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DE656287C - Spannfutter mit eingebauter Kupplung - Google Patents

Spannfutter mit eingebauter Kupplung

Info

Publication number
DE656287C
DE656287C DEST54881D DEST054881D DE656287C DE 656287 C DE656287 C DE 656287C DE ST54881 D DEST54881 D DE ST54881D DE ST054881 D DEST054881 D DE ST054881D DE 656287 C DE656287 C DE 656287C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chuck
clutch
cam
constriction
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST54881D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE656287C publication Critical patent/DE656287C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/1207Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving obliquely to the axis of the chuck in a plane containing this axis
    • B23B31/1238Jaws movement actuated by a nut with conical screw-thread
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/38Chucks with overload clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/02Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the friction type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Spannfutter mit eingebauter Kupplung, welche die Kupplungskraft selbsttätig nach einer beliebigen Gesetzmäßigkeit zweckmäßig in Abhängigkeit von dem Widerstandsmoment des Werkzeugs regelt. Bei solchen Spannfutterkupplungen ist der bewegliche Kupplungsteil als Schnappbolzen ausgebildet und derart angeordnet, daß er zwangsläufig zusammen mit den Spannbacken eingestellt wird. Bei den meisten bekannten Anordnungen erfolgte die Regelung der Kupplungskraft in Abhängigkeit vom Werkzeugdurchmesser, d. h. nach einer Gesetzmäßigkeit, für welche eine einfache Verstellung des Schnappbolzens oder äquivalenten Teils genügte, ohne daß eine besondere Formgebung für die Kupplungsteile erforderlich wurde.
Es ist indessen unter Abweichung von dieser einfachen Gesetzmäßigkeit auch bereits vorgeschlagen worden, den festen Kupplungsteil mit einer Arbeitsfläche für den beweglichen Kupplungsteil auszubilden, die für die verschiedenen Einstellagen des letzteren verschiedenartige Neigung besitzt. Auf diese Weise war es ermöglicht, die Regelung der Kupplungskraft nach j eder beliebigen Gesetzmäßigkeit einzurichten. Die Herstellung der Arbeitsfläche an dem festen Kupplungsteil ist j edoch mit Rücksicht auf die notwendige Einhaltung der der gewünschten Gesetzmäßigkeit entsprechenden verschiedenartigen Neigungen äußerst umständlich und schwierig.
Die Erfindung zeigt demgegenüber einen einfacheren Weg zur Erreichung des gleichen Ziels. Die Erfindung besteht darin, daß der radial angeordnete Schnappbolzen der Kupplung axial verschiebbar und mit einer gewölbten Arbeitsfläche versehen ist und die Antriebswelle des Spannfutters eine nahezu über ihren gesamten Umfang reichende Einschnürung aufweist, die in der Drehrichtung durch eine auf dem Mantel der Antriebswelle liegende Arbeitskante begrenzt ist und wenigstens an dieser Arbeitkante Kreisbogenform hat.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spannfutters dargestellt; es zeigen
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Spannfutter bei vollständig geschlossenen Spannbacken,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
. Fig. 3 und Fig. 4 Darstellungen, die den Fig. ι und 2 entsprechen, wobei aber die Spannbacken auf größte Öffnung eingestellt sind,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung der Kupplungsteile,
Fig. 6 eine Darstellung, welche den Eingriff der Kupplung bei vergleichsweise klei-■ nem Werkzeugdurchmesser veranschaulicht, Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Dar* stellung . bei vergleichsweise großem Werl$~ zeugdurchmesser.
Bei dem in Fig. ι bis 4 dargestellten Spannfutter sind in den Futterkörper 1 zwei mit Gewinde versehene Halbkränze 3 eingesetzt, welche das Spannen und Entspannen der Spannbacken 2 ermöglichen. Auf den Futterkörper 1 ist eine Muffe 4 aufgesetzt, welche auf den Kränzen 3 fest aufgezogen ist und an ihrem freien Ende eine Verzahnung 5 aufweist, welche mittels einer in die Ausnehmung 6 eingreifenden Stellvorrichtung (nicht dargestellt) die Verdrehung der Muffe 4 gegenüber dem Futterkörper 1 ermöglicht.
An dem den Spannbacken 2 gegenüberliegenden Ende ist der Futterkörper 1 mit Gewinde 7 versehen, auf welchem die Gewindehülse einer Kappe 8 sitzt. Die Kappe 8 ist mittels einer oder mehrerer Schrauben 8' mit einem Ring 9 fest verbunden, der eine Nut 10 aufweist, in welcher ein an der Muffe 4 befestigter Zapfen 11 liegt. In der Kappe 8 ist eine auf dem Futterkörper 1 zentrierte und gegenüber dem Futterkörper mittels eines Schraubenbolzens 12' festgehaltene Scheibe 12 angeordnet. Die Scheibe 12 ist in ihrem mittleren Teil mit einer Rinne 13 versehen, in welche ein Bügel 14 eingreift, dessen Schenkel in Aussparungen der Scheibe 12 liegen und unter der Wirkung der beiden Federn 15 stehen, die einerseits bei 16 in der zugehörigen Aussparung und andererseits gegen je eine Mutter 17 anliegen, die an dem freien Schenkelende befestigt ist. An dem Mittelteil des Bügels 14 ist ein Schnappbolzen 18 befestigt, der