DE632891C - Vorrichtung zum Mischen verschiedener Stoffe - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen verschiedener StoffeInfo
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Description
Bibüotheek
Bur. Ind. Ligendom
Bur. Ind. Ligendom
1933
AUSGEGEBEN AM
16. JULI
16. JULI
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen verschiedener Stoffe, bei der
mehrere Bunker mit je einer, ihren Inhalt in eine Transportschnecke o. dgl. entleerenden
selbsttätigen Waage zusammenarbeiten, deren Tätigkeit durch jeder Waage zugeordnete
Überwachungseinrichtungen regelbar gesteuert wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die selbsttätigen Waagen durch
mechanische Einrichtungen überwacht, ohne daß dabei aber eine Sicherheit für einwandfreies
Arbeiten der aus mehreren Bunkern und selbsttätigen Waagen bestehenden Anlage gegeben
ist. so daß sehr leicht Fehlmischungen
eintreten können.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Nachteil zu beheben und eine Mischanlage zu
schaffen, die die größtmögliche Sicherheit für die Herstellung eines stets gleichbleibenden
Gemisches bietet. Das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß als Überwachungseinrichtung
an sich bekannte Schaltuhren dienen und daß diese von Schaltspulen angetrieben werden, die einander parallel geschaltet
sind und in einem Stromkreise liegen, der den einzelnen Bunkern zugeordnete, in Reihe geschaltete Doppelschalter enthält,
die nur eingeschaltet sind, wenn der betreffende Bunker samt seiner Waage in den Arbeitsgang
eingeschaltet ist. Der zweite Schalter dieser Doppelschalter liegt dabei in Reihe
mit einem in den Zellen der einzelnen Zellengruppen angeordneten, bei gefüllter Zelle geöffneten
Zellenkontakten in einem Stromkreise,. der eine beispielsweise aus einer Lampe und
einem Relais bestehende Signaleinrichtung enthält. Dabei wird während des Auslaufens
des Mischgutes bei nahezu entleerter Zelle die Lampe angezündet, und das Relais schaltet
eine Signalhupe o. dgl. ein, während im völlig entleerten- Zustande der Zelle der genannte
Schalter den Signalstromkreis wieder unterbricht. Diese Zellenkontakte sind zweckmäßig
in der Höhe einstellbar, um den Zeitpunkt des Ansprechens der Signale vor der
völligen Entleerung der Zelle einstellen zu können. Schließlich ist noch jedem Bunker
ein dreipoliger Schalter zugeordnet, der in eingeschaltetem Zustand zwei geschlossene
und einen geöffneten Kontakt enthält und umgekehrt. Die beiden erstgenannten Kontakte
liegen dabei in dem Erregungsstromkreis der Schaltuhr, während der letzte Kontakt im geschlossenen
Zustand den in .den Errcgungs-Stromkreis der zur außer Tätigkeit gesetzten
Zelle gehörenden Schaltuhr aufgenommenen Schalter kurzschließt.
Die Verwendung der zum gleichzeitigen Entleeren von mehreren Waagen bekannten
Schaltuhren in Verbindung mit den einzelnen Bunkern und in Reihe liegenden Doppelschal-
tern, die im Stromkreise der die Schaltuhren antreibenden Schaltspulen liegen, ergibt eine
überaus sichere und leicht regelbare Überwachung des richtigen Arbeitens der gesamten
Mischanlage. Verbessert wird diese Über-' wachung noch durch die in den einzelnen Zellen
angeordneten Hilfskontakte, und die Möglichkeit des gänzlichen Abschaltens einzelner
Bunker von der Anlage erweitert ihre Verwendung, indem auch Gemische mit weniger
Anteilen, als der vorhandenen Bunkerzahl entspricht, hergestellt werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise beschrieben.
Abb. ι zeigt eine Darstellung der Mischanlage, bei der drei aus je zwei Zellen bestehende Bunker über je einer selbsttätigen Waage angeordnet sind, wobei letztere in eine S am mel sch η ecke ausschütten. Abb. 2 gibt den Schaltplan der Anlage.
