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DE646808C - Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut - Google Patents

Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut

Info

Publication number
DE646808C
DE646808C DEG92982D DEG0092982D DE646808C DE 646808 C DE646808 C DE 646808C DE G92982 D DEG92982 D DE G92982D DE G0092982 D DEG0092982 D DE G0092982D DE 646808 C DE646808 C DE 646808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
container
mixing device
spray material
basket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG92982D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG92982D priority Critical patent/DE646808C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE646808C publication Critical patent/DE646808C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B9/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
    • B05B9/03Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
    • B05B9/04Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
    • B05B9/0403Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump with pumps for liquids or other fluent material
    • B05B9/0416Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump with pumps for liquids or other fluent material with pumps comprising rotating pumping parts, e.g. gear pump, centrifugal pump, screw-type pump
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/20Arrangements for agitating the material to be sprayed, e.g. for stirring, mixing or homogenising

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Zum Filtrieren und Mischen von Färb- und Lackflüssigkeiten, die leicht entmischbar sind und mit der Spritzpistole aufgetragen werden sollen, ist es bekannt, einen Flüssigkeitsbehälter mit eingebautem Siebkorb und Rührflügeln mehrere Meter über dem Arbeitsplatz anzubringen, wobei die Flüssigkeit infolge der Schwerkraft durch eine vom Behälter abgehende Schlauchleitung der Spritzpistole zuläuft. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß der Flüssigkeitsbehälter durch seine überhöhte Lage zum Nachfüllen bzw. Reinigen des Siebes schwer zugänglich ist. Zähe Flüssigkeiten bereiten bei diesem Gerät insofern Schwierigkeiten, als die Schwerkraft nicht immer genügt, um die an der Spritzpistole benötigte Flüssigkeitsmenge rasch genug durch die Schlauchleitung zu fördern. Ferner macht die zur Außerbetriebsetzung des Gerätes notwendige Entleerung der Schlauchleitung ein besonderes Auffanggerät erforderlich, da es nicht möglich ist, die Schlauchleitung direkt in den Flüssigkeitsbehälter zu entleeren.
Ferner sind Filtrier- und Mischgefäte bekannt, welche den Flüssigkeitsbehälter in normaler Arbeitshöhe bzw. auf dem Boden haben, bei denen die Flüssigkeit mittels auf den Flüssigkeitsspiegel gegebenen Preßluftdruckes durch eine Schlauchleitung der Spritzpistole zugeführt wird. Auch diese Geräte sind mit Rührflügeln versehen, die zumeist durch Preßluft bewegt werden. Die Anwendung von Preßluft hat den Nächteil, daß der Flüssigkeitsbehälter wegen des inneren Überdruckes starkwandig ausgeführt und der Deckelverschluß zur Vermeidung von Preßluftverlusten luftdicht abgeschlossen sein muß, wodurch die Anschaffungskosten erhöht werden. Außerdem neigen bestimmte Farben und Lacke bei dauernder Berührung mit Preßluft zur verstärkten Bildung von Häuten, die die Siebfläche rasch verstopfen.
Bekannt sind außerdem Geräte, bei denen die Flüssigkeit mittels einer Zahnradpumpe aus einem Sammelbehälter angesaugt und in einen Filterbehälter gedrückt wird, wobei Schlammteilchen von der Innenseite eines Siebkorbes zurückgehalten werden. Durch eine Rohrleitung, die vom Boden des Filterbehälters abzweigt, gelangt die filtrierte Flüssigkeit durch den Druck der Zahnradpumpe zur Verbrauchsstelle, von der die nicht gebrauchte Flüssigkeit in den Sammelbehälter zurückfließt. Dieses Gerät hat den Nachteil, daß der beim Verstopfen der Siebkorbflächeansteigende Flüssigkeitsdruck zur Zerstörung des Siebkorbes führt. Es muß daher ein besonderes Meßinstrument angebaut werden, das anzeigt, wann der für das Sieb zulässige Höchstdruck erreicht ist. Nachteilig ist ferner der große Raumbedarf, da für das Sammeln bzw. Nachfüllen der Flüssigkeit und für das Filtrieren je ein besonderer Behälter notwendig ist.
Ein Mangel, der allen vorstehenden Ge-
- raten gemeinsam ist, besteht darin, daß der Filtrierschlamm an der Innenfläche des Sieb-
korbes aufgefangen wird, da die filtrierte Flüssigkeit stets unten in .der Nähe des Behälterbodens entnommen werden muß. Bekanntlich ist aber die Innenfläche eines Siebkorbes von in seinen Maschen eingepreßtem Filtrierschlamm schwieriger zu reinigen als die Außenfläche, da diese zugänglicher ist und von innen nach außen leicht durchgespült werden kann.
