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DE6465A - Neuerungen an elektrischen Apparaten zum Anzünden von Gas - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Apparaten zum Anzünden von Gas

Info

Publication number
DE6465A
DE6465A DE6465A DE 6465 A DE6465 A DE 6465A DE 6465 A DE6465 A DE 6465A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
innovations
electrical apparatus
attached
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. R. molison in Swansea, Grafschaft Glamorgan, England

Links

Description

1879.
Klasse 26.
ALEXANDER REID MOLISON in SWANSEA (Grafschaft Glamorgan, England).
Neuerungen an elektrischen Apparaten zum Anzünden von Gas.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1879 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine äufsere Ansicht des Apparates, Fig. 2 ein Aufrifs im Schnitt durch das Mittel des Apparats.
Ein geschlossenes Gefäfs α dient zur Aufnahme der Flüssigkeit und der Batterieelemente und wird durch den mittelst Bajonnetverschlufs befestigten wasserdichten Deckel ai verschlossen.
Die Batterieelemente sind an der unteren Seite des Deckels a1 befestigt.
Angenommen, dafs Kohle und Zink als Elemente dienen, dann ist die bei b gezeichnete Kohle, welche durch einen metallenen Halter getragen wird, von dem Deckel isolirt; ein Draht C führt von dem Kohlenhalter aufwärts durch den Deckel al und durch ein auf dem Deckel aufwärts stehendes Rohr d. Im oberen Theil dieses Rohrs ist ein Pfropfen e von isolirendem Material zur Aufnahme eines Röhrchens / befestigt, an welches letztere der Draht c gelöthet ist.
Ein ähnliches Röhrchen/1 ist an das Rohr d gelöthet, welches den Pfropfen enthält. Die beiden Röhrchen / und /' sind an ihren äufseren Enden durch einen Platinstreifen g mit einander verbunden.
Das Rohr d umgebend und in metallischer Berührung mit demselben, ist ein äufseres Rohr h angebracht, welches an seinem unteren Ende mit einem breiten Flantsch h' versehen ist.
An diesem Flantsch hängt nach unten zu eine Stange i, welche durch ein im Deckel eingelassenes Führungsrohr gesteckt und mit dem Zinkelement k verbunden ist.
Zwischen dem Deckel des Gefäfses und dem Flantsch h' des Rohrs h befindet sich eine Spiralfeder /, welche durch den Druck, welchen sie auf die untere Seite des Flantsches ausübt, dazu dient, das Zinkelement von der Flüssigkeit fern und das Rohr h oberhalb des Platinbleches zu halten. Das Rohr h dient auf diese Weise als Schutz für das Platinblech.
Wenn Kohle und Zink als Elemente benutzt werden, so wendet Erfinder vorzugsweise eine saure Lösung von doppeltchromsaurem Kali als erregende Flüssigkeit an.
Um mit Hülfe dieses Apparats eine Gasflamme zu entzünden, ist es nur nöthig, das Rohr h herunter zu drücken, so dafs das Zink in die erregende Flüssigkeit taucht und das also blofsgelegte Platinblech gegen das ausströmende Gas zu halten.
Wird das Rohr h von Druck befreit, so hebt die Spiralfeder das Zink aus der Flüssigkeit und sistirt somit die Thätigkeit der Batterie; das Rohr h geht in seine normale Position zurück und schützt wiederum das Platin vor äufseren Einflüssen.
In Fig. 3 und 4 ist eine Modification des Apparats gezeigt, welche den Verlust der erregenden Flüssigkeit verhütet, wenn der Apparat umgeworfen werden sollte.
Fig. 3 ist eine äufsere Ansicht des Apparats.
Fig. 4 ein Aufrifs im Schnitt durch die Mitte desselben.
In diesen Figuren ist α ein geschlossenes Gefäfs zur Aufnahme der Flüssigkeit und der Batterieelemente; α1 ist ein wasserdichter Deckel, welcher durch einen Bajonnetverschlufs am Platz gehalten wird.
Die Elemente der Batterie sind an dem beweglichen Deckel a' des Gefäfses befestigt.
Die Kohle b sitzt isolirt am Deckel fest und ist durch einen Draht c mit einem vom Deckel aufwärtsstehenden Rohr d elektrisch verbunden.
Im oberen Ende dieses Rohrs ist ein Pfropfen von isolirendem Material zur Aufnahme eines Metallröhrchens / eingepafst, an welchem das eine Ende eines Platinstreifens g mittelst Propfens befestigt ist.
Das andere Ende dieses Platinblechs ist in ähnlicher Weise an einem zweiten Metallrohr/1, welches sich unmittelbar oberhalb des Rohres/ befindet, befestigt und wird von einer Klammer, welche durch eine Verlängerung des Rohrs d gebildet wird, getragen.
Ein äufseres Rohr h umgiebt das Rohr d; ersteres endigt unten an einem breiten Flantschh \
Zwischen dem Deckel des Gefäfses und dem Flantsch //' des Rohrs h ist eine Spiralfeder / eingelegt, welche, indem sie auf die untere Seite des Flantsches drückt, dazu dient, das Rohr h in der gezeichneten gehobenen Lage zu erhalten.
K ist das am unteren Ende einer Mittelstange i befestigte Zinkelement, welche Stange sich im Rohr d bis fast hinauf an das kleine Rohr / erstreckt und oben in einem Knopf endet.
Am Rohr / ist eine nach unten zu hängende Feder 2' befestigt, welche dazu dient, die Stange i und folglich das Zinkelement k in elektrische Verbindung mit dem Platinblech zu bringen.
Diese Stange wird dadurch gehalten, dafs sie mittelst Ring und Schraube mit dem Gleitrohr h verbunden ist; das Rohr hat einen Längenschlitz, damit die Schraube sich im Rohr h frei bewegen kann.
In der gehobenen Stellung dient das Gleitrohr h als Schutz des Platinblechs. Um das Rohr d gegen die erregende Flüssigkeit zu schützen, wird der untere Theil derselben mit Blei gefüttert und am oberen Ende dieses Futters eine Kautschukhülle M befestigt, deren unteres Ende am untersten Ende der Mittelstange i eng anschliefst.
Die Elasticität dieser Hülle M läfst die freie verticale Bewegung der Stange i zu, während sie das Rohr d gegen den Eintritt der Flüssigkeit durch dieses Rohr schützt, wenn der Apparat während des Gebrauchs etwa umgestofsen 'werden oder in schräge Stellung gerathen sollte.
In solchem Fall schützt das Bleifutter das Rohr d von der zerstörenden Wirkung der erregenden Flüssigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung der oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Theile, welche in ihrer Zusammensetzung einen transportablen Gasanzünder bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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