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DE648079C - Schergeraet fuer Kahlschnitt - Google Patents

Schergeraet fuer Kahlschnitt

Info

Publication number
DE648079C
DE648079C DEW99088D DEW0099088D DE648079C DE 648079 C DE648079 C DE 648079C DE W99088 D DEW99088 D DE W99088D DE W0099088 D DEW0099088 D DE W0099088D DE 648079 C DE648079 C DE 648079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
openings
edges
bald
cuts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW99088D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wimberger Komm Ges & Co Patent
Original Assignee
Wimberger Komm Ges & Co Patent
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wimberger Komm Ges & Co Patent filed Critical Wimberger Komm Ges & Co Patent
Application granted granted Critical
Publication of DE648079C publication Critical patent/DE648079C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/02Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
    • B26B19/04Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof
    • B26B19/042Long hair cutters or older types comprising a cutting grid

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft: ein Schergerät für Kahlschnitt, bei welchem eine äußere, feste und innere, insbesondere elektromotorisch, hin und her bewegte' Schneidplatte angeordnet ist. Es sind Geräte bekannt, deren schwach gewölbte Schneidplatten mehrere Reihen von. gegeneinander versetzten rechteckigen Schlitzen aufweisen. Da bei dieser Einrichtung die Bewegungsrichtung des Scherkopfes.
mit der Längsrichtung der Schlitze zusammenfällt, ist ein Ausweichen der Haare leicht möglich. Durch die vollen Kanten' werden ferner die Haare umgelegt und können sich daher unter der äußeren Schneidplatte um so schwerer aufrichten. Außerdem sind Geräte bekannt, deren äußere Schneidplatte halbzylinderförmig- gebogen und mit zahlreichen quadratischen Öffnungen, versehen ist. Innerhalb dieser Schneidplatte befindet sich eine drehbare massive Messerwalze mit schrä-· gen Spiralnuten, welche mit den Öffnungen der' Schneidplatte zusammenwirken und das Abschneiden der Haare besorgen. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht hauptsächlich darin, daß durch die Zylinderform der Schneidplatte nur eine schmale Berührungs-. fläche hiit der Haut gebildet wird..
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen kennzeichnet .sich die Erfindung dadurch, daß beide Schtieidplatten mindestens in ihrem mittleren Teil mit zahlreichen Schneidöffnungen versehen sind, die jeweils den Eintritt je einer Borste gestatten. Hierbei können die .Schneidplatten an den Rändern in an sich bekannter Weise kammartig mit Schlitzschneiden versehen sein.
Die Schneidöffhungen können kreisförmig, elliptisch, oval, quadratisch, rechteckig, rhombenförmig, vieleckig oder sonstwie umfanggeschlossen ausgebildet sein. In allen Fällen erzielt die Erfindung gegenüber dem bekannten den Vorteil, daß jede in eine Öffnung eingetretene Bartstoppel schon nach einer ganz kleinen Bewegung des Scherkopfes an eine Schneide anstoßen muß, und zwar unabhängig von der Richtung, in welcher der Scherkopf bewegt wird. Ein Ausweichen von Bartstoppeln ist hierdurch ,ausgeschlossen, so daß auch ein Erfassen ganz kurzer Stoppeln gewährleistet ist. Durch die neue Ausbildung wird daher insbesondere ein feines Nachrasieren ' bzw. das sog. Ausrasieren ermöglicht. ■
Besonders günstig ist die Ausbildung der Schneidöffnungen in Kreis- oder Ellipsenform/ weil die beim Schneidvorgang gegeneinanderbewegten ■ Schneiden einen sich stetig, ändernden spitzen Winkel bilden, wobei sich
die Schneidöffnung in ein ständig verkleinerndes Zweieck verwandelt. Hierdurch sowie durch den ziehenden Schnitt ist ein besonders sicheres Erfassen und hautgleiclie£ Abschneiden der in die Öffnung eingetretenpfi Haare gewährleistet.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfuhrungs.-beispiele des erfindungsgemäßen Scherkopfes veranschaulicht. Es zeigt Abb. ι einen Längs to schnitt, Abb. 2 einen zugehörigen Querschnitt und Abb. 3 eine zugehörige Draufsicht der einen Ausführungsform. In Abb. 4 ist im Prinzip die Schneidwirkung zweier aneinanderliegender, vergrößert dargestellter, kreisförmig ausgebildeter Schneidöffnungen veranschaulicht. Abb. S zeigt in schaubildlicher Darstellung eine abgeänderte Anordnung der Schneidöffnungen, und die Abb. 6 und 7 zeigen in Draufsicht und im Querschnitt eine weitere Ausbildung des Scherkopfes.
Bei der Ausführungsform nach den Abb. 1 bis 3 sind die Schneidöffnungen 7, welche sich im mittleren Teil der Schneidplatte 1 und des Schneidmessers 2 befinden, kreisförmig ausgebildet. Sie sind vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet. Die Seitenteile 5, 6 der Schneidplatte 1 sind U-förmig abgebogen. Um die Verwendungsmöglichkeit des Scherkopfes auch für das Abschneiden längerer Haare zu erweitern,-sind beim Ausführungsbeispiel die Längskanten 9 der Schneidplatte 1 und des Schneidmessers 2 mit zinkenartigen Querschlitzen 8 verseben. Diese wirken als Vorschneider, während das Feinabschneiden der durch den Vorschneider gebildeten Stoppeln mittels der Schneidöffnungen 7 erfolgt.
