DE633176C - Gummifoerderband, insbesondere fuer muldenfoermigen Bandlauf - Google Patents
Gummifoerderband, insbesondere fuer muldenfoermigen BandlaufInfo
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- DE633176C DE633176C DEB160519D DEB0160519D DE633176C DE 633176 C DE633176 C DE 633176C DE B160519 D DEB160519 D DE B160519D DE B0160519 D DEB0160519 D DE B0160519D DE 633176 C DE633176 C DE 633176C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G15/00—Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
- B65G15/30—Belts or like endless load-carriers
- B65G15/32—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics
- B65G15/34—Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics with reinforcing layers, e.g. of fabric
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Gummiförderband, insbesondere für muldenförmigen
Bandlauf, mit einer über den ganzen Bandquerschnitt reichenden Gewebeeinlage von
S gleichem Querschnitt.
Bei einem Förderband erfährt bekanntlich die Förder- oder Oberseite die stärkste Abnutzung
in der Mitte. Die Lauf- oder Unterseite eines Bandes wird dagegen am stärksten an den Rändern beansprucht, weil hier die
ungleiche Umfangsgeschwindigkeit einer nicht ebenen Tragrolle ihren größten Wert hat und
so dort die größte Reibungskraft oder auch eine schabende Wirkung ausübt..
Man hat daher Förderbänder vorgeschlagen, bei welchen die Vorderseite mit einer gegenüber,
den Rändern stärkeren Gummiauflage versehen ist, so daß eine konkave Oberfläche entsteht. Naturgemäß setzt ein derartiges
ao Band der im Betrieb sich ergebenden·Muldenbildung
einen noch größeren Widerstand entgegen als ein in üblicher Weise ausgerüstetes
Band, das eine Gummidecke von gleichbleibender Stärke auf der Förderseite aufweist.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei gleichbleibender Stärke des ganzen Bandes
den Gewebekern selbst in der Mitte des Förderbandes zu schwächen, so daß dort ein
stärkeres Gummipolster entsteht. Abgesehen davon aber, daß es sehr schwierig ist, die
zu diesem Zweck notwendigerweise abgestuften Gewebelagen herzustellen und das Gummi
einzulagern, wird bei einem solchen Band die Abnutzung der Ränder an der Unterseite
nicht berücksichtigt, so daß die radierende Wirkung der Leit- oder Tragrollen sehr bald
den Gewebekern freilegt, dessen Verschleiß ungleich schneller als der des Gummis vonstatten
geht. Durch die genannte Maßnahme wird also die Lebensdauer eines Bandes beeinträchtigt.
Weiterhin ist auch ein Förderband vorgeschlagen worden, das eine muldenartige Ausbildung
der Gewebeeinlage aufweist. Die Gewebeschicht besteht hierbei aus mehreren Teilen. Die im mittleren Teil des Bandes, in
der Nähe der Laufseite, sich befindende Gewebeeinlage wird beim Übergang zu den Rändern
des Bandes durch an Zahl zunehmende Gewebeschichten fortgesetzt. Der obere Teil
des Bandes weist so nach den Rändern hin abgestuft sich verringernde freie Gummischichten
auf. Die Randteile selbst sind bei diesem Band aus festerem und härterem
Gummi hergestellt, der sich keilförmig auf die zugeschärften Ränder des mittleren Bandteiles
aufsetzt. "Um ein festeres Halten der Ränder an dem Band zu erzielen, sind alle
Schichten der Gewebeeinlage bis in die härtere Gummischicht durchgeführt, in denen sie,
der Berührungskante folgend, entsprechend weit eingeführt, stufenförmig enden.
Ein Band von dieser Ausbildung bietet jedoch nicht die Möglichkeit einer elastischen
Aufbiegung der Bandränder, da die zu-
nehmende . Geweb ever Stärkung das Band an dem Übergang nach den Randteilen· steifer
macht. Weiterhin sind die Randteile an der unteren Seite nur mit einer verhältnismäßig
-5 dünnen Gummiaufläge versehen. sfi*
Demgegenüber sieht die Erfindung v%j.'
bei gleichbleibender Stärke sowohl des gaifi' zen Bandes als auch des Gewebekerns die
Gewebelagen innerhalb ihrer Gummiumgebung so zu führen, daß überall dort, wo
ein Verschleiß des Bandes zu befürchten ist, also in der Mitte der Oberseite und an den
Rändern der Unterseite, sich zwischen den Gewebekern und die Bandoberfläche ein starkes,
schützendes Gummipolster schiebt. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß
der Gewebekern im Querschnitt des Bandes gegenüber den planparallelen Begrenzungskanten des Bandes eine Mulden- oder Schüsselform
aufweist.