mit einem Nocken 19 aus einem Stück besteht. Der Schnappbolzen 18 wird in einer Ausbohrung 20 der Scheibe 12 gleitend geführt. Die Federn 15 drücken den Nocken 19 gegen die Antriebswelle 21, welche unter Vermittlung eines Zwischenringes 23 und einer Axialschraube 24 mit dem Futterkörper fest verbunden ist. Die Welle 21 ist mit einer Aussparung oder Einschnürung 22 versehen, an deren Arbeitskante 25 (Fig. 5 bis 7) der Nocken 19 anliegt. Die Einschnürung 22 besitzt wenigstens im Längsschnitt durch die Arbeitskante 25 kreisbogenförmiges Profil. Die Arbeitsfläche des Nockens weist einen unstetigen Krümmungsverlauf auf, so daß ihre Neigung gegenüber der Arbeitskante 25 sich mit der Eingriffstiefe des Nockens 19 in die Einschnürung 22 ändert. Da diese Neigung für die Kupplungskraft entscheidend ist, so kann sie ohne weiteres so gewählt werden, daß die Kupplungskraft bei den verschiedenen Eingriffstiefen des Nockens irgendeiner gewünschten Gesetzmäßigkeit folgt.
'-'[. Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stel-"livng sind die Spannbacken ganz geschlossen. ,^i'fit'sie auseinanderzübewegen (Fig. 3 und4), ;:geiiügt es, mit Hilfe der bereits erwähnten Stellvorrichtung die Muffe 4 gegenüber dem Futterkörper 1 zu verdrehen. Infolge dieser Drehbewegung werden die Spannbacken 2 in der Richtung des Pfeiles / (Fig. 1) verschoben, und zwar unter Vermittlung der beiden Halbkränze 3, bis die öffnung für die Aufnahme des Werkzeuges, z. B. eines Bohrers, genügt. Bei der Drehung nimmt die Muffe 4 unter Vermittlung des in die Nut 10 eingreifenden Zapfens 11 die Kappe 8 mit. Die Kappe 8 erfährt dadurch infolge des Gewindes 7 eine axiale Verschiebung* Gleichzeitig bewegen sich die Scheibe 12 und der Nocken 19'mit Bezug auf Fig. 1 nach links. Beim Verlassen der in Fig. 1 dargestellten Lage wandert der Nocken in der Ausnehmung 22 an seinem Widerlager entlang. Nachdem die Kante 19' des Nockens 19 die Höhe der Ausnehmung 22 erreicht hat, greift der Nocken immer tiefer in die Ausnehmung ein, und zwar so lange, bis die Spannbacken für die Aufnahme des Werkzeuges genügend weit auseinandergerückt sind. Die Eingriffstiefe des. Nockens 19 ist demgemäß vom Durchmesser des Werkzeuges abhängig. Da andererseits eine Änderung der Eingriffstiefe eine Änderung der Neigung der Nockenarbeitsfläche zur Folge hat und eine solche Neigungsänderung gleichbedeutend ist mit einer Änderung der Kupplungskraft, so besteht eine unmittelbare Beziehung zwischen Werkzeugdurehmesser und Kupplungskraft. Diese Beziehung ist zweckmäßig derart, daß für jeden Werkzeugdurchmesser die Kupplungskraft so begrenzt ist, daß ein Bruch des Werkzeuges nicht befürchtet zu werden braucht, während aber andererseits das Werkzeug bis zur Grenze seiner Belastbarkeit in Anspruch genommen wird. Sobald die für einen bestimmten Werkzeugdurchrnesser gültige Kupplungskraft überschritten wird, entfernt sich der Nocken 19 aus der Einschnürung 22, indem er die Federn 15 zusammendrückt, so daß die Welle 21 von dem Futterkörper entkuppelt wird.
Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, ist die Welle 21 beiderseits der Einschnürung bei α und b (Fig. 3) in dem Futterkörper ι gelagert, so daß eine vollkommene und dauernde Zentrierung des Werkzeuges gewährleistet ist.
In Fig. S sind die beiden Kupplungsteile, nämlich die Welle 21 und der Nocken 19, ohne die sonstigen Teile des Spannfutters
dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht die Lage der Kupplungsteile, wenn die Kante 19' des Nockens 19 auf der Höhe der Horizontalkurve d der Einschnürung 22 (Fig. 5) liegt. Fig. 7 zeigt die Eingriffsstellung, wenn die Nockenkante 19' einen Punkt der Horizontal kurve c berührt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    10
    Spannfutter mit eingebauter Kupplung, welche die Kupplungskraft selbsttätig nach einer beliebigen Gesetzmäßigkeit regelt und deren als Schnappbolzen ausgebildeter beweglicher Kupplungsteil zwangsläufig zusammen mit den Spann-
    "- backen eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der radial verschiebbar an-
    • geordnete Schnappbolzen (18) mit einer gewölbten Arbeitsfläche (191) versehen ist und die Antriebswelle (21) des Spannfutters eine nahezu über ihren gesamten Umfang reichende Einschnürung (22) aufweist, die in der Drehrichtung durch eine auf dem Mantel der Antriebswelle liegende Arbeitskante (25) begrenzt ist und wenigstens an dieser Arbeitskante Kreisbogenform hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST54881D 1935-11-18 1936-05-28 Spannfutter mit eingebauter Kupplung Expired DE656287C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR809110T 1935-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE656287C true DE656287C (de) 1938-02-03

Family

ID=38191141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST54881D Expired DE656287C (de) 1935-11-18 1936-05-28 Spannfutter mit eingebauter Kupplung

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE656287C (de)
FR (1) FR809110A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR809110A (fr) 1937-02-24

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