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DE642409C - Zapfanlage zur getrennten Abgabe und Registrierung zweier verschiedener Fluessigkeiten - Google Patents

Zapfanlage zur getrennten Abgabe und Registrierung zweier verschiedener Fluessigkeiten

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Publication number
DE642409C
DE642409C DESCH107266D DESC107266D DE642409C DE 642409 C DE642409 C DE 642409C DE SCH107266 D DESCH107266 D DE SCH107266D DE SC107266 D DESC107266 D DE SC107266D DE 642409 C DE642409 C DE 642409C
Authority
DE
Germany
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valve
way
liquid
return
tap
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH107266D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller & Co Schwelmer Eisen
Original Assignee
Mueller & Co Schwelmer Eisen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller & Co Schwelmer Eisen filed Critical Mueller & Co Schwelmer Eisen
Priority to DESCH107266D priority Critical patent/DE642409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE642409C publication Critical patent/DE642409C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
    • B67D7/163Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
    • B67D7/166Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Zapfanlage zur. getrennten Abgabe-und Registrierung zweier verschiedener Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Zapfanlage, insbesondere für Mineralöle, mit mehreren Lagerbehältern für verschiedene Flüssigkeiten, einer für sämtliche Lagerbehälter gemeinsamen MOßvorrichtung mit Seinemoder mehreren über einen Umschalthahn abwechselnd zu füllenden rund zu entleerenden ,1Meßgüfäßen sowie -- einem Mehrwegeschalthahn zur wahlweisen Verbindung des, Umschalthahnes mit der Steigleitung des einen oder anderen Lagerbehälters.
  • Bei derartigen Zapfanlagen ist für jede Flüssigkeitssorte -ein Zählwerk vorgesehen, durch welches die jeweils verzapfte Flüssigkeitssorrie laufend angezeigt wird. Diese Sortenzählwerke werden in Abhängigkeit von der Betätigung des Sortenschalthahnes beim Umschalten von der ,einen auf die andere Flüssigkeit in Stellung .gebracht und durch den Zapfhahn nach jeder Flüssigkeitsentnahme weitergeschaltet, so daß jeweils die entnommene Flüssigkeitssorte auf dem ihr zugeordneten . Sortenzählwerk zwangsläufig registriert wird.
  • Neben diesen die ,entnommenen Sortenmengen laufend registrierenden Sortenzählwerken ist außerdem sein für jede Flüssigkeitssorte gemeinsames Zählwerk für die Einzelentnahme - angeordnet, das die jeweils an den Xäufer abgegebene Flüssigkeitsmenge anzeigt und deshalb näch jedem Zapfvorgang durch eine von Hand bedienbare Rückstellvorrichtung wieder in die-Nullstellung zurückgeführt werden kann.
  • Um eine vollständig getrennte Abgabe und Registrierung jeder Flüssigkeitssorte zu gewährleisten und Unregelmäßigkeiten beim Zapfen zu verhindern, sind bei den bekannten Zapfanlagen Mittel vorgesehen, die das Umschalten des Sortenschalthahnes von der ,einen. auf die andere Flüssigkeit nur dann zulassen, wenn der in der Zapfanlage in der Regel verbleibende Flüssigkeitsrest der zuletzt verzapften Sorte vollständig in den zugehörigen- Vorratsbehälter wieder zurückgeführt w.orden ist. Auch ein sogenanntes Überpumpen einer Flüssigkeit in den Lagerbehälter der anderen Flüssigkeit, etwa, in betrügerischer Absicht vorgenommen, ist bei den bekannten Zapfanlagen nicht möglich.
  • Brei diesen bekannten Zapfanlagen mit getrennter Abgabe -und . Registrierung der verschiedenen Flüssigkeitssorten läßt sich jedoch trotz ihrer Unregelmäßigkeiten im weitesten Maße verhindernden Einrichtungen eine vollkommene Sicherung des Käufers gegen Schädigung noch nicht erzielen.
