DE644296C - Verfahren zum Verpacken von Damenstruempfen fuer den Verkauf - Google Patents
Verfahren zum Verpacken von Damenstruempfen fuer den VerkaufInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
Bekanntlich, werden Damenstrümpfe, insbesondere seidene und kunstseidene Damenstrümpfe,
nach ihrer Fertigstellung auf der Wirkmaschine durch besonders für diese Zwecke geschulte Kräfte in der Appretur geformt,
nach Länge und Farben sortiert und schließlich genau nach vorgeschriebenen
Maßen zusammengelegt, worauf sie zu' mehreren Paaren verpackt in die Einzelgeschäfte
gelangen, um dort zum Verkauf angeboten zu werden. Diese Vorarbeiten bedingen erhebliche
Auslagen, die nur einmal aufgewendet werden dürfen, um die Herstellungskosten des
Strumpfes nicht unnötig zu erhöhen.
Selbst bei sorgfältigster Durchführung aller dieser Arbeiten ist es unvermeidlich, daß die
Strümpfe während des Versandes in ihrer Verpackung sich verlagern und insbesondere
stärkere, zusammengefaltete Strumpfteile und Nähte in die feinere Wirkware sich eindrücken,
wodurch Knitter und Falten entstehen, die den Strumpf unansehnlich machen und seinen Verkaufswert erheblich herabmindern.
In den Geschäften wird dann den Kunden die Ware durch mit Appretur- und Legeverfahren
wenig vertraute Kräfte vorgelegt, die nicht in der.Lage sind, die ausgebreiteten, den
Kunden angebotenen Strümpfe wieder in der richtigen Weise zusammenzulegen, wodurch
weitere Falten und Knitter in den Strümpfen entstehen. Die Strümpfe werden dadurch in
verhältnismäßig kurzer Zeit derart unansehnlich, daß sie, wenn sie nicht zu Verlustpreisen
verkauft werden sollen, zwecks Aufarbeitens in die Fabrik geschickt werden müssen, wodurch
wiederum erhebliche Unkosten entstehen.
Der Zweck der Erfindung ist nun, ein Verfahren zu schaffen, durch welches diese Nachteile
beseitigt werden und mit Hilfe dessen ungeschulte Bedienungskräfte sofort in der
Lage sind, ohne Zeitverlust unter Vermeidung von Knitter- und Faltenbildungen die Strümpfe
ordnungsgemäß zusammenzulegen und einzuordnen, so daß sie, selbst wenn sie sehr häufig
zum Verkauf angeboten worden sind, immer noch den Eindruck eines fabrikneuen Erzeugnisses
haben und mithin ihren ursprünglichen Verkaufswert behalten.
Erreicht wird der angestrebte Zweck erfindungsgemäß dadurch, daß auf den ausgebreiteten
Strumpf eine der Größe und Gestalt des vom oberen Rand bis unterhalb
der Wade, gegebenenfalls bis in den Fuß reichenden Strumpfteiles angepaßte und in
Querrichtung faltbare Steifeinlage aus Pappe o. dgl. gelegt und diese nach dem Zusammenlegen
und Umschlagen des von der Steifeinlage nicht bedeckten Teiles des Strumpfes
auf die Steifeinlage zusammengefaltet wird.
Es ist bereits zwar vorgeschlagen worden, Strümpfe für Verkaufszwecke mit Papier
o. dgl. zu umhüllen und hierbei nur kleine Teile der Strümpfe unbedeckt zu lassen, an
welchen Preiszettel u.dgl. leicht angebracht werden können. Durch Fortschneiden eines
Teiles der Umhüllung zwecks Freilegens der kleinen Strumpfteile entstehen jedoch wiederum
beim Übereinanderstapeln der Strümpfe Falten. Überdies muß bei der bekannten Verpackung
der Strumpf beim Anbieten aus der
Verpackung herausgenommen und vollständig freigelegt werden, da die Käufer sich meistens
nicht damit begnügen, nur die kleinen, aus der Umhüllung herausragenden Teile zu besehen.
Das Zusammenlegen des aus der Umhüllung herausgenommenen Strumpfes bildet aber den ungeschulten Verkäufern erhebliche
Schwierigkeiten, da die Umhüllung selbst keinerlei Merkmale aufweist, die das Zusammenlegen
der Strümpfe entsprechend den ihnen erstmalig gegebenen Falten erleichtern könnten, so daß außer den ursprünglich vorhandenen
Falten die Bildung neuer, den Verkaufswert herabsetzender Falten unvenneidlieh
ist.
Weiter ist vorgeschlagen worden, die Strümpfe in der Fabrik durch einen fest verschlossenen,
durchsichtigen Umschlag, z. B. aus Celluloseacetat, vollkommen zu umhüllen, mit der Absicht, die Strümpfe für Geschenkzwecke
zu verpacken und sie erst nach dem Verkauf aus der Umhüllung herauszunehmen, wodurch der Nachteil sich ergibt, daß der
Käufer von der Güte des Strumpfes und dem genauen Farbton sich nicht überzeugen kann.
Wird aber, was nicht beabsichtigt ist, die Umhüllung bereits vor dem Verkauf geöffnet, ist
ein nachträgliches Zusammenlegen der Strümpfe durch ungeschults Bedienung nicht
möglich, so daß die Strümpfe wieder zusätzliche Falten erhalten und unansehnlich werden,
was, wenn der Verkauf nicht zustande kommt, den Kaufwert der Strümpfe weiter herabsetzt.
