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DE560900C - Doppelhubschaftmaschine - Google Patents

Doppelhubschaftmaschine

Info

Publication number
DE560900C
DE560900C DEO19410D DEO0019410D DE560900C DE 560900 C DE560900 C DE 560900C DE O19410 D DEO19410 D DE O19410D DE O0019410 D DEO0019410 D DE O0019410D DE 560900 C DE560900 C DE 560900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
shaft
double
movement
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO19410D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEO19410D priority Critical patent/DE560900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE560900C publication Critical patent/DE560900C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/06Double-lift dobbies, i.e. dobbies in which separate draw-knives or equivalent operate on alternate picks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/0127Programme-controlled heald frame movement
    • D03C2700/0133Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission
    • D03C2700/0138Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
    • D03C2700/0155Double-lift mechanisms
    • D03C2700/0161Double-lift mechanisms of negatively-driven type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Doppelhubschaftmaschine Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Messer-, Platinen- und Balancenanordnung für Schaftmaschinen, die sowohl für Hochfach-, Offenfach- als auch für Hoch- und Tieffach - Geschlossenfach - Doppelhubschaftmaschinen Verwendung finden kann.
  • Es sind bereits Schaftmaschinen bekannt, bei denen die die Arbeit der Balance übernehmenden Teile die Form von Hubscheiben haben, deren jede eine Klinkenkupplung trägt, die unter Einwirkung einer Mustervorrichtung eine Kupplung zwischen der Hubscheibe und der sie tragenden Schwingwelle bewirkt. Diese bekannten Vorrichtungen arbeiten jedoch nur als einfach wirkende Maschinen, da die Hubvorrichtung nur eine einzige unmittelbare, biegsame Verbindung zwischen dem Schaft und der Hubscheibe aufweist, d. h. nur ein Messer, eine Sperrklinke und eine Hubscheibe für jeden Schaft vorhanden ist. Einfach wirkende Schaftmaschinen kommen in modernen Betrieben nur in besonderen, sehr seltenen Fällen vor. Sie wurden zum größten Teil von der Doppelhubschaftmaschine verdrängt, weil letztere höhere Umdrehungszahlen zuließ. Die Ausbildung der bekannten Vorrichtung als doppelt wirkende Schaftmaschine ist ohne weiteres nicht möglich, da die Klinken und Steuerhebel in der Hubscheibe selbst eingebaut sind und der Holzkartenzylin.der unmittelbar auf diese einwirkt. Eine Verdoppelung dieser Elemente ist schon räumlich gar nicht möglich, denn es stehen unter anderem höchstens nur 12 mm in der Breite der Hubscheibe für jeden Schaft zur Verfügung.
  • Um die Vorteile der vorstehend erwähnten zentrischen Anordnung von Messerträgern, Hubscheiben usw. auch für Doppelhubschaftmaschinen ausnützen zu können, sind erfindungsgemäß für jeden Schaft zwei um eine gemeinsame Achse D schwingbare Segmente vorgesehen, die durch ein über eine Rolle gelegtes Stahlband oder ein anderes biegsames Zugmittel verbunden sind. Die Rolle ist zwecks Veränderung der Fachhöhe verstellbar an dem Schafthebel befestigt, dessen Form bei Fachschlußlage der Bewegungslinie der Rolle entspricht. Der Schafthebel seinerseits steht mit dem bekannten Schwingenzug in Verbindung. Die Segmente können mittels an jedem der Segmente gelenkig befestigten, hakenförmigen Platinen unter Einwirkung einer Mustervorrichtung mit Messern gekuppelt werden, die an den Enden je eines Schenkels zweier um dieselbe Achse schwingenden Winkelhebel sitzen, deren andere Schenkel gegen die Bewegung der Messer erzeugende Hubkurven anliegen.
  • Um zu erreichen, daß beim Fachwechsel vor allem bei dichten Geweben die Schäfte nicht gleichzeitig durch die Fachschlußlage hindurchgehen, können .die Teile der Oberflächen der Segmente, innerhalb deren sie mit dem sie miteinander verbindenden Zugmittel in Berührung kommen, entsprechend den er-. forderlichen Bewegungsverhältnissen ,der Schäfte geformt werden. Durch Abänderung der die Messerhebel antreibenden Hubkurven kann die Schaftmaschine mit Offenfach-Hochfach oder mit Hoch- und Tieffach-Geschlossenfach arbeiten. Im letzten Falle werden die Anschläge der Segmente beweglich ausgeführt und erhalten ihre Bewegung von besonderen Kurvenscheiben.
  • An Hand von Abbildungen sei nachstehend die Vorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise beschrieben. Es stellen dar: Fig. i die Vorrichtung als Doppelhubschaftmaschine mit Offenfach-Hochfach, Fig. 2 das dazugehörige Arbeitsdiagramm, Fig.3 die Vorrichtung als Doppelhubschaftmaschine mit Hoch- und Tieffach-Geschlossenfach, Fig. q. -das dazugehörige Arbeitsdiagramm, Fig.5 die Vorrichtung als Doppelhubschaftmaschine mit Offenfach-Hochfach und zum Trittelieren geformten Segmenten dargestellt, Fig. 5a eine Seitenansicht, Fig. 6 das dazugehörige Arbeitsdiagramm mit vor- bzw. nachlaufenden Schaftbewegungen.
