DE646439C - Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Laengsstreifen - Google Patents
Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen LaengsstreifenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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-
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- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete
Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Längsstreifen, ins.-besondere
zum Abstreichen des Säureschleims von den aus den Säurekästen von Pergamentiermasehinen
kommenden Bahnen. Bekanntlich bietet das Reinigen derartiger Bahnen
deshalb Schwierigkeiten, weil sie, solange
to die Säure noch nicht hinreichend ausgewaschen ist, außerordentlich weich und nachgiebig
sind. Sie reißen leicht, insbesondene > wenn sie bereits bei ihrer Herstellung oder
beim Rollentransport bis zur Pergamentiermaschine kleine seitliche Einrisse erhalten
haben. Dieser Nachteil tritt beispielsweise auf, wenn derartige Bahnen mit an sich
bekannten. Reibwalzen, welche auf ihrer Oberfläche wulstartige Erhöhungen aus Gummi
besitzen oder mit Streifenwalzen gereinigt werden, welche auf dem Walzenkern borstenartig
abstehende Streifen aus verhältnismäßig steifen Werkstoffen aufweisen. Auch die ebenfalls
bereits bekannten, zum Glätten von Faserstoffbahnen verwendeten Schlagwalzen,,
bei denen die Bearbeitung der Bahnoberfläche durch Schläge von auf dem Walzenkern befestigten
Band- oder Lederschleifen erfolgt, sind für den angegebenen Zweck nicht geeignet,
da auch bei ihrer Verwendung leicht ein Zerreißen der Papierbahn eintreten würde.
Erfindungsgemäß wird nun ein Zerreißien der Papierbahn unbedingt sicher dadurch vermieden,
daß, die auf dem Kern der verwendeten Walze angeordneten Längsst.reifen aus derart elastischem Stoff, insbesondere Raragummi,
bestehen, daß sie sidi lappenartig abbiegen,
und andererseits so lang sind, daß sich ihre freien Enden beim Vorübergleiten. an der in entgegengesetzter Richtung vorbeibewegten
Bahn auf den jeweils nachfolgenden Streifen ablagern. Um das Abstreichen
des Säureschleims bei Verwendung dieser " Lappenwalzen noch weiter zu verbessern, können
die !elastischen Streifen auf ihrer Oberfläche gerauht sein. Sie sind bei dieser Ausgestaltung
gegenüber den vorbekannten gerauhten Gummiwalzen insofern vorteilhaft, als bei ihrer Verwendung trotz einwandfreier
Reinigung der Bahn ein Zerreißen derselben, wie erwähnt, unbedingt vermieden wird.
Die vorzügliche Reinigungskraft der neuen Walze ist darauf zurückzuführen, daß die aus
lappenartigen nachgiebigen Streifen bestehende Oberfläche der Walze und die Papierbahn
sich bei der gegenläufigen Bewegung beider Teile über eine längere Strecke hin berühren. Hierbei schmiegen sich die
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Carl Wagner in Neu-Grünwald b. München und Oswald Tilebein in Halle, Saale.
lappenartigen Streifen jeder Unebenheit der Papierbahn an und streifen den auf dieser
befindlichen Säureschleim auf der ganzen Bahnbreite ab. Dieser legt sich dabei in die
beim Übereinanderlegen der Streifen auf del·", Walzenoberseite entstehenden rippenartigetj;;
Vorsprünge. ■ >;
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
ίο Die aus den Säurekästen der Pergamentiermaschine
kommende Papierbahn ι wird durch eine Umkehrwalze 2 durch den Waschtrog 3
geführt. Die gegenläufig zur Papierbahn bewegte Abstreichwalze 4 taucht in den gleichen
Waschtrog 3 ein. Auf dem Walzenmantel 5 der Walze ist eine größere Zahl von Ansätzen
6 angeordnet, an denen auswechselbare lappenartige Streifen 7 befestigt sind. Die Ansätze
6 können parallel oder auch unter einem geringen Winkel zur Walzenachse auf der Mantelfläche der Walze angeordnet sein. Sie
können auch im Querschnitt dornartig oder in anderer Weise ausgestaltet sein. Die
lappenartigen Streifen sind jedoch zweckmäßig an ihrem unteren Teile, an dem sie
mit den Ansätzen verbunden werden, etwas stärker als in den oberen Teilen, mit denen
sie an der Bahn entlang streichen. Auf diese Weise wird eine längere Betriebsdauer der
Streifen ermöglicht und die Nachgiebigkeit, mit der sie die Bahn berühren, erhöht. Die
Streifen bestehen vorzugsweise aus säurefestem Paragummi; sie können, aber auch
aus anderen geeigneten säurebeständigen Stoffen angefertigt sein. Die Abstreichwalze
ist in bekannter Weise senkrecht zur Bahn verstellbar, um so den Abstreichdruck verringern
oder verstärken zu können. Zur Reinigung der lappenartigen Streifen 7 sind in dem Waschtrog 3 dicht neben der Walze
ein oder mehrere Schaber 8 angeordnet, an
denen die Lappen entlang streichen müssen. Die Schaber bestehen entweder aus mit einem
säurebeständigen Überzug versehenen Metallstangen geeigneter Profilierung oder aus
säurebeständigen Bürsten- bzw. Bürsten- oder Schwammgummiwalzen u. dgl. Zur Erleichterung
der Reinigung der Lappen kann die Waschflüssigkeit auch entsprechende Chemikalien,
beispielsweise Alkalien, enthalten.