Ein derartiges Band kann ohne Schwierigkeiten in den normalen Pressen hergestellt
werden und weist im fertigen Zustand schon von sich aus das Bestreben auf, eine Muldenform
zu bilden.
Dementsprechend hat das Band nach der Erfindung bei Führung über gerade (einteilige,
zylindrische) Rollen den Vorteil, daß es in dem Zwischenraum zwischen zwei Tragrollen
immer das Bestreben hat, von selbst die Muldenform anzunehmen, was _ bei einem
Band mit zu den Begrenzungsflächen parallel liegenden Einlagen nicht der Fall ist. Hierdurch
kann man bei dem Band nach der Erfindung entweder eine Erhöhung der Fördermenge erreichen oder aber die Anbringung
von seitlichen Führungen zum Schutz gegen Heruntergleiten des Fördergutes entbehren.
Diese Führungen bilden immer eine Gefahr 40' für die Bandoberfläche, weil sie, wenn sie
wirksam sein sollen, dicht über dem Band angebracht sein müssen und deshalb leicht
das Band scheuern oder zum Festklemmen des Fördergutes Anlaß geben.
Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt eines Ausführungsteiles eines" Bandes nach
,.,.der Erfindung.
f- ;.':;Die Förderseite 1 und die Laufseite 2 ver-
:]ä&fen parallel zueinander. Das ganze Band
; ist also überall gleich stark. Der aus meh-•reren
Gewebelagen bestehende Kern 3 verläuft muldenförmig in bezug auf die Flächen 1
und 2. Es entsteht dadurch über dem Kern eine der stärkeren Abnutzung durch das Förderband
in der Mitte des Bandes Rechnung tragende verstärkte Gummiauflage. Damit ist die Verstärkung der Mitte erreicht, ohne daß
diese wie eine Versteifung 'die muldenförmige Durchbiegung des Bandes hemmen kann.
Die Gummiauflage der Laufseite 2 nimmt mit der Entfernung von der Mitte an Stärke
zu, verstärkt also die Teile der Laufdecke, die, besonders bei einteiligen konkaven Tragrollen,
großer Abnutzung ausgesetzt sind.
Die Krümmung der Mulde kann über die ganze Breite des Bandes gleichmäßig, aber
auch ungleichmäßig verlaufen. Wenn in der dargestellten Ausführungsform der Gewebekern
3 an den Rändern zunächst angenähert parallel zu den Flächen 1 und 2 verläuft und
sich erst in der Mitte stärker durchzubiegen beginnt, so ist das für gewisse Betriebsverhältnisse
zweckmäßig; für andere Betriebsverhältnisse kann der Verlauf der Einlage entsprechend gewählt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Gummiförderband, insbesondere für muldenförmigen Bandlauf, mit einer über den ganzen Bandquerschnitt reichenden Gewebeeinlage von gleichem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeeinlage im mittleren Teil des Bandes näher an der Laufseite liegt, beim Übergang zu den Seitenteilen ansteigt und in den Seitenteilen des Bandes näher an dessen Oberseite geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160519D DE633176C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Gummifoerderband, insbesondere fuer muldenfoermigen Bandlauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160519D DE633176C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Gummifoerderband, insbesondere fuer muldenfoermigen Bandlauf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE633176C true DE633176C (de) | 1936-07-21 |
Family
ID=7004394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB160519D Expired DE633176C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Gummifoerderband, insbesondere fuer muldenfoermigen Bandlauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE633176C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965386C (de) * | 1952-05-01 | 1957-06-06 | Heinrich Hoerstermann | Gummifoerderband fuer muldenfoermigen Bandlauf |
| US3666085A (en) * | 1969-01-25 | 1972-05-30 | Dunlop Holdings Ltd | Mechanical belting |
-
1933
- 1933-04-14 DE DEB160519D patent/DE633176C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965386C (de) * | 1952-05-01 | 1957-06-06 | Heinrich Hoerstermann | Gummifoerderband fuer muldenfoermigen Bandlauf |
| US3666085A (en) * | 1969-01-25 | 1972-05-30 | Dunlop Holdings Ltd | Mechanical belting |
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