DE631879C - Kippspannwerk fuer Einbalggasmesser - Google Patents
Kippspannwerk fuer EinbalggasmesserInfo
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- G—PHYSICS
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- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
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Description
- Kippspannwerk für Einbalggasmesser Gegenüber Kippspannwerken mit Schleppkupplung haben solche, bei denen eine Kippfeder die Ventile nach Zurücklegen einer gewissen durch eine Abreißsperre festgelegten Abreißstrecke umsteuert, den Vorteil beschleunigter und zuverlässigerer Umschaltung.
- Um das mit dem Spannen der Kippfeder unvermeidliche Anwachsen des Betriebswiderstandes des Messers zu mildern, wurden bereits Zusatzfedern, die z. B. als Druckfedern ausgebildet sein können, verwandt. Diese werden bis zur Mittellage des. Balges gespannt und geben dann durch ihre Entspannung eine Zusatzleistung zum Spannen der Kippfeder ab. Außerdem unterstützt die Zusatzfeder die Kippfeder nach dem Abriß der Segmente beim Umsteuern der Ventile, die dadurch eine vorteilhafte Beschleunigung erfahren. Bei dem Umsteuerungsvorgang wird der Lederbalg jedesmal schlagartig gestrafft, der sich dadurch je nach Werkstoffbeschaffenheit verschieden dehnt. Es wurden daher für den Balgboden Anschläge angebracht. Beim Auftreffen auf diese werden aber störende trommelartige Geräusche hervorgerufen. Außerdem ist es schwierig, solche Anschläge auf der Vorder- und Hinterwand des Gehäuses so anzubringen, daß sie von der Mittellage des Balges gleich weit entfernt sind. Begrenzungsbleche haben den Nachteil, daß bei geringer Belastung der Lederbalg sich wellig gegen sie anlegt.
- Man hatte bereits erkannt, daß, wenn beim frei schwingenden Balg nur die Hübe gezählt werden, -die Kennlinie eines solchen Messers mit zunehmender Belastung fällt und brachte Klemmschaltwerke in Vorschlag, mit denen die Balghübe nicht nur gezählt, sondern der Größe nach auf das Zählwerk übertragen werden. Das übertragungsverhältnis des hin und her schwingenden Balgbodens zum Zählwerk bleibt aber bei wachsender Belastung des, Messers nicht gleich, sondern ändert sich wie das Verhältnis des Sinus zum Kreisbogen .eins- veränderlichen Winkels. Beträgt beispielsweise die halbe Hubstrecke o,5, ist der zugehörige Kreisbogen 30°. Wächst nun bei starker Belastung die Hubstreckenhälfte. auf 0,75, beträgt der zugehörige Kreisbogen nicht q.5°, sondern q.8,6°, d. h. der Messer zeigt 8()/o zuviel an. Bei der Hubstreckenmessung steigt demnach die Kennlinie übermäßig an, wenn die Belastung stark zunimmt. Die Kennlinie steigt noch steiler an, wenn die Spiele in den Gelenken der Kippspannwerkteile mit Absicht oder durch Verschleiß vergrößert werden.
- Vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei Einbalggasmessern mit frei schwingendem Balg die der Hubstreckenm-essung eigenen Meßfehler bei überlastung in zulässigen Grenzen zu halten und schädliche Dehnungen des Lederbalges und Trommelgeräusche zu vermeiden.
