DE1265623B - Warnvorrichtung - Google Patents
WarnvorrichtungInfo
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/06—Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G08b
Deutsche Kl.: 74 a-37
Nummer: 1 265 623
Aktenzeichen: E 29269IX d/74 a
Anmeldetag: 11. Mai 1965
Auslegetag: 4. April 1968
Die Erfindung betrifft eine Warnvorrichtung zum selbsttätigen Melden einer unzulässigen Erhöhung der
Umgebungstemperatur mit einer elektrischen Meldeeinrichtung und einem schmelzbaren Organ, das bei
Erreichen einer vorbestimmten Temperatur schmilzt und durch das die Meldeeinrichtung über eine Batterie
an Spannung gelegt wird.
Derartige Warnvorrichtungen sind bekannt. Bei diesen bekannten Warnvorrichtungen wird als Spannungsquelle
eine fertige Batterie verwendet. Dies hat den Nachteil, daß diese Warnvorrichtungen nur einen
begrenzten Zeitraum einwandfrei funktionieren, da nach einer gewissen Zeitspanne die Fertigbatterie
ermüdet und diese dann nicht mehr die zur Inbetriebnahme der angeschlossenen Meldeeinrichtung erforderliche
Spannung abgibt. Infolgedessen müssen die bekannten elektrisch arbeitenden Meldeeinrichtungen
von Zeit zu Zeit überprüft werden, damit der Betriebszustand der jeweilig verwendeten Batterie festgestellt
werden kann.
Die Forderung nach ständiger Betriebsbereitschaft ohne zeitweilige Überprüfung bzw. Wartung ist an
sich schon bei einer gleichfalls bekannten Warnvorrichtung erfüllt, bei der bei Auftreten einer unzulässigen
Temperaturerhöhung eine ursprünglich in der zurückgezogenen Stellung gehaltene Feder herausschwenkt
und dabei ein rohrförmiges, zerbrechliches Element zerstört, das mit dem Inneren eines ein Gas
enthaltenden Behälters in Verbindung steht und durch das dann das Gas zum Betrieb eines Alarmschallgebers
ausströmt, der einen Pfeifton od. dgl. abgeben kann. Diese Warnvorrichtung ist jedoch rein
mechanisch aufgebaut und überhaupt nicht für einen elektrischen Betrieb geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die elektrisch
arbeitenden Warnvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art so abzuändern, daß auch bei
diesen Warnvorrichtungen eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet ist, ohne daß eine Überprüfung
derselben oder eine Auswechslung von verbrauchten Teilen notwendig ist.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß innerhalb des Gehäuses: der Warnvorrichtung
ein einen Elektrolyten enthaltender flüssigkeitsdichter Behälter vorgesehen ist, dem eine bekannte,
durch das schmelzbare Organ in der unwirksamen Stellung gehaltene Einrichtung zum Durchstoßen des
Behälters zugeordnet ist, welche sich nach dem Schmelzen des Organs in die wirksame Stellung bewegt
und den Behälter durchstößt, und daß zum BiI-den einer Naßbatterie zwei mit der Meldeeinrichtung
ständig elektrisch verbundene und ursprünglich Warnvorrichtung
Anmelder:
Electronic Assistance Corporation,
Red Bank, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München, Schweigerstr. 2
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Robert Edwards, Westfield, N. J.;
William Arthur Wheatley, Middletown, N. J.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 11. Mai 1964 (366 422)
trocken gehaltene Elektroden so innerhalb des Gehäuses angeordnet sind, daß der aus dem Behälter
ausfließende Elektrolyt mit den beiden Elektroden in Berührung kommt und die Meldeeinrichtung anspricht.
Die erfindungsgemäßen Merkmale erbringen den Vorteil, daß die Warnvorrichtung nicht gewartet zu
werden braucht, da erst im Augenblick des Auftretens der unzulässigen Temperaturerhöhung die die
Meldeeinrichtung betätigende Batterie gebildet wird, so daß dieselbe dann mit ihrer vollen elektromotorischen
Kraft wirken kann.