Abb. ι zeigt eine Darstellung der Mischanlage, bei der drei aus je zwei Zellen bestehende Bunker über je einer selbsttätigen Waage angeordnet sind, wobei letztere in eine S am mel sch η ecke ausschütten. Abb. 2 gibt den Schaltplan der Anlage.
Je zwei Zellen bilden einen Bunker 1-2, 3-4, 5-6, von denen jeder eine selbsttätige Waage
bedient. Die Einzelheiten der Zuführung zur Waage und der Steuerung des Wägegutzulaufes
sind als bekannt nicht näher dargestellt. Die gezeichnete Vorrichtung ist zur Herstellung
einer bestimmten Weizenmischung bestimmt, wobei die einzelnen Gemengeteile aus den Waagen in eine gemeinsame Förderschnecke
geschüttet werden.
In jeder Zelle der Bunker 1-2, 3-4, 5-6 ist ein Schwachstromkontakt angebracht, welcher
bei entleerter Zelle geschlossen, bei gefüllter Zelle aber geöffnet ist. In der Zeichnung
sind diese Kontakte mit 7 bis 12 bezeichnet, wobei nach Abb. 2 angenommen wird, daß
die Zellen 1, 3 und 5 gefüllt und die übrigen leer sind. (In Abb. 1 sind die Füllungsverhältnisse
anders dargestellt.) Unter jeder Zelle der Bunker ist ein Doppelschalter vorgesehen,
welcher durch einen Druckknopf 13 betätigt wird, der beim Eingeschaltetsein der
betreffenden Zelle von einem Hebel so beeinflußt wird, daß er geschlossen ist. Diese
Doppelschalter bestehen nach Abb. 2 aus zwei Ouecksilberschaltern 14, 15, welche bei nicht
eingeschalteter Zelle geöffnet sind, jedoch auf die angegebene Weise geschlossen werden,
wenn die Zellen in den Arbeitsgang eingeschaltet sind, wie es in Abb. 2 mit den Zellen
i, 3 und 5 der Fall ist.
Die Wirkung der Vorrichtung wird nachstehend nur im Zusammenhang mit der Zelle 1
beschrieben. Ist letztere genügend gefüllt, so ist der Kontakt 7 unterbrochen (Abb. 2). Es
sei nun angenommen, daß ein die Zelle abschließender Handschieber 37 geöffnet ist, wodurch
das Wägegut in den Zulaufstutzen 38 zur Waage 3g eindringen kann (Abb. 1),
tlessen unteres Ende in der üblichen Weise durch von der Waage gesteuerte Einlaufklappen
verschließbar sein mag. Eine in diesem Zulauf stutzen angeordnete bewegliche Platte
o. dgl. steuert dabei unter dem Druck des fließenden oder stehenden Wägegutes den vorstehend
erwähnten Hebel zum Beeinflussen des Druckknopfes 13 derart, daß der Quecksilberdoppelschalter
14, 15 geschlossen bleibt, solange noch Wägegut in der betreffenden
Zelle vorhanden ist.
Der Schalter 15, der mit dem Schalter 7 in
Reihe geschaltet ist und in einen vom Transformator 16 gespeisten, die Signallampe 29
und das Relais 28 für die Hupe 30 enthaltenden Schwachstromkreis aufgenommen ist,
kann in dieser Stellung noch keine weitere Wirkung ausüben, da der Schalter 7 noch
unterbrochen ist (Abb. 2). Durch das· Schließen des Schalters 14 wird aber der nachfolgende
Stromkreis gebildet: vom Anschluß 17 an das Starkstromnetz, über den Schalter 14
zu den entsprechenden Ouecksilberschaltern 18 und 19 der Zellen 3 bzw. 5, über den Anschlußpunkt
20 eines dreipoligen Schalters 21, welcher zu dem'von den Zellen 5 und 6 gebil'-deten
Bunker gehört, über den linken Kontakt des dreipoligen Schalters 22, welcher zu den
Zellen 1, 2 des ersten Bunkers gehört, und über die Schaltspule 23 der Schaltuhr 24 des
ersten Bunkers 1-3 zurück zum Netzanschluß- " punkt 25. Demzufolge wird die Schaltuhr 24
eingeschaltet, und dieselbe schließt nach einem einstellbaren Zeitabschnitt, gewählt in Abhängigkeit
der herzustellenden Mischung, einen Kontakt 26, von welchem der Elektromagnet 27 erregt wird, der etwa mittels einer
Klinke die Entleerung der entsprechenden Waage 39 bewirkt. . Je nach Einstellung der
Schaltuhr 24 wird also jede Waage in der Zeiteinheit eine bestimmte Gutsmenge an die
Schnecke 40 abliefern.
