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DE644876C - Geschicklichkeitskugelspiel - Google Patents

Geschicklichkeitskugelspiel

Info

Publication number
DE644876C
DE644876C DEJ51704D DEJ0051704D DE644876C DE 644876 C DE644876 C DE 644876C DE J51704 D DEJ51704 D DE J51704D DE J0051704 D DEJ0051704 D DE J0051704D DE 644876 C DE644876 C DE 644876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
balls
disc
game
ball game
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ51704D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELFRIEDE JEBENS GEB HENKE
Original Assignee
ELFRIEDE JEBENS GEB HENKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELFRIEDE JEBENS GEB HENKE filed Critical ELFRIEDE JEBENS GEB HENKE
Priority to DEJ51704D priority Critical patent/DE644876C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE644876C publication Critical patent/DE644876C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/02Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks using falling playing bodies or playing bodies running on an inclined surface, e.g. pinball games
    • A63F7/025Pinball games, e.g. flipper games

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

Beim Erfindungsgegenstande handelt es sich um ein Geschicklichkeitsspiel mit einer allseitig schwenkbaren, kardanisch aufgehängten Spielscheibe. Die Scheibe wird nach dem Ausspielen der zur Verfügung stehenden Kugeln vorteilhaft durch einen über eine Handhabe greifenden Schieber in die waagerechte Lage gebracht, der gleichzeitig die hiernach aus den Löchern ausgelösten Kugeln zur Verwendung beim nächsten Spiel freigeben kann.
Der einen etwa den Abmessungen der Handhabe entsprechenden Schlitz besitzende Schieber ist mit einem Hilfsschieber versehen, der die Aufgabe hat, einen zu einer Hubvorrichtung führenden Verbindungskanal gegenüber der unterhalb der Scheibe liegenden schiefen Sammelebene abzuriegeln.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Verschiebung der unterhalb der Spielscheibe gelagerten Sperrscheibe durch den Schieber über ein scharnierartiges Zwischenstück o. dgl. erfolgt.
Bei Vereinigung des Geschicklichkeitskugelspiels mit einer Verkaufsvorrichtung kann der Schieber vorteilhaft mit einer Wertmarkenausgabe, einem Münzprüfer o. dgl. gekuppelt sein.
Die Hubvorrichtung besteht zweckmäßig aus einer mit einer Kugelkammer versehenen Drehscheibe, doch können auch andere geeignete Mittel hierfür verwendet werden. An Stelle des scharnierartigen Zwischenstückes kann auch eine an den die Auslösung der Spielkugeln bewirkenden Schieber befestigte schiefe Ebene, Führungskurve o. dgl. Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine teilweise Aufsicht auf das Geschicklichkeitskugelspiel mit abgenommener Deckscheibe,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, wobei die den Schieber tragende Gehäusewand von der Innenseite der Einrichtung aus gesehen ist,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2 und
Abb. 4 den Verriegelungsschieber in teilweise vorgeschobener Stellung.
Innerhalb des Gehäuses 1 ist in einem um die Zapfen 2 schwenkbaren Ring 3 die mit den Kugellöchern 4 versehene Spielscheibe 5 kardanisch aufgehängt, so daß sie sich mittels der Handhabe 6 um den Zapfen 2 oder in den Lagern 7 des Ringes 3 allseitig schwenken läßt. Unterhalb der Scheibe 5 ist mittels Führungsstiften 8 und Langlöchern 9 die mit den Fallöehern 10 versehene, unter der Wirkung der Federn stehende Sperrscheibe 12 gelagert.
In der senkrechten Ebene der Handhabe 6 ist die Sperrscheibe 12 mit einem winklig ab-
gebogenen Arm 13 versehen (Abb. 3), gegen den sich ein an der Zwischenwand 14 des Gehäuses 1 befestigter, um den Zapfen 15 schwenkbarer Scharnierhebel 16 legt. An der; vorderen Gehäusewand 17, die einen senkrechten Schlitz 18 zum Bewegen der Harfcj, habe 6 besitzt, ist auf der Innenseite in deSH Schienen 19 ein unter der Wirkung der Feder 20 stehender Schieber 21 geführt. Dieser ist vorteilhaft etwas breiter als der Schlitz 18 ausgeführt und besitzt einen etwa den Abmessungen der Handhabe 6 entsprechenden, in schräge Führungskanten 22 mündenden Schlitz 23. Mittels eines durch die Gehäusewand 17 hindurchragenden und in einem Schlitz 24 geführten Handgriffes 25 ist der Schieber 21 von der Außenseite des Gehäuses bewegbar.
An seinem vorderen Teil ist der Schieber 21 mit einem winklig abgebogenen Hilfsschieber
