elektrode nicht gewünscht wird, kann das in die untere Elektrode reichende Ende des Hilfsnippels in dem Elektrodenloch nach Art eines Bajonettverschlusses befestigt werden.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt zwei zusammengenippelte Elektroden. Die untere Elektrode ist spitz zugebrannt und mit F bezeichnet, während E die obere Elektrode bezeichnet, die der unteren im Abbrand folgt. C ist der die beiden Elektroden verbindende Hauptnippel. D ist der an dem Hauptnippel fest angebrachte Nebennippel. Die Stellen A und B am unteren Ende des Hauptnippels zeigen die gefährliche Schwächung des Elektrodenfleisches, die zu einem Bruch und Abfallen der unteren Elektrode führt. Ein Abfallen des unteren Elek-.. trpdenstummels kann erfindungsgemäß aber ; jiier nicht mehr eintreten, weil der abbren-'nende Stummel F auch dann noch vom Hilfsnippel D gehalten wird, wenn die Stellen A und B bis zum Nippelrand verbrannt sein sollten.
Fig. 2 zeigt den Nippel nochmals allein im Schnitt; Hauptnippel C und Hilfsnippel D bestehen aus meinem Stück.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform gezeigt, bei der Haupt- und Hilfsnippel aus zwei Teilen bestehen. Der Hauptnippel C ist in diesem Fall mit einer durchgehenden Höhlung versehen, der Hilfsnippel D geht vollständig durch den Hauptnippel hindurch, die Innenwandung des Hauptnippels trägt denselben Gewindegang wie das Nippelloch des Hilfsnippels, welcher durch den Hauptnippel hindurchgeschraubt wird bis zum Grund des Nippelloches für den Hilfsnippel in der unteren Elektrode F.
Fig. 4 zeigt eine weitere Nippelausführung, bei welcher der Hauptnippel ebenfalls eine Höhlung besitzt, durch die der Hilfsnippel hindurchgeführt und mit seinem unteren Ende in die untere Elektrode verschraubt wird. Hier wird aber der Hilfsnippel D mit dem Hauptnippel nicht verschraubt, sondern durch ihn hindurchgeführt; der HilfsnippelD besitzt also nur Gewindegänge insoweit, als er in die untere Elektrode eindringt. Der Zwischenraum zwischen dem Hilf snip pel D und dem Hauptnippel C wird mit einer verkokenden Masse ν ausgegossen, die Haupt- und Hilfsnippel fest miteinander verbindet, sowohl in mechanischer als auch elektrischer Beziehung. Diese gegenseitige Haftung kann noch verstärkt werden durch Einzahnungen oder Einkerbungen, die auf der rechten Seite der Fig. 4 mit 2 bezeichnet sind.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher der Hilfsnippel D überhaupt keine Gewindegänge aufweist, sondern das untere Ende des Hilfsnippels D1 das in das entsprechend bearbeitete Nippelloch der unteren no Elektrode eindringt, zeigt einen Bajonettverschluß und wird mit Hilfe dieses im unteren Nippelloch verbunden und weiterhin mit verkokender Masse V1 auch im Nippelschaft, ausgegossen. '

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenofen, dadurch gekennzeichnet, daß der Nippel mit einem konzentrisch zu ihm angeordneten Hilfsnippel von geringerem Durchmesser ver-
    sehen ist, der über das untere Ende des Hauptnippels hinaus in die untere Elektrode eingreift.
  2. 2. Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenöfen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsnippel in den mit Innengewinde versehenen Hauptnippel und in das Nippelloch der unteren Elektrode einschraubbar ist.
  3. 3. Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenöfen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsnippel nur an seinem unteren, in die untere Elektrode reichenden Ende mit Gewinde versehen ist, während sein oberes Ende in der Höhlung des Hauptnippels durch Vergießen mit feuerfesten oder schwer schmelzbaren Massen metallischer
    .. - oder nichtmetallischer Natur oder ver-
    -;*'.' kokenden Massen befestigt ist.
    ,'*
  4. 4. Nippel zur Verbindung von Elektro-
    '··■ "den elektrischer Lichtbogenöfen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Hilfsnippelschaftes und die Höhlung des Hauptnippels mit Aussparungen versehen ist.
  5. 5. Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenöfen nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in die untere Elektrode reichende Ende des Hilfsnippels in dem Elektrodenloch nach Art eines Bajonettverschlusses befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    HKl(LlN. CiEnRUCKT IN HKK
DEC51259D 1936-01-23 1936-01-23 Nippel zur Verbindung von Elektroden elektrischer Lichtbogenoefen Expired DE659977C (de)

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