DE1187807B - Vorgebrannte Kohleanoden fuer die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium, durch Schmelzflusselektrolyse - Google Patents
Vorgebrannte Kohleanoden fuer die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium, durch SchmelzflusselektrolyseInfo
- Publication number
- DE1187807B DE1187807B DEP31456A DEP0031456A DE1187807B DE 1187807 B DE1187807 B DE 1187807B DE P31456 A DEP31456 A DE P31456A DE P0031456 A DEP0031456 A DE P0031456A DE 1187807 B DE1187807 B DE 1187807B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- anode
- cavity
- length
- grooves
- width
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 14
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 title claims description 14
- 238000005868 electrolysis reaction Methods 0.000 title claims description 10
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 9
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 title claims description 7
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 title claims description 4
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000000956 alloy Substances 0.000 claims description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000003575 carbonaceous material Substances 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
- C25C3/08—Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
- C25C3/12—Anodes
- C25C3/125—Anodes based on carbon
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
- Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C22d
Deutsche Kl.: 40 c-3/12
Nummer: 1187 807
Aktenzeichen: P 31456 VI a/40 c
Anmeldetag: 27. März 1963
Auslegetag: 25. Februar 1965
Die Erfindung betrifft vorgebrannte Kohleanoden für Verfahren zur Herstellung von Metallen, insbesondere
von Aluminium, durch Schmelzflußelektrolyse. Im allgemeinen werden vorgebrannte
Anoden durch Formen der Anodenpaste unter Druck und Brennen der Anodenblöcke hergestellt.
Man versteht unter »Stoßstelle einer vorgebrannten Anode« eine starre, elektrisch leitende Verbindung
der Anodenblöcke mit Anodenbefestigungen, die im allgemeinen aus Stahl sind und die Anode
mit dem Anodenschaft verbinden, welcher selbst mit dem Rahmen der Elektrolysewanne verbunden
ist. Diese Verbindung erfolgt mit Hilfe eines leitenden Materials zwischen Anode und Anodenbefestigung
in Ausnehmungen oder Hohlräumen am oberen Teil der Elektrode, die während des Pressens
mit eingepreßt werden. Das leitfähige Material kann eine kohlenstoffhaltige Substanz, häufiger jedoch ein
Metall, vorzugsweise Gußeisen sein, welches zwischen Anode und Anodenbefestigung in deren Ausnehmungen
gegossen wurde.
Beim Pressen der Anodenpaste werden im allgemeinen in die Preßform aus Stahl ein oder mehrere
Stücke aus einem geeigneten Material, im allgemeinen Stahl, eingesetzt, die man als »Matrizen
für die Anodenform« bzw. »Matrizen für die Anodenausnehmung« bezeichnen kann.
Diese Matrizen bilden im oberen Teil der Anode ein Kreuz oder die erwähnten Ausnehmungen.
Die Ausnehmungen der Hohlräume weisen manchmal gewindeartige Nuten für eine bessere
mechanische und elektrische Verbindung der Anode mit dem Anodenanschluß auf.
Jedoch konnte festgestellt werden, daß trotz Anwendung derartiger Nuten die Verbindung zu wünsehen
übrigläßt. Dies gilt insbesondere für frisch eingesetzte, vorgebrannte Anoden, die bei der
Schmelzflußelektrolyse einen ungewöhnlich starken Spannungsabfall ergeben können, wobei dieser
Spannungsabfall sich während der Betriebszeit der Anode verringert. Dieses Phänomen kann dadurch
erklärt werden, daß das Gußeisen der Stoßstelle beim Abkühlen schrumpft und daß diese Schrumpfung
radial gegen die Mitte dieser gußeisernen schraubenartigen Teile der Verbindung erfolgt. Dies "45
wirkt sich ungünstig auf den normalen Stromübergang von Gußeisen auf die Kohleanode aus.
Man hat versucht, diese Schrumpfung durch Anwendung eines Gußeisens besonderer Zusammensetzung
mit geringem Ausdehnungskoeffizienten herabzusetzen, jedoch ist die Verwendung von
Spezialguß sehr heikel und kostspielig; die Schrump-Vorgebrannte Kohleanoden für die Herstellung
von Metallen, insbesondere von Aluminium,
durch Schmelzflußelektrolyse
von Metallen, insbesondere von Aluminium,
durch Schmelzflußelektrolyse
Anmelder:
Pechiney, Compagnie de Produits Chimiques et
Electrometallurgiques, Paris
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls und
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Francois Jaouen,
Cite Saint-Roch Tarascon-sur-Ariege, Ariege
(Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 27. März 1962 (892 352)
fung des Gußeisens bleibt trotz Verwendung von Spezialguß störend und der Spannungsabfall in der
Umgebung der Stoßstelle beträchtlich, insbesondere während der ersten Zeit des Anodenbetriebes.
