DE632041C - Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen - Google Patents
Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere KraftwagenInfo
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- DE632041C DE632041C DEM127821D DEM0127821D DE632041C DE 632041 C DE632041 C DE 632041C DE M127821 D DEM127821 D DE M127821D DE M0127821 D DEM0127821 D DE M0127821D DE 632041 C DE632041 C DE 632041C
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- Germany
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- bridge part
- vehicles
- loading device
- movable
- gravity
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- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 9
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/48—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
- B60P1/483—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction
Landscapes
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ladevorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere
Lastkraftwagen, die aus einem durch Hebel heb- und senkbaren hinteren Teil der Brücke
S besteht.
Bei derartigen Ladevorrichtungen muß der bewegliche Brückenteil während der Bewegung
parallel zu sich selbst kraftschlüssig geführt werden, damit dessen Kippen und das
Abrutschen der Last mit Sicherheit vermieden wird.
Bisher benutzt man datier bei derartigen Ladevorrichtungen zum Bewegen und Abstützen
des beweglichen Brückenteils mehrere als Seiten von Gelenkparallelogrammen wirkende
Hebel und Lenker, die unter dem Schwerpunkt des beweglichen Brückenteils an diesem angreifen. Diese Vorrichtungen aber
ergeben ungünstige Ladeverhältnisse und hin-
ao sichtlich der Kraftübertragung eine ungünstige
Wirkungsweise. Denn diese Hebel stehen in den Endlagen stark schräg. Infolgedessen
schließt der bewegliche Brückenteil an den festen Brückenteil nicht unmittelbar hinter
der Hinterachse an, sondern die Brücke baut sich dabei weit nach hinten. Dabei kann der
bewegliche Brückenteil als Laderaum bei der Fahrt nicht genügend ausgenutzt werden,
weil der für die Hinterradachse zulässige Anteil der Gesamtbelastung begrenzt ist.
Die Kräfteübertragung ist ungünstig; denn der bewegliche Brückenteil neigt, da sein ,
Schwerpunkt, besonders bei Belastung, über dem Angriffspunkt der Hebel liegt, zum Kippen,
ferner treten in den schräg stehenden Hebeln bei der Fahrt starke stoßweise Belastungen
auf, an denen die ganze, auf dem beweglichen Brückenteil ruhende Last beteiligt
ist. Da das dadurch verursachte Spiel auch bei sehr starker Ausbildung der Hebel
nicht vermieden werden kann, werden die Verriegelungen, durch die der bewegliche
Brückenteil am festen Brückenteil festgelegt werden kann, stark überbeansprucht'und bald
zerstört; denn der Drehpunkt der Hebel liegt in der oberen Lage des beweglichen Brückenteils nicht unter dessen Schwerpunkt.
Eine solche Anordnung ist zwar an sich auch bekannt, doch wird dabei der bewegliche
Brückenteil nicht parallel geführt, sondern um 900 geschwenkt, so daß damit nur Güter
verladen werden können, die eine solche Bewegung vertragen.
An sich ist es ferner bei Müllwagen bekannt, mulden- oder schaufelartige Kippgefäße
über dem Schwerpunkt an Einzelhebeln anzuordnen und mittels dieser Hebel über den. Wagenkasten hinweg nach vorn zu
einer Einschüttöfrnung zu bewegen, über der sie gekippt werden. Eine Parallelführung ist
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Friedrich Reif in Nürnberg.
Her nicht vorhanden, außerdem ist nicht vorgesehen, den beweglichen-Teil an die Wagenbrücke
anzuschließen. Während die mulden·* oder schaufeKörmigen Kippgefäße bei der.
Bewegung in der einmal eingenommenen Schwerpunktslage verharren, ist dies bei dem
flachen Brückenteil meist nicht der Fall," weil es nicht möglich ist, die Last im Gleichgewicht
auf diesem genau zu verteilen. Daher ίο ist eine zwangläufige Parallelführung zweckmäßig.
Demgegenüber wird durch die Erfindung durch Vereinigen der bekannten Mittel eine
wesentliche Verbesserung sowohl im Hinblick auf die sich ergebenden Ladeverhältnisse wie
auch im Hinblick auf die Lastübertragung erzielt.
Erfindungsgemäß wird der angestrebte Zweck dadurch erreicht, daß der parallel
ao zu sich selbst auf und ab schwenkbare hintere Brückenteil über seinem Schwerpunkt an
Hebern aufgehängt ist, deren Drehpunkt in der oberen Lage des Brückenteües etwa senkrecht
unter dessen Schwerpunkt liegt und denen je ein zweckmäßig mit Spannschlössern versehener endloser Kettentrieb zum
Führen und Ausrichten des beweglichen Brükkenteiles zugeordnet ist.
Es werden dadurch die Vorteile der bekannten Vorrichtungen vereinigt und deren
Nachteile beseitigt.