Zweckmäßig werden in einem oder in mehreren Waschtrögen der Pergamentiermaschine
je Waschtrog zwei Abstreichwalzen der beschriebenen Art angeordnet, von denen jede eine der Papierseiten behandelt. Die
Abstreichwalzen können statt in den Waschtrögen auch in den Säuretrögen der Perga-.mentiermaschine
oder an beiden Stellen angeordnet sein.
•^· Selbstverständlich kann die Ausgestaltung
■Mer Walzen auch im einzelnen abgewandelt
werden. So kann beispielsweise statt der in der Zeichnung dargestellten Walze, welche
aus einem festen Walzenkern und daran auswechselbar befestigten einzelnen Lappen besteht,
auch eine Walze verwendet werden, welche aus einem festen Walzenkern mit aufschiebbarem,
die einzelnen Lappen tragenden Bezug besteht. Eine solche Ausgestaltung kann insbesondere beim Auftragen von Farben
vorteilhaft sein, da dann für jede Farbe ein besonderer Bezug in Vorrat gehalten werden
kann. Derartige Bezüge können auch als endloses Band über zwei Walzen gelegt werden.
Die neue Abstreichwalze kann statt zum Abstreichen des Säureschleims bei Pergamentiermaschinen
auch für beliebige andere Zwecke, wie schon angedeutet, verwendet werden, bei denen in gleicher oder ähnlicher
Weise fortlaufend Stoffbahnen behandelt werden. So eignet sie sich für alle Arten der
Papierbearbeitung, wie zum Färben, Kleben, Feuchten, Aufstreichen, Vergleichmäßigen von
Farbe und Klebstoffen u. dgl.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Längsstreifen, insbesondere zum Abstreichen des Säureschleims von den aus den Säurekästen von Pergamentiermaschinen kommenden Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (7) aus derart elastischem Stoff, insbesondere Paragummi, bestehen, daß sie sich lappenartig abbiegen, und andererseits so lang sind, daß sich ihre freien Enden beim Vorübergleiten an der in entgegengesetzter Richtung vorbeibewegten Bahn (1) auf den jeweils nachfolgenden Streifen ablagern.
- 2. Abstreichwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Streifen (7) auf ihrer Oberfläche gerauht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108423D DE646439C (de) | 1935-11-08 | 1935-11-08 | Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Laengsstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108423D DE646439C (de) | 1935-11-08 | 1935-11-08 | Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Laengsstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646439C true DE646439C (de) | 1937-06-14 |
Family
ID=7448634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH108423D Expired DE646439C (de) | 1935-11-08 | 1935-11-08 | Quer zur Bewegungsrichtung einer Papierbahn angeordnete Abstreichwalze mit auf dem Walzenmantel angeordneten elastischen Laengsstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646439C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064398B (de) * | 1955-10-21 | 1959-08-27 | Phoenix Gummiwerke Ag | Walzenbelag, insbesondere fuer die Oberwalzen an Spinnmaschinenstreckwerken |
-
1935
- 1935-11-08 DE DESCH108423D patent/DE646439C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064398B (de) * | 1955-10-21 | 1959-08-27 | Phoenix Gummiwerke Ag | Walzenbelag, insbesondere fuer die Oberwalzen an Spinnmaschinenstreckwerken |
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