Die Erfindung bringt eine neue Kohleanode, die die Ausschaltung obiger Schwierigkeiten erlaubt und
eine wesentliche Herabsetzung des Spannungsabfalls an neuen Stoßstellen gestattet.
Die Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 18 näher erläutert, die vorgebackene Anoden für die
Aluminiumelektrolyse betreffen.
F i g. 1 bis 4 zeigen Matrizen, Elektrodenausnehmungen und bekannte Elektroden,
F i g. 5 bis 18 verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Elektroden;
F i g. 1 zeigt eine schraubenförmige Matrize für eine übliche Anodenform;
F i g. 2 zeigt eine übliche vorgebrannte Ano
welche im oberen Teil zwei Hohlräume
schraubenförmigen Nuten zur Verbindung mit'den Anodenzapfen aufweist;
welche im oberen Teil zwei Hohlräume
schraubenförmigen Nuten zur Verbindung mit'den Anodenzapfen aufweist;
F i g. 3 ist ein Querschnitt einer vorgenannten Elektrode, verbunden über die Anodenb/testigung;
Fig. 4 ist ein Querschnitt entlang X-Y fler Fig. 3;
509 510/323
F i g. 5 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Matrizen nach der Erfindung, und zwar
Fig. 5 und 6 Matrizen mit Kehlen, bei denen der vorspringende Teil (b) weniger als die Hälfte des
Abstandes (a) zwischen zwei folgenden Kehlen beträgt;
Fig. 6 und 7 zeigen Matrizen mit Zähnen in Form einer Zahnstange an den Enden und über die
Längsseiten; nach Fig. 7 sind die am Boden und nach außen stehenden Zähne abgerundet;
F i g. 8 zeigt eine Matrize mit verschieden geneigten Zähnen;
F i g. 9 ist ein Querschnitt über die Länge der Matrize nach Fig. 8; diese Matrize ist in drei Teile
geteilt, und zwar F-F'-G, d. h. in bestimmten Teilen untereinander so verbunden, daß eine unterschiedliche
Neigung der Zähne erreicht wird;
Fig. 10 zeigt eine Matrize in Form eines Quaders;
Fig. 11 bis 13 zeigen die AnodenhohlräumeH,
und zwar Fig. 11 perspektivisch, Fig. 12 im Schnitt
und F i g. 13 im Aufriß; beim Hohlraum H ist A die Länge und B die Breite, α und c bezeichnen
Abstand und Länge der Zähne, D und C die Länge bzw. Breite der Anode, d und e die Länge bzw.
Breite der Nuten E, wobei an jeder Schmalseite ein derartiger Hohlraum vorgesehen ist;
Fig. 14 zeigt eine erfindungsgemäße Anode;
Fig. 15 bringt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen
Anode, verbunden mit ihrer Anodenbefestigung;
Fig. 16 ist ein Querschnitt entlang Χ'-Ύ' aus
Fig. 15, wobei die Befestigung in
Fig. 17 gezeigt wird;
Fig. 18 zeigt ein Diagramm mit zwei Kurven,
und zwar den Abfall der Spannung V in Volt als Funktion der Zeit t in Tagen für bekannte (Kurve 1)
und erfindungsgemäße Anoden (Kurve 2).
Die erfindungsgemäßen Kohleanoden besitzen an ihrem oberen Ende mindestens eine Ausnehmung,
vorzugsweise eine einzige, bei der das Verhältnis von Länge A zu Breite B mindestens ungefähr 2 ist,
das Verhältnis Breite B der Form zu Breite C des Anodenelements mindestens etwa 0,05 bis 0,3 ist
und das Verhältnis der Länge der Ausnehmung^ zu Länge der Elektrode D über etwa 0,4, vorzugsweise
etwa mindestens 0,5, beträgt.
Wenn eine Elektrode in ihrem oberen Teil mehrere Ausnehmungen aufweist, so ist jede Ausnehmung
für ein Anodenelement bestimmt. Durch Teilung einer einheitlichen Anode, am geeignetsten in
gleiche Teile entlang vertikaler Ebenen parallel zu der größten Ausdehnung der Ausnehmung, werden
solche Anodenelemente mit je einer Ausnehmung erhalten.
