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DE632473C - Doppelhubschaftmaschine - Google Patents

Doppelhubschaftmaschine

Info

Publication number
DE632473C
DE632473C DESCH102015D DESC102015D DE632473C DE 632473 C DE632473 C DE 632473C DE SCH102015 D DESCH102015 D DE SCH102015D DE SC102015 D DESC102015 D DE SC102015D DE 632473 C DE632473 C DE 632473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
card
double
auxiliary
swinging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH102015D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH102015D priority Critical patent/DE632473C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE632473C publication Critical patent/DE632473C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/22Needles; Needle boxes; Needle boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Doppelhubschaftmaschine Die Erfindung betrifft eine nach dem System Hattersley arbeitende Doppelhubschaftmaschine.
  • An Crompton-Schaftmaschinen, die zu den Geschlossenfach-Schaftmaschinen gehören, hat man bereits für jede Platine eine schwingende Sperrhebeleinrichtung vorgesehen, die aus mehreren ineinandergreifenden und kraftschlüssig miteinander verriegelbaren Sperrklinken besteht und von einem mit gleicher Periode schwingenden Kartenfühlhebel gesteuert wird. Bei dieser bekannten Sperrhebeleinrichtung sind zwei Sperrklinken untereinander gelenkig und durch eine der Klinken wiederum gelenkig mit dem schwingenden Grundhebel verbunden.
  • Nach der Erfindung besteht die Sperrhebeleinrichtung aus einem periodisch hin und her schwingenden Doppelhebel mit einem auf der Doppelhebelachse gelagerten Anschlaghebel für eine an dem nach den Hilfsplatinen zu gelegenen Ende des Doppelhebelarmes angelenkte Stufenklinke, deren jeweilige, für die Lage der Hilfsplatinen und damit der Platinen maßgebende Stellung durch den auf ein Loch in der Karte oder auf die volle Karte treffenden Kartenfühlhebel bestimmt wird.
  • Diese Ausbildung der Sperrhebeleinrichtung bedeutet gegenüber der bekannten doppelt gelenkig gestalteten Sperrklinke eine wesentliche Vereinfachung; denn sie kommt mit weniger Gelenken aus. Außerdem arbeitet sie sicherer, da die Gelenkbolzen stärker bemessen werden können, als es bei der bekannten- Vorrichtung mit Rücksicht auf den Platzmangel möglich ist, und sie kann gedrängter gebaut werden, so daß sie weniger Raum einnimmt. Eine wesentliche Platzersparnis wird beim Einbau der Sperrhebeleinrichtung nach der Erfindung in Doppelhubschaftmaschinen auch noch dadurch erzielt, daß diese nicht, wie in jenem bekannten Falle, unmittelbar auf die von den Messern bewegten Platinen einwirkt und demzufolge nicht in einer der Anzahl der Platinen entsprechenden Anzahl vorhanden zu sein braucht, wodurch der Aufbau der Maschine ebenfalls vereinfacht wird. Infolge der zwischen die Sperrhebeleinrichtung und die Platinen zwischengeschalteten besonderen Hilfsplatinen, die bei Doppelhubschaftmaschinen an sich bekannt sind und aus mustergemäß steuerbaren, federbelasteten Doppelhebeln bestehen, ist es möglich, immer zwei Platinen eine Sperrhebeleinrich-;tung zuzuordnen. Auch hierdurch erfährt die Doppelhubschaftmaschine noch eine wesentliche Vereinfachung.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, die Stufenklinke mit zwei Stufen zu versehen, in die der mit der Stufenklinke durch eine Zugfeder verbundene Anschlaghebel entsprechend der jeweiligen Stellung des Kartenfühlhebels einschnappt, und zwar je nachdem, ob der Fühlhebel auf die volle Karte trifft und sich gegen den Anschlaghebel legt oder ob er in ein Kartenloch einfällt und sich gegen die Stufenklinke legt, um das Anheben derselben sowie der zugehörigen Hilfsplatine nebst der mit dieser verbundenen Platine zu veranlassen.
  • Es empfiehlt sich, Kante der Hilfsplatinen, an der die Sperrhebeleinrichtung angreift, in an sich bekannter Weise nach einem Kreisbogen zu gestalten,- dessen Mittelpunkt in der Ruhelage der Hilfsplatinen mit dem Schwingungsmittelpunkt der- Sperrhebeleinrichtung.,, zusammenfällt, so daß die Hilfsplatinen beü= Verschwenken der in Sperrstellung befii@'icl=# lichen Sperrhebeleinrichtung nicht versteht werden, sondern in ihrer Ruhelage bleiben.
