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DE658974C - Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents

Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

Info

Publication number
DE658974C
DE658974C DEA81029D DEA0081029D DE658974C DE 658974 C DE658974 C DE 658974C DE A81029 D DEA81029 D DE A81029D DE A0081029 D DEA0081029 D DE A0081029D DE 658974 C DE658974 C DE 658974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tensioning
tensioning mechanism
ropes
wires
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA81029D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Roller
Karl Stabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA81029D priority Critical patent/DE658974C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658974C publication Critical patent/DE658974C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/26Compensation means for variation in length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Spannwerk für Drähte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen Die bisher für Fahrleitungen elektrischer Bahnen bekannten Spannwerke sowohl in Hebel als auch in Radausführung haben alle den Sachteil, daß die bei ihnen zur Anwendung kommenden Klinken o. dgl. Sperren die bei Bruch einer Leitung durch das Herabfallen des Spanngewichtes entstehende kinetische Energie stoßweise vernichten. So ist es z. B. bei einem solchen N achspannwerk bekanntgeworden, daß die Spannrolle von einer Zange umgriffen wird, die beim Reißen des Seiles die Spannrolle festklemmt. Die bei derartigen Spannwerken auftretende Wucht ist meist so groß, daß Formänderungen an den Spannwerken auftreten. Solche Sperren haben «-eiter den Nachteil, daß sie unzuverlässig arbeiten, ganz besonders, wenn durch @'ersclimutzung oder Vereisung die Klinken nicht leicht beweglich bleiben. Es sind daher in der Praxis bei Fahrleitungsanlagen, in welche derartige Spannwerke eingebaut waren, des öfteren Versager vorgekommen.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß es zur Vermeidung von Schädigungen am Spannwerk zweckmäßig ist, die kinetische Energie des herabfallenden Spanngewichtes sich allmählich vernichten zu lassen; außerdem soll die Bremsung unbedingt zuverlässig arbeiten.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst; daß das Spanngewicht hydraulisch abgebremst wird. Zu diesem Zwecke kann man beispielsweise eine Breiase in zylinderförmiger Ausführung vorsehen, bei welcher der Stoß beim Leitungsbruch auf den im Zylinder gleitenden Kolben wirkt und dieser durch die im Zylinder befindliche Flüssigkeit (Glyzerin o. dgl.) aufgenommen wird. Der Kolben. ist mit einer kleinen Durchlaßöffnung versehen, durch die nach erfolgtem Leitungsbruch sofort ein langsames Abfließen der zusammengepreßten Zylinderflüssigkeit stattfindet, wodurch der Stoß elastisch aufgefangen wird. Infolge des Abfließens der Zylinderflüssigkeit gleitet der Kolben langsam in seine Endstellung und bremst somit das schlagartige Abfallen des Spanngewichtes.
  • Stellungsverschiebungen des Spannwerkes infolge von Temperaturlängenänderungen der nachgespannten Leitungen werden durch die hydraulische Bremse nicht behindert, da dieselben so langsam erfolgen, daß für das Abfließen der Bremsflüssigkeit durch die hierfür vorgesehene kleine Öffnung Zeit genug bleibt. Für derartige Zwecke ist es auch schon bekanntgeworden, zwischen verschiedenen Teilen der zu regelnden Leitung einen mit zwei Kolben versehenen Flüssigkeitsbehälter einzuschalten, dessen Kolben mit diesen Teilen verbunden sind.
  • Die Ausführung der hydraulischen Bremse kann beispielsweise auch so gewählt sein, daß ein an der Achse des Spannwerkes befestigter Flügel in einer mit Bremsflüssigkeit gefüllten Dose umläuft. Diese Dose ist beim Radspannwerk zweckmäßig in das kleinere Rad des Spannwerkes einzubauen.
  • Eine weitere Ausführung ergäbe sich durch eine in die Achse des Spannwerkes eingebaute Förderschnecke. Hierbei müßte die Schnecke die Verlängerung der Achse des Radspannwerkes sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in den Abb. i bis 3 beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i und 2 in Seitenansicht und Draufsicht ein kadspannwerk, bei dem die hydraulische Bremse mit Zylinder und Kolben ausgebildet ist, während Abb. 3 in Seitenansicht ein Radspannwerk mit einer Bremse veranschaulicht, die aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Trommel und einem innerhalb der Trommel sich drehenden und einem feststehenden Flügel besteht.
  • Gemäß der Abb. i und 2 besteht das Spannwerk aus zwei Rädern a und b verschiedenen Durchmessers, die gegeneinander unverdrehbar auf einer gemeinsamen Achse c sitzen. An das größere a der beiden Räder greift das \ achspanngewicht d und an das kleinere b die nachzuspannende Leitung e an. Die Achse c ist über eine Kurbel f mit der an dem Kolben g angreifenden Kolbenstange 1a gelenkig verbunden. Der Kolben g ist mit einer Durchflußöffnung i versehen und sitzt in einem mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder k. Geht nun die Fahrleitung e zu Bruch, so fällt das Nachspanngewicht d nicht plötzlich herunter, sondern das Gewicht wird durch die in dem Zylinder k vorhandene Flüssigkeit abgebremst, wobei die auf der Druckseite vorhandene Flüssigkeit allmählich durch die Durchflußöffnung i in dem Kolben g hindurchströmt. Wie insbesondere aus Abb. 2 hervorgeht, ist der Zylinder k an dem Abspannmast 1 bzw. an dem Ausleger m schwenkbar gelagert, damit er sich in seiner Lage den verschiedenen Einstellungen der Kurbel f anpassen kann. Statt dessen hätte man natürlich auch den Zylinder k fest anordnen und die Kolbenstange h mit der Kurbel f über ein Pleuel verbinden können.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3, die, soweit sie die gleiche Bauart wie Abb. i und 2 darstellt, mit den gleichen Bezugszeichen versehen ist, ist das Rad für die Aufnahme des Leitungsseiles e gleichzeitig als Bremszylinder ausgebildet. Zu diesem Zweck besteht das kleinere Rad aus einer mit Flüssigkeit gefüllten Trommel b', in der sich ein mit der Trommel bewegbarer Flügel n gegen einen feststehenden Flügel o verdreht. Der feststehende Flügel o ist mit einer Durchflußöffnung p versehen, durch die die Bremsflüssigkeit bei Bruch der Leitung e allmählich hindurchgedrückt wird. Die Endstellungen des verdrehbaren Flügels n sind gestrichelt angedeutet.
  • Die Erfindung läßt sich natürlich auch bei Hebelsparinwerken in der gleichen Weise anwenden.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRL CHI:: i. Spannwerk für Drähte oder Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen mit einer in das Spannwerk eingebauten Bremse, die bei Leitungsbruch das Herabfallen des Spanngewichtes verhindert, gekennzeichnet durch die Anwendung einer hydraulischen Bremse.
  2. 2. Spannwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Bremse aus einem mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder (k) und einem Kolben (g) mit Durchflußöffnung (i) besteht, wobei der bewegbare Teil (g) der Bremse . mit einem unter dem Einfluß des Spanngewichtes (d) sich bewegenden Teil (b, c oder f) des Spannwerks verbunden ist.
  3. 3. Spannwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Spannwerks eine mit Flüssigkeit gefüllte Trommel (b') angeordnet ist, innerhalb der sich unter dem Einfluß des Spanngewichtes (d) ein Flügel (e) gegen einen feststehenden Flügel (o) dreht, wobei einer der Flügel eine Durchflußöffnung (p) enthält.
DEA81029D 1936-11-11 1936-11-11 Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen Expired DE658974C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA81029D DE658974C (de) 1936-11-11 1936-11-11 Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

