DE1001843B - Steuerung fuer Warenautomaten - Google Patents
Steuerung fuer WarenautomatenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Warenautomaten unter Verwendung von Wählern, bei der
durch die eingeworfenen Münzen verschiedener Sorten jeder Münzsorte Relais zur Weiterschaltung der
Wähler für je eine Münzsorte vorgesehen sind.
Bei der bekannten Steuerung dieser Art ist außer den von den eingeworfenen Münzen verschiedener
Sorten betätigten und diesen entsprechenden Wählern noch eine deren Werte numerierende und die Freigabe
der gewählten Ware steuernde Einrichtung erforder-Hch, die den Aufbau des Automaten kompliziert.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die nur jeweils einer Münzsorte zugeordneten
Kontakte der Wähler für verschiedene Münzsorten durch Preisstecker mit je den durch den Preis der
Ware möglichen Kombinationen von verschiedenen Münzen entsprechenden Verbindungen so hintereinandergeschaltet
sind, daß beim Erreichen der dem Preis der Ware entsprechenden Summe von in beliebiger
Reihenfolge eingeworfenen Münzen der verschiedenen Sorten eine Verbindung durch die hintereinandergeschalteten
Wähler zur Erregung eines Freigaberelais für die Warenausgabe entsteht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines nur schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles für die erfmdungsgemäße Steuerung.
Der Einfachheit halber wird die Erfindung unter Zugrundelegung des bereits eingangs erwähnten Beispieles
erläutert, bei welchem vier Münzsorten zur Verwendung kommen, und zwar 5-, 10- und 50-Pfennig-
und ein 1-Mark-Stück. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf
diese Zusammenstellung beschränkt ist. In der Schaltung sind die Münzkontakte mit I bis IV bezeichnet,
wobei der Kontakt I für die 5-Pfennig-Stücke, der Kontakt II für die lO-Pfennig-Stücke, der Kontakt III
für die 50-Pfennig-Stücke und der Kontakt IV für ein 1-Mark-Stück vorgesehen ist. Die Höchstsumme
des unter diesen Voraussetzungen ausgebildeten Automaten, die eingezahlt werden kann, beträgt
1 Mark, die entweder durch zwanzig 5-Pfennig-Stücke, zehn lO-Pfennig-Stücke, zwei 50-Pfennig-Stücke,
entsprechende Kombinationen der genannten Münzen oder ein 1-Mark-Stück eingezahlt werden
kann. Das Gerät ist betriebsbereit, wenn nach Einfügung des entsprechenden Preissteckers PS zwischen
die Lamellen der Wählerarme WI0, WIb einerseits
und die Lamellen des Wählerarmes PFII11 andererseits
das Gerät an die Stromzuführung über die Klemmen 1, 2 angeschaltet wird. Der Preisstecker ist auswechselbar
und daher in keiner besonderen Ausführung dargestellt, da sich die durch ihn hergestellten
Verbindungen zwischen den Lamellen der Wähler-Steuerung
für Warenautomaten
Anmelder:
Allgemeine Telefon-Fabrik Winkler & Co., Hamburg 11, Admiralitätstr. 71 /72
arme aus den Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich der Zusammensetzung des jeweiligen Preises aus den
einzelnen Münzsorten richtet. Wenn ein Preis von 85 Pfennig vorausgesetzt wird, so besteht z. B. eine
Möglichkeit, um diesen Preis zu erreichen, in der Einzahlung von fünf 10-Pfennig-Stücken und sieben
5-Pfennig-Stücken. Eine Verbindung in dem Preisstecker führt also von der siebenten Lamelle für sieben
5-Pfennig-Stücke des Wählerarmes W\a zu der fünften
Lamelle für fünf 10-Pferinig-Stücke des Wählerarmes WlI0, so daß bei Einstellung der entsprechenden
Kontaktarme auf diese Lamellen diese der Höhe des Warenpreises entsprechende Verbindung geschlossen
wird. Eine andere Verbindung dieses für diesen Fall vorgesehenen Preissteckers läuft beispielsweise
von der zweiten Lamelle für zwei 10-Pfennig-Stücke des Wählerarmes W\la und unter Voraussetzung, daß
für die Münzzählung jeweils zehn Lamellen in einer Ebene des Wählerarmes zur Verfügung stehen, zu der
dritten Lamelle des zweiten Armes für dreizehn 5-Pfennig-Stücke des Wählers WI, d. h. zu dem
Wählerarm WIb.