  • Es bleibt die Möglichkeit bestehen, daß der Bedienungsmann während des Zapfens m einem unbewachten Augenblick den Sorten- Umschalthahn von der im Preise teureren Flüssigkeit auf die zweite, billigere Flüssigkeit umschaltet und daher am Schlusse des Zapf-. vorganges :eine billigere Flüssigkeitssorte ver> zapft. Da in diesem Falle das vom Käufer beachtete Einzelentnahmezählsverk die vier= zapfte Flüssigkeitsmenge weiter anzeigt, so kann der Käufer der Meinung sein, die von ihm verlangte Flüssigkeitssorte in der vom Einzelentnahmezählwerk angezeigten Menge erhalten zu haben, während ,er tatsächlich ein im Preise billigeres Gemisch erhalten hat. Er bezahlt daher zu seinem Schaden den höheren Preis für eine billigere Mischung.
  • Zweck der Erfindung ist es, diesen Mangel zu beseitigen, der daran seinen Grund hat, daß die Betätigung der Nullleinstellvorrichtung des Einzelentnahmezählwerkes unabhängig von der übrigen Bedienung der Zapfanlage erfolgen kann und nicht zwangsläufig mit letzterer gekuppelt ist.
  • Dies wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Aufhebung der Flüssigkeitssperrre des Sortenschalthahnes' in Abhängigkeit von der Betätigung der Nulleinstellvorrichtung bewirkt wird, z. B. dadurch,-daß der die Nulleinstellung auslösende Hebel bei seiner Betätigung von Hand -oder durch die Bewegung des Sortenhahnes in eine Zwischenstellung gleichzeitig das zwischen Steigeleitung rund Rücklaufleitungeingebaute Ventil, Schieber o. dgl. öffnet, so daß die Umschaltung des Sortenhahnes von der einen auf die andere Flüssigkeit nur in der zwangsläufig herbeigeführten Nullstellung des Einzelentnahmezählwerkes erfolgen kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abbildungen in mehreren Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht, rund zwar zeigt Abb. i ein Zwillingsmeßgerät gemäß der Erfindung in Draufsicht von vorn mit zwei Zwischenstellungen des Umschalthahnes für den Rücklauf, Abb. 2 den Gegenstand der Abb. i, teilweise in Ansicht, mit seinem senkrechten Schnitt durch den mittleren Teil des die Umschalthähne enthaltenen Gehäuses, Abb. 3 den Gegenstand der Abb. i, teilweise in Ansicht, mit einem senkrechten Schnitt durch den vorderen Teil des die Umschalthähne enthaltenden Gehäuses, Abb. 4 bis 7 vier verschiedene Schaltstellungen des Zwillingsmeßgefäßes nach Abb. i, Abb.8 ein Zwillingsmeßgerät, teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt, ähnlich der Abb. 2, aber mit einem Drehschieber für den Rücklauf und die Nullstellung des Zählwerkes, Abb.9 bis 12 vier verschiedene Schaltstellungen des Zwillingsmeßgerätes nach Abb. 8, Abb. 13 die zusätzliche Nullstellvorrichtung für die Ausführung des Erfindungsgegenstandes nach Ab b. 8, Abb. 14 ein Zwillingsmeßg@erät, teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt, ähnlich Abb. 3, mit zwangsläufiger Führung des Sperrkolbens und Rücklaufventil, Abb. 15 das Zwillingsmeßgerät nach Abb. 14, teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt, aber um 9o° verdreht, Abb.16 bis i9 vier verschiedene Schaltstellungen des Zwillingsmeßgerätes nach Abb. 1 4. und Abb. 2o ein Zwillingsmeßgerät, teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt, ähnlich Abb. 15, jedoch mit Vorrichtung zum Abschließen der jeweils angeschlossenen Fülleitung.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 3 besteht aus zwei Meßgefäßen i und 2, die über einen gemeinsamen Vierwegehahn 3 abwechselnd auf Füllen und Entleeren geschaltet werden können. Mit 4 ist der Dreh egehahn bezeichnet, der je nach Stellung des Hahnkükens 7 die kurze Steigeleitung 8, welche die beiden Hähne 3, 4 miteinander verbindet, an eine der beiden von den in den Abbildungen nicht dargestellten unterirdischen Vorratsbehältern für die beiden verschiedenen und getrennt zu verzapfenden Flüssigkeiten aufragenden Förderleitungen 5, 6 anschließt.
  • Das Zählwerk für die Einzelentnahme ist mit 9 bezeichnet. Der Vierwegehahn 3 wird mittels des Handhebels i o und der Dreiwegeumschalthahn 4 mittels des Handhebels i i bedient. Für letzteren sind, wie Abb. i erkennen läßt, vier Schaltstellungen vorgesehen, von welchen die beiden innren Marken x', x= die Einstellung des Hahnes auf die beiden Vorratsbehälter, die beiden äußeren Marken y', y2 die entsprechenden Zwischenstellungen für den Rücklauf der j ew-eils geförderten Flüssigkeit in dem ihr zugeordneten Vorratsbehälter anzeigen.