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DEA81029D DE658974C (de) 1936-11-11 1936-11-11 Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE658974C true DE658974C (de) 1938-04-21

Family

ID=6948204

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA81029D Expired DE658974C (de) 1936-11-11 1936-11-11 Spannwerk fuer Draehte und Seile von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

Country Status (1)

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DE (1) DE658974C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750044C (de) * 1941-03-27 1944-12-13 Flaschenzugartige Endabspannung mit Fangvorrichtung des Nachspanngewichts, insbesondere fuer Fahrdraehte oder andere Leitungsteile elektrischer Bahnen
DE918992C (de) * 1945-01-30 1954-10-11 Siemens Ag Spannwerk fuer Leitungen
DE967108C (de) * 1952-11-14 1957-10-03 Bbc Brown Boveri & Cie Gewichtsnachgespannte Fahrleitung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750044C (de) * 1941-03-27 1944-12-13 Flaschenzugartige Endabspannung mit Fangvorrichtung des Nachspanngewichts, insbesondere fuer Fahrdraehte oder andere Leitungsteile elektrischer Bahnen
DE918992C (de) * 1945-01-30 1954-10-11 Siemens Ag Spannwerk fuer Leitungen
DE967108C (de) * 1952-11-14 1957-10-03 Bbc Brown Boveri & Cie Gewichtsnachgespannte Fahrleitung

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