Auf der Zeichnung ist ein nach dem Verfahren gemäß der Erfindung verpackter
Strumpf in verschiedenen Stufen des Verpackens dargestellt, und es ist
Abb. ι eine Ansicht eines ausgebreiteten Strumpfes mit daraufgelegter Versteifungseinlage gemäß der Erfindung,
Abb. 2 eine Ansicht des teilweise zusammengelegten Strumpfes und
Abb. 3 eine Ansicht eines fertig zusammengelegten Strumpfes.
Das Verpacken von Damenstrümpfen erfolgt erfindungsgemäß derart, daß, wie Abb. 1
zeigt, auf den vollkommen ausgebreiteten Strumpf ι bzw. ein vollkommen ausgebreitetes
Strumpfpaar 1 eine Versteifungseinlage 2, 2" aus dünner Pappe 0. dgl. gelegt wird, die
der Größe und Gestalt des vom oberen Rand bis unterhalb der Wade, gegebenenfalls bis
in den Fuß 4 reichenden Strumpfteiles angepaßt ist. Die Steifeinlage 2, 2« ist an einer
oder mehreren Stellen, beispielsweise wie dies bei 3 in Abb. 1 und 2 angedeutet ist, vorgeritzt
oder mit Einkerbungen versehen, um ein Zusammenfalten an bestimmter Stelle zu erleichtern. Der Fußteil 4 und der Längenteil
des Strumpfes 1 werden in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise so gefaltet, daß sie auf
dem Teil 2 der Steifeinlage 2, 2" liegen. Die über die Einlage 2 seitlich überstehende Fußspitze
wird, wie Abb. 2 zeigt, so umgeschlagen, daß sie ebenfalls auf der Einlage 2 liegt. Alsdann
wird die Steifeinlage 2, 2" mit dem daraufliegenden Strumpf oder Strumpfpaar 1
entlang der vorgeritzten Linie 3 umgelegt, so daß, wie Abb. 3 erkennen läßt, der Strumpf
oder die Strümpfe zwischen den Teilen 2, 2" der Steifeinlage liegen.
Die Strümpfe 1 liegen vollkommen glatt auf der Steifeinlage, die leicht auseinandergeklappt
werden kann, um die Strümpfe zum Verkauf anzubieten, worauf auch das Zusammenlegen
wiederum keinerlei Schwierigkeiten bereitet.
Durch einfaches Aufklappen der Steifeinlage kann der Käufer sich sofort von der
Güte des Strumpfes selbst überzeugen.
Werden mehrere Paare von Strümpfen übereinandergestapelt, so können sich die
stärkeren Strumpfteile nicht in die aus feincrem Stoff hergestellten Teile eindrücken, wodurch
jede Bildung von Falten und Knitter vermieden wird.
Weder während des Versandes noch während des Anbietens zum Verkauf besteht die
geringste Gefahr, daß der Strumpf zusätzliche Falten oder Knitter erhält.
Das Einordnen der einem Kauflustigen vorgelegten, jedoch nicht verkauften Strümpfe
wird durch die Steifeinlage wesentlich erleichtert. Auch bietet das Herausnehmen
eines beliebigen Paares von Strümpfen aus einem Stapel keine Schwierigkeit, und es kann
hierbei auch nicht vorkommen, daß die Strümpfe Falten oder Knitter erhalten.
Claims (1)
100 Patentanspruch:
Verfahren zum Verpacken von Damenstrümpfen für den Verkauf, bei welchem
die Strümpfe paarweise unter Verwendung einer Versteifung zusammengelegt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß auf den ausgebreiteten Strumpf eine der Größe und.
Gestalt des vom oberen Rand bis unterhalb der Wade, gegebenenfalls bis in den Fuß reichenden Strumpfteiles angepaßte
und in Querrichtung faltbare Steifeinlage aus Pappe o. dgl. gelegt und diese nach
dem Zusammenlegen und Umschlagen des von der Steifeinlage nicht bedeckten Teiles
des Strumpfes auf die Steifeinlage zusammengefaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED66882D DE644296C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Verfahren zum Verpacken von Damenstruempfen fuer den Verkauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED66882D DE644296C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Verfahren zum Verpacken von Damenstruempfen fuer den Verkauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644296C true DE644296C (de) | 1937-04-28 |
Family
ID=7059576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED66882D Expired DE644296C (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Verfahren zum Verpacken von Damenstruempfen fuer den Verkauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644296C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2778172A (en) * | 1952-09-25 | 1957-01-22 | S D Arrowood & Co Inc | Method of packaging hosiery |
| US2989178A (en) * | 1956-10-24 | 1961-06-20 | Jr Edgar W Parker | Hosiery package, and method and apparatus for producing the same |
| US3099353A (en) * | 1956-11-09 | 1963-07-30 | Berry Brothers Corp | Stocking package and method |
-
1933
- 1933-11-08 DE DED66882D patent/DE644296C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2778172A (en) * | 1952-09-25 | 1957-01-22 | S D Arrowood & Co Inc | Method of packaging hosiery |
| US2989178A (en) * | 1956-10-24 | 1961-06-20 | Jr Edgar W Parker | Hosiery package, and method and apparatus for producing the same |
| US3099353A (en) * | 1956-11-09 | 1963-07-30 | Berry Brothers Corp | Stocking package and method |
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