  • 12 ist die von der Steigeleitung 8 abzweigende Rücklaufleitung, um die geförderte Flüssigkeit wieder in den betreffenden Vorratsbehälter zurückfließen zu lassen.
  • Die Sperrvorrichtung für die Blockierung des Dreiwegeumschalthahnes 4 besteht aus dem Zylinder 13 und dem verschiebbaren Kolben 14, der durch eine Feder 15 in der rechten Endlage gehalten wird. Die Steigeleitung 8 ist an den Zylinder 13 derart angeschlossen, daß -ein Teiloder die gesamte in der Leitung enthaltene Flüssigkeit durch die linke Zylinderhälfte durchgeleitet wird, so daß diese während des Zapfvorganges stets vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist.
  • Mit 16 ist ein am Kolben 14 vorgesehener Führungsnocken bezeichnet, welcher aus dem Zylinder 13 durch einen in der Abb. 3 erkennbaren Schlitz i.; hindurchragt !und an dem Arm 18 eines zweiarmigen, um die feste Achse i g drehbaren Hebels 18, 21 befestigt ist. Bei einer Bewegung dieses Hebels wird daher der Kolben 14 nach links .gedrückt, und zwar gegen die Wirkung der Feder 15. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die linke Seite des Zylinders 13 vollständig von der Flüssigkeit entleert ist. Die Rückführung des Kolbens 14 in seine rechte Endlage erfolgt automatisch durch, die Wirkung der Feder 15 nach ,erfolgter Umschaltung des Dreiwege.-hahnes ¢, worauf der Kolben i ¢ wieder seine Sperrlage -einnimmt.
  • Auf der Hahnachse 22 des Dreiwegehahnes 4 sitzt festgekeilt eine Kurvenscheibe 23, denen vorspringende Nase 2o mit dem unteren gebogenen Hebelarm 21 des zweiarmigen Hebels 18, 21 derart zusammenarbeitet, d.aß .bei jeder Umschaltung des Dreiwegehahnes 4 von der einen Flüssigkeit auf die andere der Hebelarm 21 nach rechts und damit der Kolben i4 nach links bewegt wird. Vorher ist es jedoch :erforderlich, den Hahnhebel i i aus der Stellung x1 bzw. x-' in die Zwischenstellung y1 bzw. y= für den Rücklauf der Flüssigkeit zu bringen, was ohne Einfluß auf die Lage des Hebels 18, 21 geschehen kann.
  • Die . Schaltungsmöglichkeiten sind aus den schematischen Darstellungen der Abb. 4 bis 7 zu ersehen. Nach Abb. 4 ist der Vierwegehahn so eingestellt, daß der linke Vorratsbehälter mit seiner Förderleitung 5 über den Dreiwegehahn 4, Steigeleitung 8, Vierwegehahn 3 mit dem rechten Meßgefäß 2 in Verbindung steht, letzteres ,also sich in der Füllstellung befindet, während das linke Meßgefäß i an die Zapfleitung 24 angeschlossen ist. In dieser Stellung verbindet der mit dem Dreiwegehahn 4 gekuppelte. Überlaufhahn 26 die überlaufleitUng 25. des. rechten Meßgefäßes 2 mit Rückführungsleitung 27.
  • Die Bohrung des Dreiwegehahnes 4 ist nach oben verbreitert,. und zwar so weit, daß bei einer Umscb.altung des Dreiwegehahnes von der Förderleitung 5 auf die Förderleitung 6 den Anschluß an die Steigeleitung 8 bestehen bleibt. Die Bohrung des überlaufhahnes 26 ist so angeordnet, daß * bei ;der gleichen Schaltung des Dreiwegehahnes die Überlaufleitung 25 mit Rücklaufleitlung 28 für die zweite Flüssigkeit verbunden, die Rücklaufleitung 27 hingegen abgesperrt wird.