Eine Erläuterung der in der Zeichnung prinzipiell dargestellten Schaltung erfolgt nunmehr durch die
Beschreibung des Funktionsablaufes der Steuerung bei Einwurf verschiedener Münzzusammenstellungen.
Zunächst soll der Preis der Ware nur durch 5- und 10-Pfennig-Stücke beglichen werden. Die durch den
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gemeinsamen Schlitz eingeworfenen Münzen werden sortiert und schließen entsprechend ihrer Anzahl die
Münzkontakte I oder II. Bei jeder Kontaktschließung werden die Relais M bzw. N erregt und hierbei über
die Arbeitskontakte W1 und % die Drehmagnete DM I
und DMU der Wähler um einen Schritt weitergeschaltet. Die jeweilige Stellung der Wähler zeigt
also die Anzahl der eingeworfenen Münzen an, wobei der Wähler Wl für die 5-Pfennig-Stücke und der
wiederhergestellt, indem die Erregung des Relais W unterbrochen wird.
Der Warenpreis von 85 Pfennig kann beispielsweise auch durch Zahlung .eines 50-Pfennig-Stückes, drei
5 10-Pfennig-Stücken und eines 5-Pfennig-Stückes beglichen
werden. Wenn die beiden kleineren Münzsorten zuerst eingeworfen werden, laufen die Wählerarme
WI0 und Wlla an, erreichen aber bei der Einzählung
nur von drei 10-Pfennig-Stücken und einem 5
g g
Wähler JfII für die 10-Pfennig-Stücke vorgesehen io 5-Pfennig-Stück keine in dem Preisstecker PS vorist;
beide Wähler haben je drei Arme, die mit den gesehene Verbindung, die dem Endbetrag des Wareni
ih B E
Buchstaben a, b und c bezeichnet sind. Die Reihenfolge
des Einwurfs der einzelnen Münzen in den Zahlschlitz ist beliebig, da die Münzen durch die
Sortiereinrichtung in getrennte Bahnen gelenkt werden, so daß jede Münze nur den für sie vorgesehenen
Wähler weiterschalten kann. Unter der Voraussetzung, daß die Bezahlung beispielsweise durch sieben
10-Pfennig-Stücke und drei 5-Pfennig-Stücke erfolgt,
preises entspricht. Bei Einwurf eines 50-Pfennig-Stückes wird der Münzkontakt III geschlossen und
das Relais O erregt. Der Arbeitskontakt O1 dieses
15 Relais erregt über den Ruhekontakt S2 das Relais X.
Dieses Relais hält sich über seinen Arbeitskontakt X1
und den Ruhekontakt Z2. Außerdem wird über den
gp
Kassenbehälter überführt und die Ware ausgegeben wird. Der Arbeitskontakt fi erregt das Rücklaufrelais
R, dessen Arbeitskontakte T1 und r2 die Rücklauflamellen
der Wählerarme Wl0 und WHg an positive
Spannung legen, so daß über die Wählerkontakte Cf1 und dn die Relais M und N intermittierend
erregt werden und über ihre Arbeitskontakte W1 und W1 den Rücklauf der Wähler bewirken. Durch
wieder in seine Ruhestellung zurückgefallenen Kontakt O1 und den Ruhekontakt Z1 durch Schließung des
wird bei Einlauf des Wählerarmes Wla auf die dritte 20 Kontaktes X2 das Relais Y erregt, das sich über den
Lamelle und des Wählerarmes Wlla auf die siebente Kontakt y1 und den Kontakt S1 selbst hält.