Bevor jedoch die Schaltuhr 24 durch den beim Leerlaufen der Zelle 1 wieder ausgeschalteten
Doppelschalter 14, 15 ausgeschaltet wird, wird kurz vor dem Augenblick, wo die
Zelle ι beinahe leer ist, der Kontakt 7 geschlossen (Abb. 1). Da der der Zelle 1 zugehörige
Schalter 15 noch geschlossen ist, wird nun im Schwachstromkreis das Relais 2S erregt
und gleichzeitig die mit demselben par- no allel geschaltete, auf einem zentralen Schaltbrett
angeordnete S ignallampe2Q eingeschaltet. Das Relais 28 schließt den Stromkreis der
Signalhupe 30, welche das Personal aufmerksam macht. Die Lampe 29 deutet alsdann an,
laß die Zelle 1 nahezu geleert ist. Ist die Zelle ganz leer, so veranlaßt der früher erwähnte,
den Druckknopf 13 beeinflussende Hebel, daß der Ouecksilberdoppelschalter Γ4.
ausgeschaltet wird, wodurch die Lampe 2q erlischt und die Signalhupe30 ausgeschaltet
wird. Ist auf diese Warnsignale hin nichts
erfolgt, so kommt die ganze Anlage zum Stillstand, da der zum Antrieb aller Schaltuhren
dienende Stromkreis nunmehr unterbrochen ist, so daß die Schaltuhren stehen bleiben und
keine Steuerstöße in die Elektromagneten 27 mehr senden.
DieKontakte7 bis 12 sind indessen in einer derartigen Höhe über dem Auslauf angeordnet,
daß nach Abgabe der Warnsignale der Bedienungsmann Zeit genug hat, den Handschieber 37 der Zelle 1 zu schließen und denjenigen
der Zelle 2 zu öffnen, wobei gleichzeitig Vorrichtungen 34 bis 36 vorgesehen sind, um
die Zelle 1 wieder zu füllen. Durch Einschalten der Zelle 2 an Stelle der leergelaufenen
Zelle r wird der dieser Zelle zugeordnete Doppelschalter 14', 15' betätigt, und die Anlage
arbeitet in der bisherigen Weise weiter, bis eine andere Zelle leergelaufen ist und
ihrerseits durch eine andere ersetzt wird.
Da die Ouecksilberdoppelschalter 14, iS
und 19 in Reihe geschaltet sind, so können alle den einzelnen Bunkern 1-2, 3-4, 5-6 zugeordneten
Schaltuhren nicht eher wirksam werden, als wenn die Schieber von je einer gefüllten
Zelle eines jeden Bunkers geöffnet sind und diese gefüllten Zellen sich entleeren.
Diese das Entleeren der gefüllten Lastschalen der Waagen steuernden Schaltuhren sind also
nur in Tätigkeit, wenn von jeder Zellengruppe 1-2, 3-4, 5-6 je eine Zelle gefüllt und
in den Arbeitsgang eingeschaltet ist.
Sobald eine der Zellen ganz entleert worden ist, ohne daß die Nachbarzelle eingeschaltet
wurde, so sind die diesen Zellengruppen zugehörigen Ouecksilberdoppelschalter beide ausgeschaltet.