  • Soll aus der Stellung des Dreiwegeschalthahnes 4 gemäß Abb. 4 in die Stellung gemäß Abb. 6 übergegangen werden, bei welcher das Meßgerät mit der Zulaufleitung 6 .des zweiten Vorratsbehälters verbunden ist, so muß der Hebel i i und damit der Dreiwegehahn 4 zunächst m eine Zwischenstellung y1 gebracht werden, da eine direkte Überführung des Hebels i i aus der Stellung x1 in die Stellungx2 infolge der vorgesehenen Flüssigkeitssperre nicht möglich ist. . ' Wie die Abb. 5 erkennen läßt, ist in dieser Zwischenstellung die Steigeleitung 8 durch das Hahnküken abgesperrt, die von ihr abzweigende Rücklaufleitung i-- hingegen an die Bohrung des überla'ufhahnes 26 angeschlossen, so daß die oberhalb des Dreiwegehahnes 3 befindliche Flüssigkeit über den Rücklauf i2, Überlaufhahn 26 und Rücklauf -leitung 27 in den Tank zurückfließen kann, aus welchem sie vorher gefördert worden ist.
  • Erst wenn sämtliche Flüssigkeit in den betreffenden Vorratsbehälter zurüclkgefllossen ist und infolgedessen die linke Seite des Sperrzylinders 13 frei von Flüssigkeit ist, kann der vreiwegehahn aus der Zwischenstellung y1 über die Schaltstellung x1 in die neue Schaltstellungx2 übergeführt werden. Es ergibt sich dann die Stellung der Hähne nach Abb. 6, welche im -wesentlichen der Stellung nach Abb. 4 entspricht, nur mit dem Unterschied, daß der Vierwegehahn 3 so verstellt worden ist, daß nunmehr das linke Meßgefäß i auf Füllen rund das rechte Meßgefäß 2' auf Entleeren geschaltet ist.
  • In Abb. ; ist die Zwischenstellung des Dreiwegehahnes 4 dargestellt, welche vor der Umschaltung des Dreiwegehahnes von der Stellung x2 zu der Stellung x1 vorher passiert werden muß, um die Flüssigkeit oberhalb des Dreiwegehahnes in den zweiten Tank zurückfließen zu lassen, da erst in diesem Fall die Halmblockierung die Umschaltung des Hahnes freigibt.
  • Wie die Abb.7 weiterhin erkennen läßt, verbindet die Bohrung des überlaufhahnes 26 in dieser Stellung die Rücklaufleitung 12 mit der Rücklaufleitung 28 für die zweite Flüssigkeit, während die überlaufleitung 25 und die T-,ücklaufleitung 27 voneinander abgesperrt sind.
  • In Abb.8 ist ein Zwillingsmeßgerät dargestellt, welches sich von dem vorbeschriebenen Zwillingsmeßgefäß dadurch wesentlich unterscheidet, .daß für den Dreiwegeumschalthahn 4 keine Zwischenstellung beim Übergang von der Flüssigkeit des einen Vorratsbehälters auf die Flüssigkeit des anderen Vorratsbehälters vorgesehen ist.
  • Der Dreiwegehahn ist vielmehr während des Zapfbetriehes vollständig blockiert, 'so daß er keine Teilbewegung nach der einen oder anderen Seite ausführen kann, weil er hieran durch das - Flüssigkeitsgesperre 13, 14 verhindert wird.
  • Für den Rücklauf der Flüssigkeit oberhalb des Dreiwegehahnes 4 aus der Steigeleitung 8 ist sein besonderer, von Hand zu betätigender Rücklaufschieber 29 vorgesehen, der mit einem Handgriff 3o vor der Umschaltung von der einen auf die andere Flüssigkeit betätigt werden muß.
  • Bei seiner Verstellung des Handgriffes 3o wird der Schieber 29 in der Rücklaufleitung i-- so verstellt, daß die Rücklaufleitung 12 geöffnet und mit Rücklaufleitung 27 über den Rücklaufhahn 26 verbunden wird. In diesem Fall kann die Bohrung des f:Tberlaufhahnes 26 in der gleichen Weise wie die Bohrung des Dreiwegehahnes q. ausgeführt sein.
  • Die Schaltmöglichkeiten sind in den Abb. 9 bis 12 dargestellt. Der Dreiwegehahn kann nur von der Stellung x' in die Stellung x2 und umgekehrt übergeführt werden, wenn die Halmsperre frei von Flüssigkeit ist.