Es sei bemerkt, daß es an sich ebenfalls bereits zum Stand der Technik gehört, zum Bilden einer
Naßbatterie zwei mit einer Meldeeinrichtung ständig elektrisch verbundene und ursprünglich trocken gehaltene
Elektroden vorzusehen. Dieses an sich bekannte Merkmal ist allerdings nur bei einer Seenotleuchte
vorhanden, die nicht selbsttätig wie die erfindungsgemäße Warnvorrichtung zur Wirkung kommt,
sondern erst dadurch betriebsfähig gemacht wird, daß
von Hand ein die beiden elektrischen Batterieelektroden wasserdicht umschließender Mantel entfernt
und die Seenotleuchte dann in das Seewasser hineingeworfen wird, damit die beiden Batterieelektroden
vom Seewasser umspült werden und einen Strom an die mit diesen Elektroden verbundene Signallampe
der Seenotleuchte abgeben. Eine Kombination dieses
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an sich bekannten Merkmals bei den eingangs beschriebenen elektrisch arbeitenden Warnvorrichtungen
bekannter Art würde also nicht zu der Erfindung führen, sondern lediglich eine Warnvorrichtung
ergeben, die manuell betätigt werden müßte, damit ein Warnsignal abgegeben werden kann. Eine derartige
Warnvorrichtung würde aber ihren Zweck verfehlen, bei Auftreten einer unzulässigen Temperaturerhöhung
von sich aus in Tätigkeit zu treten, um den Notstand anzuzeigen.
Zweckmäßigerweise besteht bei der erfindungsgemäßen Warnvorrichtung eine der Batterieelektroden
aus Kohle und die zweite Elektrode aus Zink, während der Elektrolyt durch eine wäßrige Säurelösung
wirkende Meldeeinrichtung 18 angeordnet, wie sie gewöhnlich
bei Fahrrädern und anderen kleinen Fahrzeugen verwendet wird und die einen durchdringenden
hohen Ton erzeugt. Derartige Hupen sind mit Stellschrauben 19 versehen, mittels deren die Tonhöhe
und die Stärke des erzeugten Tons variiert werden können.
Unterhalb der inneren Wand 16 ist eine Kohleelektrode 20 angeordnet, die die eine Elektrode einer
ίο Naßzellenbatterie bildet. Gemäß F i g. 2 und 3 ist um
den mittleren Teil der Kohleelektrode eine Schelle 21 aus einem isolierenden Kunststoff herumgewickelt,
und die Enden der Schelle 21 werden in einer Aussparung 22 des Gehäuses 10 festgehalten. Die Kohlegebildet ist. Dabei kann das Gehäuse die zweite Elek- 15 elektrode ist in einem Abstand von der äußeren Wand
trode bilden. 15 des Gehäuses angeordnet und außerdem gegen-
Der Behälter für den Elektrolyten kann als flexibler über allen übrigen Teilen des Gehäuses isoliert. Ein
verschlossener Schlauch aus einem durch den Elek- Leitungsdraht 23 erstreckt sich von einem leitfähigen
trolyten nicht angreifbaren Material ausgebildet sein. Ring 24, der mit der Elektrode 20 leitend verbunden
Um zu verhindern, daß beim Ansprechen der erfin- 20 ist, zu einer Klemme 25 der Hupe 18, während das
dungsgemäßen Warnvorrichtung die Meldeeinrich- Gehäuse der Hupe gleichzeitig die andere Klemme
tung nicht mit dem Elektrolyten in Berührung kommt, bildet. Der Draht 23 erstreckt sich durch eine isolieist
zweckmäßigerweise die innerhalb des Gehäuses rende Buchse 26, die mit abdichtender Wirkung in
vorgesehene Meldeeinrichtung von einer Abstütz- eine öffnung 27 im oberen Teil der inneren Wand
hülse umschlossen, die die Meldeeinrichtung von dem 25 16 eingebaut ist.
Elektrolytbehälter und dem ausfließenden Elektro- Bei der bevorzugten Ausbildungsform der Erfin-
lyten trennt. dung bildet das Gehäuse 10 des Feuermelders außer-
Vorteilhafterweise ist dabei die Abstützhülse kon- dem eine Elektrode der Batterie. Zu diesem Zweck
zentrisch in dem zylindrisch ausgebildeten und als die sind das Gehäuse 10 und der Ring bzw. die Scheibe
eine Elektrode dienenden Gehäuse aus Zink angeord- 30 17 als Gußteile aus einem geeigneten Material hergenet,
während die andere, aus Kohle bestehende Elek- stellt, z. B. aus einer Zinkgußlegierung, so daß diese
Teile eine Elektrode einer Zink-Kohle-Batterie bilden.