Lamelle ein Stromkreis von Plus über W2, Wl01 den Beim Ansprechen des Relais X ist durch Schließung
Lamelle ein Stromkreis von Plus über W2, Wl01 den Beim Ansprechen des Relais X ist durch Schließung
Preisstecker PS, Wlla, r6, Relais F und Minus ge- des Kontaktes- X3 der Erregerkreis für das Relais U
schlossen. Das sogenannte Freigaberelais F spricht an geschlossen worden. Das Relais U schaltet Verbin-
und öffnet seinen Ruhekontakt fv der den Stromkreis 25 düngen in dem Preisstecker PS in der Art ein, daß
für den Rückgabemagnet RM auftrennt, so daß jetzt die Kombination der Lamellen zwischen den einzelnen
eine Betätigung des Rückgabeknopfes V nicht mehr Wählerarmen jeweils auf eine Summe abgestellt ist,
die Herausgabe des Geldes bewirken kann. Durch den die dem um 50 Pfennig verminderten Warenpreis ent-Arbeitskontakt
f3 werden der Kassenmagnet KM und spricht, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der Freigabemagnet FM für die Ware erregt, so daß 30 also dem Wert von 35 Pfennig. In diesem Augenblick
das bisher in einem Behälter gespeicherte Geld in den wird der Stromkreis durch den Preisstecker PS durch
b ejne Verbindung geschlossen, die unter Zugrundelegung
des Ausführungsbeispieles die Stellung des Wählerarmes Wla für ein 5-Pfennig-Stück und die
35 Stellung des Wählerarmes Wlla für drei 10-Pfennig-Stücke
verbindet. Das Freigaberelais F wird erregt, und) der weitere Ablauf erfolgt wie oben beschrieben.
Wenn bei der Verwendung nur von 50-Pfennig-
1 Stücken die Wähler überhaupt nicht eingesetzt werden
Ruhekontakt r6 des Rücklauf relais wird zugleich 40 den, so wird durch den Einwurf des ersten 50-Pfennigder
Erregerkreis des Freigaberelais F unterbrochen. Stückes über das Relais O eine Betätigung der Re-Uber
den Selbsthaltekontakt r4 und die Arbeitskon- iajs Xt γ jn der angegebenen Weise herbeigeführt,
takte W2 und n2 wird aber eine Selbsthaltung des Re- Wenn das zweite 50-Pfennig-Stück den Kontakt O1
lais R sichergestellt, solange die Wähler Wl, WH zu- nochmals umlegt, wird jetzt über den geschlossenen
rücklaufen. Die Anordnung der Wähler bzw. der 45 Kontakt y2 das Relais Z erregt und hierdurch der
Wählerkontakte dx und dn ist hierbei so getroffen, daß Stromkreis für das Relais P über den Kontakt S3 gedie
Relais M und Ar abwechselnd erregt werden, so schlossen. Durch die weiteren Kontakte S1 und Z2 des
dlaß jeweils einer der parallel geschalteten Konitakte Relais Z werden gleichzeitig die Erregerstromkreise
m2, n2 geschlossen ist. für die Relais X, Y geöffnet, so daß bei Abfallen des
Wenn in dem eingezahlten Betrag eine Anzahl von 50 Relaiskontaktes y2 sämtliche Relais X, Y, Z wieder
5-Pfennig-Münzen enthalten ist, die die Lamellenzahl stromlos werden. Inzwischen ist durch den Relaisdes
ersten Armes Wla des Wählers Wl überschreitet, kontakt ^1 das Freigaberelais F erregt worden unter
so wird durch eine der letzten Lamellen dieses der Voraussetzung, daß die Wählerarme Wla und
Armes α das Relais W erregt. Dieses Relais hält sich WIl0 in ihrer Anfangsstellung stehen. Das Freigabeüber
seinen Arbeitskontakt W1 und den Ruhe- 55 relais erfüllt seine Funktionen, wobei in diesem Fall
kontakt r8 selbst. Der Umschaltkontakt W2 legt das zugleich der Kontakt f2 in Verbindung mit dem Konpositive
Potential von dem Wählerarm Wl0 auf den taktp3 wirksam wird und das Relais N erregt, so daß
Wählerarm J^I6 und schaltet so eine andere der Ver- der Wähler WIl anläuft und nach Erreichen der
bindungen des Preissteckers PS ein, daß die Lamellen Rücklauflamelle nach dem ersten Schritt über Kondes
Wählerarmes Wlb in dem Warenpreis entsprechen- 60 takte des Rücklauf relais R und den Wählerkontakt
der Weise mit den Lamellen des Wählerarmes Wlla zurückläuft. Der Wähler JFI bleibt in diesem Fall in
verbunden werden. Der Stromkreis für das Freigabe- seiner Ruhestellung. Bei Beginn des Durchlaufes des
relais wird nun bei Erreichen des Warenpreises durch Wählers WIl ist der Wählerarm Wllb über den
die eingeworfenen Münzen über den Kontakt W2, den Arbeitskontakt p2 angeschlossen. Das Relais P erhält
Wählerarm Wlb, die jetzt eingeschalteten Verbindun- 65 in der ersten Stellung des Wählerarmes Wllb einen
gen des Preissteckers, den Wählerarm Wlla und den erneuten Impuls, so daß der Kontakt/>2 auch bei EinRuhekontakt
r6 geschlossen. Nach Einschaltung des lauf auf die zweite Stellung des Wählerarmes W\\b
Rücklaufmagnets R wird durch öffnung des Ruhe- geschlossen ist. Hierdurch wird eine bei dem
kontaktes r& die ursprüngliche Schaltung des Preis- schematischen Ausführungsbeispiel durch ein Relais V
Steckers zwischen den Wählerarmen Wla und Wlla 70 angedeutete Relaisschaltung erregt, die über die Kon-
takte vv V2 die Wechselmagnete WMI und WMH
kurzzeitig erregt, wodurch über den Wechselmagnet WMl ein 5-Pfennig-Stück und über den Wechselmagnet
WMII ein 10-Pfennig-Stück zurückgegeben
werden. Die Rückgabe beträgt also 15 Pfennig, so daß also der einbehaltene Betrag dem Warenpreis entspricht.