  • In der Abb:9 befindet sich der Dreiwegehahn ¢ in der Stellung x', d. h. er verbindet den nicht gezeichneten unterirdischen linken Vorratsbehälter über die Förderleitung 5, Steigeleitung 8 mit dem rechten Meßgefäß 2, während das linke Meßgefäß mit dem Zapfschlauch 24 verbunden ist.
  • Der Hahn 26 ist in diesem Fall so eingestellt, daß die aus dem rechten Meßgefäß in die überlaufleitung 25 übertretende Flüssigkeit durch die Leitung 27 in den zugehörigen Vorratsbehälter zurückfließen kann. Die Steigeleitung 8 ist durch den in der Abzweigleitung 12 angebrachten Schieber 29 von dem Rücklauf der Flüssigkeit abgesperrt.
  • Will man nun von Vorratsbehälter i auf Vorratsbehälter 2 umschalten, d. h. also den Hebel des Dreiwegehahnes q. aus der Stellung x' in die Stellung x2 bringen, so muß man vorher den Schieber 29 in die in Abb. i i gezeigte Stellung bringen, in welcher der Rücklauf der Flüssigkeit aus der Steigeleitung 8 über die Rücklaufleitung 12, überlaufhahn 26 in die Rücklaufleitung 27 zu dem zugehörigen linken Vorratsbehälter erfolgen kann. Erst nach Entleerung des Sperrzylinders 13 von der Flüssigkeit kann nunmehr die Umschaltung von der einen auf die andere Flüssigkeit erfolgen, wobei gleichzeitig mit der. Umschaltung des Dneiwegehahnes q. der überlaufhahn 26 in die in Abb. io gezeigte Stellung übergeführt wird, in welcher der rechte Vorratsbehälter über die Förderleitung 6 mit der Steigeleitung 8 und damit mit einem der beiden Meßgefäße in Verbindung gebracht wird.
  • Der Rücklaufschieber 29 wird dann wieder in die Stellung gebracht, in welcher die Rücklaufleitung i z unterbrochen wird. Es empfiehlt sich, die Rückführung automatisch durch eine Feder vorzunehmen, um zu verhindern, daß der Rücklaufschieber 29 in -der Offenstellung stehentleibt. Der Bedienungsmann ist in diesem Fall gezwungen, den Schieber 29 so lange von Hand in seiner.Offenstellung zu halten, bis der Rücklauf der Flüssigkeit erfolgt ist.
  • Während in Abb.9 und io diejenigen Stiellungen gezeigt sind, in welchen der rechte bzw. der linke Vorratsbehälter mit den Meßgefäßen in Verbindung steht, zeigen Abb. i i und 12 die jeweiligen Stellungen, in denen mit Hilfe des Schiebers 29 der Rücklauf der Flüssigkeit erfolgen kann, der vor der Umschaltung des Dreiw@egehahnes ¢ erforderlich ist, um die Hahnblockierung aufzuheben.
  • Der Rücklaufschieber 29, der in den schematischen Darstellungen 9 bis 12 als einfacher Schieber gezeigt wird, kann ebensogut als Drehschieber ausgebildet und gleichzeitig mit deiner Vorrichtung zur Rückführung des Zeigers des Einzelzählwerkes in seine Nullstellung versehen sein.
  • Ist der Rücklaufschieber, wie in Abb.8 dargestellt, ein Drehschieber, so kann für die Rückstellung des Einzelzählwerks auf Null die in Abb. 13 dargestellte Vorrichtung venvendet werden. Dieselbe setzt sich wie folgt zusammen: Auf der Achse 3 i des Drehschiebers 29 ist ein Arm 32 aufgekeilt, an dessen Ende die Stange 33 angelenkt ist und einen Daumen 34. besitzt, welcher beim Heben der Stange 33 unter die Sperrklinke 35 fußt und diese anhebt.
  • Die Sperrklinke 35 arbeitet mit einem Sperrad 36 zusammen, auf welchem der Zeiger 37 befestigt ist. Bei der Bewegung des Zeigers nach rechts wird die Feder 38 aufgezogen. Wird die Sperrklinke 35 angehoben, dann wird die Blockierung des Sperrades 36 aufgehoben, und der Zeiger schnellt unter der Wirkung der Feder 38 in die Nullstellung zurück.
  • Wird an Stelle eines Drehschiebers ein einfacher Schieber verwendet, so kann eine Rückstellvorrichtung für die Nullstellung des Zeigers benutzt werden, ähnlich wie in Fig. 15 gezeigt, auf welche noch unten näher eingegangen wird.