- Zur Lösung der Aufgabe überträgt der Balgboden seine Bewegung unter Verwendung eines Abreißgesperres und einer Zusatzfeder auf das Hubstreckenmeßgerät, wobei erfindungsgemäß an den Spannhebel eine Anschlagstange ärigelerikt ist, auf der Muttern vorgesehen sind, die gegen ein Widerlager. einen einstellbären - Anschlag bilden. Diz' Anschlagmuttern begrenzen den Aussch4 der Membran nach vorn und hinten Gleis mäßig, sie bedingen also ohne sonstiges Daz> tun gleiche Entfernung des Balgbodens von seiner Mittellage, verursachen kein Geräusch, da die Nähe schallerregender Teile vermieden ist. Ferner lassen sie eine leichte Einstellung zu, um alle durch Einbaufehler oder Werkstoffeigenschaften auftretenden Unterschiede zu berücksichtigen und auszugleichen. - Von der Erfindung zeigt in Abb. i die ausgezogene Linie die vordere Endlage, die gestrichelte .eine Mittellage, während in Abb.2 die hintere Endlage durch die gestrichelte Linie vor und durch die ausgezogene nach dem Abreißen des Kippspannwerkes im Grundriß schematisch dargestellt ist- Die Balgbewegung wird durch die Schwingwelle a auf den Schwinghebel b mit der Gleitbahn c übertragen. Mit dem Schwinghebel fest verbunden ist der Spannhebel d, welcher am rechten Ende den Hebelzapfen e trägt. Im Lagerbock i ist der Kipphebel h mit dem Hebelzapfen g drehbar. .Mit dem Kipphebel h ist der Gleithebel k und das Gleitstück l fest verbunden. Zwischen den Hebelzapfen e und g ist die Zugfeder f gespannt. Die Anschlagstange n ist einerseits im Hebelzapfen e drehbar, anderseits im drehbaren Widerlagero ,schiebbar, trägt am- rechten Ende ein Gewinde, auf dem die Anachlagmutternp und die Gegenmutter g einstellbar angeordnet sind, und führt die Druckfeder m, die zwischen dem Hebelzapfen e und dem Widerlager o vorgespannt ist. Mit Y ist die Strecke bezeichnet, um welche die Druckfeder in der Mittellage verkürzt wird. s ist die Strecke, um welche die Zugfeder f in den Endlagen Y:§eim Abreißen sich entspannt.
- "@;,wl3ewegt sich der Balg von vorn nach l@ ä ten; so schwingt der Spannhebel in die - xÄbb. i gestrichelte Mittellage und spannt 'die Zugfeder f um einen Teilbetrag und die Druckfeder m um die Strecke Y. Bewegt sich der Spannhebel d in die in Abb. 2 gestrichelte Lage, so wird die Zugfeder ' so lange gespannt, bis die Strecke s erreicht ist. Dabei hat sich jedoch die Druckfeder um die Strecke r wieder entspannt. Somit sind als Widerstand bis zur Mittellage die Zug- und die .Druckfeder zu überwinden, von hier ab wird der weiter wachsende Zugfederwiderstand durch die sich nunmehr entspannende Druckfeder verringert. Die Druckfeder nz schwingt aber den Hebelzapfen e nur so weit aus, wie es die Einstellung der Anschlagmuttern p und g auf der Anschlagstange n zulassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kippspannwerk für Einbalggasmesser mit frei schwingendem Balg, unveränderlicher Abreißstrecke, einer Kipp- und einer Zusatzfeder, die bis zur Mittellage des Spannwerkes gespannt und dann entspannt wird, sowie einem Hubstreckenmeßwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an den Spannhebel (d) die Anschlagstange (tt) angelenkt ist, auf der die Muttern und g) gegen das drehbare Widerlager (o) einen einstellbaren Anschlag bilden, um einerseits die durch Einbaufehler oder Werkstoffeigenschaften des Balges auftretenden Unterschiede ausgleichen und andererseits ein übermäßiges Ausschwingen des Balgbodens verhüten zü können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE631879T | 1930-11-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE631879C true DE631879C (de) | 1936-06-27 |
Family
ID=6579011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930631879D Expired DE631879C (de) | 1930-11-01 | 1930-11-01 | Kippspannwerk fuer Einbalggasmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE631879C (de) |
-
1930
- 1930-11-01 DE DE1930631879D patent/DE631879C/de not_active Expired
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