  • Durch das Zwischenschalten der Sperrhebeleinrichtung wird erreicht, daß der Kartenfühlhebel nur, wenn die Fachstellung geändert werden soll, vorübergehend 'und kurz auf die Sperrhebeleinrichtung einwirkt, die Blockierung vorübergehend aufhebt und die Stufenklinke verstellt. .Ist dies geschehen, so wird die Verbindung zwischen Kartenfühlhebel und Sperrhebeleinrichtung wieder gelöst und jeder Teil führt seine eigenen, voneinander unabhängigen Bewegungen aus.
  • Die Erfindung ist insofern für Hattersley-Schaftmaschinen besonders vorteilhaft, als sie eine weitgehende Unabhängigkeit und Freiheit der Bewegung ermöglicht.
  • Die Einwirkung der Steuerung nach der Erfindung auf die Platinen ist derart, daß zwar während einer bestimmten Schaltperiode auf beide Platinen ein und dasselbe Steuerglied, wie die .Karte oder die Rolle, gleichzeitig einwirkt, daß aber immer nur diejenige Platine der Steuerung Folge leisten kann, die in der unteren Stellung gerade vom zurückgehenden Messer freigegeben worden ist. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß der Platinennase eine vorspringende Form gegeben und das Steuerglied kraftschlüssig gegen die Platine gedrückt wird.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dar.
  • Abb. i und :2 zeigen eine Platinensteuerung durch einreihige Pappkarten in verschiedenen Stellungen von der Seite gesehen.
  • In dem Ausführungsbeispiel wurde die Doppelhubschaftmaschine selbst, als bekannt, fortgelassen; die mit der Steuerung zusammenhängenden Teile wurden schematisch angedeutet. In das obere Messer 11I1 können die oberen Platinen P1 und in das untere Messer 1V12 die unteren Platinen P2 eingreifen. Die Stellungen, die die Platinenlagerstellen einnehmen, sind mit o und z4 bezeichnet. Ferner sind als Doppelhebel ausgebildete Hilfsplatinen C und D vorgesehen, die auf einer Welle 4. lose gelagert sind und mittels in Stangen 9 und io eingehängter Federn F3 und F4 gegen einen Anschlag 7 gezogen werden. Die Ililfsplatinen C und D sind in halber Teilung ausgeführt, d. h. die Hilfsplatine C wirkt unmittelbar auf die untere Platine P2, während die Hilfsplatine D mittels eines Stiftes S auf die obere Platine P1 einwirkt. Für die Steuerung ist weiterhin ein Prisma Z vorgesehen, das auf einer Welle i sitzt und die Schaftkarte K trägt. Dieses Prisma wird in an sich bekannter Weise geschaltet. Auf einer weiteren orts-Jesten Achse a sitzt drehbar der Kartenfühl-Iebel N, der von einer an der ortsfesten :g:@änge 8 angehängten Feder F1 gegen die chaftkante K gezogen wird. Auf der Achse z sitzt ferner drehbar der Hebel V, der, von einem Exzenter mittels einer Kuppelstange Y gesteuert, bei jeder vollen Umdrehung der Kurbelwelle eine Bewegung von I nach II und zurück. ausführt. Er trägt eine Stange 6, mit welcher er den Kartenfühlhebel N aushebt, wenn das Prisma geschaltet werden soll (Abb. i). Auf der ebenfalls ortsfesten Achse 3 ist schwingbar die Sperrhebeleinrichtung angebracht. Sie besteht aus einem um die Achse 3 schwingenden Doppelhebel W, dessen nach den Hilfsplatinen C und D hingelegener Arm einen Zapfen 5 zur Aufnahme einer Stufenklinke B trägt. Diese Stufenklinke B stützt sich unter dem Zug der Feder F2 gegen einen neben dem Doppelhebel W drehbar auf der Achse 3 gelagerten Anschlaghebel A ab. Der Hebel W wird von dem bereits erwähnten Exzenter mittels einer Zugstange X derart bewegt, daß er und mit ihm derLagerzapfen 5 bei jeder vollen Umdrehung der Kurbelwelle einen Weg von I nach Il und wieder zurück in die Stellung I macht. Dabei verschwenkt die Stufenklinke B die in halber Teilung ausgeführten beiden Hilfsplatinen C und D oder beläßt sie in ihrer Stellung, je nach Maßgabe der Schaftkarte.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung sei angenommen, daß gerade ein Loch der Schaftkarte K dem Kartenfühlhebel N gegenübersteht, so daß der Taster dieses Hebels unter der Wirkung der Feder F, in das Loch der Karte K einfällt (Abb. z) und demzufolge der rechte Arm des Hebels N gehoben wird. Bei dem nun folgenden Vorschwingen der Sperrhebeleinrichtung aus der Stellung II in die Stellung I stößt dieser rechte Arm des KartenfühlhebelsN gegen die Stufenklinke B und hebt sie so weit an, bis der Anschlaghebel A unter der Wirkung der Feder F2 in die entsprechende (zweite) Stufe der Klinke B einspringt. Damit ist die Stellung der Sperrhebeleinrichtung bis zum Auftreten einer neuen Einwirkung