  • In Abb. i q. und 15 ist ein Zwillingsmeßgerät dargestellt, welches gegenüber dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel einige Abänderungen aufweist.
  • Dieses Zwillingsmeßgerät unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen zunächst dadurch, daß der Sperrkolben i q. für den Dreiwegeumschalthahn q. nicht mehr durch eine Rückholfeder iii die Sperrlage zurückgeführt wird, sondern daß Mittel vorgesehen sind, um eine zwangsläufige Führung des Sperrkolbens zu ermöglichen.
  • Zu diesem Zwecke ist an Stelle der einfachen Kurvenscheibe 23 eine mehrkurvige Scheibe 39 vorgesehen, und an Stelle des zweiarmigen Hebels 18, 2 1 ist ein dreiarmiger Hebel 18, 2 r, 4o vorgesehen.
  • Die beiden Arme 2 i und 40 werden an ihren Enden von der Kurvenscheibe 29 geführt und zwangsläufig derart gesteuert, daß sowohl bei einer Bewegung des Dreiwegehahnes 4 im Sinne des Uhrzeigers und im entgegengesetzten Sinne der "Kolben 14, der mit einem Nocken 16 am Ende des Hebelarmes r B befestigt ist, im Zylinder 13 entsprechend geführt wird.
  • Weiterhin unterscheidet sich die Ausführung nach Abb. 14 -und 15 dadurch, daß die Verstellvorrichtung gowohl für den Rücklauf der Flüssigkeit :oberhalb des Dreiwegehahnes in den entsprechenden unterirdischen Lagerbehälter als auch die Rückführung des Einzelzählwerks in die Nullstellung in besonders eigenartiger Weise mit dem Dreiwegeumschalthahn 4 vereinigt worden ist, so daß also dieselbe nicht mehr als selbständige Vorrichtung neben dem Dreiwegehahn angeordnet ist.
  • Wie die Abb. 15 erkennen läßt, -ist durch die Hahnachse eine mit Griff _versehene Schiebestange 41 angeordnet, die gegen den unteren Arm 42 des zweiarmigen Hebels 42, 43 stößt.
  • Hinter dem Arm 42, aber gleichachsig mit der Schiebestange 44 ist eine Ventilspindel 44 angeordnet, .die in einen Ventilkege145 ,endet, der durch eine Feder 46 auf seinem Sitz gehalten wird. Im vorderen. Teil des Dreiwegehahrnes ist die Steigeleitung 8 angeschlossen, die zu den Üeßgefäßen führt und durch den Dreiwegehahn wahlweise mit den nicht gezeichneten Förderleitungen 5 und 6 der unterirdischen Vorratsbehälter angeschlossen werden kann. Mit 25 ist die überlaufleitung bezeichnet, welche a .n. den hinteren Teil 26 des Dreiwegehahnes 4 angeschlossen ist und zwangsläufig mit den Rückführungsleitungen z,7 bzw. 28 je nach Stellung des Dreiwegehahnes verbunden wird.
  • An den kürzeren Arm 43 des zweiarmigen Hebels 42, 43 ist eine Stange 47 angelenkt, welche in das Gehäuse des Einzelzählwerkes 9 hineinführt und bei ihrer Bewegung die Sperrvorrichtung für- den Zeiger auslöst, so daß der Zeiger auf Null zurückschnellen kann: Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende Wird die Schiebestange 4t in die Halmachse eingedrückt, so bewegt sie zunächst den Hebelarm 42 nach links. Der Hebelarm 43 und Stange 47 werden nach rechts bewegt, worauf der Zählwerkszeiger sofort in seine Nullstellung zurückgeführt wird.
  • Beim Eindrücken der Schiebestange 41 stößt aber auch der zweiarmige Hebel 42 gegen die Ventilspindel 44, welche nach links bewegt wird und dabei den Ventilkegel 45 gegen die Wirkung der Feder 46 von seinem Sitz lüftet. Auf diese Weise wird eine Ver-Bindung der Steigeleitung 8 über die Verbindungsleitung 12 mit der Rücklaufleitung 25 bzw. 27, 28 hergestellt, so daß die Flüssigkeit oberhalb des Dreiwegehahnes in den* zugehörigen Tank zurückfließen kann.