Der Elektrolyt ist in einem verschlossenen flexiblen Schlauch 28 eingeschlossen, der sich durch den
oberen Teil des Gehäuses 10 zwischen der äußeren Wand 15 und der inneren Wand 16 erstreckt. Der in
F i g. 4 gezeigte Schlauch 28 kann aus einem Film aus Polypropylen oder Polyäthylen oder einem
anderen geeigneten Material hergestellt sein, das durch den Elektrolyten nicht angegriffen wird. Die
beiden Enden des Schlauches 28 sind bei 29 und, 30 im Wege der Heißversiegelung verschlossen, so daß
der Elektrolyt in dem Schlauch zurückgehalten wird*
F i g. 4 im Grundriß den verwendeten Behälter für 45 bis die Wand des Schlauches durchstoßen wird.
den Elektrolyten zeigt. Gemäß F i g. 3 ist die Abstützhülse 16 auf ent-
den Elektrolyten zeigt. Gemäß F i g. 3 ist die Abstützhülse 16 auf ent-
Die erfindungsgemäße Warnvorrichtung umfaßt gegengesetzten Seiten und nahe den Enden des
ein gewölbtes Gehäuse 10, das an seiner Vorderseite Schlauches 28 mit zwei Flanschen 31 und 32 verein
Gitter 11 od. dgl. aufweist und gegebenenfalls mit sehen. Ferner sind Stifte 33 und 34 vorgesehen, die
einer geeigneten Dekoration 12 od. dgl. versehen sein 50 entweder an den Flanschen 31 und 32 befestigt oder
kann. Das Gitter 11 ähnelt einer Scheibe und ist mit an die Flansche angegossen sind; die Stifte 33 und 34
Löchern 13 oder Schlitzen od. dgl. versehen. Dieses tragen Federn 35 und 36 mit einem schraubenförmig
Gitter kann aus Kunststoff, Metall oder einem gewickelten mittleren Abschnitt und zwei Armen,
anderen geeigneten Material hergestellt sein, und es die normalerweise durch einen Winkelabstand von
wird gemäß Fig. 2 federnd in eine Öffnung 14 des 55 etwa 180° getrennt sind. Außerdem sind in die
Gehäuses 10 eingebaut. Flansche 31 und 32 Stifte 37 und 38 eingebaut, die
Gemäß F i g. 2 und 3 umfaßt das Gehäuse 10 eine aus einem leicht schmelzbaren Metall bestehen. Die
äußere gekrümmte Wand 15 und eine innere ringför- Stifte 37 und 38 können z. B. aus einer Zinnlegierung
mige Abstützhülse 16, die an der Vorderseite des Ge- hergestellt sein, deren Schmelzpunkt etwa im Bereich
häuses in die äußere Wand übergeht. An den Hinter- 60 von 65 bis 75° C liegt; auch bei hohen Raumtempekanten
der äußeren Wand 15 und der Abstützhülse raturen, die jedoch einen vorbestimmten Wert nicht
trode die Form eines Stabes hat, der mittels einer aus einem nicht leitfähigen Material bestehenden
Schelle an dem Gehäuse außerhalb der Abstützhülse befestigt ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Warnvorrichtung;
F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig.l;
F i g. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 von F i g. 2, während
16 ist ein Einsatzring oder eine Scheibe 17 vorgesehen, die durch einen Bördelvorgang oder durch
Verschweißen oder mit Hilfe eines Klebstoffs so mit den Wänden 15 und 16 verbunden sein kann, daß
eine vollständige Abdichtung erzielt wird. Innerhalb der ringförmigen Wand 16 ist eine durch diese Wand
unterstützte, elektrisch zu betätigende und als Hupe
überschreiten, halten die Stifte 37 und 38 die Federn 35 und 36 gespannt, wobei die Enden der Arme jeder
Feder einander benachbart sind.
Der Feuermelder wird an einer Wand mit Hilfe eines Nagels oder Hakens aufgehängt, der durch eine
Öffnung 39 in einer Zunge 40 ragt, die sich von der Rückwand 17 aus nach unten erstreckt. Wenn die
Claims (1)
1. Warnvorrichtung zum selbsttätigen Melden
einer unzulässigen Erhöhung der Umgebungstem- In Betracht gezogene Druckschriften:
peratur mit einer elektrischen Meldeeinrichtung 50 Deutsche Patentschriften Nr. 374 951, 895 576,
und einem schmelzbaren Organ, das bei Erreichen 972 241;
einer vorbestimmten Temperatur schmilzt und deutsche Auslegeschrift Nr. 1 036 117;
durch das die Meldeeinrichtung über eine Batte- deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 695 663,
rie an Spannung gelegt wird, dadurch ge- I 876 434.
rie an Spannung gelegt wird, dadurch ge- I 876 434.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 537/167 3.63 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US366422A US3324464A (en) | 1964-05-11 | 1964-05-11 | Fire alarms |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1265623B true DE1265623B (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=23442927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE29269A Pending DE1265623B (de) | 1964-05-11 | 1965-05-11 | Warnvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3324464A (de) |
| DE (1) | DE1265623B (de) |
| GB (1) | GB1033568A (de) |
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- 1965-05-11 DE DEE29269A patent/DE1265623B/de active Pending
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Also Published As
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