Zunächst kann der bewegliche Brückenteil unmittelbar hinter der Hinterradachse an den
festen Brückenteil angesetzt werden. Ferner braucht man zum Heben und Senken und
zum Abstützen des beweglichen Brückenteiles nur eine Hebelstütze an jeder Seite und nur
eine ihnen gemeinschaftliche Welle. Diese, die durch eine Kurbel angetrieben, oder, einfach
gekröpft sein kann, braucht im wesentlichen nur noch die beim Heben und Senken
auftretenden Drehbeanspruchungen aufzunehmen, während der auf die ganze Fahrzeugbreite
durchgeführte Schlußquer träger des Fahrgestellrahmens, an dem die Hebelachse
gelagert ist, die Biegungsmomente aufnimmt. Auch bei der Fahrt werden somit die Lastkräfte
durch die aufrecht stehenden Stützhebel unmittelbar auf das Rahmengestell übertragen, so daß die Antriebswelle und die
Antriebsvorrichtung nahezu entlastet sind. Biegungsmomente in den Hebelstützen sind
dabei ebenfalls weitestgehend vermieden. Je zwei in die endlosen Ketten eingebaute Spann-Schlösser,
von denen jeweils eines in je einer der parallelen Kettenstrecken angeordnet ist,
können in einfacher Weise dazu benutzt werden, den genauen Anschluß des beweglichen
Brückenteües am festen Brückenteil in waagerechter Lage zu regeln und etwaige im Ge- 6g
brauch auftretende Längungen der endlosen Ketten auszugleichen.
. Ein Kappen des beweglichen Brückenteües
■ ist durch die Aufhängung über dessen Schwerpunkt beschränkt und durch die Parallelführung
unmöglich gemacht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Antriebsvorrichtung in Abb. 1
in Seitenansicht und in Abb. 2 in Hinteransicht dargestellt.
Zum Abstützen und Auf- und Abwärtsbewegen des von der festen Brücke« getrennten
hinteren Brückenteiles b dienen die bei der Fahrt nahezu senkrecht stehenden Stützbzw.
Schwenkhebel c, die auf einer am Schlußquerträger d des Fahrgestellrahmens gelagerten,
in der Mitte gekröpften Welle e befestigt sind. An den freien Enden dieser Hebele ist
der bewegliche Brückenteil b in stabilem Gleichgewicht drehbar aufgehängt. Neben den
Stütz- bzw. Schwenkhebeln c sind auf der Wellen die Kettenräder/ von endlosen Kettentrieben
f, g, h lose gelagert und am Schlußquerträger d festgelegt. Die anderen
Kettenräder h sind an dem beweglichen Brükkenteil b befestigt und können sich mit diesem
um die Aufhängepunkte i drehen. Der Antrieb der Wellen erfolgt durch einen Kraftkolben/,
dessen Kolbenstange an dem gekröpften mittleren Teil der Wellen angreift, go
Beim Drehen der Wellen in Richtung des in Abb. 1 eingezeichneten Pfeiles wird der
bewegliche Teil b der Brücke in die in Abb. 1 strichpunktiert dargestellte Tieflage geschwenkt,
wobei er mit Hilfe der endlosen Kettentriebe parallel geführt wird.
In die endlosen' Ketten g sind SpannschlÖsser
k', k" eingebaut.
Statt durch einen Kraftkolben kann der Antrieb der Welle e auch durch eine Handkurbel
o. dgl. erfolgen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Ladevorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen, die aus einem durch eine zweckmäßig mit Spannschlössern {h!, k") versehene endlose Kette (g·) par-, allel zu sich selbst auf und ab schwenkbaren hinteren Brückenteil besteht, der über seinem Schwerpunkt an Hebeln (c) aufgehängt ist, deren Drehpunkt in der oberen Lage des Brückenteües etwa senkrecht unter dessen Schwerpunkt liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM127821D DE632041C (de) | 1934-06-22 | 1934-06-22 | Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM127821D DE632041C (de) | 1934-06-22 | 1934-06-22 | Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632041C true DE632041C (de) | 1936-07-02 |
Family
ID=7331324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127821D Expired DE632041C (de) | 1934-06-22 | 1934-06-22 | Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632041C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2469321A (en) * | 1947-05-12 | 1949-05-03 | Louis S Wood | Power-operated tail gate mechanism for vehicles |
| DE4133839A1 (de) * | 1991-10-12 | 1993-04-15 | Walter Kress | Aufbau fuer einen anhaenger oder lkw |
-
1934
- 1934-06-22 DE DEM127821D patent/DE632041C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2469321A (en) * | 1947-05-12 | 1949-05-03 | Louis S Wood | Power-operated tail gate mechanism for vehicles |
| DE4133839A1 (de) * | 1991-10-12 | 1993-04-15 | Walter Kress | Aufbau fuer einen anhaenger oder lkw |
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