Neben den bereits genannten Vorteilen folgen aus der Anordnung einer großen Anzahl der erfindungsgemäßen Schneidöffnungen 7 noch weitere Vorteile. So werden die schräg zur Hautoberfläche stehenden Stoppeln, welche bei den bisher üblichen längen Schlitzen verhältnismäßig leicht den Schneiden ausweichen konnten, an vielen Stellen der Hautoberfläche gleichzeitig erfaßt, wobei jede einzelne Stoppel von einer Schneide im geringen Abstand umgeben ist. Der Vorteil einer rascheren Arbeit wird damit erzielt. Gegenüber langen Schlitzen bietet die erfindungsgemäße Ausbildung des Messerkörpers den Vorteil, daß sowohl Schneidplatte als auch Schneidmesser beim Andrücken an die Haut einen viel größeren Widerstand gegen Durchbiegen aufweisen. Es ist daher möglich, die Teile 1 und 2 mit geringerer Stärke auszubilden, als dies bisher durchführbar war. Hierbei ist die Gefahr einer Haut Verletzung selbst bei Verwendung von sehr dünnem Blech nicht vorhanden, weil die Öffnungen 7 allseitig von einer viel größeren Auflagefläche für die Haut umgeben sind als bei den schmalen Zwischenräumen der bisher üblichen parallelen Klingen, so daß der Hauteintritt in die Schneidöffnungen nicht über das notwendige Maß erfolgen kann. ^lDi ist aus der vergrößerten Darstellung aneinanderliegender kreisförmiger Schneidöffnungen 7 (Abb. 4) deutlich zu ersehen. Aus dieser Abbildung, welche die zugehörigen Öffnungen 7 der Schneidplatte 1 und des Schneidmessers 2 in etwas verschobener Lage zeigt, kann auch' deutlich die Bildung der sich kreuzenden Schneidkanten des während des Schneidvorganges immer kleiner werdenden Zweieckes ersehen werden.
Endlich ist die Herstellung der erfindungsgemäß ausgebildeten Platten 1 und 2 auch bei ganz geringer Stärke derselben möglich und einfacher als bei langen und schmalen * Schlitzen. Zur Erzielung der erforderlichen Steifheit des aus sehr dünnem Blech bestehenden Messerkörpers sowie zu der bei dieser Ausführungsform notwendigen, weitgehenden Verminderung der Flächenreibung sind die Seitenteile 3, 4 des Messerkörpers dreieckförmig zusammengebogen und die Enden 10 des Bleches zwischen zwei Gleitstücke 11 und
12 eingespannt. Die U-förmig abgebogenen Seiten 5,6 der Schneidplatte 1 sind, wie im Prinzip bereits bekannt, an der Grundplatte
13 beispielsweise mittels schmaler Leisten 14 befestigt. Zwischen der Grundplatte 13 und dem die Antriebsvorrichtung enthaltenden Körper 16 ist noch eine schmale Platte 15 eingelegt. Die Antriebswelle 17 für das Messer 2 ist in einer durchgehenden Bohrung 18 des Körpers 16 gelagert und trägt den Kurbelzapfen 19, welcher in einer durch die Gleitstücke 11, 12 quer durchlaufenden Nut 20 gleitet. Zur Erzielung des notwendigen Anpreßdruckes des Messers sind Druckfedern 22 vorgesehen, welche in Ausnehmungen 23 und 24 der Platte 15 und der Gleitstücke 11 und 12 eingesetzt sind und durch größere Durchbrechungen 21 der Grundplatte 13 durchragen. Die Federn sitzen sowohl in der Platte 15 als auch in den Gleitstücken 11 und 12 fest, so daß bei der raschen Hinundherbewegung ' des Messers jede Gleitreibung durch die Federn vermieden wird.
Irt den Abb. 5 bis 7 sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, bei welchen als Ersatz für den Vorschneider umfanggeschlossene Öffnungen 25 auch im Bereich der Kanten 9 und gegebenenfalls auch an den Seitenteilen 6,7 vorgesehen sind. Während bei der Ausführungsform nach Abb. 5 an den Kanten 9 scharfe Abbiegungen ausgebildet sind, zeigen die Abb. 6 und 7 eine Ausführungsform mit abgerundeten Längskanten sowohl der Schneidplatte 1 als auch des Messerkörpers 2.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Schergerät für Kahlschnitt, bei welchem eine äußere, feste und eine innere, Mn und her bewegte Schneidplatte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schneidplatten "(i und 2) mindestens in ihrem mittleren Teil mit zahl reichen Schneidöffnungen (7) versehen sind, die jeweils den Eintritt je einer Borste gestatten.
  2. 2. Schergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidplatten (1 und 2) an den Rändern in an sich bekannter Weise kammartig mit Schlitzschneiden (8, 9) ausgerüstet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW99088D 1936-02-15 1936-07-14 Schergeraet fuer Kahlschnitt Expired DE648079C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT468545X 1936-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE648079C true DE648079C (de) 1937-07-21

Family

ID=3674709

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW99088D Expired DE648079C (de) 1936-02-15 1936-07-14 Schergeraet fuer Kahlschnitt

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2141582A (de)
BE (1) BE416609A (de)
DE (1) DE648079C (de)
FR (1) FR808135A (de)
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Also Published As

Publication number Publication date
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