hon außen festgelegt, indem Anschlaghebel A' und Stufenklinke B in ihrer gegenseitigen Lage verriegelt sind. Die Sperrhebeleinrichtung kann sich nunmehr zwecks Vorbereitung einer neuen Schaltung von dem Kartenfühlhebel N loslösen, wobei der Taster dieses Hebels N gleichzeitig durch die Stange 6 aus dem Loch der Schaftkarte durchVerschwenken des Kartenfühlhebels N herausgehoben wird. Daraufhin wird das Prisma Z um eine Teilung weitergeschaltet. Befindet sich dagegen die volleKarte gegenüber dem Kartenfühlhebel N (Abb. z), so bleibt der Taster dieses Hebels N über der Karte h liegen und damit sein rechter Arm gesenkt. Beim Vorschwingen der Sperrhebeleinrichtung wird dann der Anschlaghebel A so weit abgedrückt, bis er unter der Wirkung der Feder F. in die erste Stufe der Klinke B einfällt. Auch hier wird durch eine entsprechende Formgebung der Stufenklinke B erreicht, daß die eingenommene Stellung von Anschlaghebel A und Stufenklinke B bis zum Auftreten einer neuen Einwirkung von außen unverändert bestehen bleibt.
  • Durch das Heben bzw. Senken der Stufenklinke B werden auch die linken Arme der Hilfsplatinen C und D gehoben bzw. auf den Anschlag 7 gesenkt, wodurch die Platinen P1 und P., ihre Bewegung erhalten. Damit die Stellung der Hilfsplatinen C und D im angehobenen Zustand (Abb. z) beim Zurückschwingen der Sperrhebeleinrichtung in die Stellung 1I unverändert bleibt, erhalten die Hilfsplatinen C und D an ihrer Unterseite bogenförmige Gleitflächen, die in ihrer Ruhelage auf dem Anschlag 7 mit einem um den Schwenkpunkt des Doppelhebels W gezogenen Kreis zusammenfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Doppelhubschaftmaschine mit einer aus mehreren ineinandergreifenden und kraftschlüssig miteinander verriegelbaren Sperrklinken bestehenden schwingenden Sperrhebeleinrichtung, die von dem mit gleicher Periode schwingenden Kartenfühlhebel gesteuert wird, dadurch gekennseichnet, daß die Sperrhebeleinrichtung J --aus einem periodisch hin und her schwingenden Doppelhebel (W) mit einem auf der Doppelhebelachse (3) gelagerten Anschlaghebel (A) für eine an dem nach den Hilfsplatinen (C und D) zu gelegenen Doppelhebelarm angelenkten (Zapfen 5) Stufenklinke (B) besteht, deren jeweilige, für die Läge der Hilfsplatinen (C und D) und damit der Platinen (P1 und F2) maßgebende Stellung (Oberfach- oder Unterfachstellung) durch den auf ein Loch in der Karte oder auf die volle Karte treffenden Kartenfühlhebel (N) bestimmt wird. z. Doppelhubschaftmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenklinke (B) zwei Stufen aufweist, in die der mit der Stufenklinke (B) durch eine Zugfeder (F2) verbundene Anschlaghebel (A) entsprechend der jeweiligen Stellung (I oder II) des Kartenfühlhebels einschnappt, und zwar je nachdem, ob der Fühlhebel (N) auf die volle Karte trifft und sich gegen den Anschlaghebel (A) legt (Stellung II) oder ob er in ein Kartenloch einfällt und sich gegen die Stufenklinke (B) legt (Stellung I), um das Anheben derselben sowie der zugehörigen Hilfsplatine (C bzw. D) nebst der mit dieser verbundenen Platine (P1 bzw. P=) zu veranlassen.
DESCH102015D 1933-08-19 1933-08-19 Doppelhubschaftmaschine Expired DE632473C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH102015D DE632473C (de) 1933-08-19 1933-08-19 Doppelhubschaftmaschine

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DESCH102015D DE632473C (de) 1933-08-19 1933-08-19 Doppelhubschaftmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE632473C true DE632473C (de) 1936-07-09

Family

ID=7447142

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH102015D Expired DE632473C (de) 1933-08-19 1933-08-19 Doppelhubschaftmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE632473C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2856966A (en) * 1953-04-27 1958-10-21 Crompton & Knowles Loom Works Pattern mechanism for dobby looms
DE1278366B (de) * 1960-02-12 1968-09-19 Sulzer Ag Steuereinrichtung fuer Hubplatinen einer Doppelhubschaftmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2856966A (en) * 1953-04-27 1958-10-21 Crompton & Knowles Loom Works Pattern mechanism for dobby looms
DE1278366B (de) * 1960-02-12 1968-09-19 Sulzer Ag Steuereinrichtung fuer Hubplatinen einer Doppelhubschaftmaschine

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