Das Relais V wird über den Kontakt P2 sowie über
den Wählerarm WIl^ erregt. Jede zweite Lamelle
dieses Wählerarmes dient zum Halten des Relais P, das verzögert ist. Die dazwischenliegenden Lamellen
führen zu dem Relais V, das entsprechend den Verbindungen zwischen den Lamellen des Wählerarmes
Wllb beim Durchlauf des Kontaktarmes durch diesen
Wählerarm erregt wird und dabei die Rückgabemagnete WMI und/oder WMII schrittweise einschaltet.
Die Zuleitungen zu dem Relais V sowie die Anschlüsse zu dessen Kontakte sind über den Preisstecker
geführt, damit das Relais V jeweils dem Wert des zurückgegebenen Betrages entsprechend oft erregt
wird und dabei entweder den einen oder den anderen oder beide Rückgabemagnete einschaltet. Wenn ein
Betrag von z. B. 25 Pfennig zurückgezahlt werden soll, so erfolgt die Rückzahlung nicht durch zwei
10-Pfennig-Stücke und ein 5-Pfennig-Stück, sondern der Restbetrag von 25 Pfennig wird dann in Form
von fünf 5-Pfennig-Stücken herausgegeben. Die erforderlichen Anschlüsse zur Beschaltung der Wechselmagnete
werden durch die Einfügung eines Preissteckers PS durchgeführt, da durch die Münzen, die
bei dem jeweiligen Preis eingeworfen werden können, die möglicherweise zurückzuzahlenden Beträge feststehen.
Zwischen dem Münzkontakt IV für ein 1-Mark-Stück und dem Anschluß des Relais P ist ein Ruhekontakt
^4 des Relais X geschaltet, der infolge Einwurfs
eines 50-Pfennig-Stückes, durch welchen das Relais O betätigt wird, öffnet und zugleich eine Verbindung
zwischen dem Münzkontakt IV und dem Erregerkreis des Rücklaufrelais R schließt. Hierdurch
wird' verhindert, daß nach Einwurf eines 50-Pfennig-Stückes eine weitere Bezahlung durch ein 1-Mark-Stück
erfolgt. Wenn nach Einwurf eines 50-Pfennig-Stückes ein 1-Mark-Stück in den Automaten gesteckt
wird, wird das Rücklaufrelais R erregt und dadurch über den Arbeitskontakt r5 der Rückgabemagnet RM
betätigt, so daß das eingeworfene Geld wieder zurückgegeben wird. Die Kontakte T1 bis r8 bewirken
hierbei die Wiederherstellung des Ausgangszustandes der Steuerung.
Die Bezahlung kann jedoch durch Einwurf eines einzelnen 1-Mark-Stückes erfolgen, durch welchen
über den Münzkontakt IV das Relais P erregt wird. Das Ansprechen des Relais P hat die bereits in der
vorstehenden Beschreibung dargelegten Folgen und betätigt, sofern sich die Wähler in ihrer Ausgangsstellung
befinden, über das Freigaberelais den Kassen- und Freigabemagnet sowie das Rücklauf relais R.
Beim Durchlauf des Wählers JiFII wird in der bereits
beschriebenen Weise zugleich die Rückgabe der zuviel eingezahlten 15 Pfennig veranlaßt.
