DE641226C - Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze - Google Patents
Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen SchreibspitzeInfo
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- DE641226C DE641226C DES118266D DES0118266D DE641226C DE 641226 C DE641226 C DE 641226C DE S118266 D DES118266 D DE S118266D DE S0118266 D DES0118266 D DE S0118266D DE 641226 C DE641226 C DE 641226C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K8/00—Pens with writing-points other than nibs or balls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B43K8/00—Pens with writing-points other than nibs or balls
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- Pens And Brushes (AREA)
Description
- Kunstschriftgerät mit einem als Farbbehälter dienenden Schaft und einer keilförmigen Schreibspitze Es sind Kunstschriftgeräte mit einer aus gegeneinander federnden und durch. -ein Druckstück im Schaft festgehaltenen Plättchen gebildeten Schreibspitze bekannt, wobei in das Unterende des Stieles ' ein Pflock @eingesetzt ist und,die Schreibplättchen in Nuten des Pflocks eingeschoben. sind. Diese Befestigungsart bietet keinen sicheren Halt für die Plättchen. Außerdem ist es schwierig, empfindliche Plättchen, z. B. aus Celluloid, in die Nuten des Pflocks ohne Beschädigung einzuschieben und auszuwechseln öder zwecks Reinigung herauszunehmen. Der Stiel dieser Geräte ist, abgesehen von der zur Aufnahme de Pflocks dienenden Höhlung, voll.
- Ferner sind Kunstschriftgeräte vorgeschlagen worden, bei denen die Schreibplättchen von den Enden eines zusammengebogenen Metallstreifens gebildet werden. Dieser Metallstreifen wird durch einen von unten her in den als Farbbehälter dienenden hohlen. Schaft einschiebbaren Pflock in dem Schaft festgehalten. Der Hohlraum, der von dem schleifenförmigen Metallstreifen gebildet wird, ist durch ein Keilstück ausgefüllt, und der Pflock ist entweder in der Längsrichtung oder in der Querrichtung geteilt. Auch diese Befestigungsart für die Schreibplättchen bietet keine genügende Sicherheit. Der Pflock kann, weml er zu lose eingepaßt ist, leicht herausfallen; wenn er dagegen sehr fest eingepaßt ist, so kann er sich, namentlich unter dem Einfluß der Farbe leicht in dem Schaft derart festsetzen, daß er nur sehr schwer herauszubringen ist, wenn man die Plättchen auswechseln oder reinigen will.
- Die Erfindung betrifft ein Kunstschriftgerät, insbesondere für deckende Farben, mit einem als Farbbehälter dienenden Schaft und einer aus gegeneinander federnden und durch ein Druckstück im Schaft festgehaltenen Plättchen gebildeten keilförmigen Schreibspitze; - das Wesen der Erfindung besteht darin, daß als Druckstück ein vom @entgegengesetzten Ende her in den Schaft eingeführter keilförmiger Körper dient, der die Plättchen auseinandersprieizt und gegen die Schaftwand preßt.
- Der Vorteil dieser Ausbildung des Gerätes besteht darin, daß. die Anzahl der Einzelteile auf das mindeste beschränkt ist, daß die Plättchen mit Sicherheit in dem Gerät festgehalten werden und sich trotzdem ohne jede Schwierigkeit auswechseln oder zwecks Reinigung herausnehmen lassen.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Exfindungbeispielsweise dargestellt; es zeigen: Fig. r eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. q. einen senkrechten Längsschnitt, der unter 9o° zu dem Schnitt in Fig.3. verläuft, Fig.5 einen Querschnitt durch den Farbbehälter und -r ig. 6 einen Querschnitt durch das keilförmige Unterende des Farbbehälters.
- Das Gerät besteht aus einem als Farbbehälter dienenden rohrförmigen Metall-oder Hartgummischaft von vorzugsweise ovalem Querschnitt. Auf dem Oberende des Schaftes ist ein Gummisauger 2 angeordnet, um die Farbe in das Rohr zu saugen. An Stelle des Gummisaugers kann man auch einen Saugkolben benutzen. Das Unterende des Schaftes i ist keilförmig gestaltet. In die abgeflachte untere Schaftöffnung sind zwei Plättchen 3 eingesetzt, die eine keilförmige Schreibspitze bilden. Die Plättchen 3 bestehen zweckmäßig aus Gelluloid oder ähnlichem Kunststoff. Man kann auch dünnes, leicht nachgiebiges, federndes Metall, Gummi oder andere geeignete Stoffe verwenden.
- Die Unterkanten der Plättchen liegen entweder aneinander an, oder sie haben (namentlich bei Geräten für dickflüssige Farbe) einen gewissen Abstand voneinander, so daß ein Spalt entsteht. Man kann auf diese Weise das Gerät der Flüssigkeit der zur Verwendung kommenden Farbe anpassen. Beim Schreiben liegen die Unterkanten beider Plättchen an dem Papier, der Pappe o. dgl. an, und die Farbe fließt durch den Spalt zwischen den Kanten auf die Schreibfläche.
- Die Unterkante der Plättchen ist zweckmäßig zugeschärft. Wie Fig. i und 3 erkennen lassen, sind die Plättchen mit Einschnitten versehen, die etwa senkrecht zu ihrer Unterkante verlaufen. Hierbei haben die Plättchen gleiche Länge. Man kann den Plättchen eine etwas verschiedene Länge geben, wodurch das Ausfließen der Farbe erleichtert wird. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, Einschnitte in den Plättchen anzubringen. Gemäß Fig. i und 3 haben die Plättchen eine nach . unten etwas divergierende Trapezform. Sie können auch genaue Rechteckform oder eine nach unten konvergierende Trapezform besitzen.
- Die Plättchen werden mittels eines im Keilrücken offenen Hohlkeiles q. in dem Ende des Schaftes i festgehalten. Der Hohlkeil sitzt an einem Drahtstiels, der sich durch den Schaft in dessen Längsrichtung erstreckt und zum Einsetzen und Herausnehmen des Hohlkeiles dient, wenn die Plättchen ausgewechselt oder gereinigt werden sollen.
- Bei allen Ausführungsformen ist es erforderlich, daß die Plättchen wenigstens an ihrem oberen Ende einen gewissen Abstand voneinander haben, damit die Farbe zu den unteren Schreibkanten der Lamellen fließen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kunstschriftgerät, insbesondere für deckende Farben, mit einem als Farbbehälter dienenden Schaft und einer aus gegeneinander federnden und durch ein Druckstück im Schaft festgehaltenen. Plättchen gebildeten keilförmigen Schreibspitze, dadurch gekennzeichnet, da.ß als Druckstück ein vom entgegengesetzten Ende her in den Schaft (i) eingeführter keilförmiger Körper (q.) dient, der die Plättchen auseinanderspreizt und gegen .die Schaftwand preßt.
- 2. Kunstschriftgerät nach Anspruch z, ,dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück als ein im Keilrücken offener Hohlkeil ausgeführt ist.
- 3. Kunstschriftgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück an einen den Schaft in seiner Längsrichtung durchsetzenden Drahtstiel (5) angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118266D DE641226C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118266D DE641226C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641226C true DE641226C (de) | 1937-05-20 |
Family
ID=7534502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES118266D Expired DE641226C (de) | 1935-05-12 | 1935-05-12 | Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641226C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824456C (de) * | 1950-03-19 | 1951-12-10 | Leo Gey | Zeichen- und/oder Schreibduese |
-
1935
- 1935-05-12 DE DES118266D patent/DE641226C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824456C (de) * | 1950-03-19 | 1951-12-10 | Leo Gey | Zeichen- und/oder Schreibduese |
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