  • Diese Rückstellvorrichtung kann in ähnlicher Weise bei einem Rücklaufschieber, wie ,er in den schematischen Darstellungen 9 bis 12 gezeigt ist, Verwendung finden.
  • Bei der V ,en@.endung eines unter Federdruck stehenden Rücklaufventils gemäß Abb. 15 empfiehlt @es sich, gleichzeitig eine Vorrichtung zu treffen, die beim öffnen des Ventils 45 die Zapfvorrichtung gegen die je- weils angeschlossene Förderleitung 5. ioder 6 abschließt. -Eine solche Vorrichtung ist in Abb.2o näher veranschaulicht.
  • Je nach Stellung des Dreiwegehahnes 4 ist entweder die Förderleitung .5 des einen oder die Förderleitung 6 des zweiten Vorratsbehälters mit der Steigeleitung 8 verbunden, und zwar, wie -Abt. 2o erkennen läßt, durch eine während des Zapfvorganges stets geöffnete zentrale Bohrung 49. Die Bohrung 49 kann durch einen Ventilkegel 48, der auf der Ventilspindel 44 befestigt ist, verschlossen werden. Dies -geschieht regelmäßig, wenn die Ventilspindel 44 nach links verschoben wird, um den Ventilkegel 45 zu lüften, damit die oberhalb des Dreiwegehahnes 4 befindliche Flüssigkeit.aus der Steigeleitung 8 über Ventil 45 und durch den Rücklaufhahn 26 in den jeweils angeschlossenen Vorratsbehälter wieder zurückfließen kann. Auf diese Weise wird beim öffnen der Rücklaufleitung gleichzeitig die Förderleitung zum Meßgerät abgeschFossen, so daß ein langsames Überpumpen der Flüssigkeit an dieser Stelle unmöglich gemacht wird.
  • Die in Abb.2o dargestellte Ausführung unterscheidet sich ferner von den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch, daß die Stellstange 4z und die Ventilspindel 44 nicht unterbrochen sind, sondern in steter Berührung miteinander gehalten werden. Zu diesem Zwecke -ist noch eine Feder 52 vorgesehen, welche die Wirkungskraft der Feder 46 unterstützt ;und stets dafür sorgt, daß der Druckknopf an Stange 41 wieder nach außen gedrückt wird.
  • Auf der Stange 4z ist ferner ein mit der Stange verschiebbares Gleitelement 5o befestigt, das mit seinem Finger 5 r den zweiarmigen Hebel 42, 43 steuert und damit den Zeiger des Einzelentnahmezählwerkes 9 zwangsläufig in die N Mullstellung zurückführt.
  • Bei den vorstehend behandelten Ausführungsbeispielen ergeben sich die möglichen Schaltstellungen aus den Abb. 16 bis i c), welche im wesentlichen don Abb. 9 bis 12 entsprechen, jedoch mit dem Unterschied, daß die Rückführungsleitung 12 nicht mehr wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen 'unmittelbar von der Steigeleitung 8 abzweigt, sondern in das Hahnküken selbst verlegt worden ist, wie in Abb. 15 und 2o,ersichtlich.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungen beschränkt. So können im Rahmen der Erfindung noch verschiedene Abänderungen vorgenommen werden. Wesentlich ist jedoch, daß bei einer Verstellung des Dreh vegeumschalthahnes von der :einen auf die andere Flüssigkeit eine Handhabung vorgenommen werden' muß, die für den Käufer so ,offensichtlich in Erscheinung tritt, daß bei vorkommenden Unregelmäßigkeiten der Käufer ohne weiteres in der Lage ist, an der Stellung des Hahnheb:els i i (vgl. Abb. i) und .an der Rückführung des Einzelzählwerks in die Nullstellung die falsche Bedienung zu erkennen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zapfanlage zur getrennten Abgabe und Registrierung zweier verschiedener Flüssigkeiten, wie z. B. Benzin, Benzol o. dgl., mit einem Zapfhahn und einem durch ein Flüssigkeitsgesperre blockierbaren Sortenschalthahn sowie einer Nulleinstellvorrichtung für das die Einzelentnahme anzeigende Einzelentnahmezählwerk, dadurch 'gekennzeichnet, daß die Aufhebung der Flüssigkeitssperre (13) des Sortenschalthahnes (4) in Abhängigkeit von der Betätigung der Nulleinstellvorrichtung bewirkt wird, z. B. dadurch, daß der die Nulleinstellung auslösende Hebel (41) bei seiner Betätigung von Hand oder durch die Bewegung des Sortenhahnes (4.) in eine Zwischenstellung gleichzeitig das zwischen Steigeleitung (8) und Rücklaufleitung (25) eingebaute Ventil (29), Schieber o. dgl. öffnet, so daß die Umschaltung des Sortenhahnes (4) von der einen auf die andere Flüssigkeit nur in der zwangsläufig herbeigeführten Nullstellung des Einzelentnahmezähhverkes erfolgen kann.