Diese Anoden gestatten eine günstige Aufteilung des Stromflusses aus dem Material der Stoßstelle in
die Kohlenstoffmasse der Anode.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anoden liegt in der relativ größeren Kontaktfläche
zwischen dem Material der Stoßstelle und der Anode.
Die erfindungsgemäße Anodenausnehmung kann eine oder mehrere folgender Ausführungen besitzen:
Der Hohlraum ist im Querschnitt ein Trapez, Parallelogramm usw., vorzugsweise rechteckig; die
Hohlräume sind mit vorspringenden Zähnen, vorzugsweise zahnstangenartig, ausgeführt.
Diese Ausführungsform erbringt außer anderen Vorteilen eine besonders vergrößerte Kontaktfläche
zwischen Stoßstellenmaterial und Anode; die Hohlräume weisen nur an den Längsflächen Verzahnungen
auf; sie haben ein Verhältnis —-^— = etwa 0,1
bis 0,35, gegebenenfalls auch verschieden geneigte Zähne; der Hohlraum kann auch Zähne an ihren
Enden und/oder an den Außenflächen aufweisen; es
ίο ist auch möglich, daß der Hohlraum an jeder seiner
parallelen Schmalseiten eine zentrale Nut aufweist, die vorzugsweise quaderförmig ist.
Die Erfindung betrifft ebenfalls Anoden, die nach jeder Weise mindestens mit einer Anodenbefestigung
über ein Verbindungsmaterial, wie ein Metall oder eine Legierung, vorzugsweise Gußeisen, verbunden
ist.
Die Anodenbefestigung, deren Masse immer der der Anodenausnehmung angepaßt ist, kann in folgender
Weise ausgeführt sein: Ihre Länge ist größer als die Länget der Ausnehmung und kleiner als
A+2d, wobei d die Tiefe der Nuten Z? ist, mit
denen die Ausnehmung an jeder ihrer Schmalseiten versehen ist; seine Dicke entspricht im wesentlichen
der Länge e der Nuten, so daß der Zapfen unter Reibung gegen die Wände der Nuten E, welche zentriert
in der Ausnehmung der Elektrode angeordnet sind, eingesetzt wird.
Nach der Erfindung erzeugt das Material der Stoßstelle, wenn es auf Betriebstemperatur der
Anode gebracht wird, einen Druck auf die Anode, was hinsichtlich eines guten elektrischen Kontaktes
sehr zweckmäßig ist.
Es ist offensichtlich, daß das Gußeisen in der Anodenausnehmung nach der Erfindung auf die
Wände dieser Ausnehmung bei der Abkühlung einen Zug ausübt. Man kann diesen Zugeffekt erklären,
indem man ein Schrumpfen des Gußeisens in einer bevorzugten Richtung entsprechend der Längsachse
der Zahnstange annimmt.
Die Erfindung wird an folgenden Beispielen näher erläutert.
Man verwendete eine Anode für die Aluminiumschmelzflußelektrolyse nach bekannten Verfahren,
entsprechend Fig. 1 bis 4.
Die Stromdichte in der Kohlenanode betrug 1 A/cm2. Die Dicke der neuen Kohlenanode unterhalb
des Gußeisens der Stoßstelle war etwa 43 cm.
Nach einer Betriebszeit von 23 Tagen wurde die
Anode aus dem Bad genommen und festgestellt, daß die Kohlenschicht unterhalb der Stoßstelle nicht
mehr als 1 cm betrug.
Es wurde täglich der Spannungsabfall in der Anode zwischen dem Gußeisen der Stoßstelle und
dem unteren Teil der Anode bestimmt und im Diagramm der F i g. 18 als Kurve 1 eingetragen.
Der Anstieg des Spannungsabfalls zwischen dem
Der Anstieg des Spannungsabfalls zwischen dem
1. und 3. Tag, wie er sich aus der Kurve ergibt, läßt sich dadurch erklären, daß die Kontaktstelle
zwischen dem Gußeisen der Stoßstelle und dem Kohlenstoff der Anode durch Aufheizen der Anode
bei Inbetriebnahme gestört wurden und sich erst neue Kontaktpunkte bilden mußten, was zu einem
geringeren Spannungsabfall führt.
Der mittlere Spannungsabfall über 23 Tage lag bei etwa 0,35 V.
In die Elektrolysewanne des Beispiels 1 wurde bei gleicher Stromdichte im gleichen Moment eine
Anode entsprechend Beispiel 1 eingeführt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Matrize, die Anodenausnehmung
und die Anodenbefestigung den Fig. 15 bis 17 entsprachen.