26 versehen, der den Scharnierhebel 16 umgreift und sich vor eine im unteren Teil der Zwischenwand 14 angeordnete Ablauföffnung
27 legt. Der Hilfsschieber 26 riegelt also den Zulauf der ausgespielten Kugeln 28 zu dem \rerbindungskanal 29 ab. Dieser führt mit entsprechendem Gefälle an eine feste, mit einer Einlauföffnung versehene Scheibe 30, hinter der eine mittels des Knopfes 31 schwenkbare Scheibe ^2 gelagert ist. Die Scheibe ^2 besitzt eine Tasche 33, Transportkammer o. dgl., die etwa in Spielkugelgröße gehalten ist. )e nach den Spielregeln könnte die Tasche 33 auch mehrere Kugeln 28 aufnehmen. Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist nun folgende:
Durch Drehen des Knopfes 31'wird die Scheibe 32 mit der Tasche 33 hinter die Einlauföffnung des Kanals 29 gebracht, so daß die jeweils erste Kugel in die Tasche 33 gelangt. Nach dem Schwenken der Scheibe 32, etwa um i8o°, gelangt die Kugel über eine Rinne 34 auf die Spielscheibe. Der Spieler, der zuvor die Spielscheibe mittels der Handhabe 6 etwa in die waagerechte Lage gebracht hat, hat nunmehr die Aufgabe, durch vorsichtiges Schwenken der Scheibe die Kugel in eines der Löcher 4 zu leiten. Beim Anheben der Handhabe 6 wird die Kugel beispielsweise zu dem hinteren Rand der Scheibe rollen und bereits bei einer leichten Drehung der Handhabe 6 an die jeweils tiefer liegende Seite der Scheibe gelangen. Bei zu starkem Verschwenken der Scheibe rollt die Kugel über deren Rand hinweg und ist für den Spieler verloren. Sie fällt auf die schiefe Ebene 36 und gelangt vor die öffnung 2J der Zwischenwand 14, wo sie für die Benutzung beim nächsten Spiel ansteht. Hiernach befördert der Spieler durch Drehen des Knopfes 31 mit der linken Hand die nächste Kugel auf die Spielscheibe, wobei er mit der rechten Hand die Handhabe 6 betätigt. Gelingt es ihm nun, mit einiger Geschicklichkeit die Kugel in eines ΐ'-der Löcher 4 zu leiten, so bleibt diese zunächst *5 ■darin liegen und hat die an dem Loch angegebene Punktzahl erreicht. Die in der Nähe .ete's Randes der Scheibe vorgesehenen Löcher erhalten vorteilhaft eine höhere Punktzahl, da sie naturgemäß schwerer zu erreichen sind, 7< > weil die Gefahr besteht, daß die Kugel über den Rand rollt, ehe sie in eines der Löcher gelangt. Nachdem auf diese Weise sämtliche Kugeln ausgespielt sind, zählt der Spieler die erreichte Punktzahl zusammen, und das Spiel ist beendet. Wird hiernach die Handhabe 6 losgelassen, so nimmt die Spielscheibe C1 je nach der Verteilung der Kugeln eine mehr oder weniger schräge Lage ein. Zum Auslösen der Kugeln wird nunmehr der Schieber 21 mittels des Handgriffes 25 in Pfeilrichtung verschoben. Hierbei legt sich ein an ihm befestigter Anschlagstift 35 gegen den Scharnierhebel 16 und drückt diesen bei weiterer Bewegung des Schiebers in Richtung der Spielscheibe. Hierbei wird der winklig abgebogene Arm 13 nach innen gedrückt, so daß die Fallöcher 10 der Sperrscheibe 12 genau unter die Kugellöcher 4 zu liegen kommen. Hierdurch werden sämtliche Spielkugeln auf die unter der Scheibe 5 angeordnete schiefe Ebene 36 fallen und rollen von dort vor die öffnung 27 der Zwischenwand 14. Gleichzeitig mit der Verschiebung der Stange 13 ifit jedoch auch die Handhabe 6 an den schrägen Führungskanten 22 des Schiebers 21 in die Mittellage zu dem Schlitz 23 geführt worden (vgl. Abb. 4). An der Handhabe 6 ist etwa in der Ebene des Schiebers 21 ein seitlicher Nocken 37 angeordnet, der, nachdem ein Auf- »oo undabbewegen der Handhabe 6 bei vorgerücktem Schieber unmöglich ist, auch ein Drehen der Handhabe verhindert.
Der Arm 13 kann die Bewegung in die Horizontallage mitmachen, da sein abgebogenes Ende auf dem entsprechend breit ausgeführten Scharnierhebel 16 gleiten kann.
Nachdem also die Scheibe 5 in die Horizontallage gebracht und die Spielkugeln ausgelöst und vor die öffnung 27 gerollt sind, no ist inzwischen der Hilfsschieber 26 "so weit vorgeschoben worden, daß er bei weiterer Bewegung des Schiebers 21 die öffnung 27 freigibt, worauf sämtliche ausgelösten Kugeln in den Verbindungskanal 29 rollen. Beim Los- .115 lassen des Griffes 25 wird der Schieber 21 unter der Wirkung der Feder 20 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgezogen und die Spielscheibe freigegeben, so daß ein neues Spiel beginnen kann. iao
Das Spiel kann auch mit einer Warenverkaufsvorrichtung vereinigt sein und das Aus-