ίο Der Vorrichtung gemäß der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, das Filtrieren und Mischen der Flüssigkeit, ihre Zuleitung zur außerhalb des Gerätes liegenden Verbrauchsstelle sowie das Abspülen des FiI-trierschlammes von der Siebfläche durch eine stetige, durch eine Fördervorrichtung erteilte Bewegung der Flüssigkeit vorzunehmen. Das Gerät, das in Bild 1 schematisch dargestellt ist, besteht aus dem Flüssigkeitsbehälter a mit der Einfüllöft'nung b. Er wird durch bekannte Verbindungselemente an die Unterseite des zum Antriebsaufbau dienenden Deckels c gehängt, der in normaler Arbeitshöhe ortsfest oder auf einem Fahrgestell befestigt wird. Jn den Behälter α ragt hängend ein Siebkorb d, in dessen Innenraum ein Schleuderrad e bekannter Ausführung ein- j taucht. Das Schleuderrad e ist von einem Gehäuse /' mit Säugöffnungen §■ und /; umschlossen. Die senkrechte Schleuderradwelle i kann durch einen mechanischen, elektrischen oder pneumatischen, bei feuergefährlichen Flüssigkeiten explosionssicheren Antrieb k bekannter Ausführung in Drehung gesetzt werden. Von dem Gehäuse /' zweigt nach oben die Rohrleitung / ab, die einerseits zu einem außerhalb des Behälters α liegenden Entnahmeventil m führt, andererseits mittels Rohrleitung η durch die tangential gerichteten üftnungen 0 mit dem außerhalb des Siebkorbes d liegenden Raum des Behälters α verbunden ist.
Zur Verstärkung des Flüssigkeitsdruckes am Entnahmeventil m, die bei zähen Flüssig- *3 keiten zur Überwindung des Leitungswiderstandes notwendig werden kann, wird der Strom der nicht gebrauchten Flüssigkeit am Entnahmeventil »ι um i8oJ umgelenkt. Diese Umlenkung der Stromrichtung kann nicht nur wie in Bild 1, sondern auch ähnlich, wie in Bild 2 oder 3 gezeigt, ausgeführt werden. Die aus den Öffnungen ο tretende Flüssigkeit bringt den unfiltrierten Behälterinhalt in Bewegung, der sich außerhalb des Siebkorbes d befindet, und bewirkt somit nicht nur ein stetiges Aufwirbeln der schweren zum Absetzen neigenden Flüssigkeitsbestandteile, sondern spült, wie Bild 5 zeigt, infolge ihrer tangential gerichteten Bewegung auch die äußere Siebkorbfläche vom verstopfenden Filtrierschlamm frei. Dies geschieht so lange, bis der Anteil des Filtrierschlammes in der unfiltrierten Flüssigkeit so groß wird, daß ein Reinigen des Behälters α und des Siebkorbes d notwendig wird.
Zwecks Reinigung wird der Behälter α mit dem eingesetzten Siebkorb d von dem Deckel c, wie Bild 4 zeigt, abgenommen, der Schlamminhalt des Behälters α entleert und der an der Außenfläche des Siebkorbes d haftende FiI-trierschlamm abgespült. Zur Entleerung der das Gerät mit der Spritzpistole verbindenden Schlauchleitung wird diese so weit hochgehoben, daß die Flüssigkeit aus der Schlauchleitung in das Gerät zurückfließen kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Filtrier- und Mischgerät für Spritzgut, bestehend aus einem Flüssigkeitsbehälter mit Siebkorb, einer Fördervorrichtung in dessen Innenraum und einer Rücklaufleitung für nicht entnommene Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem an sich bekannten Schleuderrad U') versehene Fördervorrichtung von einem Gehäuse (/) mit Saugöffnungen (g und Ii) umgeben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Entnahmeventil (m) die Zu- und Rücklaufleitungen (/, M) in der Weise endigen, daß die zurückströmende Flüssigkeit gegenüber der ankommenden um i8o° umgelenkt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rücklaufleitung («) zu der äußeren Siebkorbfläche tangential verlaufende Öffnungen (0) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG92982D 1936-05-28 1936-05-28 Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut Expired DE646808C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG92982D DE646808C (de) 1936-05-28 1936-05-28 Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG92982D DE646808C (de) 1936-05-28 1936-05-28 Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE646808C true DE646808C (de) 1937-06-21

Family

ID=7139804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG92982D Expired DE646808C (de) 1936-05-28 1936-05-28 Filtrier- und Mischgeraet fuer Spritzgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE646808C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008125977A3 (en) * 2007-04-17 2009-04-09 Akzo Nobel Coatings Int Bv A painting apparatus

Cited By (5)

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