  • Zum Hubmechanismus gehörig sind: die beiden Hubmesser 1W1 und 110, gelagert in Winkelhebeln WI und W2, die beiden voneinander getrennten Segmente S1 und S2 mit den Platinen PP und P12 und die Anschläge A1 und A2, gelagert in Winkelhebeln W3 und W4. Alle diese Teile sind schwingbar um ein und dieselbe Achse D gelagert. Die Winkelhebel W1, W2, W3 und W4 erhalten ihren Antrieb von Kurvenscheiben KS. Die sich im entgegengesetzten Richtungssinne der Hubmesser 1W1 und !1i12 bewegenden Anschläge A1 und A2 werden nur dann beweglich ausgeführt, wenn es sich um eine Hoch-und Tieffach-Geschlossenfachschaftmaschine handelt. Bei gewöhnlichen Offenfach-Hochfachschaftmaschinen genügt ein einziger Anschlag A, der dann innerhalb der Gestellwände oder aber auch in den Gestellwänden selbst befestigt werden kann. Die beiden voneinander getrennten Segmente S1 und S2 werden durch ein Stahlband oder ein anderes biegsames Zugmittel F, welches über eine Rolle R gelegt ist, miteinander verbunden. Eine - Schlaufe Sch trägt einerseits die Rolle R, andererseits umschließt sie .den Schafthebel H, an welchen in bekannter Weise der Schwingenzug Z angeschlossen ist. Damit die Schäfte beim Verstellen der Ro11eR längs -des Hebels H bzw. zwecks Änderung des Schafthubes keinerlei Veränderung in ihrer Grundstellung erfahren, ist der Hebel H entsprechend der Bewegungslinie der Rolle R bei ihrer Vorhängebewegung geformt. Die beiden Anschläge A1 und A2 sind in ihren Bewegungen voneinander unabhängig. Ihre Bewegungen sind auch an das Hubmesser nicht gebunden, so daß, wenn ein Hubmesser zwecks Platinenwechsel für die nächste Schußfolge hinter die Platinen tritt, sich der dazugehörige Anschlag bereits in Ruhe bzw. in seiner Geschlossenfachstellung befindet. Das lästige Wippen der Schäfte in diesem Falle im Geschlossenfach wird nur hierdurch beseitigt.
  • Die ganz kurzen und leichten Platinen Fli und P12 sind an den Segmenten drehbar gelagert und werden durch die Mustervorrichtung in bekannter Weise an die Hubmesser gedrückt und infolge der Formgebung der zusammenarbeitenden Teile der Hubmesser und der Platinen im Beginn der Hubbewegung der Messer von den Tastelernenten T der Mustervorrichtung abgehoben. Die beiden Hubmesser befinden sich verhältnismäßig weit von ihrem Drehpunkt, und die Kräfte, die hier zwischen ihnen und den Platinen auftreten, sind dementsprechend auch gering. Eine Berührung der Platinen mit dem Tastwerk während des Arbeitens besteht nicht. Die leichten, kurzen Platinen ermöglichen eine entsprechend leichte Klaviatur. Daraus folgt, daß für die Mustervorrichtung ungepreßtes, billiges Holzkartenmaterial bei langer Lebensdauer Verwendung finden kann. Statt der Holzkarten können aber auch Pappkarten und endlose Papierkarten in bekannter Weise zur Steuerung der Platinen benutzt werden.
  • Sollen die Schäfte nicht gleichzeitig, sondern nacheinander vertreten, so wählt man zu diesem Zwecke eine vom Kreisbogen abweichende Form der Peripherie der beiden Segmente S1 und S2, wie es Fig. 5 zeigt. Aus dem .dazugehörigen Arbeitsdiagramm (Fig. 6) ist ersichtlich, daß die Form des Segmentes S1 bei S" nachlaufendes Vertreten, während die Form des Segmentes S2 bei S" vorlaufendes Vertreten der Schäfte herbeiführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelhubschaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schaft zwei getrennte, um eine gemeinsame Drehachse (D) schwingbare Segmente (S1 und S2) vorhanden sind, die einerseits durch ein über eine Rolle (R) gelegtes Stahlband oder ein anderes biegsames Zugmittel (F) miteinander verbunden sind, wobei diese Rolle am zugehörigen, der Bewegungslinie der Rolle bei ihrer Vorstellung entsprechend gekrümmten Schafthebel (H) verstellbar ist, während andererseits die Segmente mittels an jedem der Segmente gelenkig befestigten, hakenförmigen Platinen (Pl', Pl2) unter Einwirkung einer Mustervorrichtung mit Messern (M', 311) gekuppelt werden können, die an den Enden je eines Schenkels zweier um dieselbe Achse (D) schwingenden Winkelhebel (W', W2) sitzen, deren andere Schenkel gegen die Bewegung der Messer erzeugende Hubkurven (KS) anliegen.
  2. 2. Doppelhubschaftmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB die Oberflächen der Segmente, innerhalb deren sie mit dem sie verbindenden Zugmittel in Berührung konürien, entsprechend den erforderlichen Bewegungsverhältnissen der Schäfte (Blättern der Schäfte) geformt sind.
  3. 3. Doppelhubschaftmaschine nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden Segmente in ihren Endstellungen gegen Anschläge (A', A2) anliegen, welche fest oder beweglich angeordnet sein können und im letzten Falle ebenfalls um die gemeinsame Achse (D) schwingen.
DEO19410D 1931-10-03 1931-10-03 Doppelhubschaftmaschine Expired DE560900C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO19410D DE560900C (de) 1931-10-03 1931-10-03 Doppelhubschaftmaschine

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO19410D DE560900C (de) 1931-10-03 1931-10-03 Doppelhubschaftmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE560900C true DE560900C (de) 1932-10-08

Family

ID=7354982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO19410D Expired DE560900C (de) 1931-10-03 1931-10-03 Doppelhubschaftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE560900C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2167692A1 (de) * 1972-01-04 1973-08-24 Elitex Zavody Textilniho

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2167692A1 (de) * 1972-01-04 1973-08-24 Elitex Zavody Textilniho

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