Hierdurch ist der Stromkreis aller Schaltuhren unterbrochen, und es kommen
sämtliche Waagen aller Zellengruppen zum Stillstand, so daß eine Änderung in der
Zusammensetzung der Mischung nicht auftreten kann.
Die Zeit zwischen der Einschaltung .der Sirene 30 und dem Augenblicke, in welchem
die fragliche Zelle ganz leer und damit der zugehörige Ouecksilberdoppelschalter ausgeschaltet
wird, wird durch entsprechende Wahl tier Höhenlage der Schalter 7 bis 12 in den
Zellen derart festgelegt, daß der Silowärter schon beim Schaltbrett sein kann, ehe die
Zelle ganz und gar entleert ist.
Falls infolge eines besonderen Umstandes eine der einzuschaltenden Zellen nicht gefüllt
ist, wodurch bei Weiterarbeiten der anderen Waagen eine unrichtige Zusammensetzung
der Mischung entstehen könnte, so kann infolge der Reihenschaltung der entsprechenden
Ouecksilberdoppelschalter 14, 18, nj der Stromkreis für die Schaltuhren nicht
geschlossen werden, so daß die Waagen :111er
Zellengruppeu nicht weiterarbeiten können.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht jede Zellengruppe aus zwei Zellen 1-2
bzw. 3-4 bzw. 5-6. Diese Anzahle kann selbstverständlich
auch größer sein. Je nach der Zusammensetzung der Mischung kann es zweckmäßig sein, die einzelnen Zellengruppen
aus einer von einander abweichenden Anzahl von Zellen bestehen zu lassen.
Im beschriebenen Beispiel setzt sich das Gemisch aus drei Bestandteilen zusammen,
so daß auch drei diese verschiedenen Bestandteile enthaltenden Zellengruppen vorhanden
sein müssen. Es kann indessen bei einer solchen Mischanlage zuweilen nötig sein, Gemische
aus nur zwei Bestandteilen herzustellen, so daß also nur zwei Zellengruppen für
die Herstellung der Mischung gebraucht werden und eine Zellengruppe abgeschaltet werden
soll.
Um nun lediglich die den Anforderungen des Betriebes entsprechende ·Anzahl Zellengruppen
in den Arbeitsgang einschalten zu können, ist jeder Zellengruppe ein dreipoliger
Schalter zugeordnet, welcher für die erste Zellengruppe 1-2 mit 22 bezeichnet ist. Diese
Schalter sind derart eingerichtet, daß in der gezeichneten eingeschalteten Stellung die beiden
linken Schaltmesser 31, 32 eingeschaltet sind, während das dritte Messer 33 ausge- go
schaltet ist (Abb. 2). Soll nun z. B. die fragliche Zellengruppe 1-2 außer Betrieb gesetzt
werden, so wird der Schalter 22 ausgeschaltet. Dann stehen die Messer 31, 32 in der ausgeschalteten
Stellung, \yährend das dritte Messer 33 eingeschaltet ist. Dieses dritte Messer
33 steht, wie aus der Zeichnung hervorgeht, parallel zum Quecksilberschalter 14.
Bei dem willkürlichen Außerbetriebsetzen der Zellen 1 und 2 des ersten Bunkers werden ioo
beide dazugehörigen Ouecksilberdoppelschalter 14, 15 etwa in Abhängigkeit von dem
Handschieber 37 in die ausgeschaltete Stellung gebracht. Da jedoch die im Stromkreis
der Schaltuhren liegenden Ouecksilberdoppelschalter 14, iS und 19, welche die Entleerung
der Waagen steuern, in Reihe geschaltet sind, so könnte also beim Ausschalten einer Zellengruppe
die ganze Vorrichtung nicht mehr arbeiten. Durch Einschaltung des Messers 33
wird der entsprechende Quecksilberschalter 14 kurzgeschlossen, und der Stromkreis für die
Schaltuhren verläuft alsdann über das Messer 33 und die übrigen im Betriebe befindlichen
Quecksilberschalter 18, 19.
Beim Ausschalten des Schalters 22 wird auch der Kontakt 3 t unterbrochen. Dieser
Kontakt liegt im Erregungsstromkreis der Schaltuhr 24, welche also außer Betrieb gesetzt
wird. Die übrigen Schaltuhren bleiben aber über dem eingeschalteten (linken) Kontakt
ihrer dreipoligen Schalter wirksam, wozu
noch bemerkt wird und wie aus dem Schema hervorgeht, daß die Erregungswicklungen 23
der Schaltuhren unter sich parallel geschaltet sind. - -
Der Messerkontakt 32, welcher in der ausgeschalteten Stellung des Schalters 22 unterbrochen
ist, unterbricht den dazugehörigen Schwachstromkreis für Relais 28 und Lampe 29, so daß die Signalvorrichtung der außer
ίο Betrieb gesetzten Zellen ebenfalls abgeschaltet
ist.
Beim Ausschalten eines der dreipoligen Schalter werden also, die Signal- und die
Steuervorrichtung für die Waagen der fragig liehen Zellengruppe durch öffnen der Schaltmesser
31, 32 ausgeschaltet, während durch das Einlegen des dritten Schaltmessers 33 dafür
gesorgt ist, daß die Waagen der übrigen, 'allein benötigten Zellengruppen unbehindert
weiterarbeiten können.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Mischen verschiedener Stoffe, bei der mehrere Bunker mit je einer, ihren Inhalt in eine Transportschnecke o. dgl. entleerenden selbsttätigen Waage zusammenarbeiten, deren Tätigkeit durch jeder Waage zugeordnete Überwachungseinrichtungen regelbar gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Überwachungseinrichtung an sich bekannte Schaltuhren (24). dienen und daß diese von Schaltspulen (23) angetrieben werden, die, einander parallel geschaltet, in einem Stromkreis liegen, der den einzelnen Bunkern (1-2, 3-4, 5-6) zugeordnete, in Reihe geschalteteDoppelschalter (14, 18, 19) enthält, die nur eingeschaltet sind, wenn der betreffende Bunker samt seiner Waage in den Arbeitsgang eingeschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-.durch gekennzeichnet, daß die zu.jeder Zellengruppe gehörende, vom auslaufenden Gut betätigte Schaltvorrichtung aus zwei mechanisch gekuppelten Schaltern (z. B. Quecksilberschaltern 14, 15) besteht, von welchen der eine (14) im Erregungsstromkreis der Schaltuhren (24) und der andere (15) in Reihe mit einem in den Zellen der einzelnen Zellengruppen (1-2, 3-4, 5-6) angeordneten, bei gefüllter Zelle geöffneten Zellenkontakt (7 bzw. 8-12) in einem Stromkreis aufgenommen ist, der eine beispielsweise aus einer Lampe (29) und einem Relais (28) bestehende Signaleinrichtung enthält, derart, daß während des Auslaufens des Mischgutes bei nahezu entleerter Zelle die Lampe angezündet wird und das Relais eine Signal- hupe oder ein ähnliches Gerät (30) ein.-schaltet, "während im völlig entleerten Zustande der Zelle der genannte Schalter (15) diesen Signalstromkreis wieder unterbricht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Signalstromkreis liegende Zellenkontakt (7) in Höhenrichtung verstellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem zu einem Bunker gehörigen Paar Zellen ein dreipoliger Schalter (22) zugeordnet ist, von welchem zwei Kontakte (31, 32) in der eingeschalteten Stellung des Schalters geschlossen sind und der dritte geöffnet ist, wobei die erstgenannten Kontakte (31,32) in den Erregungsstromkreis der entsprechenden Schaltuhr (24) aufgenommen sind, während der dritte Kontakt (33) im geschlossenen Zustande den in den Erregungsstromkreis der zur außer Tätigkeit gesetzten Zelle gehörenden Schaltuhr aufgenommenen Schalter (14) kurzschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen-
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|---|---|---|---|
| DEW95011D Expired DE632891C (de) | 1934-09-01 | 1934-09-16 | Vorrichtung zum Mischen verschiedener Stoffe |
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|---|---|
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