Claims (5)

  1. spielen der Kugeln von der Waren- oder Wertmarkenausgabe oder einem Münzeinwurf abhängig sein.
    Hierzu kann beispielsweise der Schieber 21 zwei Stifte 38, 39 tragen, die sich wechsel-, weise beim Hin- und Zurückgehen des Schiebers gegen einen Hebel 40 legen, de'r mit einer Steuerstange 41 verbunden ist. Die Stange 41 kann beispielsweise zu einem Münzeinwurf geführt sein. Bei leerem Münzeinwurf ist sie mit diesem blockiert und verhindert mit ihrem Hebel 40 eine Bewegung des Schiebers 21, während er nach Einwurf einer Münze freigegeben wird, so daß nunmehr die Auslösung der Kugeln für das nächste Spiel erfolgen kann. Durch die Stange 41 könnte auch die Bewegung der Drehscheibe $2 von dem Münzeinwurf abhängig gemacht werden.
    Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß eine Auslösung der Spielkugeln in jeder Stellung der Spielscheibe möglich ist, da diese durch den Schieber 21 stets zuvor in die Horizontallage gebracht wird.
    Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegen-Standes besteht in der niedrigen Bauhöhe und darin, daß der an dem Schieber 21 befestigte Hilfsschieber den dauernden Zulauf der ausgespielten Kugeln zu der Hubvorrichtung verhindert, so daß es nicht möglich ist, die über den Rand der Scheibe hinweggerollten Kugeln noch einmal auf die Scheibe zu befördern, da bei Freigabe der Zulauföffnung sämtliche vorher ausgespielten, in den Löchern 4 der Scheibe 5 gehaltenen Kugeln ausgelöst werden wurden.
    Durch die Verriegelung der Handhabe für die Spielscheibe während der Auslösung der Kugeln mittels des Schlitzes 23 und des An-Schlages 37 ist eine unsachgemäße Behandlung des Spieles vermieden. Die Verwendung des Auslöse- und Verriegelungsschiebers 21 ermöglicht auch gleichzeitig in einfachster Weise, das Geschicklichkeitskugelspiel nur in Abhängigkeit von einer Verkaufsvorrichtung spielen zu können.
    PATENTAXSPRt" ι HE:
    ι. Geschicklichkeitskugelspiel, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5) nach dem Ausspielen der zur Verfugung stehenden Kugeln (28) vorteilhaft durch einen über die Handhabe (6) greifenden Schieber (21) in die waagerechte Lage gebracht wird, der gleichzeitig die hiernach aus den Löchern (4) ausgelösten Kugeln (28) zur Verwendung beim nächsten Spiel freigeben kann.
  2. 2. Geschicklichkeitskugelspiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß au dem Schieber (21) ein Hilfsschieber (26) angeordnet ist, der einen zu einer Hubvorrichtung führenden Verbindungskanal (29) gegenüber der unterhalb der Scheibe (5) liegenden schiefen Sammelebene (63) abriegelt.
  3. 3. Geschicklichkeitskugelspiel nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (21) einen etwa den Abmessungen der Handhabe (6; entsprechenden, in schräge Führungskanten (22) mündenden Schlitz (23) besitzt.
  4. 4. Geschicklichkeitskiigelspiel nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der unterhalb der Spielscheibe ("5") gelagerten Sperrscheibe (12) durch einen am Schieber (21) sitzenden Anschlagstift ("35) geschieht, der sich gegen den Scharnierhebel seitlich anlegt.
  5. 5. Geschicklichkeitskugelspiel nach An-Spruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (21) auch auf eine Wertmarkenausgabevorrichtung, einen Münzenprüfer o. dgl. einwirken kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ51704D 1935-02-19 1935-02-19 Geschicklichkeitskugelspiel Expired DE644876C (de)

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DEJ51704D DE644876C (de) 1935-02-19 1935-02-19 Geschicklichkeitskugelspiel

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Publication Number Publication Date
DE644876C true DE644876C (de) 1937-05-14

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DEJ51704D Expired DE644876C (de) 1935-02-19 1935-02-19 Geschicklichkeitskugelspiel

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