Die Dicke der neuen Anodenkohle unterhalb der Anodenausnehmung betrug etwa 43 cm. Nach einer
Betriebszeit von 23 Tagen wurde die Anode aus dem Bad genommen und festgestellt, daß die Dicke
der Kohleschicht unterhalb der Stoßstelle nicht mehr als etwa 1 cm betrug.
Es wurde ebenfalls täglich der Spannungsabfall zwischen dem Gußeisen der Stoßstelle und dem
unteren Anodenteil gemessen und im Diagramm der Fig. 18 als Kurve2 aufgetragen. Daraus ersieht
man, daß der Spannungsabfall sehr weit unterhalb Kurve 1 liegt und die Kurve 2 gleichmäßig abfallend
ist.
Der Zugeffekt, wie er oben beschrieben wurde, verringert neben anderen Vorteilen den Anstieg des
Spannungsabfalls durch das Anheizen der Anode.
Der durchschnittliche Spannungsabfall über 23 Tage betrug ungefähr 0,25 V.
Gegenüber dem bekannten Verfahren, wie es im Beispiel 1 beschrieben ist, konnte man im Mittel
einen Gewinn an Spannungsabfall von mindestens etwa 0,1 V feststellen.
Dieser Gewinn an Spannungsabfall äußert sich in einem geringeren Strombedarf von etwa 350 kWh/t
erzeugtes Aluminium gegenüber einem Strombedarf von 15 000 kWh/t nach Beispiel 1. Dies entspricht
einer Einsparung an Strombedarf der Elektrolysezelle um ungefähr 2,3%.
Claims (8)
1. Vorgebrannte Kohleanode für die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium,
durch Schmelzflußelektrolyse mit einem Hohlraum an ihrem oberen Teil, im allgemeinen
vorzugsweise quaderförmig, für die Verbindung der Anode mit einem leitenden Metallteil, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flächen des Hohlraumes Kehlen aufweisen, wobei sich jede in dem Hohlraum von oben bis unten erstreckt,
und daß diese Kehlen Zähne, angeordnet in Art einer Zahnstange, bilden.
2. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum an jeder seiner
parallelen Schmalseiten zentrische Nuten aufweist, so daß das Metallteil für den Stromanschluß
sich unter Reibung an den Wänden dieser Nuten zentriert in dem Hohlraum befindet.
3. Anode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil sich mindestens
ein, vorzugsweise ein einziger Hohlraum befindet, bei dem das Verhältnis Länge zu Breite des
Hohlraums mindestens etwa 2, das Verhältnis Breite der Form zu Breite der Anodenelemente
zwischen etwa 0,05 und 0,3, das Verhältnis Länge des Hohlraumes zu Länge der Anode
über 0,4, vorzugsweise mindestens etwa 0,5, beträgt und, wenn eine Anode an ihrem oberen
Teil mehrere Hohlräume aufweist, jeder Hohlraum für ein Anodenelement, erhalten durch
gleiche Teilung der Anode über vertikale Ebenen parallel zu der Längsseite des Hohlraumes,
dient.
4. Anode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis Breite des Hohlraumes
plus doppelte Länge der Zähne gebrochen durch Breite der Anodenelemente zwischen
etwa 0,1 und 0,35 liegt.
5. Anode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum Zähne verschiedener
Neigung aufweist.
6. Anode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum Zähne an seinem
Ende aufweist.
7. Anode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Anodenbefestigung
und Anode mit Hilfe eines Materials für die Stoßstelle durch ein Metall oder eine
Legierung, vorzugsweise durch Gußeisen, erfolgt.
