DE656324C - Tropfenflasche - Google Patents
TropfenflascheInfo
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- DE656324C DE656324C DEH146023D DEH0146023D DE656324C DE 656324 C DE656324 C DE 656324C DE H146023 D DEH146023 D DE H146023D DE H0146023 D DEH0146023 D DE H0146023D DE 656324 C DE656324 C DE 656324C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
- B65D1/02—Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
- B65D1/08—Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents adapted to discharge drops
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Description
- Tropfenflasche Es sind bereits Tropfenflaschen mit nur einem in einer Querwand des Flaschenhalses angeordneten Tropfloch bekannt, die durch einen Schraubdeckel verschlossen werden. Durch das eine Tropfloch tritt die Flüssigkeit aus und gleichzeitig die Luft ein. Diese Tropfenflasch@en sind mit einer unmittelbar an der verengten Mündung des Tropfloches angesetzten Tropfenführung in Form einer Nut oder Rippe versehen, die den Tropfen bis an den Flaschenrand führt und dort zum Abtropfen bringt, oder nach einer anderen Konstruktion mit einer Tropfenführung, die in Form einer Nut oder Rippe sich über den Flaschenrand hinweg am äußeren Flaschenhalse nach unten gehend fortsetzt; im letzteren Falle fällt der Tropfen vom Halse ab. Derartige Tropfenführungen haben aberlediglich den Zweck, den Tropfen aus der engen Mündung herauszubekommen und zum Abfallen zu bringen bzw. der Viscosität der in der Flasche enthaltenen Flüssigkeit entgegenzuarbeiten. Zur Tropfengrößenregulieru.ng sind diese Führungen nicht geeignet, da der Flaschenrand oder nach der zweiten Konstruktion der äußere Flaschenhals die Abtropffläche bildet; man erhält einen. sehr großen und verschieden großen. Tropfen, etwa 7 bis i o Wassertropfen auf i ccm = i g.
- Dieses Resultat entspricht aber nicht den Ansprüchen der medizinischen und pharmazeutischenFachwelt, die von alters h,er 2o Wassertropfen = i g setzt.
- Außerdem sind gewöhnliche Medizinllzisclicn mit eineue besonderen liin:einzusctzenden, winklig gebogenen Glasstab bekannt, was aus praktischen und. hygienischen Gründen nicht das Ideal einer Tropfenflasche und Tropfenbildung darstellt. Das Stäbchen muß herausgenommen werden, wird danebeng@elegt und häufig angefaßt, was unhygienisch ist; außerdem ist die leichte Zerbrechlichkeit und das Abhandenkommen solcher Stäbchen erwiesen.
- Sowohl diese Lösung einer Flasche mit losem Stäbch.en als auch Tropfenflaschen, bei denen das Stäbchen am Pfropfen befestigt ist, sind ebensowenig wie die früheren Tropfenflaschen mit Stöpsel für Flüssigkeiten von verschiedener Viscosität geeignet. Die bekannten Flaschen sind jeweils nur für bestinunte Flüssigkeitsarten, z. B. für wässerige Lösungen, brauchbar.' Wird in eine für wässerige Flüssigkeiten bestimmte Flasche ein sprithaltiges Präparat gefüllt, so tropft diese Flasche nicht mehr, sondern sie läuft.
- Der Erfindungsgegenstand vermeidet diese Nachteile. Er stellt eine; Einlochtropfenflasche dar, welche erfindungsgemäß einen mit dem oberen Flaschenrande fest verbundenen, als Tropfstab dienenden For tsatz besitzt und deren Verschluß durch eine mit einer Aussparung versehene, nach Art eines Bajonettverschlusses zu befestigende Kappe erfolgt, die sich in einem oben im Tropfstab dicht am Halse vorgesehenen Schlitz hin und her bewegen kann.
- Der Tropfstab ist vorzugsweise keilförmig ausgeführt, indem sich der stärkere Teil dicht am Halse befindet und dadurch die Einkerbung in hinreichender Tiefe gestattet. Je nach der Größe der Abtropffläche wird der Tropfen größer oder kleiner. Demgemäß läßt sich die Größe des Tropfens regulieren, und man kann mit .einer so gearteten Flasche bei bestimmten Größenverhältnissen des Trop#f#, stabes genau 2o Wassertropfen, auf i g= i cciri erzielen, was den Vorschriffen dermedizinischpharmazeutischen Fachwelt entspricht.
- In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Tropfenflasche beispielsweise dargestellt. Bei der in Fig. i in Seitenansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellten Ausführungsform der Tropfenflasche olme Kappe ist der Tropfstab mit a, die Verstärkung des Stabes am Flaschenhals mit b und der irn Stabe dicht am Halse vorgesehene Schlitz mit c bezeichnet. Die für die Verschlußkappe (Fig.3) erforderlichen Nocken haben das Zeichen g. In den Fig. 3, 4., 5 und 6 sind zwei Ausführungsformen der mit Aussparungen für die Nockeng und den Tropfstab versehenen Kappen dargestellt. Die Aussparungen für den Tropfstab und die Nocken, sind mit d bzw. @e bezeichnet. Während bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und q. zi#tei seit-, liche Nocken g vorgesehen sind, .erfordert die r'ltführungsform der Fig. 5 und 6 nur eine :.,lütere Nocke f. Bei dieser letzteren Ausfühzungsform dient der Tropfstab a als vordere `INTocke.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Tropfenflasche mit einem Tropfloch. durch welches die Flüssigkeit aus- und gleichzeitig die Luft eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Tropfenflasche einen mit dem äußeren Flaschenhals bzw. Halsrand fest verbundenen, vorzugsweise keilförmig verlaufenden und als Tropfstab dienenden Fortsatz besitzt und der Verschluß der Flasche durch eine mit einer Aussparung versehene, nach Art eines Bajonettverschlusses zu befestigende Kappe erfolgt, die sich in einem oben im Tropfstab dicht am Halse vorgesehenen Schlitz hin und her bewegen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH146023D DE656324C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Tropfenflasche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH146023D DE656324C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Tropfenflasche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656324C true DE656324C (de) | 1938-02-02 |
Family
ID=7179836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH146023D Expired DE656324C (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Tropfenflasche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656324C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743036C (de) * | 1942-05-31 | 1943-12-16 | Madaus & Co Dr | Tropfflasche |
-
1935
- 1935-12-21 DE DEH146023D patent/DE656324C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743036C (de) * | 1942-05-31 | 1943-12-16 | Madaus & Co Dr | Tropfflasche |
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