Claims (9)
1. Steuerung für Warenautomaten unter Verwendung von Wählern, bei der durch die eingeworfenen
Münzen verschiedener Sorten jeder Münzsorte entsprechende Relais zur Weiterschaltung
der Wähler für je eine Münzsorte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweils nur einer Münzsorte zugeordneten Kontakte der Wähler (WI, WIl) für verschiedene
Münzsorten durch Preisstecker (PS) mit je den durch den Preis der Ware möglichen Kombinationen
von verschiedenen Münzen entsprechenden Verbindungen so hintereinandergeschaltet
sind, daß beim Erreichen der dem Preis der Ware entsprechenden Summe von in beliebiger Reihenfolge
eingeworfenen Münzen der verschiedenen Sorten eine Verbindung durch die hintereinandergeschalteten
Wähler zur Erregung eines Freigaberelais (F) für die Warenausgabe entsteht.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Arme (WIa, WIb) eines
Wählers beispielsweise so hintereinandergeschaltet sind, daß beim ersten Durchlauf des Wählers über
einen der letzten Kontakte der dabei angeschlossenen Lamellen des ersten Armes ein
Relais (W) erregt wird, welches die Umschaltung beispielsweise auf den zweiten Arm bewirkt.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preisstecker umschaltbar ist
und die Umschaltung auf eine Kombination von Wählerkontakten durch ein Relais (U) erfolgt,
welche durch eine höhere Münzsorte, die nicht den Preis der Ware erreicht, betätigt werden,
wobei die Kombination der Wählesrkontakte einen Stromkreis freigibt beim Erreichen einer Summe
aus kleineren Münzen, die gleich dem Warenpreis abzüglich der eingeworfenen höheren Münzsorte
beträgt.
4. Steuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Münzsorten, deren Wert
dem Preis der Ware entspricht oder diesen Preis übersteigt, eine die Wähleranordnung überbrückende
Relaisschaltung zur direkten Betätigung beispielsweise des Freigaberelais (F) vorgesehen
ist.
5. Steuerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der direkten Betätigung
des Freigaberelais (F) der Drehmagnet eines Wählers erregt wird, so daß dieser Wähler aus
der Nullstellung heraus bewegt wird.
6. Steuerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Münze, deren Wert den
Warenpreis überschreitet, neben der Freigabe der Ware über ein Relais und beispielsweise über eine
Lamellenebene eines jetzt durchlaufenden Wählers eine Relaisschaltung zur Erregung von Wechselmagmeten
(WMl, WMH) in der Art einschaltet, daß der zuviel gezahlte Betrag mit
den entsprechend kleinen Münzen zurückgezahlt wird.
7. Steuerung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Freigaberelais (F) ein
Rücklaufrelais (R) erregt, das den Rücklauf der Wähler durch Erregung der die Drehmagnete betätigten
Relais über die Wählerkontakte steuert, wobei letztere so vorgesehen sind, daß die zu zwei
Wählern gehörenden Kontakte zeitlich versetzt ansprechen und über die Arbeitskontakte der
intermittierend erregten Relais eine Selbsthaltung des Rücklaufrelais während der Zeit des Rücklaufes
sicherstellen. "
8. Steuerung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rücklaufrelais den Rückgabemagnet
erregt und das Freigaberelais abtrennt.
9. Steuerung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Aufteilung der Steuerung in
mehrere Geräteeinheiten, die beispielsweise in Schubkastenform eingeschoben werden, wobei
automatisch die erforderlichen Verbindungs- und Anschlußkontakte geschlossen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 362 167, 574 490, 911341;
österreichische Patentschrift Nr. 125 856; britische Patentschriften Nr. 353 890, 695 867.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA20764A DE1001843B (de) | 1954-07-19 | 1954-07-19 | Steuerung fuer Warenautomaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA20764A DE1001843B (de) | 1954-07-19 | 1954-07-19 | Steuerung fuer Warenautomaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001843B true DE1001843B (de) | 1957-01-31 |
Family
ID=6924769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA20764A Pending DE1001843B (de) | 1954-07-19 | 1954-07-19 | Steuerung fuer Warenautomaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001843B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1121867B (de) * | 1959-09-18 | 1962-01-11 | Harting Elektro W | Elektromagnetisch betaetigte Restgeld-Rueckgabeeinrichtung fuer Selbstverkaeufer |
| DE1143657B (de) | 1957-09-28 | 1963-02-14 | Christoph Emmerich K G | Kreditspeichervorrichtung |
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-
1954
- 1954-07-19 DE DEA20764A patent/DE1001843B/de active Pending
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