8. Anode nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Anodenbefestigung,
deren Maße denen des Anodenhohlraumes entsprechen, größer ist als die Länge des Hohlraumes,
aber kleiner als die Länge des Hohlraumes plus doppelte Tiefe der Nuten, deren Form an jeder der Schmalseiten vorgesehen ist,
die Dicke der Befestigung im wesentlichen der Länge der Nuten entspricht, so daß die Befestigung
unter Reibung an den Wänden der Nuten zentriert in dem Anodenhohlraum steckt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 510/323 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR892352A FR1326481A (fr) | 1962-03-27 | 1962-03-27 | électrode améliorée à base de carbone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1187807B true DE1187807B (de) | 1965-02-25 |
Family
ID=8775410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP31456A Pending DE1187807B (de) | 1962-03-27 | 1963-03-27 | Vorgebrannte Kohleanoden fuer die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium, durch Schmelzflusselektrolyse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1187807B (de) |
| ES (1) | ES286454A1 (de) |
| FR (1) | FR1326481A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4552638A (en) * | 1984-11-13 | 1985-11-12 | Aluminum Company Of America | Electrode assembly having improved current distribution for use in an electrolytic reduction cell |
| US4557817A (en) * | 1984-11-13 | 1985-12-10 | Aluminum Company Of America | Reduced voltage electrode design |
| US4824543A (en) * | 1987-12-02 | 1989-04-25 | Aluminum Company Of America | Electrode design for increased current distribution |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3016897B1 (fr) * | 2014-01-27 | 2017-08-04 | Rio Tinto Alcan Int Ltd | Ensemble anodique et procede de fabrication associe. |
| FR3090699B1 (fr) | 2018-12-20 | 2021-04-09 | Rio Tinto Alcan Int Ltd | Ensemble anodique et procédé de fabrication associé |
-
1962
- 1962-03-27 FR FR892352A patent/FR1326481A/fr not_active Expired
-
1963
- 1963-03-26 ES ES286454A patent/ES286454A1/es not_active Expired
- 1963-03-27 DE DEP31456A patent/DE1187807B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4552638A (en) * | 1984-11-13 | 1985-11-12 | Aluminum Company Of America | Electrode assembly having improved current distribution for use in an electrolytic reduction cell |
| US4557817A (en) * | 1984-11-13 | 1985-12-10 | Aluminum Company Of America | Reduced voltage electrode design |
| US4824543A (en) * | 1987-12-02 | 1989-04-25 | Aluminum Company Of America | Electrode design for increased current distribution |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES286454A1 (es) | 1963-11-16 |
| FR1326481A (fr) | 1963-05-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10261745B3 (de) | Kathodensystem zur elektrolytischen Aluminiumgewinnung | |
| DE3336516A1 (de) | Hohl- oder flachladungsauskleidung | |
| DE102011004009A1 (de) | Kathodenanordnung und Kathodenblock mit einer eine Führungsvertiefung aufweisenden Nut | |
| DE3030459C2 (de) | ||
| DE2631673C3 (de) | Kathodenelement für Elektrolysezellen, insbesondere zur Aluminiumelektrolyse | |
| DE1187807B (de) | Vorgebrannte Kohleanoden fuer die Herstellung von Metallen, insbesondere von Aluminium, durch Schmelzflusselektrolyse | |
| DE1187809B (de) | Elektrolysezelle zur schmelzflusselektrolytischen Herstellung von Aluminium | |
| DE3406797C2 (de) | Beschichtete Ventilmetallanode zur elektrolytischen Gewinnung von Metallen oder Metalloxiden | |
| DE2835022C2 (de) | Anodenkörper für einen Festelektrolytkondensator | |
| EP3472373A1 (de) | Kathodenblock aufweisend eine nut-geometrie | |
| DE2550178C3 (de) | Elektrodenhalterung | |
| DE2441097A1 (de) | Legierungsmischung, insbesondere geeignet zur herstellung von einzelteilen fuer bleiakkumulatoren | |
| DE1483337A1 (de) | Verfahren zur Erzeugung von Nickelpulver | |
| DE2822657B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Abschmelzelektroden großen Durchmessers | |
| DE2833381A1 (de) | Elektrolysezelle zum gewinnen von aluminium | |
| EP1481115B1 (de) | Graphitierte kathodenblöcke | |
| DE2040854A1 (de) | Verfahren zum Bedienen selbstsinternder Elektroden und eine Elektrodenstruktur zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2529215A1 (de) | Kathode fuer elektrolysezellen zur aluminiumherstellung durch schmelzflusselektrolyse von aluminiumsalzen | |
| DE1008491B (de) | Paketelektrode fuer die Aluminiumschmelzflusselektrolyse | |
| AT207461B (de) | Hitzebeständiger, unter Preßdruck gesinterter, kompakter Körper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1093996B (de) | Stromfuehrungselemente und deren Verwendung in elektrolytischen Zellen zur Gewinnung oder Raffination von Aluminium | |
| DE195563C (de) | ||
| DE1558766C (de) | Kollektorschiene | |
| AT336147B (de) | Werkzeug zur formgebung von erzeugnissen nach modell und verfahren zur herstellung des werkzeuges | |
| DE1640272B2 (de) | Elektrische Verbindung zwischen zwei elektrisch leitfähigen Elementen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten |