DE646527C - Biologisches Filter fuer Klaeranlagen - Google Patents
Biologisches Filter fuer KlaeranlagenInfo
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- DE646527C DE646527C DEE43642D DEE0043642D DE646527C DE 646527 C DE646527 C DE 646527C DE E43642 D DEE43642 D DE E43642D DE E0043642 D DEE0043642 D DE E0043642D DE 646527 C DE646527 C DE 646527C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F3/00—Biological treatment of water, waste water, or sewage
- C02F3/02—Aerobic processes
- C02F3/04—Aerobic processes using trickle filters
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf biologische Filter für Kläranlagen in dünnwandigien
transportablen" Behältern, die ohne: Verwendung von Baugerüsten an ihrem Benutzungsort
aufgerichtet werden können.
Es1 ist bereits bekannt, biologische Filter,
z. B. Tropfkörper, mit einer Bretterumschalung" zu versehen und bei" biologischen
Tropfkörpern rostartige Wasserverteilungssysteme anzuwenden. Ferner ist bereits bekannt,
biologische Filter für Kläranlagen in transportablen' Behältern ans dünnwandigem
Material, z. B. Metall/ unterzubringen, die ohne Verwendung von Baugerüsten an Ort
und Stelle ihrer Benutzung aufgestellt werden können. Jedoich sind hierbei bisher
gerade Wandungen vorgesehen worden.
Demgegenüber sollen gemäß der vorliegenden neuen Erfindung bei biologischen
Filtern aus dünnen, zusammensetzbaren Behälterwänden für Kläranlagen Wände angewendet
werden, die im Querschnitt gewellt sind. Hierdurch wird eine bessere Durchlüftung
des biologischen Körpers erreicht, als sie sich bei der Anwendung gerader
Wände erreichen läßt. Die Durchlüftung! des biologischen Körpers hängt von 'der
Porenweite und damit dem Luftwiderstand in den verschiedenen Zqnen des Körpers ab.
Durch die gewellten Wände gemäß der Erfindung ist 'die bessere Belüftung· in den
Randzonen unbedingt sichergestellt. Diese · Randzonen werden eine gewisse Tiefe haben.
Wenn der Widerstand an einigen Stellen im Innern das Körpers aus irgendwelchen Gründen
geringer wird, so besteht die Möglichkeit, daß von jeder beliebigen randnahen
Zone aus :die Luft weiter ins Innere dringt und auch dort stärker belüftet. Ferner liegt
es auch dim Sinne der neuen Erfindung, den Umfang1 des Behälters, der die stärkere Belüftung·
ermöglicht, im Verhältnis zum Inhalt des biologischen Körpers möglichst groß zu
machen. Durch .die Anwendung der gewellten Wände wird .ferner eine wesentlich größere
Standfestigkeit des Filters trotz seines einfachen Zusammenbaues, erreicht. Die gewellten
Wandungen bewirken in kliärtechniseher
Beziehung, daß der Füllgut-Stapel nur an einzelnen Wandungssiteilen anliegt
und infolgedessen an den übrigen Teilen Entlüftungiskanäle gebildet werden und in
statischer Beziehung eine Versteifung der Anlage. In bekannter Weise etwa innerhalb
des biologischen Filters angeordnete Pumpanlagen bedeuten eine namhafte Platzersparnis,
während! der zu ihrer Unterbringung dienende Kasten der Versteifung' des Bauwerkes
dient. Durch diesen Zusammenbau entsteht ein ebenso1 einfaches wie zweckmäßiges
biologisches Filter von großer Kläirwirkung und baulicher Einfachheit. ' ·
Das neue Filter besteht demgemäß aus einem Rahmengestell, darin eingesetzten
dünnen, zweckmäßig säurefesten Wandun- In den Raum innerhalb der Ummantelung
gen sowie einer ebensolchen Decke. Es emp- wird Füllgut ι gestapelt, wozu Körper an
fiehlt sich, im Unterteil einen Rost mit dar-, sich bekannter Form und Verteilung dienen.
unterliegender Sohle anzuordnen. Auf dLe-*^ V Innerhalb des Füllgutes ist ein Raum 18 5 sem und zwischen den Wandungen, allseitig· * ^vorgesehen, der eine Pumpe 17 enthält. Mit *5
unterliegender Sohle anzuordnen. Auf dLe-*^ V Innerhalb des Füllgutes ist ein Raum 18 5 sem und zwischen den Wandungen, allseitig· * ^vorgesehen, der eine Pumpe 17 enthält. Mit *5
bis an sie heranreichend, ist Füllgut gestapelt. Auf diesem Füllgutstapel liegt der
Verteiler für das Klärwasser auf. Nach einer weiteren Vereinfachung kann man die Wandplatten
unmittelbar miteinander verbinden, wodurch das Rahmengestell fortfällt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist ein Querschnitt nach C-D der Abb. 3.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach A-B der Abb. 3, eine Ausführungsform des betriebsfertigen
Filters zeigend.
Abb. 3 ist eine Draufsicht nach abgenommenem Deckel unter Fortlassung des Füllgutes.
Das Rahmengestell 6, zweckmäßig aus profilierten Metallstücken, enthält Anlage- oder
Aufnahmeflächen für die im Querschnitt gewellten Wandungen 2 aus dünnen, vorzugsweise
säurefesten Stoffen, wie Spezialbeton, Asbestzement, Spezialhölzern o. dgl. 5 ist
eine Decke, für deren Herstellung der gleiche Stoff in Frage kommt. Mit 3 ist ein Rost
bezeichnet, der das Füllgut aufnimmt. Ein solcher Rost ist jedoch nicht notwendig,
vielmehr kann auch ein wiederum aus den gleichen Stoffen wie 2 und 5 hergestellter
Sohlenbelag 4 ohne einen Rost 3 benutzt werden, wie ihn die Abb. 1 zeigt. Aus Abb. 1
geht hervor, daß dieser Sohlenbelag 4 auch mit Abdeckungen 15 bzw. 16 versehen sein
kann, um eine gute Durchlüftung zu erreichen.
' S' und 9 ist ein zweckmäßig rostartig zusammengebautes
Wasserverteilungssystem bezeichnet. Dieser Rost hängt an Ketten oder
ähnlichem 11 und ist z. B. durch Spannschlösse.r 12 in der Höhe verstellbar. 10 ist
ein Ventilator, 13 ein Entlüftungsrohr. 14 ist ein Nachklärschacht, der zugleich
als Luftzuführung dient, wie die Pfeile erkennen lassen.
Das neue Filter läßt sich sehr leicht billig· und fabrikmäßig herstellen; die Zubehörteile
sind transportfähig, geruchsicher, leicht in den verschiedensten Formen zusammenzubauen
und einbaufähig. Anderseits halten sie durchaus den Druck des Filterstapeis
aus sowie beim Einbau in die Erde den Erddruck, wozu der eigentliche Tropfkörper
beiträgt.
Die im Querschnitt gewellten Wandungen 2 können ebenso· wie die Bodenwandungien 4
überdeckt und verstärkt sein, so daß die an sich vorhandenen Wellen einer gewellten
Wand zur Versteifung und gleichzeitig zur Luftzuführung für die Belüftung dienen.
An Stelle der Spannschlösser 12 können .die
Tragorgane 11 auch durch Veränderung der Aufhängestelle verkürzt oder verlängert werden
und dadurch den Rost 8,9 höher oder tiefer einstellen.
Claims (1)
- , Patentanspruch:Biologisches Filter aus dünnen, zusammensetzbaren Behälterwänden für Kläranlage, gekennzeichnet durch im Querschnitt gewellte Behälterwand«.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43642D DE646527C (de) | 1932-12-09 | 1932-12-09 | Biologisches Filter fuer Klaeranlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43642D DE646527C (de) | 1932-12-09 | 1932-12-09 | Biologisches Filter fuer Klaeranlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646527C true DE646527C (de) | 1937-06-16 |
Family
ID=7079571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE43642D Expired DE646527C (de) | 1932-12-09 | 1932-12-09 | Biologisches Filter fuer Klaeranlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646527C (de) |
-
1932
- 1932-12-09 DE DEE43642D patent/DE646527C/de not_active Expired
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