  2. 2. Zapfanlage mit Anordnung einer Zwischenstellung für den Dreiwegehahn oder seines Drehschiebers für die Steuerung des Flüssigkeitsrücklaufes und mit einem Einzelzähl-,verk, das mit einem Sperrad und einer Sperrklinke versehen ist, nach deren Ausklinkung das unter Einwirkung einer Feder stehende Sperrrad zurückschnellt und dabei den Zeiger des Einzelzählwerkes in seine Nullstellung zurückführt, nach Anspruch i, dadurch gelcetitizeichnet, daß auf der Achse (22 bzw. 31) des Dreiwegehahnes (4) bzw. d.s Drehschiebers (29) ein Schwenkarm (32) aufg:ekeilt ist, an den .eine Schubstange (33) angel,enkt ist, die mit der Nase (34) unter die Sperrklinke (35) faßt, derart, daß bei einer Drehung der Hahnachse (22) bzw. Achse (3i) des Drehschiebers (29) die Sperrklinke (35) aus ihrem Eingriff im Sperrad (36) herausgehoben wird.
  3. 3. Zapfanlage nach Anspruch i mit einem unter Federdruck stehenden Rücklaufventil, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig durch die Achse des Dreiwegesortenschalthahn:es (4) hindurchgeführte Ventilspindel (44) unterbrochen ist und zwischen den vorderen, von Hand einstoßbaren Teil (41) und den hinteren, den Ventilkegel (45) tragenden Teil (44) der untere Arm (42) eines zweiarmigen Hebels (42, 43) hineinragt, derart, daß beim Einschieben der Stange (41) der Hebel verschwenkt wird und über seinen anderen Hebelarm (43) und eine Schubstange (47) die Sperrvorrichtung desEinzel -zählwerkes (9) auslöst, während beim weiteren Einschieben der Stange (41) der untere Hebelarm (42) gegen die Ventilspindel (44) stößt und den Rücklaufventilkegel (45) gegen die Wirkung seiner Feder (46) von seinem Sitz abhebt.
  4. 4. Zapfanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen des Dreiwegesortenschalthahnes (4) für die einzelnen Anschlüsse so liegen, daß bei überführung dieses Hahnes in eine Zwischenstellung (y1 bzw. y') die Förderleitungen (5 bzw. 6) abgesperrt sind.
  5. 5. Zapfanlage nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Dreiwegesortenschalthahn (4) ein Doppelventil (45, 48) angeordnet ist, derart, daß beim Lüften des Rücklaufventilkegels (45) die Förderleitungen (5 bzw. 6) abgesperrt sind.
  6. 6. Zapfanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (22) des Dreiwegesortenschalthahnes (4) eine Kurvenscheibe (23) angeordnet ist, deren Nase (20) mit dem unteren Arm eines zweiarmigen Hebels (18, 2 i) derart zusammenarbeitet, daß bei jeder Schaltung des Dreiw@egehalines (4) von der einen Endstellung (x') in die andere (x2) oder umgekehrt der an dem Hebelarm (18) mittels eines Nockens (16) befestigte Sperrkolben (14) in dem Zylinder (13) gegen die Wirkung der Feder (15) verschoben wird. . Zapfanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (22) des Dreiwegesortenschalthahnes (4) eine Mehrfachkurvenscheibe (39) angeordnet ist, deren Nasen mit den Armen (2i, 40) eines dreiarmigen Hebels derart zusammenarbeiten, daß b.,ei jeder Schaltung des Dreiwegehahnes (4) von der einen Endstellung (x') in die andere (x2) oder umgekehrt der an dem H,eb,elarm (18) mittels eines Nockens (i6) befestigte Sperrkolben (14) in dem Zylinder (13) zwangsläufig in seine jeweils entgegengesetzte Endstellung übergeführt wird.
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